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Frustation bei Bewerbungen
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Politisch argumentieren? << Zurück :: Weiter >> Nachfassmail war sehr erfolgreich  
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Gerry82



Anmeldungsdatum: 09.10.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 17.10.2012, 11:37    Titel:

ich habe das leider auch so erlebt als ich mich (zwar nur für ein praktikum) beworben hatte.
die meisten firmen haben nicht genügend anstand um wenigstens eine absage zu verschicken.
und die unterneh´men, die meinen erst nach monaten eine rückmeldung zu geben, kannst du eh vergessen.
das habe ich gegebenenfalls auch so kommuniziert.
klar sitzen die am längeren hebel und man will ja was von ihnen, trotzdem können sie einen nicht so behandeln wie sie grade lust haben
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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Rhodus
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 01.07.2011
Beiträge: 4208

BeitragVerfasst am: 17.10.2012, 12:19    Titel:

Ich denke, so pauschal lässt sich das nicht so pauschal festhalten.

Es gibt auf beiden Seiten schwarze Schafe. Arbeitgeber, die nur den Profit im Fokus haben und die Menschen respektlos behandeln; wie es auch Arbeitnehmer gibt, die keine qwirkliche Lust auf Arbeit haben und es regelrecht auf Absagen anlegen.

Als Bewerber kann mn nicht immer erarten, eine umgehende Benachrichtigung zu bekommen. Erfolgt die Absage erst nach einigen Wochen kann das auch seinen nachvollziehbaren Grund haben. Das Unternehmen hat zunächst die eingehenden Bewerbungen gesammelt, um dann in einer konzertierten Aktion sämtliche Bewerbungen auf einmal zu sichten. Im Großen und ganzen werden die Bewerbungen dann in drei Kategorien eingeteilt:
a) Bewerber, die überhaupt nicht in Frage kommen
b) Bewerber, die so interessant sind, dass man sie zu einem gespräch einlädt und
c) Bewerber, die zu7mindest so interessant sind, dass man sich diese zunächst in der Huinterhand behält, falls sich bei den Bewerbern der zweiten Kategorie kein geeigneter Kandidat befindet.

Die Kandidaten a bekommen umgehend ihre Absage; die Kandidaten c erst, wenn abasehbar ist, dass ein Kandidat de Gruppe b das rennen machen wird. Konsequenz für die Bewerber der letzten Kategorie: bis zur Absage vergehen halt einige Wochen. Mit Respektlosigkeit hat das nichts zu tun.

Berücksichtigt man auch, dass die Unternehmen mittlerweile auf eine Anzeige teilweise 100 und mehr Bewerbungen erhalten, dann kann es auch schon einmal passieren, dass den Personalverantwortlichen die eine oder andere Absage durchgeht. Menschen machen schon mal Fehler. Bekommt man also keine Absage, muss dass nicht zwangsläufig etwas mit Respektlosigkeit zu tun haben.

Und dann gibt es ja noch einen weiteren Punkt: manche Bewerbung sind so grottig, dass man regelrecht die Unlust des Bewerbers spürt. Nur warum sollte man sich mit einer absage mehr Mühe machen, denn der Bewerber mit seinerBewerbung.
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NotMsPerfect



Anmeldungsdatum: 29.08.2011
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 17.10.2012, 13:17    Titel: Bewerbung Anfang August

Ich hatte mich Anfang August auf eine Stelle, die mir von einem AG angeboten wurde, beworben. Es gab keine anständigen Details und Erklärungen dazu. Bei dem ersten Telefonat stellte sich heraus, dass die Chefin jemanden sucht, der eine bestimmte Lizenz besitzt. Auch nach mehreren Erklärungen konnte ich ihr nicht verdeutlichen, dass ich erstens nicht genau mit den Verfahren gearbeitet habe und zweitens man nicht einfach eine Lizenz als AN/Privatperson bekommt sondern der AG diesen Antrag stellen muss. Nach zwei Wochen hin und her bekam ich eine Einladung zum Gespräch. Das war Mitte August. Die Chefin war unvorbereitet und redete wieder nur von ihrer Lizenz. Insgesamt war ich 45 min in diesem Gespräch und bin dafür 6h mit dem Zug hin- und am gleichen Tag 6 h zurückgefahren. Am Ende des Gespräches meinte sie, dass sie demnächst so viele Termine und noch einige Bewerbungsgespräche hat. Deshalb würde sie mir dann in der letzten Septemberwoche ihre Entscheidung mitteilen.
-Ich habe bis heute keinen Anruf oder eine E-Mail von ihr erhalten!

