Gehaltsvorstellung in Bewerbung einbringen - Formulierung Gehaltsvorstellung

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ladyshaver69
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Gehaltsvorstellung in Bewerbung einbringen - Formulierung Gehaltsvorstellung

Beitrag von ladyshaver69 » 03.08.2007, 16:13

Hi Leute! Mal eine Frage: Wo und wie wird die Gehaltsvorstellung in einem Bewerbungsanschreiben eingebracht?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen!

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 03.08.2007, 16:28

Man kann das unterschiedlich lösen:

"Zu meinen genauen Gehaltsvorstellungen kann ich mich erst nach weitergehenden Informationen über die ausgeschriebene Position äußern. Ein Rahmen von 25.000 bis 29.000 Euro Bruttojahresgehalt kann ich mir auf Basis der mir bisher bekannten Informationen sehr gut vorstellen."

"Aufgrund meiner Berufserfahrung stelle ich mir ein Gehalt zwischen 25.000 bis 29.000 Euro pro Jahr vor."

"Die Höhe des Gehalts möchte ich gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen festlegen."

Hier findest du noch weitere Formulierungsbeispiele: http://www.bewerbung-forum.de/bewerbung ... rbung.html

ladyshaver69
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Beitrag von ladyshaver69 » 04.08.2007, 19:24

super danke!!!! NUR nioch eine Frage: An welche Position wird das gesetzt? Ganz am Ende?

rokko
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Formulierung Gehaltsvorstellung

Beitrag von rokko » 01.07.2008, 20:54

Vorab, ja ich habe die Suchfunktion benutzt, wurde aber nicht wirklich schlau daraus :) Es geht um das Thema Gehaltsvorstellung, der Betrag ist kein Problem, wie aber wie formuliert man den besten? Brutto ist auch noch klar, aber dann, Angabe der Gehaltes

a) monatlich oder
b) jährlich?

Und soll man schreiben "Meine Gehaltsvorstellung liegt bei..."

a) xx.xxx Euro per Anno
b) xx.xxx Euro p.a.
c) xx.xxx Euro/Jahr
d) xx.xxx Euro im Jahr
e) xx.xxx Euro pro Jahr

Was ist die am weitesten verbreitete und akzeptierte Formulierung?

omalo
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Beitrag von omalo » 01.07.2008, 23:53

Hallo rokko

ob monatlich oder jährlich hängt meines Erachten von der Stelle und vom Tarif ab.

Als Sachbearbeiter in einer tarifliche Geahltsgruppe würde ich die monatliche Angabe wählen.

Bist Du leitender Angestellter der außer Tarif bezahlt wird dann würde ich die jährliche Angabe wählen. Aber Achtung Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld könnten für manche Firmen schon im Jahresgehalt enthalten sein :evil: , ebnso wie "Arbeitszeit beträgt XX Std. und alle Überstunden abgegolten"

Gucke auch mal hier: http://www.bewerbung-forum.de/bewerbung ... rbung.html

gruß
omalo

rokko
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Beitrag von rokko » 02.07.2008, 09:37

Danke für deine Antwort, aber ich werde wohl doch das Jahresgehalt angeben. Eine einfache Frage hätte ich jedoch noch sicherheitshalber: Wenn man das "p.a." nutzt, und dieses steht am Satzende, kommt danach kein zweiter Punkt, oder?

Edit: Und sollte man schreiben "Meine Gehaltsvorstellung liegt bei..." oder besser "Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei..."? Und ja, ich bin ein kleiner Perfektionist, aber ich möchte eben das Maximum aus dem Anschreiben heraus holen :)

Egoettu
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Anschreiben - wo und wie füge ich gehaltsvorstellungen ein?

Beitrag von Egoettu » 20.09.2009, 11:34

Hallo,
ich habe nun mal ein Anschreiben fertig gemacht, da das meine erste Bewerbung ist, wäre es super, wenn mal wer drüber schauen könnte. zudem ist in der stelle um gehaltsvorstellungen gebeten und ich habe keine ahnung, wie ich die am besten da rein stelle und wie viel, oder ob ich einfach nur schreibe, was ich jetzt verdiene, denn das ich nicht wenig, mehr wäre auch nett, aber ich habe angst, dass eine zu hohe angabe mich direkt aus dem rennen wirft... alles in kursiv da war ich mir nicht sicher was besser ist da zu schreiben...

vielen Dank im Voraus!

