Frühester Eintrittstermin im Anschreiben formulieren

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kowalski
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Frühester Eintrittstermin im Anschreiben formulieren

Beitrag von kowalski » 07.06.2008, 16:50

"Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen und Ihrem frühestmöglichen Eintrittstermin, bevorzugt per E-Mail, an unsere Personalabteilung:" Mache ich natürlich gerne. :-)

Zum Thema Gehalt werde ich schreiben: "Über meine Gehalts­vorstellungen möchte ich mich mit Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch unterhalten, auf das ich mich sehr freue."

Die Frage nach Eintrittstermin macht mir da eher Sorgen. Mein Vertrag sieht eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Quartalsende vor.

"Ich könnte die Tätigkeit bei Ihnen zum 1. Oktober aufnehmen."

=> Klappt nur, wenn ich im Laufe dieses Monats kündige. So schnell wird die Entscheidung aber mit Sicherheit nicht gefallen sein. Die Angabe später in einem Vorstellungsgespräch zu korrigieren macht vielleicht keinen guten Eindruck, oder?


"Ich könnte die Tätigkeit bei Ihnen zum 1. Januar 2009 aufnehmen."

=> Klingt ziemlich Sch..ss., nicht wahr? In diesem Fall wäre ich zwar ehrlich, aber am Ende wohl auch der Dumme.....

"Meine Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Quartalsende. Ich gehe davon aus, das mein derzeitiger Arbeitsgeber einem vorzeitigem Ende des Arbeitsverhältnisses zustimmen wird"

=> Ist irgendwie zu lang und klingt nach einem komplizierten Bewerber. Ich weiss nicht, gefällt mir auch nicht.

Ich bin so unentschlossen. :?
Hat hier jemand noch andere Ideen? Oder gar eigene (hoffentlich nicht leidvolle!) Erfahrungen mit diesem Thema?

kowalski
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Beitrag von kowalski » 08.06.2008, 10:46

"Über meinen frühestmöglichen Eintrittstermin und meine Gehalts­vorstellungen möchte ich mich mit Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch unterhalten, auf das ich mich sehr freue."

=> Wie klingt das?

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 08.06.2008, 11:44

M. E. ist das die bislang unvorteilhafteste Variante - da Du in einem Satz explizite Aussageverweigerungen zu gleich zwei (für den Inserenten) wesentlichen Punkten unterbringst! Im Vergleich DAZU fände ich es noch deutlich geschickter, keinen der Punkte überhaupt zu erwähnen. Besser wäre es aber definitiv, zumindest ein Zeichen des guten Willens zu zeigen. Die "harmloseste" Variante wäre in meinen Augen:
kowalski hat geschrieben:Meine Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Quartalsende.
Daraus lässt sich alles andere ableiten... unter anderem auch ein gewisser Wert, den Deine Arbeit für den aktuellen AG zu haben scheint. Und die Idee, mit diesem evtl. über einen früheren Austrittstermin zu verhandeln, ist auch nicht sooooo fernliegend, dass man sie Dir im Falle ernsteren Interesses nicht nahelegen könnte... ;-)

Dass die Verschiebung des Gehaltswunsches auf das VG einen taktischen Vorteil darstellt, glaube ich persönlich nur in Fällen, wo man davon ausgehen kann, dass man in fachlicher Hinsicht eine absolute Ausnahmeerscheinung ist - und dies aus den Unterlagen auch unzweifelhaft hervorgeht.

Wenn man jedoch - hart gesagt - davon ausgehen muss, einer von Vielen zu sein, kann man m. E. relativ sicher sein, dass die (zur Zufriedenheit ausfallende) Beantwortung der Kernfragen eins der ersten und einfachsten Selektionskriterien sein wird. Das kann sogar die Praktikantin erledigen, BEVOR der Entscheider die "vollständigen" Bewerbungen vorgelegt bekommt. Wie gesagt: Ein Thema von Angebot und Nachfrage... ;-)

kowalski
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Beitrag von kowalski » 08.06.2008, 15:05

FRAGEN hat geschrieben:M. E. ist das die bislang unvorteilhafteste Variante - da Du in einem Satz explizite Aussageverweigerungen zu gleich zwei (für den Inserenten) wesentlichen Punkten unterbringst!
Das ist natürlich ein sehr gutes Argument - und habe mich dann an Deine Empfehlung zur "harmlosten Variante" in Sachen Eintrittstermin gehalten.

