Gehaltsvorstellung in Bewerbung einbringen - Formulierung Gehaltsvorstellung

Besondere Informationen, Tipps und Tricks für Bewerber, aber auch für Stelleninhaber.
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bart
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Beitrag von bart » 21.07.2011, 18:01

Ich kopiers mal direkt aus einem anderen Beitrag von gestern:

Punkt 1: Lass den Gehaltswunsch in den Bewerbungsunterlagen weg. Bist Du interessant, dann wird man Dich auf jeden Fall einladen. Der Selektion durch das Gehalt engehtst Du somit(erst einmal).

Punkt2: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Spätestens beim Vorstellungsgespräch, evt. früher, wird man Dich nach dem Gehalt fragen. Du musst Dich also so oder so informieren was Du meinst wert zu sein.

In welche Richtung es gehen könnte
http://www.gehalts-check.de/berufe/b/bi ... entin.html

http://bko-net.de/website/339.0.html

http://www.bewerbung-forum.de/bewerbung ... rbung.html

Schöne Grüße aus Bothfeld

chab_
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Beitrag von chab_ » 24.07.2011, 12:46

Hallo.
Mir ging es ähnlich - stundenlange Suche nach Tarifverträgen und abgrasen von Gehaltstabellen.
Ich habe dann in der Bewerbung mit der Angabe eines "Bereich(s) um 00.000 Euro" einen groben Rahmen vorgegeben.

Sicherlich ist es jedem selbst überlassen, wenn jedoch eine Gehaltsvorstellung gefordert wird und man auf diese nicht eingeht, ist es in etwa so, als ob man eine Frage nicht beantwortet und das kann u.U. auch kontraproduktiv sein.

Letztlich weiß es nur der Personaler..

Harli
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Beitrag von Harli » 24.07.2011, 12:54

Mir ist es in meiner Bewerbungsphase dreimal passiert, dass ich einen Anruf von dem Personaler bekam, welche Gehaltsvorstellungen ich hätte. Und das oftmals 1-2 Tage nach dem Bewerbungseingang.
Also in jedem Fall vorbereitet auf diese Frage sein.
Ich habe mein Gehalt immer als Bruttojahresgehalt angegeben. Einfach aus dem Grund, weil ich so Weihnachts- u. Urlaubsgeld mit hineinrechnen konnte. Sollte dann in einer Firma dieses nicht bezahlt werden, rechnet sich automatisch das Bruttomonatsgehalt hoch.

RainbowW
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Beitrag von RainbowW » 25.07.2011, 11:50

Danke erstmal für Eure Antworten. :)

Ich denke auch, dass man das auf jeden Fall angeben sollte.
Nicht umsonst wird dies extra angefordert.

@bart: Danke für die Links. Solche Informationen hatte ich auch herausgesucht.
Mich hat es nur immer gewundert, dass auf anderen Seiten immer irgendwie etwas Anderes steht.


@harli: Danke für deine Erfahrung. Das werde ich mir auf jeden Fall zu Herzen nehmen.

Ich denke, ich werde erstmal 1.800€-2.000€ brutto in meiner Bewerbung angeben.
Habe jetzt einfach mal alles gemittelt, was ich an Beträgen gefunden habe :)

Tom Sailor
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Gehaltswunsch nicht konkret nennen

Beitrag von Tom Sailor » 22.01.2012, 18:03

Ich möchte die Gehaltsvorstellung erst mal nicht konkret nennen. Wäre dies eine geeignete Formulierung?

"Die von Ihnen ausgeschriebene Stelle könnte ich zum X.X.X antreten. Die Gehaltsvorstellungen erörtere ich mit Ihnen gerne bei einem persönlichen Gespräch.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich."

Danke!

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 22.01.2012, 23:24

Ich finde sie geeignet und auch berechtigt, vor allem weil man ja noch gar nicht weiß, was für Aufgaben auf einen zukommen.

Alternativ findest du hier auch noch Formulierungen zur Gehaltsangabe in der Bewerbung.

schallundrauch
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Beitrag von schallundrauch » 24.01.2012, 08:21

wenn in der Ausschreibung angegeben ist, dass man doch bitte seine Gehaltsvorstellung nennen soll, dann sollte man das auch konkret tun. wenn nicht, dann geht deine Formulierung auch.

Tom Sailor
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Beitrag von Tom Sailor » 25.01.2012, 14:13

Falsch! Suche mal hier danach und Du kannst es auch vielfach über Google finden: Eine konkrete Gehaltsangabe dient ausschließlich als möglichst einfaches Ausschlusskriterium. Zahl angucken und weg damit! Ich wusste das auch so nicht aber es erscheint mir logisch.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 25.01.2012, 21:27

Das Problem ist nur, dass das Ignorieren von berechtigten Fragen ein nicht minder einfaches Ausschlusskriterium ist... ;-)

schallundrauch
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Beitrag von schallundrauch » 27.01.2012, 08:30

wenn die Gehaltsvorstellungen beider Seiten überhaupt nicht zueinander passen, dann ist es doch gut, wenn das noch vor dem Gespräch geklärt ist! Der Bewerber erspart sich ja so auch sehr viel Zeit (Vorbereitung, Anreise, Gespräch, Rückreise).
Wenn die Differenz zu groß ist, bringt auch das beste Verhandeln nix.

