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Im 3. Ausbildungsjahr gekündigt - Bewerbung schreiben

 
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craba



Anmeldungsdatum: 26.03.2011
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 01.10.2013, 20:53    Titel: Im 3. Ausbildungsjahr gekündigt - Bewerbung schreiben

Hallo liebe Leser,
ich habe 2011 eine Lehrstelle angefangen und wurde nun nach 2 Jahren leider gekündigt.
Der Grund war gerechtfertigt und nun stehe ich wieder am Anfang... so dachte ich zumindest.
Bei einem klärenden Gespräch bei der IHK stellte sich heraus dass ich die Möglichkeit habe mir eine neue Lehrstelle zu suchen und meine Lehre somit zu beenden, sollte ich etwas finden.

Nun ist es so dass ich die Eignung ( durch Schule und Arbeitgeber ) habe, die Abschlussprüfung vorzeitig, sprich im November, zu beenden, unter der Vorraussetzung dass ich in den nächsten zwei Wochen jemanden finde der das Ganze mitmacht...

Aber schaut euch erst einmal an was ich bisher zusamengestückelt hab.


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Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Kaufmann im Einzelhandel



Sehr geehrte Damen und Herren,


mit großem Interesse habe ich in Ihrer Anzeige auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit gelesen, dass Sie einen ehrgeizigen und engagierten Auszubildenden für die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel suchen.

Da mein Berufsausbildungsverhältnis aufgelöst wurde bin ich auf der Suche nach einer neuen Ausbildungsstelle und bewerbe mich hiermit bei Ihnen um eine Lehrstelle zum Kaufmann im Einzelhandel im 3. Lehrjahr.

Ich bin der Meinung, dass ich Ihren Anforderungen aufgrund meiner Fähigkeiten und meiner bereits absolvierten zwei Ausbildungsjahre entspreche.
In dieser Zeit konnte ich sehr viele Erfahrungen im Verkauf, sowie dem richtigen und freundlichen Umgang mit Kunden erlernen.
Auch erhielt ich einen umfangreichen Einblick hinter die Kulissen und lernte dadurch einiges über Warenwirtschaft, Bestellvorgänge, die Preisgestaltung, sowie die Waren Annahme und Pflege, bis hin zu Kassiertätigkeiten kennen.

Ich fühle mich zum Verkäufer berufen und habe Freude am Erlernen neuer Fähigkeiten, welche ich gewissenhaft in die Praxis umsetze.
Natürlich bin ich auch bereit mir nun neues benötigtes Wissen, gerne auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten, anzueignen.


Ich bin sehr kundenorientiert und engagiert, zuverlässig und geduldig und verfüge über ein hohes Maß an Teamgeist und Flexibilität.
Gerne möchte ich meine Fertigkeiten in Ihrem Unternehmen einbringen und erweitern.

Mit meiner Person gewinnen Sie einen hoch motivierten, tatkräftigen Auszubildenden.
Ich handle dienstleistungsorientiert und habe Freude am Umgang mit Menschen. Im direkten Kundenkontakt konnte ich dies bereits täglich unter Beweis stellen.

Aufgrund dessen verfüge ich über die gewünschten Voraussetzungen um in die ausgeschriebene Position hineinzuwachsen und meine Ausbildung erfolgreich bei Ihnen zu beenden.

Durch meine sehr guten schulischen sowie beruflichen Leistungen, erhielt ich die Eignung durch die IHK meine Ausbildung um sechs Monate zu verkürzen und diese somit vorzeitig abzuschließen.
Deshalb würde ich mich natürlich sehr freuen, sollte dies vielleicht weiterhin umsetzbar sein, sodass ich bereits Anfang nächsten Jahres meine Ausbildung beenden kann.

Sehr gerne möchte ich Sie von meinem Leistungswillen, meinem Engagement und meiner bereits erlernten fachlichen Kompetenz überzeugen.
Ich bin hoch motiviert und könnte sofort in Ihrem Haus anfangen.

Ich hoffe sehr, dass Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zusagen und freue mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.