.....(weg isset...)
Zuletzt geändert von Egoettu am 21.09.2009, 17:28, insgesamt 1-mal geändert.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 20.09.2009, 12:45

Gar nicht schlecht, Egoettu!
Egoettu hat geschrieben:oder ob ich einfach nur schreibe, was ich jetzt verdiene, denn das ich nicht wenig, mehr wäre auch nett, aber ich habe angst, dass eine zu hohe angabe mich direkt aus dem rennen wirft...
Um das beurteilen zu können, müsste man natürlich wissen, was für vergleichbare Positionen üblicherweise gezahlt wird. Mir kommen Deine aktuellen Bezüge - vor allem angesichts des noch recht jungen Alters - eigentlich sehr zufriedenstellend vor... bin allerdings kein Kenner der Branche. Rein technisch gesehen würde ich in einem solchen Anschreiben auf jeden Fall keine komplette Aufstellung sämtlicher geldwerten Vorteile und sonstigen Extras liefern, sondern mir Dinge dieser Art als Verhandlungsspielraum in einem eventuellen Gespräch aufheben.

Vorschlag: Du nennst Dein aktuelles Gehalt (ohne Aufschlag) für die bisherige Meistertätigkeit OHNE Geschäftsführung... und stellst damit (ohne etwas Derartiges explizit auszusprechen) die begründete Vermutung im Raum, dass sich hier im Falle der Partnerschaft noch etwas tun müsste... in welcher Form auch immer... ob durch mehr Geld, Gewinnbeteiligung oder die "Zuwendungen", von denen Du letztens so schön sprachst... ;-)

Bis zu dem eventuellen Gespräch müsstest Du natürlich wasserdicht informiert sein... ;-)
Egoettu hat geschrieben:mit großem Interesse habe ich Ihr Stellenangebot in der aktuellen Ausgabe von ... gelesen und übersende Ihnen hiermit meine Bewerbungsunterlagen für eine Anstellung als Gebäudereinigermeister, Geschäftspartner.
Der Satz ist zwar nicht verkeht... hat aber nur dann einen argumentativen Sinn, wenn die Quelle als solche einen Pluspunkt darstellt. Das könnte z. B. der Fall sein, wenn es sich um eine Fachzeitschrift der Branche handelt. Ist das so?
Egoettu hat geschrieben:Ich bin auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, in der ich meine Kenntnisse und Erfahrungen einbringen und ausbauen kann.
Finde ich persönlich souveräner... wobei die andere Variante ein wenig mehr Energie ausstrahlt. Falsch ist beides nicht. Welche Eigenschaft repräsentiert Dich besser?

Weisst Du eigentlich, wodurch genau sich Dein Job mit der neuen Stelle inhaltlich ändern würde? In diesem Fall könntest Du den Ausbau der Kenntnisse noch schön anreihern...
Egoettu hat geschrieben:Serviceorientierung und Kundenzufriedenheit sind für mich ein primäres Ziel und hohem Arbeitsaufkommen trete ich stets mit meiner Einsatzbereitschaft entgegen.
Inhaltlich gut... wobei mich das Wort "primär" hier nicht erwartet hätte. Wenn Du so redest, ist es gut. Ansonsten ginge es auch simpler... ;-)

Die Gehaltsvorstellung würde ich eher vor die Kündigungsfrist setzen: Erst der neue Job, dann die Kündigung des alten... ;-)
Egoettu hat geschrieben:Gern möchte ich Ihr Unternehmen mit viel Engagement und Teamgeist, hoher Flexibilität und Leistungsbereitschaft unterstützen.
Meiner persönlichen Meinung nach ist das ein Satz für Schönschwätzer... nicht für einen Handwerksmeister, der tatsächlich etwas tut für sein Geld... ;-)
Egoettu hat geschrieben:Ich freue mich sehr, wenn Sie / würde mich sehr freuen wenn Sie meine Bewerbung bei Ihrer Auswahl berücksichtigten und stehe Ihnen für weitere Fragen jederzeit gern zur Verfügung.
Hmmmmmm... der perfekte Abgang bei der Bewerbung für eine Geschäftspartnerschaft... das ist wirklich ein Thema für Könner. Weiss ich gerade auch nicht... ;-)

Horch mal tief in Dich hinein: Was würde dieser Job für Dich bedeuten? Was für die Gegenseite?

