Geschafft! Vertragsfrage

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Jdee
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Geschafft! Vertragsfrage

Beitrag von Jdee » 28.11.2016, 00:07

An dieser Stelle ein großes Dankeschön für Eure konstruktive Hilfe beim Bewerbungsanschreiben. Nun habe ich ein tolles Angebot erhalten. Es passt alles wie ich es mir vorstelle. Gehalt, Arbeitsweg, Arbeitszeiten (kein Einzelhandel mehr)und familieres Verhältnis. Der einzige Haken ist für mich ein Vertrauensarbeitszeitmodell. Ich bin es gewöhnt, dass meine Überstunden erfasst werden und ich die regelmäßig absetzen kann. Meine Angst ist nun, dass ich die Arbeit in den 30 h nicht schaffen könnte und es ja erwartet wird, dann länger zu arbeiten. Diese Stunden aber niemand erfasst. Ich bin Mama und brauche einfach meine festen Zeiten. Kann ich da irgendetwas im Vertrag hinzufügen lassen? Etwas wie maximal Überstunden? Was würdet Ihr mir raten.
Übrigens befinde ich mich noch in ungekündigter Stellung.

Liebe Grüße

Romanum
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Beitrag von Romanum » 28.11.2016, 17:54

Glückwunsch... :)

Was ist das denn für ein Job und AG?

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 28.11.2016, 18:06

Das mit der Vertrauensarbeitszeit habt Ihr doch sicher im Bewerbungsgespräch angesprochen? Der Vorteil für beide Seiten liegt halt in der Flexibilität und gerade als Mama braucht man doch Flexibilität. Ich würde das mit der Personalabteilung durchsprechen, denn wie die Vertrauensarbeitszeit speziell bei deinem AG gehandhabt wird, kann hier niemand wissen.

Jdee
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Vertragsgespräch

Beitrag von Jdee » 28.11.2016, 18:37

Die Chefin meinte, dass erwartet wird, dass auch mal länger gearbeitet wird und es sich aber ab und an um eine halbe Stunde händeln würde. Im Vertrag steht eben, dass die Überstunden mit dem Grundgehalt abgegolden sind. Ich habe nur Angst, dass aus einer halben Stunde mehr wird und die Stunden dann viel höher sind als vertraglich vereinbart (30h) Da hat man ja keine Handhabe, wenn Überstunden abgegolden sind. Sie meinte wenn Stunden anfallen könnten man aber einen anderen Tag mal eher gehen kann. Aber ob das dann so ist, weiß man nicht. Kann man nicht irgendetwas in den Vertrag schreiben lassen? Ansonsten hab ich großes Vertrauen. Es handelt sich um ein Systemhaus im Vertriebsinnendienst. Aber 100% sicher kann man sich nicht sein. Schließlich gebe ich einen sicheren Job auf. Ich will aber wechseln, will mich aber auch verbessern.

Ganz liebe Grüße

cre
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Beitrag von cre » 28.11.2016, 19:09

Nun, du könntest natürlcih darauf bestehen das es in deinem Vertrag steht das du nur eine bestimme Anzahl von Stunden arbeiten musst.
Allerdings ist der Sinn der Vertrauensarbeitszeit ja der, dass eben nicht stumpf nach Dienstplan gearbeitet wird. Das heißt, dass du länger da bist wenn mehr Arbeit anliegt und weniger lange wenn weniger Arbeit anliegt.
Ich will nicht bestreiten, dass dies natürlich auch ausgenutzt wird um bei eingien Betrieben unbezahlte Überstunden schrubben zu lassen.

Allerdings wirst du dich hier wohl auf dein Gefühl verlassen müssen. Meinst du, du wirst hier ausgenutzt oder nicht? Letztlich ist ein Jobwechsel immer ein Riskio und auch das gehört dazu. Ich persönlich würde hier also nicht darauf bestehen, dass da ein spezieller Passus in den Vertrag kommt. Sonst kommt das schnell falsch rüber.

Jdee
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Beitrag von Jdee » 28.11.2016, 19:52

Dass es falsch rüberkommt will ich natürlich auch nicht. Ich habe Vertrauen zur neuen Firma und will den Absprung wagen!
Vielen, vielen Dank für Eure Sichtweisen!

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