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Fachkräftemangel: Wahrheit oder Mär? Diskussionsblock
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Weis nicht genau wies weitergeht.... << Zurück :: Weiter >> Bewerbung: Interpretation? Was tun?  

Gibt es einen allgemeinen Fachkräftemangel
Ja, Fachkräfte werden überall gesucht und sind begehrt.
20%
 20%  [ 1 ]
Nein, der Fachkräftemangel ist ein Märchen
80%
 80%  [ 4 ]
Weder - noch
0%
 0%  [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 5

Autor Nachricht
VeganFürImmer



Anmeldungsdatum: 04.09.2015
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 02.12.2015, 17:43    Titel:

Es gibt einige Studien in Deutschland, dass der Fachkräftemangel ein erhebliches Problem in näherer zukunft wird. Allerdings nicht wegen einem generellen Mangel an fachkräften, sondern wegen der regionalen Verteilung. In den ländlichen Räume kann es so zu akuten Problemen kommen und sogar zu einem Versorgungsmangel führen, weil z.B. Ärzte fehlen
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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Max-Xaver



Anmeldungsdatum: 21.03.2014
Beiträge: 34
Wohnort: BaBra

BeitragVerfasst am: 08.12.2015, 02:21    Titel:

Das ist aber eher ein Attraktivität- und Geldproblem.
Wenn in einer Region "der tote Hund begraben liegt" und auch sonst das allgemeine Lohnniveau niedrig ist, wird es kaum jemanden dort hinziehen.

Wenn man dort mehr Fachkräfte (Ärzte) hinhaben möchte, muss der Preis stimmen. Für Angebote knapp über den Mindestlohn kommt keiner! Das hat mit einem allgemeinen Fachkräftemangel zunächst nichts zu tun.

mfG
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nordlaender
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 04.12.2008
Beiträge: 289

BeitragVerfasst am: 10.12.2015, 20:46    Titel:

Max-Xaver hat Folgendes geschrieben:
Das ist aber eher ein Attraktivität- und Geldproblem.
Wenn in einer Region "der tote Hund begraben liegt" und auch sonst das allgemeine Lohnniveau niedrig ist, wird es kaum jemanden dort hinziehen.


Stimmt

Max-Xaver hat Folgendes geschrieben:
Wenn man dort mehr Fachkräfte (Ärzte) hinhaben möchte, muss der Preis stimmen. Für Angebote knapp über den Mindestlohn kommt keiner! Das hat mit einem allgemeinen Fachkräftemangel zunächst nichts zu tun.


Das ist Blödsinn. Ärzte bekommen auch im ländlichen Raum ein aktzeptables Grundgehalt. Die Probleme liegern hier vorrangig bei den Arbeitsbedingungen. Hier muß derjenige schon eine Menge Idealisnus mitbringen.
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Max-Xaver



Anmeldungsdatum: 21.03.2014
Beiträge: 34
Wohnort: BaBra

BeitragVerfasst am: 11.12.2015, 20:55    Titel:

nordlaender hat Folgendes geschrieben:

Max-Xaver hat Folgendes geschrieben:
Wenn man dort mehr Fachkräfte (Ärzte) hinhaben möchte, muss der Preis stimmen. Für Angebote knapp über den Mindestlohn kommt keiner! Das hat mit einem allgemeinen Fachkräftemangel zunächst nichts zu tun.


Das ist Blödsinn. Ärzte bekommen auch im ländlichen Raum ein aktzeptables Grundgehalt. Die Probleme liegern hier vorrangig bei den Arbeitsbedingungen. Hier muß derjenige schon eine Menge Idealisnus mitbringen.


Das mit den Mindeslohn bezog sich eher auf allgemeinen Fachkröftebedarf vor Ort.

Es gibt keinen Ärztemangel, es sind ausreichend Ärzte, insbesondere Fachärzte vorhanden, nur praxiszieren sie nicht unbedingt da, wo dringender Bedarf ist.
Ärzte die eine Praxis eröffnen oder übernehmen, kommen idR. nicht alleine. Und mache leergezogene Regionen, sind regelrecht uninteressant für den meist akademischen (Ehe-)Partner. Es gibt keine interessanten und gut bezahlten Jobs in ausreichender Anzahl und keine gute Infrastruktur.

Dazu die überalterte Bevölkerung, die über (zwar verbesserte) Fallpauschale abgerechnet wird. Klingt eher nach mehr Arbeit bei weniger Geld.

Dann stimmt trotz verbesserter Bedingungen der Preis nicht, wo genug bereit sind, diesen Schritt zu gehen.