Und besonders dreist war auch die Tatsache, dass sie mich am Ende nach dem Formular vom Arbeitsamt fragte. Ich sagte ihr, dass sie es aber begründen muss, warum sie die Fahrtkosten nicht übernimmt. Sie meinte: Das interessiert sie nicht die Bohne und sie begründet das nie.
Ich habe nicht mal eine Absage bekommen und renne jetzt seit 4 Wochen meinen Fahrkosten hinterher.

Lieber Semmel73, ich kann Dich trösten. Du bist nicht allein mit diesen unangenehmen Erfahrungen.

Gruß, NotMsPerfect
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Rhodus
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 01.07.2011
Beiträge: 4208

BeitragVerfasst am: 17.10.2012, 13:29    Titel:

Hallo NotMsPerfect,

eine mehrstündige Anreise dürfte doch bedeuten, dass bei einer erfolgreichen Bewerbung ansteht? Das bedeutet für mich, die neue Stelle muss perfekt sein, ich muss einfach ein gutes "Bauch"Gefühl haben.

Wenn ich die Einleitung lese, stellt sich die Frage, hätte man das nicht schon früher erkennen können, dass dies nicht der richtige Arbeitgeber ist? Dass hier etwas gehörig nicht stimmt? Wenn der Arbeitgeber schon erkennbar Grundvoraussetzung nicht kennt?

Ich finde, wenn sich bereits in der Anbahnunghsphase ein ungutes Gefühl einstellt, sollte man von weiteren Schritten Abstand nehmen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Ganze dann doch noch positiver gestaltet, ist extrem gering.
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NotMsPerfect



Anmeldungsdatum: 29.08.2011
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 17.10.2012, 14:15    Titel: Das stimmt.

Hallo Andreas,

da muss ich Dir wohl recht geben. Ich habe auch festgestellt, dass ich leider zu selten auf mein Bauchgefühl höre. Aber ich glaube, das Problem haben viele, weil die Hoffnung eben immer zuletzt stirbt. Traurig
Bei dem letzten Angebot habe ich das schon besser gemacht und abgesagt, weil das alles sehr schwammig und unseriös ablief.

Ich bemühe mich jetzt mehr auf mein Bauchgefühl zu hören, weil ich wirklich immer auf die Schnauze falle, wenn ich das schlechte Gefühl ignoriere.

Gruß, NotMsPerfect
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Ishin



Anmeldungsdatum: 07.10.2012
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 20.10.2012, 10:26    Titel:

Man darf aber auch nicht vergessen dass wenn man ALG1 oder ALG2-Empfänger ist, man muss zu einem Vorstellungsgespräch hin - wenn der AG das anbietet - wenn man diesen nicht nachgeht dreoht eine Sanktion.

Der AG kann das einfach bei Afa /Jobcenter melden und dann hat man noch größeren Ärger an der Backe.

Auch sollte man sich dementsprechend beim Vorstellungsgespräch benehmen, auch wenn man merkt - der AG wär nichts für einen.
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CrackerJack



Anmeldungsdatum: 25.03.2011
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 19.12.2012, 01:48    Titel:

Muss hier auch mal mein Leid klagen. Hatte mich vor gut 4 Wochen bei einem Unternehmen in der Nähe beworben, die Stellenanzeige hatte ich von der Stellenbörse der Arbeitsagentur. Nach wenigen Tagen (22.11.) erhielt ich dann telefonisch eine Einladung zum Vorstellungsgespräch (29.11.) mit anschließender Bestätigung per E-Mail. Bin dann auch dort gewesen und das Gespräch verlief meiner Meinung nach ganz gut.

Mir wurde dann versprochen dass ich in kurzer Zeit Nachricht erhalten würde ob ich genommen werde oder nicht, da die Firma wohl recht dringend jemand braucht. Der Abteilungsleiter der mir das Gebäude kurz zeigte meinte, wenn ich innerhalb 2 Wochen nichts höre solle ich doch nachfragen. Habe dann letzten Dienstag das 1. Mal angerufen. Die Sekretärin meinte der Chef wäre in einer Besprechung und sie würde ihm eine Nachricht hinterlassen.

Das selbe Spiel dann auch am Mittwoch und Donnerstag. Bis heute hab ich keine Rückmeldung erhalten. Jetzt habe ich gesehen dass die Stellenanzeige bereits gelöscht wurde, also jemand anderes die Stelle bekommen hat. Das finde ich gelinde gesagt total besch***en und es regt mich wirklich sehr auf. Es kann doch nicht angehen dass man x mal anruft und immer zu hören bekommt dass eine Nachricht weitergeleitet wird, aber es passiert absolut 0. Eigentlich müsste die Arbeitsagentur solche Betriebe auch zumindest abmahnen.

