Helft mir! Studienabbruch - Anschreiben für Ausbildung

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anadolu
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Helft mir! Studienabbruch - Anschreiben für Ausbildung

Beitrag von anadolu » 12.12.2005, 01:42

Hallo Leute ich bin neu hier!

Nach langzeitiger Suche bin ich endlich mal auf eine Seite gestoßen, die mich wirklich angesprochen hat. Dieses Forum ist ja echt super!!! Bevor ich mit meiner Anfrage loslege, möchte ich mich bei all denen bedanken, die dieses Forum erschaffen haben und uns Nervensägen helfen.

Und nun zu meinem Problem--->

Ich musste mein Studium beenden und habe mich schließlich für eine Ausbildung in verschiedenen Bereichen entschieden.

Da ich überhaupt keine Ahnung hab, wie man eine anständige und überzeugende Bewerbung schreibt, denke ich, dass Ihr mir vielleicht dabei helfen könnt. Alllllsooooo....zu allererst weiss ich nicht, wie ich meinen Studiumsabbruch auf eine "positive" Art & Weise rüberbringen soll. Seht euch mal meine Bewerbung an die ich versucht habe zusammenzustellen und sagt mir bitte bitte, ob und wie ich es verbessern kann, damit es den Arbeitgeber so gut wie möglich überzeugt, das ich der richtige Azubi für die ausgeschriebene Stelle bin.

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als z.B. Bankkauffrau



Sehr geehrte bla bla,

wie ich von der bla bla erfahren habe, suchen Sie eine Auszubildende als Bankkauffrau. Hiermit bewerbe ich mich um den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz.

Im Jahr 2001 habe ich mein Fachabitur absolviert und ein Studium als Wirtschaftsingenieurin in ... begonnen. Im Laufe meiner Studienzeit habe ich festgestellt, dass dieser Studiengang nicht in meinem Interessengebiet liegt und habe es deshalb abgebrochen.
Die ersten und fachlichen Kenntnisse der wirtschaftlichen Fächer, die ich während meines Studiums erlernt habe, haben mein Interesse in diesem Berufzweig erweckt, sodass ich mich für eine Ausbildung entschieden habe.

(Diesen letzten Teil ab Die ersten und fachlichen... habe ich im nachhinein hinzugefügt, da ich dachte, dass ich auch zeigen könnte, dass mein Studium nicht nur so an mir vorbeigeflogen ist, sondern mir auch Vorteile gebracht hat.)

Ein starker Leistungswille, sowie meine Belastbarkeit, sehe ich als gute Vorraussetzung für dieses Tätigkeitsfeld. Ich bin bereit mir die umfangreichen Kenntnisse anzueignen, die für den erfolgreichen Abschluss in diesem Beruf benötigt werden. Gespräche mit ausländischen Partnern bereiten mir keine Probleme, da ich Türkisch und Deutsch fließend in Wort und Schrift beherrsche. Darüber hinaus habe ich Kenntnisse in Englisch und Grundkenntnisse in Französisch.

Im Internet und anhand von Berufsinformationsbüchern, habe ich mich eingehend über das Aufgabenfeld der Bankkauffrau informiert.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.



Mit freundlichen Grüßen



Anlagen

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn Ihr eure Kritik für meine Bewerbung abgeben und mir Tipps geben könntet, wie ich es "noch" besser machen und wie ich den Teil mit den erlernten Kenntnissen schreiben könnte.

Vielen dank im voraus.
Zuletzt geändert von anadolu am 15.03.2006, 00:43, insgesamt 2-mal geändert.

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Caroline
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Re: helllfffft miiiiiiiiiirrr....

Beitrag von Caroline » 12.12.2005, 16:20

Hallo
Im Jahr 2001 habe ich mein Fachabitur absolviert und ein Studium als Wirtschaftsingenieurin in ... begonnen. Im Laufe meiner Studienzeit habe ich festgestellt, dass dieser Studiengang nicht in meinem Interessengebiet liegt und habe es deshalb abgebrochen. Die ersten und fachlichen Kenntnisse der wirtschaftlichen Fächer, die ich während meines Studiums erlernt habe, haben mein Interesse in diesem Berufzweig erweckt, sodass ich mich für eine Ausbildung entschieden habe.

(Diesen letzten Teil ab Die ersten und fachlichen... habe ich im nachhinein hinzugefügt, da ich dachte, dass ich auch zeigen könnte, dass mein Studium nicht nur so an mir vorbeigeflogen ist, sondern mir auch Vorteile gebracht hat.)


Die zwei Teile passen so aber nun nicht zusammen, weil du ja erst schreibst, dass das Studium nicht mehr mit deinen Interessen korrespondiert, aber dann auf die Studieninhalte eingehst, die doch nicht so ganz uninteressant waren.

