Immobilienkauffrau Ausbildung Bewerbungsschreiben Muster

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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smily
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Immobilienkauffrau Ausbildung Bewerbungsschreiben Muster

Beitrag von smily » 10.08.2007, 23:30

Ich hoffe ihr könnt mir helfen!
Habe nach der Geburt meiner Tochter meine Ausbildung (beiderseits) abgebrochen und bin nun auf der Suche nach einer Ausbildung zur Immobilienkauffrau.

Sagt doch mal was ihr davon haltet?!?!






Bewerbung um eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau


Sehr geehrte Frau xxxx,

auf ihrer Internetseite (WWW.xxxxx.de) habe ich entnommen das sie im Jahr 2008 Ausbildungen zur Immobilienkauffrau anbieten. Die von Ihnen angebotene Ausbildung hat mich sehr angesprochen, da ich mich für einen abwechslungsreichen und vielseitigen kaufmännischen Beruf interessiere.

Nach meinem Abschluss in der Realschule habe ich eine Ausbildung zur Friseurin begonnen, welche ich aufgrund der Geburt meiner Tochter für 3 Jahre (Erziehungsurlaub) unterbrochen habe. In dieser Zeit wurde mir bewusst, dass mein Interesse stärker dem kaufmännischen Bereich liegen. Daher habe ich mich nach sorgfältiger Überlegung entschlossen die Ausbildung nicht fortzusetzen und mich stattdessen beruflich neu zu orientieren und eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau zu beginnen.

Zurzeit arbeite ich Teilzeit als Bibliothekthelferin, wo mir der Kontakt mit Kunden und der Umgang mit dem Computer gegeben sind. Nebenbei absolviere ich einen EDV-Kurs (Word, Excel, Power Point, Internet) der mir in meinem Beruf weiterhelfen soll.

Aufgrund meiner hohen Lernbereitschaft, Flexibilität und Anpassungsbereitschaft fühle ich mich der Herausforderung gewachsen, eine Ausbildung in Ihrem Betrieb zu absolvieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich durch mein teamfähiges und meiner eigenständigen Persönlichkeit gut in diesem Beruf hineinpasse.

Ich freue mich auf Ihre Antwort und hoffe, dass Sie die Möglichkeiten ergreifen, mich durch ein persönliches Gespräch näher kennen zu lernen.



Mit freundlichen Grüßen




Was meint ihr?? Sind ja doch sehr unterschiedliche Berufe, meint ihr das macht nen blöden eindruck?

smily
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Beitrag von smily » 10.08.2007, 23:36

Achso gerne würde ich noch mit reinschreiben das die Betreuung meines Kindes durch die Kita durch Vollzeitkitaplatz gesichert ist. Bei Krankheit auch immer jemand da ist!

Aber sooooooo viel platz habe ich gar nicht kann ja schlecht 2 Seiten anschreiben schrieben!
Was mache ich da??
Was kann ich kürzen oder umschrieben??

Any
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Beitrag von Any » 11.08.2007, 00:56

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Immobilienkauffrau (Betreff in Fettdruck)


Sehr geehrte Frau xxxx,

auf ihrer Internetseite habe ich entnommen, dass Sie im Jahr 2008 eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau anbieten. Da ich mich für einen abwechslungsreichen und vielseitigen kaufmännischen Beruf interessiere, spricht mich Ihr Angebot sehr an.

Im Jahr XY absolvierte ich meine Mittlere Reife an der XY Realschule mit gutem Erfolg. Anschließend habe ich meine Ausbildung zur Friseurin begonnen. Diese habe ich aufgrund der Geburt meiner Tochter für 3 Jahre zum Erziehungsurlaub unterbrochen. In dieser Zeit wurde mir bewusst, dass mein Interesse stärker dem kaufmännischen Bereich liegen. (Wodurch?) Daher habe ich mich nach sorgfältiger Überlegung entschlossen mich beruflich neu zu orientieren und eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau anzustreben.

Derzeit arbeite als Bibliothekthelferin in der XY Bücherei. Durch diese Tätigkeit sammle ich sehr viele Erfahrungen mit Kunden unterschiedlicher Nationen. Durch meine Freundlichkeit und meinem Verantwortungsbewusst erledige ich die unterschiedlichen Wünsche zur vollsten Zufriedenheit. Weiterhin bin ich für die XY, der XY und das XY zuständig, wodurch ich einen guten Einblick in den XYBereich bekomme.

