Finanzen während der Ausbildung, Nebenjob?

Fragen zu Ausbildungs- und Studiengängen, Praktikumsmöglichkeiten, Lerninhalten, Lerntipps etc.
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Bewerber262
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Finanzen während der Ausbildung, Nebenjob?

Beitrag von Bewerber262 » 15.07.2008, 22:32

Hallo, ich habe mal eine Frage an euch: Wer hat zusätzlich zur Ausbildung einen Nebenjob oder überlegt, einen zu suchen? Wenn ja, was ist das für ein Job? Wann und wie oft arbeitet ihr? Wie viel verdinet ihr euch damit pro Monat?

Ich selbst bin in der Ausbildung und wohne alleine. Mein monatliches Ausbildungsgehalt sind netto knapp 380 Euro. Von meinen Eltern bekomme ich 50 Euro dazu und von meiner Oma und meinem Opa nochmal 50 Euro Taschengeld im Monat. Über die Sommermonate gehe ich immer für jemanden 2-4mal die Woche zwei Gräber auf dem Friedhof gießen, da bekomme ich nochmal knapp 100 Euro. Sind also im Sommer dann insgesamt 580 Euro und im Herbst/ Winter dann 480 Euro. Davon bezahle ich Essen, Haushaltssachen wie Putzmittel, Waschmittel etc., Kosmetik, meinen Mitgliedsbeitrag im Sportverein, Benzin (hauptsächlich Arbeitsweg, Einkaufen), Frisör, Versicherungen, Klamotten (hauptsächlich für die Arbeit, muss da ordentlich aussehen), mal ab und zu Kino, mit Freunden weggehen oder ähnliches und was sonst anfällt. Ich habe das große Glück, dass mir meine Eltern und meine Oma und mein Opa Miete, Strom und Telefon bezahlen, solange diese Kosten einen "angemessenen" Betrag nicht übersteigen. Dafür bin ich sehr dankbar, schließlich ist das nicht selbstverständlich. Habe Angst, was ist, wenn das nicht mehr geht. Ich weiß nicht, wie lange mich meine Großeltern noch unterstützen können, gesundheitlich geht es ihnen nicht gut. Habe auch noch zwei Geschwister in der Ausbildung und reich sind meine Eltern auch nicht...

Dennoch komme ich mit den 480 bzw. 580 Euro nicht immer gut aus. Häufig konvergiert mein Kontostand am Ende des Monats gegen Null.
Kosten für Lebensmittel versuche ich gering zu halten und mich trotzdem gesund und ausgewogen zu ernähren. Auch sonst verpulvere ich mein Geld nicht groß für irgendeinen Mist. Auto ist für mich immer noch günstiger als Bus oder Bahn, habe ich mal ausgerechnet. Mit dem Fahhrad fahren hab ich mal gemacht. Nur komm ich da ziemlich verschwitzt auf der Arbeit an und da es keine Dusch- und Umkleidemöglchkeiten gibt, ist das doch eher unangenehm. Also, ich weiß nicht wo ich noch groß sparen kann.
Habt ihr da einen Tipp für mich? Wie viel gebt ihr durchschnittlich für was aus?

Mein Problem ist auch, wenn ich mal eine Anschaffung machen muss, z.B. eine neue Hose und 1 Paar Schuhe für die Arbeit. Kommt dann noch eine andere wichtige unvorhergesehene Anschaffung dazu, wie z.B. neulich eine dringende Computerreparatur für 60 Euro, dann stehe ich vor einem echten Problem. Später möchte ich meinen Meister machen, frage mich dann nur immer wovon? Bafög kommt da für mich nicht in Betracht, lieber keine Schulden machen. Wer weiß, was später mal ist.

Entweder muss ich irgendwo meine Ausgaben senken oder einen Nebenjob suchen. Ich denke auf Dauer ist das mit dem Nebenjob notwendig. Da würde ich mich einfach noch abgesicherter fühlen.