Als Leser vermutet man so natürlich, dass du nicht den wahren Grund geschrieben hast.
Ein starker Leistungswille[Kein Komma.] sowie meine Belastbarkeit[Kein Komma.] sehe ich als gute Voraussetzung für dieses Tätigkeitsfeld. Ich bin bereit mir die umfangreichen Kenntnisse anzueignen, die für den erfolgreichen Abschluss in diesem Beruf benötigt werden. Gespräche mit ausländischen Partnern bereiten mir keine Probleme, da ich Türkisch und Deutsch fließend in Wort und Schrift beherrsche. Darüber hinaus habe ich Kenntnisse (Was für Kenntnisse genau?) in Englisch und Grundkenntnisse in Französisch.

Im Internet und anhand von Berufsinformationsbüchern[Kein Komma.] habe ich mich eingehend über das Aufgabenfeld der Bankkauffrau informiert.
So, das war's erstmal hierzu. Ich finde dein Anschreiben noch verbesserungswürdig. Du müsstest deine Fähigkeiten noch mehr beweisen, deine Fremdsprachenkenntnisse in Bezug auf den Beruf viel argumentativer einsetzen und auch noch mehr auf das Unternehmen eingehen.

anadolu
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hallo...

Beitrag von anadolu » 12.12.2005, 19:13

Hallo,

so da bin ich wieder.

Ich dachte es wäre von Vorteil gewesen, wenn ich auch gezeigt hätte, dass ich während des Studiums auch was gelernt habe. Den hinzugefügten Teil habe ich allerdings bis jetzt in keine meiner Bewerbungen gebracht. Ich wollte es diesmal etwas anders gestalten :D aber das mache ich lieber nicht. Naja bis jetzt hatte man mir gesagt, es wäre wohl besser, wenn man so wenig Text wie möglich schreiben würde. Ich weiss auch nicht, wie ich es am besten machen könnte, da ich mich vorher noch nie mit Bewerbungen befasst habe. Wollte nur kurz und knapp sagen, wieso ich mein Studium beendet habe. Vor allem nicht so negativ, oder was wäre da denn besser?

Bei den Fremdsprachenkenntnissen in Englisch war ich mir nicht sicher, ob ich "gute Kenntnisse" hinschreiben soll, da meine zeugnisnoten recht unterschiedlich waren in diesem Fach. Wollte nur verhindern, dass der Leser nachher nicht denkt, dass ich in meinem Anschreiben zwar von guten Kenntnissen spreche, aber das meine Zeugnisnote nicht zeigt. Es ist garnicht so leicht sich in die Lage eines Lesers zu versetzen. In vielen Dingen hatte ich da so meine Zweifel, z.B. was würde er denken wenn ich es so oder so schreibe. Weiss nicht wie ich es sonst schreiben könnte? :(

Ich weiss garnicht, wie lange ich für dieses Schreiben gebraucht habe.

Wie kann man denn am besten seine Fähigkeiten darstellen?

mfg

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Caroline
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Re: hallo...

Beitrag von Caroline » 12.12.2005, 20:04

Ich dachte es wäre von Vorteil gewesen, wenn ich auch gezeigt hätte, dass ich während des Studiums auch was gelernt habe. Den hinzugefügten Teil habe ich allerdings bis jetzt in keine meiner Bewerbungen gebracht. Ich wollte es diesmal etwas anders gestalten :D aber das mache ich lieber nicht. Naja bis jetzt hatte man mir gesagt, es wäre wohl besser, wenn man so wenig Text wie möglich schreiben würde. Ich weiss auch nicht, wie ich es am besten machen könnte, da ich mich vorher noch nie mit Bewerbungen befasst habe. Wollte nur kurz und knapp sagen, wieso ich mein Studium beendet habe. Vor allem nicht so negativ, oder was wäre da denn besser?
Natürlich ist es gut, wenn du deinen Abbruch erklärst und da noch etwas Positives herausholst. Aber dein Absatz dazu ist nicht logisch, da du dich widersprichst.

Unter http://www.bewerbung-forum.de/forum/viewtopic.php?t=517 stehen noch ein paar weitere Formulierungen für den Studiumabbruch.

Was ist denn der richtige Grund für dein Abbruch, denn du hast ja jetzt wohl schon ein paar Jahre studiert?
Bei den Fremdsprachenkenntnissen in Englisch war ich mir nicht sicher, ob ich "gute Kenntnisse" hinschreiben soll, da meine zeugnisnoten recht unterschiedlich waren in diesem Fach. Wollte nur verhindern, dass der Leser nachher nicht denkt, dass ich in meinem Anschreiben zwar von guten Kenntnissen spreche, aber das meine Zeugnisnote nicht zeigt.


Kommt ja eher auf die letzte Zeugnisnote an, weil du sowieso nur das jeweilige Abschlusszeugnis mitschicken musst.