Egoettu
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Beitrag von Egoettu » 20.09.2009, 14:44

man man.. ist das alles kompliziert..
ne, ist schon richtig, ich bin praktiker... handwerker halt... ;) darum ja auch das problem, ich habe noch nie eine bewerbung geschrieben...und vielen dank für die hilfe :)

also noch mal zum gehalt...

...
Mein derzeitiges Gehalt liegt bei rund 50000 € p.a..
Die Kündigungsfrist in meiner derzeitigen Anstellung beträgt 3 Monate zum Monatsende und ein Wohnortwechsel stellt für mich keinerlei Problem dar.
...

so? oder muss es genauer sein? also ka... 49800€ p.a.? oder nicht p.a. sondern jahresbrutto Einkommen? oder was schreibt man da genau?

danke :)

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 20.09.2009, 14:59

Egoettu hat geschrieben:Mein derzeitiges Bruttogehalt liegt bei rund 50000 € p.a.
... beispielsweise...

cthulhu
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gehaltsvorstellung im anschreiben

Beitrag von cthulhu » 22.09.2010, 20:35

hi, ich bin grade dabei eine bewerbung als wissenschaftlicher mitarbeiter zu schreiben; nun steht in der stellenanzeige ausdrücklich drin dass die gehaltsvorstellung in der bewerbung angegeben werden soll - bei meinen bisherigen bewerbungen war das nie der fall, drum weiss ich ned wie man das am besten macht. gibts da eine standardformulierung? schreibt man es am besten gegen ende das anschreibens, oder eher zu anfang? nennt man eine konkrete summe, oder eine spanne?
(als wimi bekommt man in österreich nach dem tvöd e13 monatlich ~2000 euro brutto, also dachte ich mir ich nehme das als richtwert)

Xevion
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Beitrag von Xevion » 23.09.2010, 17:03

Hallöle,
auch wenn ich hier ganz neu bin und vielleicht nicht gerade die beste Quelle für Ratschläge darstelle möchte ich eine kleine Sache Anmerken^^.
Eine Preisspanne ist normalerweise immer der schlechteste Weg einen vernünftigen Betrag zu erzielen. Bei einer Verhandlung weiß dein Gegenüber dann was du minimal haben willst und wird dir auch nicht mehr anbieten (warum sollte er auch^^).
Ich musste damals auch eine Gehaltsvorstellung und hab einfach in den Text geschrieben wie viel ich zur Zeit verdiene^^. Aber frag mich nicht mehr nach der Formulierung^^.

Gruß
Xevion

vanessa-sophie
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Beitrag von vanessa-sophie » 24.09.2010, 14:05

Hallo cthulhu,

die Gehaltsvorstellungen werden in der Regel am Ende des Anschreibens eingebunden. z.B. "Meine Gehaltsvorstellungen bewegen sich um 2.100 brutto pro Monat."
So legst Du Dich nicht zu 100% auf diesen Betrag fest. Wenn der Arbeitgeber evtl. nur ein Budget von 1.900 für die Stelle plant, wärst Du nicht sofort aus dem Rennen.
Wenn der Arbeitgeber dieses knappe Budget beispielweise im Gespräch anspricht, hättest Du zudem die Möglichkeit ihm entgegenzukommen, indem Du ihm 2.000 statt der 2.100 anbietest. Somit wärst Du dann beim gewünschten Gehalt angekommen.

Hoffe das hat ein wenig geholfen. Hat bei mir bisher super geklappt.