Ich habe schon an Nachhilfe in der Berufsschule gedacht für Klasenstufen unter mir. Früher hab ich für Unterstufen- und Mittelstufenschüler 10 Euro pro Stunde genommen. Wenn ich jetzt zwei Nachhilfeschüler für je 1 Std. hätte, wären das 20 Euro pro Woche, also 80 Euro im Monat. Fällt euch noch was anderes ein? Ich arbeite Mo bis Sa. Samstags immer bis 14 Uhr. Von daher ist die Suche nach einem eieigneten "Wocheendjob" nicht gerade einfach. F#lllt euch ein, was ich noch machen kann?

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planlos81
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Beitrag von planlos81 » 15.07.2008, 22:41

Hast du gar kein BAB beantragt?? Berufsausbildungsbeihilfe deckt doch einen Großteil deiner Kosten ab. Sofern die Wohnung auf DICH läuft und von DIR bezahlt werden würde könntest du auch noch ergänzend HartzIV beantragen.

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vanissi
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Beitrag von vanissi » 15.07.2008, 22:44

ich sag mal so mein mitleid hält sich bei mir in grenzen....sei froh das du supportet wirst......

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planlos81
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Beitrag von planlos81 » 15.07.2008, 23:06

Joah :) 500 Euro monatlich zu verkloppen, da gehört schon was dazu :) Also ich komm mit 600 inkl. Miete aus und leb auch ganz vernünftig. Meine Eltern finanzieren mir keine Wohnung :)

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Beitrag von dookie » 15.07.2008, 23:40

planlos81 hat geschrieben:Joah :) 500 Euro monatlich zu verkloppen, da gehört schon was dazu :)
Ach so schwer ist das gar nicht. :D

Zum thema, du könntest sonntags oder samstag abends noch kellnern? Die Frage ist halt ob du dann noch zeit für berufsschule hast.

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Marlenchen
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Beitrag von Marlenchen » 16.07.2008, 02:03

Was mir spontan einfällt: Lässt sich die Friedhofsarbeit nicht ausbauen? Es gibt doch viele ältere Menschen (vor allem alte Frauen), denen es nicht so leicht fällt, die Gräber verstorbener Angehöriger zu pflegen.

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Beitrag von Bewerber262 » 16.07.2008, 08:07

Danke schonmal für die Tipps. Von Mitleid war keine Rede! Ja, ich bin seh froh, dass ich so unterstützt werde und sehe das nicht als selbstverständlich an.
An sich komme ich mit den 480 Euro ja meistens aus. Problem ist halt nur, wenn ich mir z.B. mal Klamotten kaufen muss, weil die alten einfach schon zu gammlig sind um sie auf der Arbeit zu tragen, dann sind schnell mal 100 bis 150 Euro dafür weg. Oder neulich musste ich mir eine neue Brille kaufen, weil ich mit der alten nix mehr gesehen hab. Da waren dann auch locker mal 280 Euro auf einen Schlag weg. Dann noch für ca. 90 Euro im Monat tanken und 10 Euro Mitgliedsbeitrag für den Sportverein, bleiben also von den 480 Euro nur noch 100 Euro für Lebensmittel und ähnliche Sachen. Und da wird es dann doch schon schwieriger.

Ich möchte einfach nicht mehr finanziell so abhängig sein und sobald ich das hinkriege Miete etc. alleine bezahlen. Ja, Kellnern etc. hab ich mir auch schon überlegt. Mit Lernen für Schule wird es dann eng, da hast du Recht.

Berufsausbildungsbeihilfe, HartzIV,... kommt nicht in Frage, da mein Vater dann wahrscheinlich doch ein paar Euro zuviel verdient und gerade so über der Grenze liegt. Außerdem bezahlen mir meine Oma und mein Opa noch Einiges, sodass ich da sicher keinen Anspruch habe. Und solange es geht, möchte ich das auch nicht.