Mit freundlichem Gruß


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Meint ihr dass das Ganze so okay ist?

Auch wenn es vielleicht nicht ganz angebracht ist, zu erwähnen dass ich unbeding verkürzen möchte, so ist es mir doch sehr wichtig dass der potentielle Arbeitgeber dies weiß.
Sollte dies nämlich nicht möglich sein, müsste ich 6 Monate länger in die Lehre. Was aber natürlich auch okay wäre, im Hinblick auf die Option als Alternative gar nichts zu haben...

Findet ihr dass der Text zu selbstverhärlichend geschrieben ist? Ich möchte nicht arrogant wirken...

Am liebsten würd ich ja noch dazu schreiben dass die sich mit der Antwort beeilen sollen, weil ich ja nur noch wenige Tage Zeit habe, bevor der Zug abfährt. Aber wie soll man sowas charmant verpacken?


Ich hoffe sehr dass ihr mir helfen könnt und freue mich natürlich über jede Antwort und Hilfestellung von euch. Sagt einfach frei raus was murks ist und was ich lassen kann.

Gruß Michael
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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niceguy



Anmeldungsdatum: 29.09.2013
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 02.10.2013, 09:31    Titel:

Einen Lehrling zu kündigen ist rechtlich extrem schwer, da sie besonderen Kündigungsschutz genießen, da mußt du dir schon anständig was geleistet haben. Dein neuer Arbeitgeber wird daher zu 100% wissen wollen warum dir gekündigt wurde. Es wird dir nichts übrig bleiben als das ganze irgendwie möglichst vorteilhaft in deine Bewerbung einzubauen.

In 2 Wochen was zu finden ist wahrscheinlich unrealistisch. Ich würde mich vorab telefonisch bei der jeweiligen Firma erkundigen ob sie denn überhaupt bereit währen einen Lehrling im 3. Jahr aufzunehmen. Dir Firma hat ja im Endeffekt wenig von dir. In max. einem halben Jahr bist du ausgelernt und sie muß dich voll bezahlen bzw. du bist wieder weg.


Sonst aus dem Text:
-------------------------
...dass Sie einen ehrgeizigen und engagierten Auszubildenden für die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel suchen.

Ausbildenden und Ausbildung ist hier ein doppelgebraucht.
Besser:

...dass Sie einen ehrgeizigen und engagierten jungen Mann für die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann suchen.
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Ich bin sehr kundenorientiert und engagiert, zuverlässig und geduldig und verfüge über ein hohes Maß an Teamgeist und Flexibilität. Mit meiner Person gewinnen Sie einen hoch motivierten, tatkräftigen Auszubildenden.

Und goldene Eier legst du wahrscheinlich auch noch Winken Warum hat dich dann deine letzte Firma in die Wüste geschickt?
------------------------------

Also alles in allem ist das ganze viel viel viel zu lange. So viel Text will kein Personaler lesen. Vor allem wenn der halbe Text nur aus grenzenlosen Selbstlob besteht.

Versuchs nochmal. Kurz und prägnant:

- Wer bist du
- Was willst du
- Warum willst du es
- Warum sollte man gerade dich nehmen
- Schöner Schlußsatz
fertig
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 04.10.2013, 13:03    Titel:

Es ist ja nie ganz einfach zu antworten, wenn die Fragesteller die relevanten Hintergrund-Infos auf mehrere Threads verteilen. In Deinem Falle hier hätte ich das, was Du bei Deiner Zeugnis-Frage geschrieben hast, extrem wichtig gefunden. Das bezieht sich zum Einen auf den Kündigungsgrund (wo ich dem "Guide" aus dem anderen Thread zustimme, dass Du damit offensiv umgehen solltest)... und fast noch mehr auf die Pluspunkte, die Du für Dich in Anspruch nimmst. Das, was Du im anderen Thread zu Dir und Deiner Arbeit schreibst, klingt für mich vollkommen glaubwürdig - auch und gerade in Verbindung mit der schlussendlichen Kündigung! Das, was Du hier schreibst, klingt angesichts einer (wie oben schon geschrieben rechtlich extrem schwierigen) Kündigung im letzten Lehrjahr einfach dummdreist zusammengelogen. Dass es sich dabei ausnahmslos um hochgradig abgedroschene Standard-Redensarten handelt, passt da leider allzu gut ins vermeintliche Bild...

