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Feinwerkmechaniker Bewerbung Muster für Ausbildungsplatz

 
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dorolino



Anmeldungsdatum: 14.11.2013
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 14.11.2013, 21:20    Titel: Feinwerkmechaniker Bewerbung Muster für Ausbildungsplatz

Hallo ihr Lieben,

Achtung! Wird lang Smilie

ich lese hier schon tagelang mit und versuche mir Tipps zu Herzen zu nehmen. Jetzt bin ich fertig mit dem Anschreiben-Muster, bin aber durch die viele Leserei natürlich auch etwas verunsichert und weiß teilweise gar nicht mehr wie man was genau formulieren kann, oder was nicht.

Ich hoffe, ein paar hier können mir Tipps geben Smilie

Zunächst mal zur Situation:
Es geht nicht um mich, sondern um meinen Freund. Wir schreiben zusammen an den Anschreiben, weil er sich bei so Sachen relativ schwer tut. Ich bin da, um zu vermeiden, dass er Anschreiben losschickt, in denen ausschließlich steht: "Ich würde gerne Feinwerkmechaniker werden. Wenn Sie auch Bock haben, melden Sie sich!"


Zu ihm:
- 28 Jahre alt
- Abitur 2006
- im Februar 2014 folgt nach 9 Semestern der Studienabbruch, da er eine entscheidende Matheprüfung zeitlich nicht mehr schaffen kann
- Studium war noch nie was für ihn, zu viele Freiheiten sozusagen -> hat sich das letzte Semester erst richtig zusammengerissen, aber zu spät
- sagt, er weiß schon seit Jahren, dass er lieber hätte ne Ausbildung machen sollen -> ist praktisch und handwerklich begabt, hat Spaß an Technik-Zeug


Fazit: Es war schon relativ lang klar, dass das mit dem Studium nix wird. Hat aber nie so wirklich den Mut gehabt n Schlussstrich zu ziehen und ne Ausbildung zu machen. Jetzt ists endlich soweit und nach paar "ich habe versagt"-Jammertagen, merkt er jetzt, dass er genau jetzt die Chance hat endlich seine technische Ausbildung zu machen, die er eigentlich schon mit Anfang 20 machen wollte.


Zum Unternehmen:
Ein Max-Planck-Institut, dass wissenschaftlich arbeitet, aber eben auch wegen diverser Forschungsgeräte Feinwerkmechaniker ausbildet. Es ist genau sein Ding!! Er will praktisch und technisch arbeiten, aber eben am liebsten noch mit Bezug zur Wissenschaft anstatt in einem "normalen" Betrieb.



So - und jetzt mal zum Anschreiben-Muster:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Auf der Homepage steht kein genauer Ansprechpartner, er will da nochmal anrufen und fragen wer genau für Personalfragen zuständig ist.

bei einem Beratungsgespräch in der Agentur für Arbeit Heidelberg habe ich von ihrem Ausbildungsangebot erfahren. Da schon die Erwähnung ihres Institutes großes Interesse bei mir auslöste, habe ich mich Zuhause sofort durch die Seiten ihrer Homepage gelesen. Vor allem die Möglichkeit eine praktische Ausbildung an einem wissenschaftlichen Institut der renommierten Max-Planck-Gesellschaft zu erlernen spricht mich sehr an.
Das ist der 1.Abschnitt. Zu ausführlich? Zu viel geschleimt?
Von dem Ausbildungsplatz hat er bei einem Beratungsgespräch im Berufsinformationszentrum (BIZ) erfahren. In der Ausbildungsdatenbank der Arbeitsagentur findet man kein Angebot. Soll man das Beratungsgespräch erwähnen oder gleich sagen, man hätte den Ausbildungsplatz auf der Homepage gefunden?

Daraufhin hat mein Freund sich tatächlich sofort auf die Homepage gestürzt. Weil er natürlich sofort wusste, um was sich es bei dem Institut handelt. Aber ist das trotzdem zu überzogen bzw. zu unseriös?


Schon während meiner Schulzeit an einem technischen Gymnasium habe ich eine Grundausbildung in Grundfertigkeiten wie Feilen, Bohren, Fräsen und Drehen etc. erfolgreich absolviert. Auch Einblicke in die CNC-Technik, Wärmebehandlung, Metallografie und Werkstoffprüfung konnte ich erhalten. Das hat meine Faszination an technischen Geräten und Systemen nur verstärkt und seither ist meine Begeisterung für das praktische, technische Arbeit ungebrochen.
Er hat für all das natürlich den Nachweis von seiner damaligen Schule. Genau die Fähigkeiten werden auf der Max-Planck-Homepage als Feinwerkmechaniker verlangt. Kann man das so schreiben, auch wenn die Grundausbildung schon länger zurückliegt? Oder sollte man auf jeden Fall noch schreiben, dass man sich schnell wieder reinfinden würde?