@planlos81: Wie viel Euro bleiben dir denn von den 600 abzüglich Miete? Wie kommst du damit aus? Was hast du so für Ausgaben im Monat? Vielleicht kann ich mir ja bei dir ein bischen was abgucken, wie ich kostengünstiger lebe...

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Beitrag von planlos81 » 16.07.2008, 11:27

Ob dein Vater zuviel verdient, weißt du aber erst, wenn du die Anträge auch gestellt hast. Und was soll dir dann schlimmstenfalls passieren? Es wird abgelehnt und du erhälst kein Geld!

Daher find ich die "Meine Eltern verdienen bestimmt zuviel"-Taktik dabei immer recht doof, egal bei wem.

600 Euro
-270 Miete
- 70 Telefon / Handy
- 30 Strom
- 60 Auto
-100 zum Leben
- 20 Versicherungen

Da bleibt noch was übrig :) Und damit sind auch noch neue Klamotten drin *gg* Also ich hab das jetzt nur grob überschlagen. Aber ich kam bisher eigentlich nie in Bedrängnis, dass am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig war.

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Beitrag von Bewerber262 » 16.07.2008, 13:15

100 Euro zum Leben, wie kriegst du das hin?

Bei mir sind Ausgaben zum Leben pro Monat grob überschlagen/ durchschnittl.:

150 Euro Lebensmittel/ Haushalt
10 Euro Kosmetikkram
20 Euro Frisör
12 Euro Beitrag Sportverein
10 Euro Schwimmbadeintritt
20 Euro Fahrkarte Berufsschule
5 Euro Handy
_____________________________

227 Euro, also sagen wir 230 Euro für diese Sachen

480 Euro
- 100 Euro Auto
- 230 Euro zum Leben
- 20 Versicherungen
_____________________________
130 Euro übrig für uneingeplante Dinge...

Hmmm, bleibt ja wenn ich das so rechne schon noch was übrig, solange nicht gleichzeitig mehrere uneingeplante Sachen dazukommen. 230 Euro zum Leben sind ja mehr als das doppelte, was du dafür ausgibt. Wie kriegst du das hin?

Ich werde mir ab August wohl mal zum Überblick aufschreiben was ich so alles ausgebe und dann eine Übersicht machen. Scheinbar geb ich doch manchmal mehr aus, als ich denke...

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Beitrag von planlos81 » 16.07.2008, 14:19

100 Euro sind 25 Euro die Woche. Damit krieg ich meinen Kühlschrank voll. Das Geheimnis ist dabei eben: Selbst kochen! :) Viele glauben ja sie fahren gut mit Dosenravioli, Fertigpizza oder sonstigem. :D

Gut, ich bin auch einer derjenigen, die meinen, dass man mit HartzIV sehr gut leben kann. Aber irgendwie jammern immer alle, dass das nie reicht. Tja, aufhören zu rauchen!!!!! Tabak- und Alkohol sind Genussmittel. Und seinen Genuss muss man eben einschränken :) Und seien wir ehrlich, je "niedriger" die Schicht, desto mehr Raucher :D

Also ich komme mit 25 Euro Einkauf eigentlich recht gut aus. Aber ich war schon immer ein sparsamer, aber nicht geiziger, Mensch. Auch bei einem Einkommen von 2500,- Netto habe ich darauf geachtet.

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vanissi
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Beitrag von vanissi » 16.07.2008, 15:18

nimms net persönlich nur wenn ich deine aufzählungen alle höre sehe ich nur einsparpotenzial....deswegen war meine erste aussage warsch. zu helftig.


kino...bloß noch wenn es günstig ist oder sein lassen..mit freunden kann man sich auch nen schönen tag im park grillen oder daheim cocktails mixen machen...da muss nicht die disse notwendig sein.


ich frag mich grad ehrlich wo dein geld hingeht..weil ich persönl. komme mit weniger klar.