Zum Thema Gehalt im Anschreiben gibt es ja leider keine selig machende Richtlinie, die für alle BewerberInnen und in allen Lebenslagen gültig ist. Klar, das ist jetzt keine neue, tiefschürfende Lebensweisheit. :-)

weissewolke
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Frühester Eintrittstermin

Beitrag von weissewolke » 27.04.2009, 13:45

Hallo!

Ich habe im Januar meine Ausbildung zur Bürokauffrau vorzeitig mit der Note sehr gut bestanden.
Seitdem bin ich auf Arbeitssuche. Habe in der letzten Woche ein vom AA zugeteieltes Bewerbungsseminar gemacht. Ein paar interessante Sachen habe ich erfahren.

Jetzt bin ich dabei eine Bewerbung zu schreiben. In der Stellenausschreibung wird nach Gehalt und Eintrittstermin gefragt. Gehalt habe ich, aber der Termin... Es heißt dort auch, dass SAP Kenntnisse von VOrteil wären. Ich beginne ab nächster Woche einen SAP-Kurs. Vom AA gefördert. Das habe ich rein geschrieben, aber würde auch, wenn möglich, trotzdem sofort anfangen... versteht ihr? Wie kann ich das schreiben?

Meine Formulierung:
"Ab dem 04. Mai werde ich einen SAP-Kurs beginnen. Einem sofortigen Arbeitsantritt steht dennoch nichts im Weg."

Weiß nicht genau, ob sich das so gut anhört. Will ja auch nicht, dass es sich komisch oder so anhört.

Über Kritik wäre ich sehr erfreut!

LG wewo!

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 27.04.2009, 15:31

Warum steht einem sofortigen Arbeitsantritt nichts im Weg? Weil du den SAP-Kurs dann abbrichst?

weissewolke
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Beitrag von weissewolke » 27.04.2009, 20:01

Ja genau. Ich bin gerade arbeitslos. Bekomme quasi nichts an ALG I (130€). Da ich mit meinem Freund bei seinen Eltern gerade wohne, will ich endlich in ne eigene Wohnung. Zu zweit mit Hund auf 5qm ist viiiel zu eng.

Habe mit meinem AA-Berater darüber gesprochen, dass oft nach SAP-Kenntnissen gefragt wird. Habe keine. Also meinte er, dass ich diesen Kurs machen soll. Der geht 2 x 6 Wochen. Also sind quasi 2 Module/Kurse. Wenn ich aber während dieser Zeit einen Job angeboten bekomme, wird so viel Mobilität von mir erwartet, dass ich diesen annehme und den Kurs abbreche.
So sehr ich mich freue in diesen Kurs zu kommen und mich weiterbilden zu können - ich will auch arbeiten und ENDLICH mal vernünftig Geld verdienen. Meine Ausbildungsvergütung war auch am aller untersten Limit- und ich habe eine Fernbeziehung geführt (M-V - Stuttgart) und die Flüge haben so gut wie alles aufgefressen....

Wie gesagt: Ich habe die Pflicht den Kurs abzubrechen, sonst könnte ich mit dem AA Ärger bekommen!

LG

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 28.04.2009, 14:49

Gut, ich denke, du könntest es so wie oben formulieren.

anna-lena
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Formulierung Eintrittstermin als Arbeitssuchende

Beitrag von anna-lena » 16.08.2010, 16:35

Hallo miteinander,

ich bin gerade beim Bewerbung schreiben und stehe voll auf dem Schlauch was meine Formulierung bezüglich des Eintrittstermins betrifft.

Mein Schlusssatz im Anschreiben ist:

Ich freue mich schon heute von Ihen zu hören.

Wo soll ich denn den Eintrittstermin reinschreiben, davor oder danach? Und wie formuliere ich am besten dass ich zur Zeit arbeitssuchend und zeitlich flexibel bin?