Wenn du nur "Kenntnisse" schreibst, dann kann sich der Leser darunter schwer etwas vorstellen.
Es ist garnicht so leicht sich in die Lage eines Lesers zu versetzen. In vielen Dingen hatte ich da so meine Zweifel, z.B. was würde er denken wenn ich es so oder so schreibe. Weiss nicht wie ich es sonst schreiben könnte? :(

Ich weiss garnicht, wie lange ich für dieses Schreiben gebraucht habe.
In einer Bewerbung ist es bei Zweifeln immer besser, wenn man sich etwas besser darstellt als man vielleicht ist. Das machen andere nämlich auch. Also sei nicht zu "nett". :D
Wie kann man denn am besten seine Fähigkeiten darstellen?
Dazu müsstest du erstmal deine Fähigkeiten kennen und überlegen, ob die im angestrebten Job benötigt werden. Dann musst du deine Fähigkeiten nicht nur einfach aufzählen, sondern deutlich machen, dass du sie tatsächlich besitzt.

So kannst du zwar zum Beispiel schreiben, dass du teamfähig bist, aber wenn du dazu schreibst, dass du deine Teamfähigkeit in den letzten fünf Jahren in einem Sportverein unter Beweis gestellt hast, dann klingt das viel glaubwürdiger.

anadolu
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Beitrag von anadolu » 12.12.2005, 21:25

Hallo und vielen Dank für die Tipps!

Ich sprach ja in meiner ersten Nachricht von einem "Zwangsabbruch" wenn ich mich nicht falsch erinnere :? , d.h. ich bin in 2 Fächern gleichzeitig 3-mal durchgefallen und habe somit (ich glaube man nennt es?) den Prüfungsanspruch verloren. Das hätte ich meiner Meinung nach nicht als Grund nennen können. Da ich nicht genau wusste, wie ich das mit dem "Abbruch" am besten formulieren soll, hab ich das mit dem desinteresse geschrieben. Ich dachte, dass ich auch vielleicht schreiben könnte, das der Studiengang zu trocken für mein Interesse war, weil die Praxis gefehlt hat oder?

Zu meinen Fähigkeiten habe ich auch schon Ideen gefunden, die ich im Forum entdeckt habe und die natürlich auch auf mich zutreffen :D . Die werde ich mal versuchen in meine Bewerbung einzubauen. Also sowas wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit etc...

Was für mich halt ganz wichtig ist den Grund des Abbruches richtig zusammenzufassen und das fällt mir schwer. Hier bräuchte ich etwas überzeugendes. :?

Übrigens hast du damit Recht, dass ich zu nett sei :D ich bin einfach zu ehrlich und "ängstlich" dabei, schlechten Eindruck zu machen.

Liebe Grüsse

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verbessertes Anschreiben...

Beitrag von anadolu » 12.12.2005, 23:41

Hallo Caroline,

hier nochmal meine verbesserte Formel :) ich hoffe, dass es diesmal geklappt hat, weil ich die Bewerbung in den nächsten Tagen abschicken müsste, bevor die
Anzeige weg ist. :D


Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Bankkauffrau


Sehr geehrter...,

wie ich von ... erfahren habe, suchen Sie eine Auszubildende als Bankkauffrau. Hiermit bewerbe ich mich um den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz.

Im Jahr 2001 habe ich mein Fachabitur absolviert und ein Studium als Wirtschaftsingenieurin an... begonnen. Im Laufe meiner Studienzeit habe ich festgestellt, dass dieser Studiengang nicht in meinem Interessengebiet liegt und habe es deshalb abgebrochen.

Ein starker Leistungswille sowie meine Belastbarkeit sehe ich als gute Voraussetzung für dieses Tätigkeitsfeld. Da mir der direkte Kundenkontakt sehr leicht fällt – wie ich bei meinen Aushilfstätigkeiten feststellen konnte – bin ich bereit mir die umfangreichen Kenntnisse einer Bankkauffrau anzueignen, die für den erfolgreichen Abschluss in diesem Beruf benötigt werden. Ein hohes Maß an Lernbereitschaft zählt ebenso zu meinen Stärken sowie Zuverlässigkeit, Flexibilität, Engagement und selbständiges – aber auch das Arbeiten im Team.

Gespräche mit ausländischen Partnern bereiten mir keine Probleme, da ich Türkisch und Deutsch fließend in Wort und Schrift beherrsche. Darüber hinaus habe ich gute Kenntnisse in Englisch und Grundkenntnisse in Französisch. Zudem besitze ich EDV – Kenntnisse in dem MS Office Paket.

Im Internet und anhand von Berufsinformationsbüchern habe ich mich eingehend über das Aufgabenfeld der Bankkauffrau informiert. Ich bin überzeugt davon, dass er meinen beruflichen Perspektiven entspricht.


Ich hoffe Ihr Interesse geweckt zu haben und würde mich über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch sehr freuen.



Mit freundlichen Grüßen


Anlagen

Was fehlt noch? Was könnte ich ändern oder besser machen? Und was würdest du über meinen Grund für den Abbruch noch empfehlen?

ich würde mich über eine Verbesserung immer freuen!