Tom Sailor
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Beitrag von Tom Sailor » 31.01.2012, 12:16

@schallundrauch Ich sehe das anders. Manchmal kannst Du nämlich erst angemessene Gehaltsvorstellungen nennen, wenn Du die Firma näher kennst. Ich habe das gerade erst erlebt: Man dankte per Mail für meine Bewerbung und frug nach meinen Gehlatsvorstellungen. Die habe ich ihnen mitgeteilt. Ihre Offerte lag dann sehr weit darunter. Als ich zum Probearbeiten dort war wusste ich warum...

Außerdem kann der Bewerber während eines Vorstellungsgespräches seinen Marktwert eventuell noch steigern bzw. ihn besser darstellen. Nehmen wir an Firma x hat einen gewissen Betrag für die Stelle eingeplant und schmeißt jeden raus, der den Rahmen sprengt. Da kann ihnen durchaus der ein oder andere gute Kandidat durch die Lappen gehen. Nennt der Kandidat sein Gehalt erst mal nicht, wird er eventuell eingeladen und hat die Möglichkeit den Personaler zu überzeugen. Der kann dann auch sein Gehaltsangebot überdenken bzw. man kann Probezeitregelungen diskutieren etc. Bei einer starren Gehaltsnennung im Anschreiben sind diese Möglichkeiten schnell passé.

Wie bei allem gilt hier aber, dass man in die Personaler nicht hineinschauen kann und das die Nichtnennung durchaus zum Ausschluss führen kann.

lincoln80
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Gehaltsvorstellungen angeben?

Beitrag von lincoln80 » 06.03.2012, 20:30

Guten Abend,

in einer Stellenanzeige steht
Ihre schriftliche Bewerbung mit Ihren vollständigen Bewerbungsunterlagen schicken Sie ....

Impliziert "vollständigen Bewerbungsunterlagen" auch die Angabe der Gehaltsvorstellung und des Eintrittsdatums?

Steh gerade etwas auf dem Schlauch und weiss nicht ob ich es angeben soll oder nicht.
Danke für Euer Feedback!!

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 07.03.2012, 11:53

Hallo lincoln80,

die Bewerbung ist Werbung. Und so, wie in der Werbung allein das UInternehmen bestimmt, wie das eigene Produkt präsentiert wird, bestimmt der Bewerber alleine, wie er sich präsentiert, inhaltlich, wie optisch. So darf der Bewerber auch alleine entscheiden, ob er seine Gehaltsvorstellung bereits im Anschreiben präsentieren möchte, oder erst im Vorstellungsgespräch.

Wenn folglich von den "vollständigen Bewerbungsunterlagen" die Rede ist, ist der Standard gemeint, also Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf. Diese drei Teile sind zwingender Bestandteil einer jeden Bewerbung.

Wer auf das Anschreiben oder den Lebenslauf verzichtet, hat keine Chance eingeladen zu werden. Wer dagegen keine Zeugnisse beifügt, hat gleichwohl eine solche Chance.

Viele Grüße aus Duisburg.

js1
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Beitrag von js1 » 07.03.2012, 14:02

Meiner Meinung nach ist die Frage nach den Gehaltsvorstellungen des Bewerbers enorm fies und gemein. Bei der Antwort auf diese Frage kann man als Bewerber eigentlich nur verlieren.
Entweder man greift zu hoch, dann ist man raus. Oder man ist vorsichtig und macht ein etwas niedrigeres Gebot, dann verkauft man sich unter Wert und der betreffende Personaler nimmt an, dass man nicht ausreichend fähig ist für diese Stelle.
Besser Hände weg von Firmen die solche fiesen Fragen stellen. Sollen sie sehen wo sie ihre notwendigen Arbeitskräfte her bekommen.

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 07.03.2012, 14:57

Also Hände weg würde ich nicht sagen. Ich finde es als Arbeitgeber legitim, diese Frage zu stellen.

Genau so legitim ist es, wenn der Bewerber sich entscheidet, im Anschreuiben die Frage nicht zu beantworten, sondern darauf zu verweisen, dass man sich im Vorstellungsgespräch gerne auch über die Gehaltsvorstellung unterhalten könne.

Kein Unternehmen wird eine aussagekräftige, individuelle Bewerbung auf den Stapel "Absage" legen, nur weil der Bewerber keine konkrete Zahl im Anschreiben genannt hat.

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bart
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Beitrag von bart » 07.03.2012, 18:25

@A. Rimpler:
genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Im schlechtesten Fall hat man Zeit in ein Gespräch investiert. Ich habe so etwas dann unter Übungsstunde abgebucht.

lincoln80
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Beitrag von lincoln80 » 07.03.2012, 19:12

Hallo alle zusammen,

vielen Dank für die Antworten!!