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Vielen Dank und liebe Grüße

Anna-Lena

TineTine
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Beitrag von TineTine » 17.08.2010, 09:55

Ich würde gar nicht schreiben, dass ich arbeitssuchend bin.... Das kann man doch prima umschreiben... ;-)

z.B. "Aufgrund meiner momentanen zeitlichen Flexibilität ist ein Arbeitsbeginn in Ihrem Hause ab sofort möglich" oder "steht einem Arbeitsbeginn ab dem 01.09.2010 nichts im Wege".... Oder irgend so etwas in dieser Art....

Das würde ich übrigens vor dem Schlußsatz schreiben. Mußt Du zufällig auch noch einen Gehaltswunsch angeben?! Dann würde ich diese beiden Sachen nämlich in einen Absatz packen (vor dem Schlußsatz).

LG, TineTine

Anke_41
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Eintrittsdatum im Anschreiben Formulierung

Beitrag von Anke_41 » 07.05.2013, 16:25

Hallo ich brauche Eure Hilfe

ich bin nach 10 Jahren gekündigt worden. Habe eine Kündigungsfrist von 3 Monaten gehabt bzw. bis zum 30.06.2013. Wie schreibe ich das am besten in das Anschreiben? Freigestellt bin ich schon von meinem ehemaligen AG.

Ev. so....mein Arbeitsverhältnis endet zum 30.06., bin aber schon freigestellt.... oder so " meine Tätigkeit könnte ich zum 01.07. bei Ihnen aufnehmen.

Darf mein ehemaliger AG dem neuen AG Auskunft per Telefon über mich geben bzw. darf der ehemalige AG im Arbeitszeugnis den Kündigungsgrund nennen oder jemanden den Kündigungsgrund sagen?
Muss ich beim Vorstellungsgespräch den Kündigungsgrund nennen?


Wäre dankbar über Tipps und Ratschläge.

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mia699
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Beitrag von mia699 » 07.05.2013, 16:34

Hi,

vor dem gleichen "Problem" stand ich auch.
War mit Mitte Jänner auf Zeitausgleich, das Dienstverhältnis ging aber noch bis Ende Februar...

Übrigens könntest Du ja auch schon ab 1.6. wo neu anfangen, ist doch egal? Hast Du halt einen Monat lang zwei Arbeitgeber. Weder die eine noch die andere Arbeit wird davon behindert oder?
Zahlst dann für einen Monat mehr Krankenkasse und evtl mehr Steuern, aber bevor Dir sonst vllt. der Traumjob verloren geht? Nur so als Hinweis, da ich damals selbst nicht daran gedacht habe.

Wie könntest Du das schreiben?
"Ich stehe ab sofort zur Verfügung"? Gar nicht erst groß deklarieren, das kannst Du dann beim Vorstellungsgespräch immer noch nachholen, finde ich, und dann auch gleich die damit verbundenen Fragen aufklären.

Ich denke, das gegenseitige Erkundigen kann man nicht verbieten. Inwieweit aber schädigende Auskünfte erlaubt sind (schriftlich sind sie das jedenfalls nicht, auch wenn es überall versteckte Hinweise geben kann), weiß ich nicht. Aber weise das erstmal jemandem nach. Dann ist halt nicht der Kündigungsgrund der Grund, warum sie Dich nicht nehmen sondern irgendwas anderes...

Wenn Du danach gefragt wirst, wirst Du wohl antworten müssen, denn wenn Du nichts sagst oder gar lügen solltest, dann könnte das noch schlechter als die Wahrheit gewertet werden.

Vielleicht magst Du ja sagen, warum Du gekündigt wurdest, dann könnte Dir vielleicht jemand hilfreiche Tipps geben, wie Du das am besten verpacken könntest.

LG

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mia699
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Beitrag von mia699 » 07.05.2013, 16:44

PS: Ach ja, manchmal gibt es so Klauseln im Arbeitsvertrag, wo drinsteht, dass Du keiner zweiten Arbeit nachgehen darfst oder dies erst der Zustimmung des Arbeitgebers bedarf... wenn Du ganz sicher sein willst, fragst Du halt nochmal beim alten/bzw neuen AG nach oder konsultierst deinen Vertrag.
Kann mir aber nicht vorstellen, dass da wer was dagegen haben könnte. Wollte es aber erwähnt haben.

Anke_41
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Beitrag von Anke_41 » 07.05.2013, 16:57

vielen Dank schon mal.
Also einen zweiten Job, und Steuerklasse VI ähmm ist wohl nicht so gut.