Liebe Grüße
Vanessa

Patty-P.
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Angabe der Gehaltsvorstellung wo plazieren

Beitrag von Patty-P. » 16.02.2011, 22:28

Hallo,

ich möchte mich auf eine Stelle als Kundenbetreuerin bewerben, und bin mit meiner Bewerbung soweit auch ganz zufriegen. Nur steht in der Stellenausschreibung, daß man seine Gehaltsvorstellung angeben soll.
Ich habe gelesen, man sollte so 5-20 % über sein bisheriges Gehalt ansetzen. Aber wo, und vor allem wie schreibt man das in der Bewerbung???

Patty

donut
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Beitrag von donut » 17.02.2011, 15:42

Hinter dem Eintrittstermin, vor der Ich-freue-mich-auf-ein-Gespräch-Zeile. In etwa so:

Meine Gehaltsvorstellung liegt bei xx.xxx Euro pro Jahr.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 17.02.2011, 15:53

Natürlich eher am Ende.

Sales-Man2011
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Gehaltsvorstellung Vertriebscontrolling / Kundenmanagement

Beitrag von Sales-Man2011 » 14.04.2011, 11:32

Hallo zusammen,

hier nun mein erster Beitrag und gleich geht es um das schnöde Geld...
Ich habe mich die Tage bei einem Unternehmen auf eine Stelle als Mitarbeiter im Vertriebscontrolling / Kundenmanagement beworben.
Aktuell bin ich als Mitarbeiter im Vertrieb bzw Key-Account-Management Innendienst beschäftigt. Dies mache ich nun schon 15 Jahre und es wird mal Zeit für was anderes.
Die o. g. Stelle hörte sich sehr interessant an und mit den benötigten Qualifikationen hat es gepasst (Studium / sehr gute Englischkentnisse usw)
Erfahrungen im Vertriebscontrolling habe ich noch nicht wirklich, war aber für die Stelle auch nich Voraussetzung. Vielmehr geht es auch um das Ausarbeiten um Umsetzen neuer Vertriebskonzepte und damit habe ich schon etwas Erfahrung.
Den Bereich Kundenmanagement kann ich sehr gut abdecken, da ich dieses bei meiner aktuellen Firma auch schon gemacht habe und da mein jetziger AG und die Firma bei der ich mich beworben habe zum gleiche Konzern gehören kenne ich im Prinzip die Aufgaben des Kundenmanagement und die Erwartugnen des Konzerns schon recht gut.
So nun kurz zur Firma bei der ich mich beworben habe.
Hat insgesamt 4.800 MA auf verschiedene Standorte verteilt. Ist in der Elektronik / Leiterplattenindustrie / passiven Bauelementen usw tätig und ist einer der größten der Branche.
Firma ist in Baden Württemberg und hat die letzten Jahre sehr gutes WAchstum.
Tja die Frage die mich nun beschäftigt ist, ob meine Gehaltsvorstellung wohl gepasst hat (klar die Bewerbung ist nun eh schon raus, aber die Info ist für mich für weitere Bewerbungen auch noch interessant)
Also ich bin mal mit 60k brutto an die Sache rangegangen. Das sind ungefähr 15% mehr als ich bisher als MA im Vertrieb verdiene.
Tja wie seht Ihr das?? PAsst die Vorstellung oder ist das zuviel?
Ich hab mittlwerweile die BEfürchtung das ich mit meiner Vorstellung zu hoch liege. Letztenendes könnte sich ja auch einer direkt nach dem Studium bewerben und dann sind vielleicht GEhälter um die 40 - 45k im gespräch...

Hmmmm, schwierige Sche...

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therese
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Beitrag von therese » 14.04.2011, 12:15

Also meine Augen wurden sehr groß bei der großen Zahl.
4.800 Mann sind auch nicht allzu viel. Der Frage liegt ist also vermutlich eine Kosten-Nutzen-Rechnung zugrunde. Was kostest du und was bringst du ein?
15 Jahre Berufserfahrung sind zwar nicht wenig, aber 15% drauf schlagen kommt mir doch arg viel vor. Wenn du trotzdem eingeladen wirst, solltest du dich auf jedenfall hüten dein momentanes Gehalt zu nennen.