Liebe Grüsse...

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Re: verbessertes Anschreiben...

Beitrag von Caroline » 13.12.2005, 16:53

Ich mache dir mal ein paar Vorschläge zu folgendem Absatz:
Im Jahr 2001 habe ich mein Fachabitur absolviert und ein Studium als Wirtschaftsingenieurin an... begonnen. Im Laufe meiner Studienzeit habe ich festgestellt, dass dieser Studiengang nicht in meinem Interessengebiet liegt und habe es deshalb abgebrochen.
Hast du denn wenigstens das Vordiplom erreicht oder irgendwelche Leistungsnachweise/Prüfungen bestande? Dann könntest du darauf noch eingehen und diese Nachweise dann auch mitschicken.

Hier mal andere Formulierungen:

"Im Jahr 2001 habe ich mein Fachabitur absolviert und ein Studium als Wirtschaftsingenieurin an ... begonnen. Da meine Erwartungen vom Studium nicht erfüllt wurden, habe ich zum 01.09.2005 entschieden, das Studium abzubrechen. Bei der Suche nach einem passenden Arbeitgeber bin ich dann aufgrund meiner persönlichen Interessen für ... und ... auf Ihr Unternehmen gestoßen."

"Zurzeit studiere ich Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität ... im 8. Semester. Da meine Stärken aber mehr in der Praxis liegen und ich dabei mein Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge mit persönlichen Kundenkontakt kombinieren kann, möchte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau beginnen."

"Während des Studiums eignete ich mir umfangreiche Kenntnisse in ... [Drei wirtschaftliche Fächer nennen.] an. Der fehlende Praxisbezug im Studium hinderte mich allerdings daran, meine optimale Leistungsfähigkeit abzurufen. Deswegen bevorzuge ich nun einen Arbeitgeber, bei dem ich die Theorie sofort in der Praxis umsetzen kann. Ich werde die Ausbildung mit überdurchschnittlichen Engagement betreiben, da diese Ausbildung die Grundlage meines Berufslebens sein wird."

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Marlenchen
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Beitrag von Marlenchen » 13.12.2005, 19:29

Hallo anadolu,

aus deinem Anschreiben könntest du noch viel mehr machen. Es ist immer blöd, wenn man damit erst anfängt, wenn man unter Zeitrdruck steht.

Du solltest Schritt für Schritt vorgehen. Neben dem Studienabbruch-Absatz wäre das dann deine Einleitung, die zu normal ist. Vielleicht kannst du dir aus folgender Einleitung etwas basteln:

"... ich bin ein flexibler und lernbereiter Bankkaufmann, der eine neue Herausforderung in einem internationalen Umfeld sucht. Meine Flexibilität habe ich bei ... unter Beweis gestellt. Durch meine Zusatzausbildung zum ... habe ich mir umfangreiches Wissen angeeignet, welches ich in Zukunft in Ihrem Unternehmen als ... anwenden und vertiefen kann."

Wie bist du jetzt eiegntlich auf eine Ausbildung zur Bankkauffrau gekommen?

Hast du schon mal daran gedacht, Ausbildung und Studium zu verbinden, indem du bei einem Unternehmen und einer Berufsakademie lernst? Ich weiß jetzt nicht, ob es BA auch für Bankkauffrauen gibt und ob es das in deinem Bundesland gibt.

Allgemein nennt man das wohl Verbund-Ausbildung.

anadolu
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Beitrag von anadolu » 14.12.2005, 00:55

Hallo alle zusammen,

danke erstmal für die Vorschläge. Die klingen echt gut, aber ich hab da zwei Sachen zusammengebaut. Wie liest sich das für einen Leser:

" Im Jahr 2001 habe ich mein Fachabitur absolviert und ein Studium als Wirtschaftsingenieurin an... begonnen. Da meine Erwartungen vom Studium nicht erfüllt wurden, habe ich zum 01.09.2005 entschieden, das Studium abzubrechen. Der fehlende Praxisbezug im Studium hinderte mich daran, meine optionale Leistungsfähigkeit abzurufen. Deswegen bevorzuge ich nun einen Arbeitgeber, bei dem ich die Theorie sofort in der Praxis umsetzen kann."

Findet ihr das ist zu viel geschriebenes oder kann man das so lassen?

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten :oops:

Naja, jetzt geh ich auch ma schlafen :lol: es ist schon sehr spät.

Marlenchen auf deine Fragen gehe ich dann morgen näher ein, denn ich kann nicht mehr klar denken, wegen dem ganzen Bewerbungskram :? Ich träume schon davon!

Gute Nacht alle zusammen!

Liebe Grüße!

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Beitrag von anadolu » 14.12.2005, 12:32

Hallo da bin ich wieder!

