Fachoberschule vs Berufsfachschule Vorteile?

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pimpedoutpolak
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Fachoberschule vs Berufsfachschule Vorteile?

Beitrag von pimpedoutpolak » 15.03.2016, 23:22

Hi, ich habe zwei Zusagen für Schulen erhalten aber weiss nicht für welche ich mich entscheiden soll.

Berufsfachschule: 3 Jahre, Assistentenausbildung, Fachhochschulreife.

Fachoberschule: 2 Jahre, Allgemeine Hochschulreife


Bei der BFS ist man ganze Zeit in der Schule macht 6 Wochen Praktikum. Der Ausbildungabschluss soll auf dem Arbeitsmarkt aber kaum relevant sein, da kaum Praxisbezug.

Bei der FOR macht man im ersten Jahr Schule und 960 Stunden Praktikum, also man ist 3 Tage im Betrieb und 2 Tage pro Woche in der Schule. Das zweite Jahr ist man nur in der Schule.

Jetzt frage ich mich halt was besser ist, weil ich glaube, dass man im Betrieb nicht wirklich was lernt aber halt Berufspraxis hat die sich wohl gut macht. Bei der BFS mehr lernt aber das dauert halt auch ein Jahr länger und man kann nur die fachhochschulreife erwerben. Man hat dann zwar eine Ausbildung aber wie gesagt, soll die kaum relevant sein. Was ist eurer Meinung nach besser?

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 16.03.2016, 07:45

Mach dir doch mal eine Tabelle, drei Spalten.
erste Zeile: Spalte 1 leer - Spalte 2 BFS - Spalte 3 FOR
Ab der zweite Zeile schreibst du in die erste Spalte die Argumente, immer ein Argument pro Zeile. In Spalte 2 und 3 markierst du dir dann zwischen -- und ++ wie schwer die einzelnen Argumente wiegen. Bei neutral setzt du 0, dann hast du diese Möglichkeiten:
-- / - / 0 / + / ++
Und am Ende, wenn du alle Spalten ausgefüllt hast, rechnest du die Plus- und Minuspunkte zusammen und schaust, welche der beiden Schulformen mehr Positivpunkte bekommt. Damit hast du rational ermittelt, welche der beiden Schulen dir persönlich besser zukommt.
Jetzt kannst du noch schauen, ob du dich mit dieser Entscheidung auch gut fühlst.
Hast du das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben? Super!
Hast du das Gefühl, die falsche Entscheidung getroffen zu haben? Dann geh noch mal in den rationalen Teil zurück und überlege dir, wo du falsch gewichtet haben könntest und wieso.

pimpedoutpolak
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Beitrag von pimpedoutpolak » 16.03.2016, 08:43

Aha...

Weiss jemand was von nem personaler besser bewertet wird oder schwerer oder leichter ist, zukunftssicherer? Oder womit man es leichter hat zu studieren

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 16.03.2016, 15:06

Leichter oder schwerer, dax hängt auch vom Beruf ab und davon, was Du später damit machen willst. Personaler machen selten ihre Entscheidung nur von einem Zeugnis abhängig. Willst Du an einer Universität studieren? Oder an einer Fachhochschule?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 17.03.2016, 12:19

Fragst du für dich oder für jemanden anderes???

Ich meine, du bist jetzt 27/28 Jahre alt. Auf beiden Schulformen wirst du in der Mehrheit deutlich jüngere Mitschüler haben. Ob dir das so gefallen wird?

Was sind denn deine Ziele nach einem Schulbesuch? Du hast dann zwar einen weiteren(?) Schulabschluss, aber noch keine wirklich praxisnahe und "verwertbare" Ausbildung.

Hast du dich in den letzten Jahren auch um duale Ausbildungen bemüht? So eine Ausbildung sähe ich als sinnvoller als einen erneuten Schulbesuch an. Außerdem kannst du nach einer erfolgreichen Ausbildung und Berufserfahrung auch an einer Fachhochschule studieren.

Also schreibe mal ein wenig darüber, wie du dir deinen weiteren Werdegang so vorgestellt hast und wie du jetzt auf diese Schulformen gekommen bist.

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