Ich denke mal, dass ich meine Gehaltsvorstellungen sowie mein Eintrittsdatum nicht angeben werde.
Sonst hätten sie es ja in der Stellenanzeige erwähnt..unter Angabe ihrer Gehaltsvorstellungen blabla"

Viele Grüße

Lincoln80

kartoffeltopf
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Gehaltsvorstellungen formulieren - Hilfe?

Beitrag von kartoffeltopf » 14.09.2018, 00:09

Hallo zusammen :D

ich bin momentan auf Jobsuche, verzweifel allerdings gerade daran meine Gehaltsvorstellungen zu formulieren.

Ein paar Hintergrundinfos zu meiner bisherigen Ausbildung:

- momentan bin ich im 6. Semester des Bachelors in Informatik, den ich aus diversen Gründen nicht abschließen werde

- vorher habe ich eine Ausbildung zur Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung gemacht

- (Davor eine schulische Ausbildung zur technischen Assistentin für Informatik - was im Grunde eine abgespeckte Version des FIA ist (So wirkte es zumindest auf mich))

- während des Studiums habe ich ca. ein Jahr lang per Homeoffice auf 450€ Basis in meinem Ausbildungsbetrieb gearbeitet und dort die Website in Schuss gehalten/weiterentwickelt.

Arbeiten werde ich voraussichtlich in NRW (das meiste konzentriert sich auf Bielefeld, Münster und den Ruhrpott - ein paar Firmen in Ortschaften dazwischen, aber das wird so ungefähr der Bereich sein)

Branchenmäßig ist bei den von mir ausgewählten Stellen viel zum einen in der Werbung und dann natürlich die reinen Softwarefirmen.

Die meisten Erfahrungen habe ich in der Webentwicklung (php, Javascript, Html/CSS - bevorzugt Backend aber grundsätzlich bin ich für vieles offen), würde das generell gern weitermachen, werde aber auf jeden Fall auch an Firmen schreiben die Java oder C/C++/C# voraussetzen und mal schauen wie das so läuft, das reizt mich nämlich auch sehr (Alles während Studium/Ausbildung mal gelernt, aber im praktischen angewandt habe ich bisher nunmal vorrangig die Webgeschichten).

Nun zur eigentlichen Frage: Mit meinem bisherigen Werdegang, was kann ich da verlangen? Ich hab schon einige Bewerbungen rausgeschickt (ohne Gehaltsvorstellungen), auch schon Antworten erhalten aber mit den restlichen (und das sind nicht wenige) hadere ich jetzt weil direkt in der Stellenanzeige gefordert wird Gehaltsvorstellungen anzugeben (spätestens im Vorstellungsgespräch ja ohnehin, wenn die Firma nicht von sich aus einen Wert nennt). Finden konnte ich bisher alles von 20.000 - 60-70.000 Jahresbrutto.
Wobei sich da ja anscheinend auch viel auf Absolventen bezieht, was man so auf diversen Gehaltsrechnern/-übersichten so findet.

(Andererseits steht in den meisten Stellenanzeigen auch etwas wie 'Gesucht wird Bachelor in dem und dem Studienfach oder alternativ Fachinformatiker' - wobei ich mich auch da dann frage, stellen die jemand mit Ausbildung auf die gleiche Stufe wie nen Bachelor oder stufen die den runter, den FI rauf? Ich mach mir warscheinlich wieder viel zu viele Gedanken xD)

Ich grübel da jetzt auch seit Tagen schon drüber nach und komme auf kein Ergebnis. An sich ist mir das Arbeitsumfeld weit wichtiger als das ich groß verdiene, aber unter Wert will ich mich natürlich auch nicht verkaufen (genauso wenig zu hoch pokern und direkt aussortiert werden)

Vielen Dank im Voraus

Zerschmetterling
Bewerbungshelfer
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Registriert: 14.01.2015, 13:40

Gehaltsangabe bei Teilzeitstelle

Beitrag von Zerschmetterling » 27.12.2018, 13:03

Hallo zusammen, ich hoffe, Ihr hattet alle ein schönes Fest :D

Ich befinde mich aktuell in Elternzeit, möchte mich beruflich neu orientieren und suche eine Teilzeitstelle (ist leider bei meinem jetzigen AG weder möglich noch erwünscht).

Bei vielen TZ-Ausschreibungen steht allerdings keine genaue Stundenzahl dabei. Wie kann ich die Gehaltsvorstellung am besten formulieren? Vielleicht so in etwa: "Meine Gehaltsvorstellung für eine Teilzeitstelle mit 20 Wochenstunden liegt im Bereich von XX.XXX Euro im Jahr."? Der Empfänger kann sich das ja dann ggfls. hochrechnen, falls die Stelle auf 25 oder 30 h ausgelegt ist... Oder was meint Ihr?

Lieben Dank im Voraus

:D

BlackDiamond
Bewerbungshelfer
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Registriert: 12.06.2016, 13:37

Beitrag von BlackDiamond » 27.12.2018, 16:27

Genau so.

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