Ist das zu viel Faszination-Begeisterung-Interesse-Geschwafel?


Da mich aber auch das wissenschaftliche Arbeiten sehr interessiert, habe ich mich zunächst für das Studieren an der Universität H. entschieden. Bei dem Studium der Geowissenschaften habe ich das eigenständige Auseinandersetzen mit wissenschaftlichen Texten kennengelernt, aber auch im Team in den Laboren des Kirchhoff-Instituts physikalische Versuche durchgeführt und ausgewertet.
Jetzt kommt der kritische Part: Studienabbruch "vermarkten", bzw. ihn nicht nur negativ dastehen lassen. Die Ausbildung findet in einem Institut für Kernphysik statt. Da ist es doch sinnvoll zu schreiben, dass man regelmäßig im physikalischen Institut der Uni gearbeitet hat, oder?

Zum 28.02.2014 möchte ich mein Studium dennoch beenden, um endlich meiner Neigung zum praktischen, handwerklichen Arbeiten nachzugehen. Der Beruf des Feinwerkmechanikers interessiert mich schon sehr lange und war schon immer eine Option, die durch langes Recherchieren im Internet, Beratungsgesprächen und Unterhaltungen mit Familie und Freunden zu einem Berufswunsch gewachsen ist.
Der kritische Part geht weiter. Wie macht er dem Personaler klar, dass er die Ausbildung auch wirklich machen will und dass er nicht erst letzte Woche auf den Beruf gekommen ist? Ist das mit dem Recherchieren, Beratungsgespräch und Familie&Freunde zu ausführlich? Zu intim? Er will zeigen, dass er sich sicher ist mit der Ausbildung und dass er sich auch schon ausführlich damit beschäftigt hat.

Gerne würde ich Sie bei einem Praktikum von meinen Fähigkeiten überzeugen und Ihnen die Möglichkeit geben sich ein Bild von mir zu machen.
Auf der Homepage steht, dass ein Praktikum zum Reinschnuppern möglich ist, auch die Berufberaterin hat ihm empfohlen, eine Praktikumanfrage bei der Bewerbung zu stellen. Kann man das dann so ausdrücken?

Ich stehe Ihnen für Fragen gerne persönlich oder telefonisch zur Verfügung und freue mich sehr auf Ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen,

Ist das ein guter Schlusssatz?



Allgemeines:
Findet ihr das Anschreiben zu lang?
Soll man die "freundschaftliche Ausbildungsphilosophie" erwähnen, die auf der Homepage beschrieben wird? Es ist wirklich so beschrieben, als ob das Miteinander da sehr gut sei. Soll man irgendwo noch ein "Neben dem technischen und wissenschaftlichen Anspruch, den ihr Institut verspricht/vermittelt/..., hat mich auch das beschriebene freundliche Miteinander zwischen Ausbilder und Auszubildenden und der freundschaftliche Umgang auch abseits des gemeinsamen Lernens dazu motiviert bei Ihnen im Max-Planck-Institut meine Ausbildung absolvieren zu wollen."


Mein Freund steht nicht so auf das "Rumgeschleime" und das Anpreisen von seinen Fähigkeiten. Er meint zu allem: "Das ist doch zu viel des Guten!" oder "Kann man das nicht weglassen?" Wir habens, mir zuliebe, jetzt ausgeschmückt - dafür hab ich versprochen hier nachzufragen.

Also: ich bin dankbar über jede Kritik, jeden Verbesserungsvorschlag oder jedes "Den Satz kann man so lassen!"


Schon man vielen lieben Dank im Vorraus!! Smilie
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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dorolino



Anmeldungsdatum: 14.11.2013
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 14.11.2013, 23:45    Titel:

Ich bin das Anschreiben noch mehrere Male durchgegangen, weil der Rahmen einer DinA4-Seite doch gesprengt ist.

Mir ist klar, dass ich einige Kürzungen vornehmen muss. An einigen Stellen weiß ich auch schon etwa was ich kürzen sollte, aber ich tu mich doch sehr schwer damit.