Also... Marlenchen. Wie ich auf die Bankkauffrau gekommen bin ist ganz einfach. Ich habe mir nach dem Abbruch meines Studiums mehrere Berufe durchgelesen, die mich interessieren könnten. Bankkauffrau war nur ein Beispiel aus meiner Liste die ich individuell zusammengestellt hatte. Sicher weiss ich, dass es Berufsakademien gibt. Da ich mich allerdings nach diesem "Untergang" nicht mehr traue zu studieren, hab ich mir vorgenommen zuerst eine Ausbildung zu machen, damit ich was handfestes habe. Im Anschluss möchte ich wieder studieren gehen. Das ist zwar mehr Zeitauffwand als eine Berufsakademie, aber wie gesagt ich trau mich zur Zeit nicht. :cry: Und deshalb möchte ich meine Berwerbung so gut wie möglich gestalten, dass trotz meines Abbruches dem Leser ermöglicht, sich ein gutes Bild von mir zu machen. Ich muss ihn "verzaubern" :wink: Und dafür brauche ich professionelle Hilfe von Leuten, die sich ständig mit Bewerbungen befassen.

Du sagtest, dass ich aus meiner Bewerbung noch viel machen könnte. Was meinst du damit?

Liebe Grüsse

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Beitrag von Caroline » 14.12.2005, 20:41

"Im Jahr 2001 habe ich mein Fachabitur absolviert und ein Studium als Wirtschaftsingenieurin an... begonnen. Da meine Erwartungen vom Studium nicht erfüllt wurden, habe ich zum 01.09.2005 entschieden, das Studium abzubrechen. Der fehlende Praxisbezug im Studium hinderte mich daran, meine optionale Leistungsfähigkeit abzurufen. Deswegen bevorzuge ich nun einen Arbeitgeber, bei dem ich die Theorie sofort in der Praxis umsetzen kann."

Findet ihr das ist zu viel geschriebenes oder kann man das so lassen?
Ich finde diesen Absatz jetzt gelungen, weil er informativ und nachvollziehbar ist. Allerdings heißt es an der fettgedruckten Stelle "optimale".

Übrigens gibt es bei Spiegel.de einen Artikel über Studienabbrecher: http://www.spiegel.de/unispiegel/studiu ... 08,00.html

anadolu
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Beitrag von anadolu » 14.12.2005, 23:16

:shock: Ach du dickes Ei... hat da gestern nicht optional gestanden? :? das hab ich wohl vor lauter lauter falsch gelesen. Was bedeutet es denn in diesem Zusammenhang? Ich habe keine Ahnung :? ergibt das denn so einen Sinn? Ich hab heute nämlich eine Bewerbung abgeschickt, mit diesen Abschnitt. Allerdings erinnere ich mich nicht mehr, ob ich es richtig geschrieben hab oder nicht? Denn ich hatte es ziemlich eilig. Ich hoffe, dass es dennoch einen Sinn ergibt und die es überlesen :D Ich glaub ich will im Erdboden versinken. Kann man so einen Fehler, denn in einem Gespräch wieder hinbiegen? Wie peinlich :oops: Aber trotzdem danke für die Korrektur. Der Abschnitt hat mir auch sehr gut gefallen, um ehrlich zu sein. Nur fand ich ihn auf den ersten Blick etwas zu lang. Vielen Dank für die Tipps. Ich werd mal gleich ein paar Schreiben zusammenstellen und morgen abschicken. Mal schauen, ob was positives dabei herauskommt :?

Liebe Grüsse

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Marlenchen
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Beitrag von Marlenchen » 15.12.2005, 04:03

Hallo da bin ich wieder!

Also... Marlenchen. Wie ich auf die Bankkauffrau gekommen bin ist ganz einfach. Ich habe mir nach dem Abbruch meines Studiums mehrere Berufe durchgelesen, die mich interessieren könnten. Bankkauffrau war nur ein Beispiel aus meiner Liste die ich individuell zusammengestellt hatte. Sicher weiss ich, dass es Berufsakademien gibt. Da ich mich allerdings nach diesem "Untergang" nicht mehr traue zu studieren, hab ich mir vorgenommen zuerst eine Ausbildung zu machen, damit ich was handfestes habe. Im Anschluss möchte ich wieder studieren gehen. Das ist zwar mehr Zeitauffwand als eine Berufsakademie, aber wie gesagt ich trau mich zur Zeit nicht. :cry: Und deshalb möchte ich meine Berwerbung so gut wie möglich gestalten, dass trotz meines Abbruches dem Leser ermöglicht, sich ein gutes Bild von mir zu machen. Ich muss ihn "verzaubern" :wink: Und dafür brauche ich professionelle Hilfe von Leuten, die sich ständig mit Bewerbungen befassen.
Dich nun auf die Ausbildung zu konzentrieren ist natürlich gut.
Du sagtest, dass ich aus meiner Bewerbung noch viel machen könnte. Was meinst du damit?
Du hast ja jetzt schon den Teil mit dem Studiumsabbruch verbessert.