Dies lässt sich analog für andere Bereiche auch so sehen. Ob Einöde oder Ballungsräume mit exorbitant hohen Mieten.

mfG
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Tintenstrahl



Anmeldungsdatum: 28.09.2015
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 03.01.2016, 13:01    Titel:

Jetzt mal konkret für meinen Beruf: Ein Polymechaniker (Schweiz) oder ein Industriemechaniker (Deutschland) stand vor 50 Jahren an einer Maschine. Einrichten, Erststück, umrichten, Reihenfertigung, Pflege. Heute stehen Ungelernte an mehreren Maschinen, Reihenfertigung. Der Gelernte richtet mehrere Maschinen ein, im besten Fall nennt er sich Springer. Die Automation machte Hunderttausende Stellen zunichte.

„Fachkräftemangel“ ist vorgeschoben. Die Bosse wollen gar keine Fachkräfte (mehr). Ich bin auch dem Phänomen der Ü50-Stellenlosigkeit insoweit auf der Spur, als ich feststelle, daß es Leute über 50 sind, Menschen meines Alters (und jüngere), die keine Ü50er einstellen. Bei uns in der Schweiz ist der Druck des Geldes so stark, daß Deindustrialisierung stattfindet.

Wer heute über 57 ist, gehört zu den Generationen, welche sich auf ein Gegenüber beziehen. Mit ihnen hat man noch eine Chance. Meine Generation, die ab Sommer 1958 Geborenen (bis Juli 1972), erweist sich als eine total bornierte Gesellschaftsschicht, mit Ausnahmen natürlich. Ich zähle mich für meine ersten 47 Lebensjahre dazu, ich war menschlich so ein Arschloch.

Ja, wir waren noch geschlagen worden in der Schule. Jemand Fremdes im Dorf durfte ein Kind maßregeln, ihm eine verpassen. Meinem zwei Jahre jüngeren Bruder wurde noch der Füller mit Gummiringen an den Zeigefinger gebunden, an den rechten. Er ist Linkshänder. 1969 guckten wir den Mondlandequatsch am Fernsehen und alle glaubten es. Ich erinnere mich gut daran. Ich kenne keine verbohrtere Generation als meine. Die schlimmsten sind die esoterisch verblendeten mit Urklängen ab CD und biologischem Essen vom Acker, über den der Bauer mit Dieseltraktor fährt, und alle die selbsternannten Gutmenschen bei der Sozialhilfe, mit der ich seit über einem Jahr zu tun habe. Die Chefin des Sozialamtes meiner Gemeinde ist so eine Person mit einem dicken Brett vor dem Kopf. Sie schreibt von verständlicher Sprache und macht dabei Rechtschreibefehler am Laufmeter. Auf ihrer Geschäftswebseite sind Menschen als gesichtslose Plastikpüppchen dargestellt.
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LisaMaa



Anmeldungsdatum: 08.04.2016
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 08.04.2016, 11:32    Titel: Fachkräftmangel = Höchstanforderung / Unterbezahlung

Die Arbeitgeber tun mir schon irgendwie leid, dass es für sie immer aufwendiger wird, ohne Inanspruchnahme von gesetzlichen Zuschüssen (ge)brauchbare menschliche Kostenfaktoren zu finden. Die Sorgen werden größer, weil jetzt auch noch die Kapitalzufluchtsorte weniger werden und die noch verdeckten vielleicht auffliegen könnten, bevor man seine Schäfchen im Trockenen hat. Es ist immer wieder lustig, in den regionalen Medien von den gleichen Jammerlappen zu lesen, die ihre offenen Stellen anscheinend über viele Monate einfach nicht besetzen können. Völlig borniert hat ein Unternehmer gegenüber der Zeitung erklärt, dass ihm innerhalb von 4 Wochen 5 Mitarbeiter gekündigt haben und er deshalb aufgeben muss. Die Schuld suchte er selbstverständlich nicht bei sich, nein, er beschwerte sich darüber, wie er von einer bestimmten Berufsgruppe abhängig ist. Oh mein Gott! Es ist erschreckend, zu wissen, dass solche Leute Arbeitsplätze schaffen können, ohne zu wissen warum.
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StudentKM



Anmeldungsdatum: 15.02.2017
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 15.02.2017, 23:29    Titel: Meine Umfrage passt zu deiner :)

Hallo zusammen!

im Rahmen meiner Masterarbeit an der Hochschule Mainz führe ich im Mai 2017 eine Online-Umfrage zum Thema: „Fachkräftegewinnung im Mittelstand - Attraktivität des Mittelstands für die Generationen Y und Z“ durch.

Zur Zielgruppe meiner Umfrage zählen vor allem die jungen Menschen, die zu den Generationen X, Y und Z gehören*. Wenn Du dich angesprochen fühlst, möchte ich Dich bitten, an meiner Befragung teilzunehmen. Deine Teilnahme ist sehr wichtig für mich und unterstützt mich bei der Erstellung meiner Masterarbeit.