Konsequenz: Ich würde tatsächlich mit der "Unverzeihlichkeit" des Diebstahls beginnen, dann in meinen eigenen Worten meine tatsächlichen Vorzüge nennen... und dann zu deren Beleg trotz Kündigung diese belegbare Verkürzungseignung bringen (die ich der Bewerbung auch beifügen würde). Dabei bin ich mit meinem Vorredner einer Meinung, dass Du die Verkürzung selbst nicht verlangen solltest, weil es den Sinn der Übernahme aus Sicht des Arbeitgebers deutlich schmälert. Es geht nur um den externen Nachweis, dass nicht alles so schlecht war, wie Dein derzeitiges Zeugnis glauben machen möchte.

Ich würde mich in diesem Zusammenhang auch nicht auf die Anzeige berufen... weil die sich ganz klar nicht auf jemanden in Deiner Situation bezieht... sondern auf jemanden, der eine komplette Ausbildungsdistanz vor sich hat...

Das, was Du im "Zeugnis"-Thread zu Deinen bisherigen Erfahrungen schreibst, ist m. E. übrigens schon eine ziemlich gute Grundlage... die im Gegensatz zu den Sprüchen dieser Vorlage hier tatsächlich nach einer ausgeprägten persönlichen Eignung für den Beruf klingt!
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craba



Anmeldungsdatum: 26.03.2011
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 05.10.2013, 14:42    Titel:

Ert einmal vielen Dank für eure Antworten und eure Hilfe.
Das Bewerbungsschreiben was ich hier gepostet habe war ein zusamengestückelter Mix aus der Annahme heraus dass es nun noch viel wichtiger sei Vorzüge zu nennen, und gar nicht all zu sehr auf das Geschehene einzugehen.
Aber wie es scheint, ist dies genau der falsche Weg.

Es gibt eine Sache vor welcher ich jedoch Angst habe. Da ich nun an der Position bin wo ich wirklich nicht wählerisch sein darf, werde ich mich bei so ziemlich jedem Einzelhandelsbetrieb im Umkreis vonb 50 km bewerben.
Hierbei befürchte ich dass ich in meiner Stadt komplett mein Gesicht verlieren werde, da ich mich dadurch ja vor mehreren 100 Leuten, sowie sämtlichen Geschäften als Dieb oute, sowie direkt ein passendes Foto von mir mitliefere.
Muss ich dennoch in den sauren Apfel beißen?
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craba



Anmeldungsdatum: 26.03.2011
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 05.10.2013, 15:23    Titel:

So, ich habs nochmal versucht kürzer zu fassen und die Hälfte der "ichbinsotoll" Stellen gelöscht.
Mir fällt es unheimlich schwer dem Ganzen eine persönliche Note zu verpassen, und dabei gleichzeitig seriös zu wirken.

Schauts euch bitte an und sagt mir was unbedingt raus oder geändert werden muss.
Anregungen was noch hinzu kommen sollte sind ebenfalls sehr gerne gesehen!


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Sehr geehrte/r Frau/Herr XYZ,

aufgrund einer unverzeihlichen Dummheit, ich habe meinen Ausbildungsbetrieb bestohlen, bin ich nun auf der Suche nach einem Unternehmen, bei welchem ich die Gelegenheit habe, mich zu bewähren und meine Ausbildung zu Ende zu führen.