Dann wäre jetzt eben die Einleitung dran und dann die weiteren Absätze.

So ist z. B. "Ein hohes Maß an Lernbereitschaft zählt ebenso zu meinen Stärken sowie Zuverlässigkeit, Flexibilität, Engagement und selbständiges – aber auch das Arbeiten im Team. " überhaupt nicht aussagekräftig, weil du nur eine Aufzählung vornimmst. Eine Aufzählung praktisch, die jeder von sich behaupten kann.

Stell' doch mal dein Anschreiben in der neusten Version hier rein, dann können wir besser helfen.

anadolu
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Beitrag von anadolu » 16.12.2005, 00:17

Hallo alle zusammen. Hier ist meine neue Bewerbung, aber diesmal als Reiseverkehrskauffrau. :D Wie gefällt sie euch? Was denkt Ihr? Heute habe ich diese Bewerbung abgeschickt. Mal schaun, ob ich was positives hören werde. :cry:



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Reiseverkehrskauffrau


Sehr geehrte ....,

wie ich von... erfahren habe, suchen Sie eine Auszubildende als Reiseverkehrskauffrau. Hiermit bewerbe ich mich um den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz.

Im Jahr 2001 habe ich mein Fachabitur absolviert und im Oktober 2002 ein Studium als Wirtschaftsingenieurin an... begonnen. Da meine Erwartungen vom Studium nicht erfüllt wurden, habe ich zum 01.09.2005 entschieden, das Studium abzubrechen. Der fehlende Praxisbezug hinderte mich daran, meine optimale Leistungsfähigkeit abzurufen. Bei der Suche nach einem passenden Arbeitgeber bin ich dann aufgrund meiner persönlichen Interessen für Reisen und Touristik auf Ihr Unternehmen gestoßen.

Ein starker Leistungswille sowie meine Belastbarkeit sehe ich als gute Voraussetzung für dieses Tätigkeitsfeld. Da mir der direkte Kundenkontakt sehr leicht fällt – wie ich bei meinen Aushilfstätigkeiten feststellen konnte – bin ich bereit mir die umfangreichen Kenntnisse einer Reiseverkehrskauffrau anzueignen, die für den erfolgreichen Abschluss in diesem Beruf benötigt werden. Selbständiges Arbeiten, aber auch das Arbeiten im Team, sowie Zuverlässigkeit, hohe Lern – und Einsatzbereitschaft zähle ich zu meinen Stärken.

Gespräche mit ausländischen Partnern bereiten mir keine Probleme, da ich Türkisch und Deutsch fließend in Wort und Schrift beherrsche. Darüber hinaus habe ich gute Kenntnisse in Englisch und Grundkenntnisse in Französisch.

Im Internet und anhand von Berufsinformationsbüchern habe ich mich eingehend über das Aufgabenfeld der Reiseverkehrskauffrau informiert. Durch ein dreiwöchiges Praktikum im ... Reisebüro konnte ich erste Einblicke in den Beruf erlangen. Gerade der Umgang mit den Kunden und der EDV hatten mir sehr gefallen.

Ich hoffe Ihr Interesse geweckt zu haben und würde mich über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen


Anlagen


Würdet Ihr mir vielleicht noch meine vorige Frage beantworten.
Was versteht man unter optionlar Leistungsbereitschaft? Keine Ahnung, wie mir dieser Fehler unterlaufen konnte :cry: Ich hoffe dies hat keinen zu großen Einfluß auf mein Anschreiben? Das werde ich ja bald erfahren. ( hoffe ich jedenfalls!)

Also ich warte auf eure Kommentare. Bis dann... :arrow:

Liebe Grüße

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Beitrag von Marlenchen » 17.12.2005, 21:06

anadolu hat geschrieben::shock: Ach du dickes Ei... hat da gestern nicht optional gestanden? :? das hab ich wohl vor lauter lauter falsch gelesen. Was bedeutet es denn in diesem Zusammenhang? Ich habe keine Ahnung :? ergibt das denn so einen Sinn? Ich hab heute nämlich eine Bewerbung abgeschickt, mit diesen Abschnitt. Allerdings erinnere ich mich nicht mehr, ob ich es richtig geschrieben hab oder nicht? Denn ich hatte es ziemlich eilig. Ich hoffe, dass es dennoch einen Sinn ergibt und die es überlesen :D Ich glaub ich will im Erdboden versinken. Kann man so einen Fehler, denn in einem Gespräch wieder hinbiegen? Wie peinlich :oops: Aber trotzdem danke für die Korrektur. Der Abschnitt hat mir auch sehr gut gefallen, um ehrlich zu sein. Nur fand ich ihn auf den ersten Blick etwas zu lang. Vielen Dank für die Tipps. Ich werd mal gleich ein paar Schreiben zusammenstellen und morgen abschicken. Mal schauen, ob was positives dabei herauskommt :?