Ja so könnte ich das schreiben, stehe sofort zur Verfügung.
Bisher habe ich immer den 30.06. erwähnt und manche meinten dann ich sei noch in Arbeit und würden mich deshalb nicht anschreiben.

Ich habe bei einem Vorstellungsgespräch erfahren, das meine ehemalige Chefin negative Äußerungen über mich gemacht hätte, was nun gar nicht der Wahrheit entsprach. War das ziemlich geschockt, weil der neue AG mich auf private Sachen ansprochen hat und das konnte er nur von meinem ehemaligen Chef erfahren haben.

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mia699
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Beitrag von mia699 » 07.05.2013, 17:50

Warum Du gekündigt wurdest, möchtest Du wohl eher nicht sagen?

Ja, ich will gar nicht wissen, was ehemalige AG über mich sagen und ob sie wer frägt... verhindern kann man das leider nicht.
Wenn Du es aber nachweisen könntest, könntest Du Dir einen Anwalt nehmen und auf Rufschädigung klagen oder so...

Alles Gute für die Jobsuche!

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Beitrag von Anke_41 » 08.05.2013, 14:02

Kündigungsgrund: ich bin Mobbingopfer geworden. Hatte lange die Füße still gehalten und alles schlimme ertragen. Dann kam auch noch hinzu, dass ich STOP vom Meister belästigt worde. Dieser Meister hat einen sehr guten Draht zum Geschäftsführer, also wenn man gegen den Meister was unternhemen wollte hat man schon fast die Kündigung in der Hand.

Als ich dann doch nach langer Zeit dies jemanden anvertraut hatte, wurde dies falsch weiter geleitet. Dann ging das Problem erst richtig los. ich hatte nichts mehr zu lachen und es wurde gesucht und mir wurden Dinge angehängt, die ich auch nicht beweisen konnte.
Somit hatten sie mir schließlich einen Fehler unterstellt, Manipulation einer Kassenquittung von ca. 5,50 €, wo angeblich ein Datum fehlte, keine Geldunterschlagung dies nicht, es hatte lediglich das Datum gefehlt.
Dies wurde mir zum Kündigungsgrund genannt. Habe einen Aufhebungsvertrag leider unterschreiben müssen, gerichtlich hatte ich keine Chance, weil Belege sind Belege... Jetzt stehe ich natürlich auch dumm da, weil ich ja auch vom Amt eine 3 monatige Sperre erhalte.

Soll ich das auch so dem neuen AG mitteilen. Ich glaube für solche Dinge hat ein Personalchef keine Zeit, sich sowas anzuhören.

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mia699
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Beitrag von mia699 » 08.05.2013, 14:19

Warum hätte das vor Gericht keinen Bestand? Die müssen Dir erstmal beweisen, dass DU die Quittung fehlerhaft ausgefüllt hast. Und selbst WENN Du sowas gemacht hättest, ist es fraglich, ob sowas als Kündigung durchgeht.

3 Monate Sperre bei einem Aufhebungsvertrag? Oh mein Gott oO! Bei uns gibts den nur bei Selbstkündigung.
Warum MUSSTEST Du den Aufhebungsvertrag unterschreiben? Muss so etwas nicht auf beidseitigem Einvernehmen geschehen?
Hätte mich geweigert und die darauf folgende Kündigung angefechtet...

Einerseits ist der Aufhebungsvertrag eine Frechheit, andererseits bist Du dann ja offiziell gar nicht gekündigt.
Ich würde daher bei Nachfragen einfach sagen: In der Firma wurde extremes Mobbing betrieben, Dein Vorgesetzter blieb leider untätig, also kamt ihr überein, den Arbeitsvertrag einvernehmlich aufzulösen.

Fertig.

Anke_41
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Beitrag von Anke_41 » 22.05.2013, 12:17

mein ehemaliger Geschäftsführer hatte mich dann auch noch erpresst, wenn ich den Aufhebungsvertrag nicht unterschreibe, gehen sie andere Schritte.
Der Aufhebunsvertrag war nicht mal vom Geschäftsführer unterschrieben. Also ungültig.
Das hat meine Anwältin auch vor Gericht vorgetragen. Der Richter meinte sie ist nicht tragbar.
In ersten Distanz habe ich nun gewonnen, jetzt geht es darum, wieviel Abfindung gezahlt werden muss. Das möchte er absolut nicht und ist in Berufung gegangen, weil er immer noch meint er ist im Recht.
Es sind nun viele Dinge aufgedeckt worden, was mit mir gemacht wurde.