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Beitrag von planlos81 » 16.07.2008, 16:15

Naja vanissi,

ich kannte da mal ein Mädel bei der ich eigentlich dachte, dass sie ganz normal im Berufsleben steht. Aber war nicht so, sie empfing Sozialgelder :)

Wohnung 650 Euro (ARGE bezahlte nur teilweise), 35 Euro für Fingernägel, 60 Euro Frisör, 95 Euro für HANDY, 50 Euro für Telefon / Internet und dann noch Essen, Trinken und feiern :D Keine Ahnung wie die das machen. Ja gut, der Vermieter wird immer unangenehmer. Aber dann zieht man vermutlich einfach um.... :roll:

Natürlich ist irgendwo immernoch Einsparpotential, aber irgendwann ist auch da Schluss. Im Fernsehen hört man überall Gestöhne über Benzinpreise und dementsprechend auch Spritspartipps. Toll... ich fahr seit 8 Jahren so wie die das jetzt gerne hätten. Ich kann da gar nicht mehr sparen :)

Aber Kino, Cocktails, Zigaretten, Partys, McDonalds, Pizza bestellen usw. gehören zum Leben dazu, soll man sich auch nicht nehmen lassen. Man muss, wie bei allen Dingen im Leben, eben das Maß bewahren.
Anstatt für 15 Euro ins Kino zu gehen kann man sich auch einen Film für 3 Euro ausleihen und guckt den zu Hause mit Freunden :) Aber jedem das Seine.

Xipolis
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Beitrag von Xipolis » 03.08.2008, 14:53

Planlos hat in soweit Recht, daß es sicher nicht verkehrt ist diese Anträge zustellen, da Du in dieser Hinsicht nichts zu verlieren hast.

Sinnvoll kann es zur Gewährung der Anträge sein, wenn Du die Miete selbst zahlst vom eigenen Konto und Dir Deine Eltern und Großeltern das Geld in bar geben (Weihnachtsgeschenk, Geburtstagsgeschenk).

Ansonsten wäre es interessant zu wissen wie alt Du bist und welchen Schulabschluß Du mitbringst und natürlich wie lange Deine Ausbildung noch dauert.

Ich stimme Dir zu, daß es mit dem monatlichen Einkommen schwierig ist über die Runden zukommen und mein Kompliment an planlos, ich gebe offen zu, daß ich das nicht könnte, selbst wenn ich alle Aktivitäten einstellen würde liegen meine monatlichen Fixkosten deutlich darüber.

Aktivitäten kosten meistens immer Geld, egal ob man zum grillen geht oder ins Kino und 15.- € wären dann schon ein Film mit Überlänge an einem Samstag mit Cola und Popcorn. An einem Kinotag kommt man da schon mit 5.- € weg. Außer man bleibt bei kino.to, da ist es kostenlos. ;)
Zuletzt geändert von Xipolis am 21.08.2008, 19:34, insgesamt 1-mal geändert.

Xipolis
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Beitrag von Xipolis » 03.08.2008, 15:32

Hier gibt es ein Thema mit einem Link zum Rechner der Bundesagentur für Arbeit für BAB.

Bewerber: Dort kannst Du unverbindlich prüfen, ob Dir grundsätzlich BABeihilfe zustehen würde.

Kathrin
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Beitrag von Kathrin » 21.08.2008, 19:24

Nee, ich kann Dich verstehen. Ich bekomme 500 Euro Bafög und verdiene noch 300 bis 400 Euro dazu. Meine Miete ist 330 Euro, dann Telefon, Handy, Zigaretten... ich schätze, dass ich auch noch die Woche 50 Euro fürs "Vergnügen" ausgebe.. also für Eintrittspreise Schwimmbad, Ausstellung, Kino, dann Kneipe, Restaurant.. ich könnte mit weniger Geld nicht auskommen, will mich aber auch nicht einschränken.. ich fände es sehr frustrierend, wenn ich zu Hause bleiben müßte, weil ich mir irgendwas nicht leisten kann. :?