Liebe Grüsse
Das mit "optional" ist schon falsch. Bei gutem Willen könnte das vielleicht sprachlich noch gutgehen. Aber ich denke, dass die Personlverantwortlichen diesen Fehler keine große Bedeutung schenken, obwohl man schon sehr konzentriert seine Bewerbung schreiben sollte. Sie werden es dir aber so leichter verzeihen können, weil sie sehen, dass du vielleicht nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen bist und dafür hört sich das doch einwandfrei an.

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Beitrag von anadolu » 18.12.2005, 14:19

Hallo,

ich hoffe, dass dieser dumme Fehler, den ich im Anschreiben gemacht habe, nicht "all zu" großen Einfluß auf die Entscheidung von der Personalabteilung haben wird. Naja jetzt heißt es abwarten! :roll: Wie findet ihr mein Anschreiben für die Reiseverkehrskauffrau?

Ich kann garnicht sagen, wie froh ich bin dieses Forum gefunden zu haben :D Ich hab mich immer auf wenig Text im Anschreiben eingeschränkt, aber nachdem ich meine Bewerbung jetzt ausgebaut habe gefällt sie mir umso besser, weil es wirklich mehrere Informationen über mich preisgibt. :D

Liebe Grüße!

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Beitrag von Caroline » 19.12.2005, 17:54

Also, ich hätte beim Anschreiben für die Reiseverkehrskauffrau noch ein paar Verbesserungsvorschläge. Aber wenn ich die jetzt mache, dann ärgerst du dich bestimmt wieder. :D Ein paar Tipps noch zur Bewerbung nach einem Abbruch der Ausbildung oder des Studiums.

anadolu
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Beitrag von anadolu » 19.12.2005, 18:40

Hallo Caroline,

wieso sollte ich mich ärgern :D Ich bin immer offen für neue Vorschläge. Allerdings hab ich diese Bewerbung schon abgeschickt. Dann könnte ich deine Vorschläge für die nächste Bewerbung nutzen. :wink: Ich warte schon gespannt :D

Liebe Grüße!

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Beitrag von Caroline » 20.12.2005, 21:52

Dann werde ich mal meinen Senf dazu geben:
Sehr geehrte ....,

wie ich von... erfahren habe, suchen Sie eine Auszubildende als Reiseverkehrskauffrau. Hiermit bewerbe ich mich um den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz.
Wie schon oben erwähnt, ist deine Einleitung generell verbesserungswürdig.
Im Jahr 2001 habe ich mein Fachabitur absolviert und im Oktober 2002 ein Studium als Wirtschaftsingenieurin an... begonnen. Da meine Erwartungen vom Studium nicht erfüllt wurden, habe ich zum 01.09.2005 entschieden, das Studium abzubrechen. Der fehlende Praxisbezug hinderte mich daran, meine optimale Leistungsfähigkeit abzurufen. Bei der Suche nach einem passenden Arbeitgeber bin ich dann aufgrund meiner persönlichen Interessen für Reisen und Touristik auf Ihr Unternehmen gestoßen.
:D
Ein starker Leistungswille sowie meine Belastbarkeit sehe ich als gute Voraussetzung für dieses Tätigkeitsfeld. Da mir der direkte Kundenkontakt sehr leicht fällt – wie ich bei meinen Aushilfstätigkeiten feststellen konnte – bin ich bereit mir die umfangreichen Kenntnisse einer Reiseverkehrskauffrau anzueignen, die für den erfolgreichen Abschluss in diesem Beruf benötigt werden. Selbständiges Arbeiten, aber auch das Arbeiten im Team, sowie Zuverlässigkeit, hohe Lern – und Einsatzbereitschaft zähle ich zu meinen Stärken.
Der zweite Satz ist meiner Meinung nach zu lang. Der erste und dritte Satz ist zu ungenau, zu allgemein.
Gespräche mit ausländischen Partnern bereiten mir keine Probleme, da ich Türkisch und Deutsch fließend in Wort und Schrift beherrsche. Darüber hinaus habe ich gute Kenntnisse in Englisch und Grundkenntnisse in Französisch.
Diesen Sachverhalt könntest du noch besser auf deine angestrebte Ausbildung abstimmen.
Im Internet und anhand von Berufsinformationsbüchern habe ich mich eingehend über das Aufgabenfeld der Reiseverkehrskauffrau informiert. Durch ein dreiwöchiges Praktikum im ... Reisebüro konnte ich erste Einblicke in den Beruf erlangen. Gerade der Umgang mit den Kunden und der EDV hatten mir sehr gefallen.
Den ersten Satz finde ich jetzt nicht so wichtig, dass das erwähnt werden muss. Außerdem solltest du noch genauer schreiben, welche Einblicke das waren.

anadolu
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Beitrag von anadolu » 23.12.2005, 00:08

Hallo,

sorry bin etwas spät dran mit meiner Antwort. Danke für die Vorschläge Caroline, aber da ist mir noch aufgefallen, dass mein Anschreiben schon zu lange geworden ist. Ich muss ja aufpassen, dass es eine Seite nicht überschreitet. Wenn ich jetzt auf die Einzelteile eingehen würde, würde die Seite nicht mehr ausreichen. Was könnte ich denn kurz und knapp noch ändern?