Auf Ihr Unternehmen bin ich gekommen, da ich mich seit vielen Jahren mit großer Freude und Enthusiasmus .... ( kurzes Gespräch darüber, warum mir der Posten dort Freude bereiten würde )

Ich fühle mich zum Verkäufer berufen und habe stets Freude am Erlernen neuer Fähigkeiten, welche ich gewissenhaft in die Praxis umsetze.
Natürlich bin ich auch bereit mir nun neues benötigtes Wissen, gerne auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten, anzueignen.
In den ersten beiden Jahren meiner Ausbildung konnte ich sehr viele Erfahrungen im Verkauf, sowie dem richtigen und freundlichen Umgang mit Kunden erlernen.
Auch erhielt ich einen umfangreichen Einblick hinter die Kulissen und lernte dadurch einiges über Warenwirtschaft, Bestellvorgänge, die Preisgestaltung, sowie die Waren Annahme und Pflege, bis hin zu Kassiertätigkeiten kennen.

Mit meiner Person gewinnen Sie einen hoch motivierten, tatkräftigen Auszubildenden, welcher neben der praktischen Ausbildung auch die schulische sehr ernst nimmt und gewissenhaft studiert.

Ich handele dienstleistungsorientiert und habe Freude am Umgang mit Menschen. Im direkten Kundenkontakt konnte ich dies bereits täglich unter Beweis stellen.

Sehr gerne möchte ich Sie von meinem Leistungswillen, meinem Engagement und meiner bereits erlernten fachlichen Kompetenz überzeugen.
Ich bin hoch motiviert und könnte sofort in Ihrem Haus anfangen.

Ich hoffe sehr, dass Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zusagen und freue mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichem Gruß


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Schönes Wochenende euch.
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 05.10.2013, 15:33    Titel:

craba hat Folgendes geschrieben:
Es gibt eine Sache vor welcher ich jedoch Angst habe. Da ich nun an der Position bin wo ich wirklich nicht wählerisch sein darf, werde ich mich bei so ziemlich jedem Einzelhandelsbetrieb im Umkreis vonb 50 km bewerben.
Hierbei befürchte ich dass ich in meiner Stadt komplett mein Gesicht verlieren werde, da ich mich dadurch ja vor mehreren 100 Leuten, sowie sämtlichen Geschäften als Dieb oute, sowie direkt ein passendes Foto von mir mitliefere.
Muss ich dennoch in den sauren Apfel beißen?


Natürlich sollst Du Vorzüge nennen... nur sollten diese im Gesamtkontext nicht unglaubwürdig wirken. Und an dem springenden Punkt einer Bewerbung kommt man niemals vorbei. So ein Wechsel auf der Zielgeraden einer Ausbildung ist einfach EXTREM ungewöhnlich und führt von daher unweigerlich zu Fragen, die überzeugend beantwortet werden müssen. Es kann gar nicht anders sein. An diesen Tatsachen kommst Du nicht herum. Du kannst Dich diesbezüglich nur um Schadensbegrenzung bemühen... und deren Kernstück ist in diesem Falle m. E. die Einsicht... in Verbindung mit dem Lerneffekt auf die ganz harte Tour. Das "Gesichtverlieren", von dem Du redest, gehört als Teil der gerechten Strafe sozusagen dazu. Du könntest allerdings auch das begrenzen.

Zunächst einmal solltest Du Dich m. E. nicht mit der Giesskanne überall bewerben, sondern genau so zielgerichtet, wie Du es bei einer regulären Ausbildungs- oder Jobbewerbung tätest. Das hat neben den höheren Chancen aufgrund der so besseren Bewerbungen den angenehmen Nebeneffekt, dass der Kreis der "Mitwisser" kleiner bleibt. Du könntest Dich auch in einer benachbarten Stadt bewerben... und diesen "Undercover-Effekt" dann quasi mit dem längeren Weg zur Arbeit bezahlen.

Und was das Outen als "Dieb" angeht: Unter den Verhaltensweisen, die hierzulande zu einem legalen Rauswurf im dritten Lehrjahr führen können, gehört der Griff in die Kasse schon fast wieder zu den harmloseren. Insofern ist es (wieder im Sinne der Schadensbegrenzung) im Grunde auch in Deinem Interesse, dass Du den Grund in Bewerbungen nennst... bevor der Leser vollkommen ins Blaue spekuliert, ob Du Dir wohl Tätlichkeiten gegenüber Vorgesetzten geleistet hast, Kolleginnen an die Wäsche gegangen bist oder was auch immer...
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