Aufgrund meiner hohen Lernbereitschaft, Flexibilität und Anpassungsbereitschaft fühle ich mich der Herausforderung gewachsen, eine Ausbildung in Ihrem Betrieb zu absolvieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich durch mein teamfähiges und meiner eigenständigen Persönlichkeit gut in diesem Beruf hineinpasse. (In diesem Absatz fehlt, wieso du genau diesen Beruf erlernen möchtest. Wieso hast du dich von der Friseurin zur Immobilienkauffrau entschieden? Bringst du schon irgendwelche wichtigen Kenntnisse mit? Hast du schon irgendwelche Praktika gemacht? Sonstige Jobs? Hast du Hobbies, die zu diesem Beruf passen könnten?)

Um mein Wissen im EDV-Bereich bereits vor Beginn einer entsprechenden Ausbildung zu vertiefen, absolviere ich einen Lehrgang. Hierdurch eigne ich mir den guten Umgang mit den Programmen Word, Excel und Power Point an.

Für die Betreuung meiner Tochter ist druch einen Vollzeitkindergartenplatz und den Großeltern selbst in einem Krankheitsfall bestens gesorgt.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freue mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen




Vorname Nachname

Anlagen

smily
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Beitrag von smily » 11.08.2007, 12:57

Danke Any, hihi ich hatte das auch nochmal überarbeitet was meinst du kann ich das auch so schreiben??


Bewerbung um eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau


[...]

Any
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Beitrag von Any » 11.08.2007, 13:06

Irgendwie hört sich des Anschreiben ähnlich wie dein erstes. Wie findset du meine Tipps?

Hana
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Beitrag von Hana » 11.08.2007, 13:42

Bewerbung um eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau (Fass dich kurz, diese zeile ist nur dazu, da damit der Personalchef weiß worum es geht.
Ausbildung zur Imo...



Sehr geehrte Frau xxxx,

über Ihre Internetpräsenz (was ist das für ein wort? Präsens sie wissen dass sie Präsenz sind schreibe doch enfach nur auf "Ihrer Homepage" sie werden schon wissen was du meinst. und lasse das www weg. .... habe ich in Erfahrung gebracht, (herausgefunden, erfahren, reicht doch völlig aus, ich glaube in einer Bewerbung sollte man nicht allzu komplizierte Säte benutzen).
dass Sie 2008 oder früher (äh, wenn du das nicht so genau weißt dann ruf doch mal bei einen guten Eindruck und zudem machst du diese Unsicherheit in deiner Bewerbung weg) Immobilienkaufleute ausbilden.
Da ich mich sehr für eine Ausbildung in einem abwechslungsreichen und vielseitigem kaufmännischen Beruf interessiere, übersende ich Ihnen meine vollständigen Bewerbungsunterlagen. –(das mit den Bewerbungssatz kannst du weg lassen, es ist doch klar, dass du die übersendest, die sind doch in den fetten Brief den du da abschickt,)

Nach erfolgreichem (das er Erfolgreich war können die doch an dem Zeugnis sehen, Nach dem Erwerb der Fachhochschulreife) Abschluss der Realschule habe ich eine Ausbildung zur Friseurin begonnen, welche (die, welche hört sich so kindlich an) ich durch die Geburt meiner Tochter für 3 Jahre Erziehungsurlaub unterbrochen habe. (durch dreijährigen Erziehungsurlaub, deine Tochter brauchst du nicht erwähnen, das steht sowieso im Lebenslauf)
Während dieser Zeit wurde mir bewusst, dass dies für mich die falsche Berufswahl war und mein Interesse stärker im kaufmännischen Bereich liegt. (?, Begründung dafür?!)


Aus diesem Grund habe ich nach sorgfältiger Überlegung (das du überlegst ist doch klar, davon gehen die doch aus das du die Ausbidlung willst, das solltest du im vorigen Satz klar machen) beschlossen die Ausbildung nicht zu beenden, sondern mich statt dessen beruflich neu zu orientieren und eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich anzustreben. (die wiederholst dich dass selbe schreibst du schon hier:
Während dieser Zeit wurde mir bewusst, dass dies für mich die falsche Berufswahl war und mein Interesse stärker im kaufmännischen Bereich liegt. (?, Begründung dafür?!)