Zur Zeit ist es ja auch schwierig nen passenden Job zu finden. Und wenn man meint jetzt könnte es was werden dann passieren solche Dinge, die einen wieder zurückwerfen. Wenigstens bin ich nicht der einzige der solche Dreistigkeiten über sich ergehen lassen muss...
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Rhodus
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 01.07.2011
Beiträge: 4208

BeitragVerfasst am: 27.12.2012, 12:05    Titel:

Hallo CrackerJack,

warum sich darüber aufregen?

Wenn ein Unternehmen mit Bewerbern so umgeht, wird es mit den Mitarbeitern nicht viel besser umgehen. Insofern ein klares Zeichen, dass Du dort nicht arbeiten solltest.

Und sollte sich das Unternehmen dann bei einem doch melden, sollte man dem Unternehmen absagen. Denn erst dann besteht eine Möglichkeit, dass solche Unternehmen anfabngen, umzudenken.

Viele Grüße aus Duisburg
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Franzi20



Anmeldungsdatum: 20.12.2012
Beiträge: 5
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 28.12.2012, 10:32    Titel:

Ich glaub diese Erfahrung hat so ziemlich jeder schon gemacht. ch hatte in einer Woche teils 30 bis 50 Bewerbungen (zum Großteil per Mail, aber auch per Post) raus geschickt und selbst wenn ich nach knapp 6 Wochen angerufen habe gab es absolut keine Resonanz. Über einem Jahr hab ich es dann aufgegeben und hab nur noch Bewerbungen verschickt damit mir das Arbeitsamt nichts kann. Joa.. und ganz plötzlich wurde ich dann angerufen, ob ich noch Arbeit suche, und das war von einer Firma von der ich fast ein halbes Jahr nichts gehört habe.
Also oft ist es Geduld, die man braucht. Leider viel zu viel Geduld...
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Bengali



Anmeldungsdatum: 01.04.2013
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 11.04.2013, 22:53    Titel:

Ich kenne auch persönlich niemanden, der nicht schon mindestens einen Bewerbungsmarathon hinter sich hat. Nur Mut!
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Kilingon



Anmeldungsdatum: 19.05.2013
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 21.05.2013, 17:37    Titel:

Nicht aufgeben? Da hast Du Recht. Aber wie irgendwie muss ja Geld rein, sonst ist man aufgeschmissen. Ich kenne auch welche die 60 Bewerbungen geschrieben haben und trotzdem nichts bekommen haben. Deutschland hat sich wirklich abgewirtschaftet. Wir bieten doch nur noch Dienstleistungen an und produziert wird immer mehr in China. Man kann nicht nur mit Dienstleistungen leben. Das funktioniert das nicht.

Also nicht aufgeben.
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 25.05.2013, 21:46    Titel:

Kilingon hat Folgendes geschrieben:
Man kann nicht nur mit Dienstleistungen leben. Das funktioniert das nicht.


Ich könnte schwören, dass dieser Trend sich wieder umkehren wird... spätestens dann, wenn in den jetzigen "Billigländern" die Löhne steigen und sich gleichzeitig die Copyright-Probleme ausweiten. Habe letztens einen ziemlich interessanten Artikel über eine Idee aus Amerika gelesen, die sich derzeit anscheinend rasend schnell ausbreitet:

www.techshop.ws

Finde ich cool...
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schattenmann
~


Anmeldungsdatum: 02.06.2008
Beiträge: 654
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 26.05.2013, 01:58    Titel:

@FRAGEN

Gibts das nicht bereits im Osten Deutschlands?

Hab ich doch grad vorgestern so ähnlich auf einem der ZDF-Spartensender gesehen; da gabs eine Art "Flohmarkt", wo sich Tüftler, "Profis", Pensionierte etc um kaputte Geräte jeglicher Art kümmerten, und jene reparierten so dies noch möglich war... (sry, hab's nur beim Durchzappen gesehen)

Finde ich ehrlich gesagt super - was zuweilen weggeworfen wird, das nur einer fachkundigen Hand bedarf...

Hier darf hoffentlich auch labdoo.org angeführt werden; die nehmen alte Laptops, restaurieren/reparieren diese, und stellen diese dann Schulen in "armen Regionen der Welt" zur Verfügung (kurz: 3.Welt-Länder)...

Ähnliches Konzept... Dachte ich führ's mal an...
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Franziskus



Anmeldungsdatum: 05.02.2015
Beiträge: 17
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 10.02.2015, 11:26    Titel: Überforderung bei Chefs

Den Fall den Gruetti beschreibt kenne ich nur zu gut.
Ist mir auch mal passiert. In dem Fall lag das auch an der Unfähigkeit des Geschäftsführers und ich glaube auch an dessen eingebildeten Ego.
Hier sollte man echt aufpassen und nicht jeden Job nehmen. Bei machen Chefs kann man im Vorstellungsgespräch schon absehen ob man später leiden wird oder nicht
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