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Stylewalker
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Beitrag von Stylewalker » 14.04.2011, 12:23

Hallo,

aus Deiner Beschreibung der gewünschten Stelle geht für mich nicht hervor, ob Du dort aktiv Sales machst, also die Stelle auch über Provision vergütet wird, oder ob es sich um eine reine "Sachbearbeitung" (Kundenbetreuung) und Controlling handelt. In letzterem Fall finde ich die 60k durchaus hoch gegriffen.

Nach meiner Erfahrung sind die Salesjobs immer dann gut vergütet, wenn man aktiv was für die Umsatzgenerierung des Unternehmens tut - also verkauft, und eher geringer, wenn man sich um reine administrative Tätigkeiten kümmert.

So gesehen wäre es also durchaus denkbar, dass der neue Job gleich oder sogar geringer dotiert ist als Dein aktueller - kann ich aktuell nicht einschätzen. Ich finde aber die aufgeschlagenen 15% recht "sportlich".

Mit Deinen 15 Jahren Berufserfahrung hast Du natürlich einem Young Professional einiges voraus - die Frage ist, ob der AG Wert auf diese Erfahrung legt oder sich lieber jemanden günstig einkauft und den dann entsprechend schult.

Anyways - der Drops ist ja nun schon gelutscht (d.h. das Kind in den Brunnen gefallen) und wer nicht wagt , der nicht gewinnt. Ich drücke Dir die Daumen ... halte uns doch bitte auf dem Laufenden :)

LG
Stylewalker
(auch K.A.M. ;-) )

Sales-Man2011
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Beitrag von Sales-Man2011 » 14.04.2011, 13:32

Hallo, danke für eure Antworten.
Hier mal das Aufgabenprofil der Stelle:
Sie arbeiten im Bereich Vertriebscontrolling / Kundenmanagement und sind verantwortlich für Statistiken & Reporting innerhalb des Unternehmens. Mit der Vertriebsleitung arbeiten Sie Hand in Hand, entwickeln gemeinsam neue Vertriebskonzepte und sind mitverantwortlich für deren Umsetzung in die Praxis. Kreativität, Belastbarkeit und hobbyhaftes Arbeiten sind hilfreich, um den Erfolg des Teams zu unterstützen. 

Und das Qualifikationsprofil:
Klar, Basis ist ein erfolgreicher Studienabschluss im Bereich Betriebswirtschaft oder ähnlichem. Erste Erfahrungen im Bereich Controlling sind für diese Aufgabe von Vorteil, aber kein Muss. Sie besitzen eine selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise, Ausdauer und die Bereitschaft Neues tatkräftig umzusetzen und können sich gut in ein bestehendes Team einfügen. Die gängigen Office-Programme beherrschen Sie und finden in Ihrem Alltag täglich Anwendung. Sehr gute Englischkenntnisse setzen wir voraus. Ihr natürliches Gespür für Zahlen / Statistiken runden Ihr Profil ab. 

Zu meinem jetzigen AG kann ich sagen das er von der MA-Zahl deutlich geringer ist. Wir haben gerade mal 500 MA und die 4.800 erscheinen mir dazu nicht wenig.
Man muss vielleicht noch sagen das in unserer Gegend eigentlich generell ganz gut bezahlt wird und wir in unserem Kreis nahezu Vollbeschäftigung haben.
Ich habe lange mit mir gerungen was ich angebe aber dann bin ich mal bei den 60k hängengeblieben. Da ist natürlich Weihnachts- / Urlaubsgeld und auch Prämien, die es in dem Unternehmen die letzten Jahren immer gegeben hat, dabei.

Tja jetzt heißt es halt mal das beste hoffen... Die Stelle würde mir schon gefallen und auch das Unternehmen finde ich recht interessant.
Wäre echt besch..... wenn ich mich mit der Gehaltsforderung rauskatapultiert hätte.
Oder meint Ihr das die Personaler einen trotzdem einladen und einem dann im Gespräch sagen was Sie zahlen können?