Wenn Du dich bereit erklärst, im Mai 2017 an der Online-Umfrage teilzunehmen, klicke bitte auf den Link unten, um Deine E-Mail-Adresse anzugeben. Ich versichere Dich, dass Deine Angaben nicht an Dritte weitergeleitet werden und nach der Umfrage vollständig gelöscht werden.

http://www.pro-research.net/2hm/MA_KM_Ankuendigung2017/cgi-bin/ciwweb.pl?studyname=MA_KM_Ankuendigung2017&ipw=MAKM

Die Online-Umfrage wird ungefähr 15 Minuten dauern. Unter allen Teilnehmern, die im Mai 2017 an der Befragung teilnehmen, verlose ich 3 Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils 50 Euro.

Für Deine E-Mail-Angaben danke ich Die schon heute im Voraus ganz herzlich. Sehr glücklich

StudentKM

* Generation X: Menschen, die zwischen 1965 und 1983 geboren sind.
Generation Y: Menschen, die zwischen 1984 und 1994 geboren sind.
Generation Z: Menschen, die zwischen 1995 und 2005 geboren sind.
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Max-Xaver



Anmeldungsdatum: 21.03.2014
Beiträge: 34
Wohnort: BaBra

BeitragVerfasst am: 31.08.2017, 11:22    Titel: Und die Sau wird weiter durch das Dorf getrieben.

Da mal "wieder" der Eindruck von hoher Stelle erweckt wird, in D droht der Stillstand, wenn nicht endlich weitere Fachkräfte geschnitzt werden, möchte ich diesen Block aufwärmen, um weitere Meinungen zu hören.

mfG
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katerfreitag
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1991

BeitragVerfasst am: 31.08.2017, 17:48    Titel:

Fachkräftemangel kann ich für meinen Bereich (Gastronomie), das Baugewerbe und den Bereich der Gesundheits- und Altenpflege nur bestätigen: Selbst in Sterne-Restaurants lassen sie heute ungelernte, erfahrungslose Aushilfen an den Gast - wundern sich dann über sinkende Gästezufriedenheit, schlechte Reviews auf tripadvisor und insgesamt weniger Umsatz. Ist kurzfristig aber billiger.

In letzter Zeit mal die Handwerkerrechnung kontrolliert? Wie viele Gesellenstunden musst Du zahlen? Und wer war da tatsächlich ausgelernt und nicht nur Helfer? Wessen Gesellenbrief hast Du denn gesehen?

Auf der Pflegestation im Seniorenheim kann es ganz locker mal passieren, dass die minderjährige Schülerpraktikantin die Tabletten austeilt. Auch die Betablocker für Deine Oma.

Unattraktive Bezahlung, viele Überstunden, schwarze Schafe bei den Arbeitgebern, 'Geiz ist geiz'-Mentalität in der breiten Masse, mangelndes Qualitätsbewusstsein ebenda - spielt alles mit in die Fachkräftemangel-Diskussion rein.
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IndyFred



Anmeldungsdatum: 02.09.2015
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 09.09.2017, 16:58    Titel:

Also für mich zeichnet sich ein ganz unterschiedliches Bild. Ich erlebe es in meinem Bekannten und Freundeskreis so, dass es in kleinen Betrieben überwiegend darum geht, dass die Firmen "laufen". Sprich es gibt keine Zeit und auch gar nicht den Willen bzw. die Anstrengung, dass probiert wird Mitarbeiter eine Perspektive zu schaffen. Diese sind dann i.d.R. schnell unmotiviert und es kommt zu hoher Fluktuation. Bei der Suche neuer Mitarbeiter ist es dann erneut nicht so wichtig wie gut die neuen Mitarbeiter qualifiziert sind. Es geht einfach nur darum den Betrieb am laufen zu halten.

Ein anderes Bild zeichnet sich bei den größeren Betrieben. Diese haben aus meiner Sicht mehr erkannt, dass es lohnenswert ist gute Mitarbeiter noch besser zu machen und bei der Suche neuer Mitarbeiter gezielt auf Leute zu setzen die bereits was können oder bei denen Potential vermutet wird. In den Personalabteilungen wird anscheinend dafür das Wort Talentmanagment geprägt. Das habe ich mittlerweile schon ein paar Mal im Rahmen dieser Diskussion gehört.

So ist jedenfalls meine Wahrnehmung. Sprich ich denke teilweise gibt es einen Fachkräftemangel. Dieser ist jedoch auch dem Faktor geschuldet, dass der Faktor Weiterbildung selbstverschuldet verschlafen wurde...
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