Eigentlich ist der Aufhebungsvertrag durch den AG bewirkt worden. Also hätte ich vielleicht doch Glück keine Sperre zu bekommen?

Stirling89
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Eintrittstermin nach Studium und Abschlussarbeit flexibel

Beitrag von Stirling89 » 23.06.2014, 01:14

Hallo,

Es geht um Folgendes:
Am 30. September gebe ich meine Abschlussarbeit ab und bin dann im Grunde fertig mit meinem Studium. Anschließend kommt nur noch das einstündigeKolloquium, wofür ich allerdings noch keinen Termin habe. Relativ sicher bin ich aber Mitte November komplett mit allem fertig.
Mir persönlich wäre es aber am liebsten, wenn ich schon früher (z.B. Mitte Oktober) mit der Arbeit anfangen könnte und mir für das Kolloquium für einen Tag Urlaub nehmen könnte. Das würde ich natürlich bereits im Vorfeld in einem persönlichen Gespräch abklären. Deshalb wollte ich in meine Bewerbung ungefähr reinschreiben:

Meine Abschlussarbeit werde ich am 30.09.2014 abgeben. Anschließend erfolgt das zugehörige Kolloquium, für das jedoch noch kein Termin angesetzt ist. Sicher kann ich ab dem 15.11.2014 in den Beruf einsteigen, unter Umständen auch früher. Näheres kann ich Ihnen gerne bei einem persönlichen Gespräch erläutern.

Haltet ihr das für sinnvoll, oder soll ich einfach nur den 15.11. als Eintrittstermin angeben und alles weitere erst im persönlichen Gespräch ansprechen, sofern es dazu kommt?

wiebewerben
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Beitrag von wiebewerben » 23.06.2014, 10:48

Meine Abschlussarbeit werde ich am 30.09.2014 abgeben. Anschließend erfolgt das zugehörige Kolloquium, für das jedoch noch kein Termin angesetzt ist. Sicher kann ich ab dem 15.11.2014 in den Beruf einsteigen, unter Umständen auch früher. Näheres kann ich Ihnen gerne bei einem persönlichen Gespräch erläutern.
Jop, generell würde ich es so schreiben, wann du dezitiert dein Studium abschließt, wenn du noc hein Tag freit brauchst für das KOlloquium dann würde ich das erst im Vorstellungsgespräch erwähnen. Also in Richtung:

Ich schließe mein Studium Ende September ab und bin ab Oktober verfügbar. Oder dauert das Kolloqium länger? Wie lang den? alles zwischen 1-3 Tage kann man ruhig erst im im Vorstellugnsgespräch erwähnen aus eigener Erfahrung.

dicker Zeh
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Beitrag von dicker Zeh » 24.06.2014, 17:13

zu kompliziert

ich würde mich zu mitte oktober bewerben und dann im pers. gespräch erwähnen das du da noch einen tag fürs Kolloquium freinehmen musst.

nutze die wenigen sätze im anschreiben um für dich werbung zu machen und nicht um komplizierte erklärungen abzugeben.


:D :D :D

lindi2310
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Formulierung / Begründung Eintrittstermin

Beitrag von lindi2310 » 26.08.2014, 08:49

Hallo an alle,

ich möchte mich auf eine Stelle bewerben, die „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ besetzt werden soll. Dem entsprechend soll ein Eintrittstermin angegeben werden.

Normalerweise schreibe ich das im Anschreiben folgendermaßen:
„Weil ich mich aktuell in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befinde und meine Kündigungsfrist 3 Monate zum Quartalsende beträgt, kann ich ab dem 01.01.2015 meine Tätigkeit für Ihr Unternehmen beginnen. Doch ich gehe davon aus, über einen Aufhebungsvertrag einen früheren Termin zu gewährleisten. Bitte behandeln Sie auch deswegen meine Bewerbung vertraulich.“

Nun ist es aber so, dass ich vom 8.1. bis 4.2. im Urlaub bin. Und da es kein 0815-Urlaub ist, sondern etwas lang geplantes „Großes“, werde ich diesen auch nicht absagen.