Etwas gekürzt ist das untere Anschreiben schon, allerdings bin ich immer noch nicht zufrieden - vor allem nicht mit dem blauen Abschnitt. Immerhin passts inzwischen graaad so auf eine Seite.

Naja, ich schlaf mal ne Nacht drüber. Vielleicht kommen uns ja morgen paar mehr Ideen Smilie

Gute Nacht euch allen!


Sehr geehrte Damen und Herren,

bei einem Beratungsgespräch in der Agentur für Arbeit Heidelberg habe ich von ihrem Ausbildungsangebot erfahren. Die Möglichkeit eine praktische Ausbildung an einem wissenschaftlichen Institut der renommierten Max-Planck-Gesellschaft zu erlernen spricht mich sehr an.

Während meiner Schulzeit an einem technischen Gymnasium habe ich eine Grundausbildung in Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung erfolgreich absolviert. Auch Einblicke in die CNC-Technik, Wärmebehandlung, Metallografie und Werkstoffprüfung konnte ich erhalten.

Da mich aber auch das wissenschaftliche Arbeiten sehr interessiert, hatte ich mich zunächst für das Studieren an der Universität Heidelberg entschieden. Während dem Studium der Geowissenschaften habe ich das eigenständige Arbeiten mit wissenschaftlichen Texten kennengelernt, aber auch im Team u.a. physikalische Versuche durchgeführt und ausgewertet.

Zum 28.02.2014 möchte ich mein Studium dennoch beenden, um endlich meiner Neigung zum praktischen, handwerklichen Arbeiten nachzugehen. Der Beruf des Feinwerkmechanikers interessiert mich schon sehr lange und neben dem hohen technischen und wissenschaftlichen Anspruch, den ihr Institut hat, hat mich auch der beschriebene freundschaftliche Umgang davon überzeugt bei Ihnen meine Ausbildung absolvieren zu wollen.

Gerne würde ich Sie bei einem Praktikum von meinen Fähigkeiten überzeugen und Ihnen die Möglichkeit geben sich ein Bild von mir zu machen.

Ich stehe Ihnen für Fragen gerne persönlich oder telefonisch zur Verfügung und freue mich sehr auf Ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen,
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10974

BeitragVerfasst am: 15.11.2013, 10:28    Titel:

Ich weiß nicht, was ihr immer für Layout-Probleme habt.
Einzeiliger Zeilenabstand, Absenderadresse in Schriftgröße 10 in die oberste Zeile

Vorname Name, Straße Nr., PLZ Ort - Tel.Nr. - e-Mail - wenn präsentabel ggf. Account in Sozialem Netzwerk

Nicht: Schriftgröße 12,

Vorname Name
Straße Nr.
PLZ Ort

Da hat man schon viel Raum bei gespart.

Zum Inhaltlichen: Das ist schon ganz in Ordnung so, aber am Ende muss seine Unterschrift darunter stehen, es muss also auch seine Bewerbung sein. Geschleime kann ich in beiden Versionen nicht entdecken und ich glaube, dass das einer der Kritikpunkte ist, die ich besonders häufig nenne.
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 15.11.2013, 12:03    Titel:

Hallo dorolino!

Zunächst einmal ziehe ich den Hut vor Deinem Einsatz - insbesondere im ersten Posting! Demgegenüber finde ich es fast schon schade, wie "blass" das vorläufige Endergebnis wirkt. Nicht nur wegen der fehlenden Farben im Wortsinn... sondern auch inhaltlich. Im Prinzip ist da zwar alles irgendwie zu finden... aber doch in sehr, sehr allgemeiner Form. Ich vermute, dass das z. T. an Eurer Zusammenarbeit liegt. Für den letzten Dreh zur Faszination der Technik bzw. diesem Zwiespalt zwischen Theorie und Praxis aus seiner ganz speziellen Sicht bist Du trotz aller äusserst ehrenwerten Bemühung vermutlich doch die Falsche. M. E. kann das nur von ihm vollkommen überzeugend werden. Wenn er dabei nicht schleimen will: Umso besser! Denn das, was ein Fein(!)Mechaniker unter allen Umständen braucht, ist zunächst einmal und vor allem 100%ige Präzision... also quasi Männersache, dorolino! Winken

Lass den Herrn da ruhig mal ran! Dich einfach machen lassen und die Ergebnisse zum Schluss mit hochgelegten Füssen zusammenstreichen, kann ja wohl nicht das sein, was man potentiellen Arbeitgebern als persönliches Verständnis von "Teamarbeit" verkaufen möchte, oder?
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