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 16.04.2011, 12:16

Stylewalker hat geschrieben:die Frage ist, ob der AG Wert auf diese Erfahrung legt oder sich lieber jemanden günstig einkauft und den dann entsprechend schult
Der Wortlaut des Stellenangebots klingt für mich ziemlich klar nach Variante II. Ich finde sowohl die Anforderungen als auch die Voraussetzungen ziemlich weich formuliert... und für mein Gefühl schon ziemlich deutlich in Richtung eines frischgebackenen Absolventen adressiert. Von daher scheint mir die reine "Zahl" auch nur ein Teil des Problems zu sein... ich glaube eher, dass die auch schon niemanden suchen, der 15 Jahre lang relativ selbständig im Vertrieb gearbeitet hat...

Sales-Man2011
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Beitrag von Sales-Man2011 » 16.04.2011, 14:07

Tja ich lass mich mal überraschen....
Klar ein frischgebackener Absolvent ist deutlich günstiger aber ein Vorteil den ich vielleicht habe ist meine Kenntnis im Bereich Kundenmanagement innerhalb des Konzerns in dem mein jetziger AG und auch der potentiele neue AG eingegliedert sind. Das Kundenmanagement geht schon Konzernübergreifend und man hat innerhalb des Konzerns ein eigenes Kundenmanagement entwickelt.
Nun ja wenn das nicht klappt dann muss ich weitersuchen.
Mein Problem wird vermutlich sein bzw ist, dass ich eigentlich nicht mehr weiter im direkten Vertrieb arbeiten möchte. Nach 15 Jahren ist mir etwas die Begeisterung dafür verloren gegangen. Könnte evtl auch mit meinem aktuellen AG zusammenhängen, da man dort meiner Ansicht nach nicht wirklich von Vertrieb reden kann. Der Vertriebinnendienst ist in letzter Zeit immer mehr nur zum Papier- und E-Mail-Abarbeiter geworden um die Projekte und großen Fische kümmern sich mittlerweile die Projektingenieure.
Der IDM darf dann nur noch das machen was die Kollegen reingegeben haben.

Sales-Man2011
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Beitrag von Sales-Man2011 » 25.04.2011, 10:22

so gestern mal einen Zwischenbescheid bekommen, dass meine Unterlagen gerade geprüft werden und ich noch etwas Geduld haben soll.
Soweit so gut. Hätte ja auch sein können, dass man mich gleich aussortiert und ne Absage schickt.
Mal sehen wie es weitergeht.

Bewerbungshilfenötigender
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Beitrag von Bewerbungshilfenötigender » 25.04.2011, 21:39

Selbst wenn ich ein Einsteiger bin -

Manche schreiben es aus Höflichkeit, dass es bearbeitet wird, wie Media Markt, Saturn, bla bla..

Aber mal kurz das negative weg -

Ich denke, dass diese Fehleinschätzung, wenn sie sogesehen auch extrem ist, sich nicht bedeutend auf die Bewerbung auswirkt, ist halt nur ein Nebenpunkt, die Unternehmen interessiert mehr das Alter und die Kompetenz.

Werdegang usw.


Würde mir da weniger Sorgen machen, mich dennoch sehr hineinsteigern und falls eine Einladung kommt so gut es geht überzeugen.

RainbowW
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Tarifvertrag? Gehaltsvorstellung? Hilfe.

Beitrag von RainbowW » 21.07.2011, 15:30


Hallo ihr Lieben,

beim Bewerbung schreiben stoße ich immer wieder darauf,
dass man seine Gehaltsvorstellung angeben soll.

Ich habe schon versucht mich zu informieren, aber irgendwie werde ich
aus den ganzen verschiedenen Google-Infos nicht schlau.

Es ist glaube ich besser, wenn man keinen bestimmten Bruttobetrag angibt sonder angibt, auf welche Tarif man sich bezieht, oder?

Aber welchen Tarif habe ich denn?
Kann mir Jemand helfen?


Ich möchte in Niedersachsen arbeiten, bin 22 Jahre, keine
Berufserfahrung (es sei denn ein FÖJ zählt als solche) und arbeite
als Biologisch- technische Assistentin
.

Über Eure Hilfe wäre ich wirklich sehr dankbar!

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