Faktisch könnte ich also erst am 9.2. anfangen. WENN denn das Bewerbungsverfahrung bis Ende September abgeschlossen ist und ich bis dahin kündige. Kündige ich dieses Quartal nicht, bin ich regulär erst zum 1.4. „frei“ :-( Ob ich tatsächlich einen Aufhebungsvertrag bekommen würde, weiß ich nicht.

Was meint ihr? Welchen Eintrittstermin gebe ich an und wie formuliere ich das? Meinen Urlaub gleich im Anschreiben zu erwähnen, käme wohl nicht besonders gut, aber was bleibt anderes übrig?
Zum Lieblingskandidaten mache ich mich mit DER Kündigungsfrist eh nicht.

Über ein paar Tipps würde ich mich freuen. Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße,
Lindi

Romanum
Bewerbungshelfer
Beiträge: 8931
Registriert: 12.09.2008, 19:20

Beitrag von Romanum » 26.08.2014, 10:01

Bewirbst du dich jetzt nur auf diese eine Stelle oder hast du generell vor, die jetzige Stelle zu kündigen?

Einfach dort mal anrufen, wobei ich davon ausgehe, dass die nicht bis zum 1.04 warten können.

Dass ein neuer Mitarbeiter nach einer Woche nicht erst mal ein Monat in den Urlaub verschwinden sollte, sollte klar sein.

lindi2310
Beiträge: 2
Registriert: 26.08.2014, 08:39

Beitrag von lindi2310 » 26.08.2014, 10:20

Hallo Romanum,

ich habe generell vor meine jetzige Stelle zu kündigen und bewerbe mich daher auf Stellen, die mir ansprechend erscheinen.

Mir wäre es am liebsten hier so schnell wie möglich weg kommen. Dass das im Moment durch den Urlaub sehr schwer ist und mit der Kündigungsfrist ebenfalls nicht einfach, weiß ich.
Aber die Stelle klingt halt nett und daher wollte ich es nicht unversucht lassen.

Viele Grüße,
Lindi

Barna
Beiträge: 5
Registriert: 28.10.2014, 20:28

Angabe Eintrittstermin bei betriebsbedingter Kündigung

Beitrag von Barna » 08.06.2015, 14:22

ich bin zum 31.12.2015 wegen Neuausschreibung betriebsbedingt gekündigt worden.

Zwar kann es sein, dass ich ab Januar vom neuen Auftragnehmer übernommen werde oder, falls der alte Auftragnehmer bleibt, von diesem weiter beschäftigt werde aber ganz sicher ist das natürlich nicht.

Nun habe ich eine interessante Stellenanzeige gesehen, auf die ich mich gerne bewerben möchte.

Falls ich die Stelle bekomme und mich dafür entscheide diese anzunehmen, muss ich dann kündigen, vorzeitig sozusagen? Die Kündigungsfrist beträgt eigentlich 4 Wochen zum Monatsende.

Im Bewerbungsschreiben möchte ich nicht angeben, dass ich betriebsbedingt gekündigt wurde - das kann ja evtl. auch negativ ausgelegt werden. Was schreibe ich aber, ab wann ich anfangen kann?

Im Lebenslauf muss ich ja angeben, dass ich aktuell noch beschäftigt bin.

Irgendwie muss ja ich im Bewerbungsschreiben formulieren, welche Kenntnisse ich habe.
Also z.B.: Bei meiner bisherigen Tätigkeit war es meine Aufgabe... (so könnte ich schreiben, wenn ich bereits arbeitslos wäre).
Wenn ich z.B. schreibe: Bei meiner aktuellen Tätigkeit bin ich für... zuständig (so kann man daraus entnehmen, dass ich aktuell noch beschäftigt bin)

Klar kann ich schreiben, dass ich mich beruflich neu orientieren möchte, trotzdem sollte ich angeben, ab wann ich anfangen kann - es wird zwar nicht explizit verlangt aber ich denke, das gehört in das Bewerbungsschreiben rein.

Ich freue mich auf eure Anregungen und bedanke mich schonmal für eure Hilfe.

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