Liebe Grüße

anadolu
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Beitrag von anadolu » 23.12.2005, 00:12

Ach ja da wäre noch etwas. Ich habe heute ein Reisebüro angerufen und nachgefragt, ob die im nächsten Jahr ausbilden und man sagte mir ja. Und dieses Reisebüro wurde mir von einer Arbeitskollegin empfohlen, die die Inhaberin von dem Reisebüro kennt.Deshalb wüsste ich noch gern, wie man sowas in ein Anschreiben einbaut?



Würdet Ihr ausserdem noch diesen Satz korrigieren, mit der ich eine Initiativbewerbung begonnen habe?

"Sehr geehrte Damen und Herren,

ich interessiere mich für eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau in Ihrem Unternehmen und möchte mich hiermit für das Jahr 2006, im Raum Saarbrücken, bei Ihnen bewerben."

Ist das grammatikalisch in Ordnung? Irgendwie gefällt mir der Satz nicht. :?

anadolu
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Beitrag von anadolu » 03.01.2006, 09:31

Hallo Ihr Lieben!

Habt Ihr mich vergessen? :?

Wünsche euch allen noch ein frohes neues Jahr!

Bis dann...

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Beitrag von Caroline » 03.01.2006, 16:08

Dir auch ein fohes Neues Jahr und dass deine beruflichen Vorstellungen in ERfüllung gehen.
Ach ja da wäre noch etwas. Ich habe heute ein Reisebüro angerufen und nachgefragt, ob die im nächsten Jahr ausbilden und man sagte mir ja. Und dieses Reisebüro wurde mir von einer Arbeitskollegin empfohlen, die die Inhaberin von dem Reisebüro kennt.Deshalb wüsste ich noch gern, wie man sowas in ein Anschreiben einbaut?
"... vielen Dank für das freundliche und informative Telefongespräch mit Frau ... am ... Dadurch hat sich mein positiver Eindruck von Ihrem Unternehmen verstärkt."

oder

"... meine Arbeitskollegin Frau ... hat mir Ihr Reisebüro als sehr ... empfohlen, bei der Auszubildende frühzeitig Verantwortung übernehmen. Durch das Telefongespräch mit Ihnen hat sich dieser Eindruck bestätigt."
Würdet Ihr ausserdem noch diesen Satz korrigieren, mit der ich eine Initiativbewerbung begonnen habe?
"... ich interessiere mich für eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau in Ihrem Unternehmen und bewerbe mich hiermit um einen Ausbildungsplatz im Raum Saarbrücken für das Jahr 2006 bei Ihnen."

anadolu
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Hallöchen!

Beitrag von anadolu » 19.01.2006, 14:40

Hallo Leute!

Konnte mich eine Zeitlang nicht melden, da ich keine Gelegenheit hatte. Ich warte leider immernoch auf eine Antwort der Firmen, die ich angeschrieben hatte. Mittlerweile sind es schon fast über die Hälfte an Absagen der Bewerbungen die ich abgeschickt hatte. :( Ich weiss einfach nicht an was es liegt, denn, obwohl ich von den jeweiligen Firmen Absagen bekommen habe, wo drin steht, dass der Platz entweder schon vergeben sei oder das Auswahlverfahren schon zu Ende sei, sind die Anzeigen seit Wochen immer noch als offen gemeldete Stellen im Internet wiederzufinden. So langsam gebe ich die Hoffnung auf. Was erwarten die Firmen eigentlich von den Schulabgängern? Naja diese Frage kann mir wohl keiner hier im Forum beantworten. Ich bin schon ganz durcheinander und verzweifelt, da ich unbedingt noch dieses Jahr eine Stelle besetzen will um schnell voran zu kommen. Wie kann man sich denn so gut wie möglich sichtbar machen? :cry:

Liebe Grüße

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Caroline
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Re: Hallöchen!

Beitrag von Caroline » 19.01.2006, 20:27

Ich weiss einfach nicht an was es liegt, denn, obwohl ich von den jeweiligen Firmen Absagen bekommen habe, wo drin steht, dass der Platz entweder schon vergeben sei oder das Auswahlverfahren schon zu Ende sei, sind die Anzeigen seit Wochen immer noch als offen gemeldete Stellen im Internet wiederzufinden.
Wenn du mutig bist, dann rufe bei den Firmen an und stelle sie zur Rede. Sage ihnen, dass ihre Stellenanzeigen noch veröffentlicht werden und frage, welche Gründe zur Absage geführt haben. Natürlich in einer freundlichen Weise.

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