Xipolis
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Beitrag von Xipolis » 21.08.2008, 19:33

Kathrin hat geschrieben:Nee, ich kann Dich verstehen. Ich bekomme 500 Euro Bafög und verdiene noch 300 bis 400 Euro dazu. Meine Miete ist 330 Euro, dann Telefon, Handy, Zigaretten... ich schätze, dass ich auch noch die Woche 50 Euro fürs "Vergnügen" ausgebe.. also für Eintrittspreise Schwimmbad, Ausstellung, Kino, dann Kneipe, Restaurant.. ich könnte mit weniger Geld nicht auskommen, will mich aber auch nicht einschränken.. ich fände es sehr frustrierend, wenn ich zu Hause bleiben müßte, weil ich mir irgendwas nicht leisten kann. :?
Über Zigaretten kann man sicher streiten, beim Rest gebe ich Dir recht.

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vanissi
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Beitrag von vanissi » 22.08.2008, 09:11

wegen den finanzen während der ausbildung ist bei mir der supergau eingetreten den ich mir nicht gewünscht hatte.

ich verdien ab sep. 717 brutto und bekomm daher kein kindergeld mehr,unterhalt von meinem vater bekomm ich auch nicht weil ich zuviel netto rausbekomme,da er finanziell bloß bis zur ersten stufe der düsseldorfer tabelle geht.

jetzt ist noch meine mutter arbeitslos geworden und mein brutto gehalt macht es unmöglich zusätzl noch wohngeld zu bekommen.

vorher wo ich noch kindergeld bekam wurde mir sogar der kindergeldzuschlag erlaubt wg der neurodermitis und jetzt das.

jetzt gehts mir nur noch schlecht,weil ich dachte mir würde es mit der ausb. besser gehen,stattdessen wird es mir schlechter gehen.

Schnee-Wittchen
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Beitrag von Schnee-Wittchen » 22.08.2008, 18:48

ich verdien ab sep. 717 brutto und bekomm daher kein kindergeld mehr,
Von dem Bruttolohn werden noch Werbungskosten (920 € pauschal bzw. höhere, wenn du die nachweisen kannst) und die SV-Beiträge abgezogen.
Kommst du dann nicht unter den Betrag? Ich würde auch alle Belege sammeln, die irgendwie nur was mit der Ausbildung zu tun haben, sei es die Tasche, Brotdose usw. Dann kannst du auch im Jahr darauf noch nachträglich Kindergeld beantragen, wenn die Werbungskosten höher ausfallen sollten.
LG

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Beitrag von vanissi » 22.08.2008, 22:22

danke...aber damit hab ich mich schon auseinandergesetzt und da wird es schwer das ich mehr werbungskosten hab als 920....fahrgeld wird jeweils einen monat später erstattet.

ansonsten wird das weinachtsgeld usw. auch angerechnet und selbst wenn man sonst drunter läge bekommt man k. kindergeld.

ich find es nur komisch ne bekannte von mir bekommt 615 brutto und kriegt 600 netto raus,was mich zieml. verwundert und dadurch liegt sich bruttotechn. drunter unter der obergrenze von 7400.

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Beitrag von Xipolis » 23.08.2008, 02:11

Für 2008 wirst Du diese Grenze wohl nicht mehr sprengen können, Dein Jahresgehalt wird selbst brutto deutlich darunter liegen.

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vanissi
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Beitrag von vanissi » 23.08.2008, 09:23

komisch die mitarbeiter von der familienkasse haben mit den bescheid ausgestellt das ich k. anrecht mehr auf kindergeld hab.

mir kam es eh komisch vor....dann werd ich einspruch erheben müssen.

zumal wäre es was pos. im gegensatz zu dem,dass ich mein azubigeld mit meiner mutter und meiner kl. schwester teilen werde.

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