Zurzeit arbeite ich in (das in kannst du weglassen) Teilzeit als Bibliothekshelferin, wodurch ich bereits viel Kundenkontakte,(viel ist gut? Wie stellst du dich denn da an?) sowie regelmäßigen Umgang mit dem PC habe.
Außerdem absolviere ich zusätzlich einen EDV-Kurs (Word, Excel, Power Point, Internet)(ich glaub der Personalchef weiß was man da so lernt) um in meinem gewünschten (das hört sich so altertümlich an. Schreib doch Traumberuf, Ausbildungsberuf einen guten Start zu haben.

Ich verfüge über ein sehr hohes Maß an Lernbereitschaft, Flexibilität und Anpassungsbereitschaft ( Lern- und Anpassungsbereitschaft) und fühle mich der Herausforderung gewachsen, die Ausbildung zur Immobilienkauffrau erfolgreich zu absolvieren.(Hier wiederholst du dich, fühlen, denken ist nicht genug du musst überzeugt von dir sein) Meine teamfähige und eigenständige Persönlichkeit sehe ich als weiteren Pluspunkt für diesen Beruf. (Pluspunkt, spätestens jetzt hört sich, dass so an als ob du ne Liste abgearbeitet hättest, Es hört sich für mich so an. „Bitte nehmt mich ich kann dies und auch das“ Hast du irgendwelche Beispiele und Bestätigen dafür, hast du Freunde oder so was befragt. Du könntest deine Erfahrungen im Beruf Firseur einbringen, da hat man doch bekanntlich viel mit Menschen zu tun, und so was, auch mit schwierigen Menschen. Man muss echt stark sein denke ich

Sicherlich schreckt der Gedanke an eine junge Mutter mit Kleinkind erst einmal ab, aber ich versichere Ihnen, dass die Betreuung meiner Tochter durch einen Vollzeit-Kindergartenplatz, sowie bei Krankheit durch ausreichend zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten innerhalb der Familie gesichert ist. (der Personalchef hätte doch nicht weiter gelesen , wenn es ihn abschrecken würde, das komplette würde ich weg lassen und das mit dem Kind an der stelle einbauen wo du das mit der dreijährigen Auszeit atc,. hinplaziert, überall anders ist es fehl am platz..)

Ich würde mich sehr freuen als Bereicherung Ihrer Firma tätig zu werden und möchte Sie gern im persönlichen Gespräch davon überzeugen. (Also der Schlusssatz, vielleicht solltest du hier deine starke Persöhnlichkeit zum Ausdruck bringen, schreibe etwas Selbstbewusstes.


Mit freundlichen Grüßen



So ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen. Hm alles in einem sei mehr von dir überzeugt. Schreib nicht so gedehnt. Stell dir vor, du würdest die bewerbung an jemand schreiben den du magst)
Und kuk mal hier vieleicht lässt du dich davon insperiern. Du hast ziemliche viele Eigenschaften und sowas aufgezählt. Zum beispiel mit deinen Beruf Friseurin als Imo muss man ja viel überzeugungsarbeit leisten. Du hast doch sicher mal ne teure Frisur oder was verkauft
http://www.bewerbung-forum.de/forum/bew ... t2451.html

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Eauvive
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Beitrag von Eauvive » 11.08.2007, 14:33

Es tut mir ehrlich leid, dass ich nach diversen Momenten innerer Stärke jetzt einen Punkt erreicht habe, an dem sie mir ausgeht, aber ich muss das jetzt einfach in den Raum werfen, bevor hier Leuten, die es nicht besser wissen, die Anschreiben verhunzt werden.

Der Beitrag vor meinem ist falsch, strotzt vor schlichtweg vollkommen an den Haaren herbeigezogenen Ratschlägen und würde, sofern umgesetzt, das Anschreiben definitiv herunterwerten!

Sehr geehrte Frau xxxx,

über Ihre Internetpräsenz .... habe ich in Erfahrung gebracht, dass Sie 2008 oder früher Immobilienkaufleute ausbilden. [Das ist ein schöner, präziser, aussagekräftiger Satz, der eine gewisse Eloquenz demonstriert, grade weil du den Begriff "Internetpräsenz" verwendest. Den gibt es übrigens und er ist vollkommen richtig verwendet worden.]
Da ich mich sehr für eine Ausbildung in einem abwechslungsreichen und vielseitigem kaufmännischen Beruf interessiere, übersende ich Ihnen meine vollständigen Bewerbungsunterlagen. [Das ist zu allgemein. Du willst nicht irgendeinen kaufmännischen Beruf erlernen, sondern genau den, den sie anbieten.]

Nach erfolgreichem Abschluss der Realschule habe ich eine Ausbildung zur Friseurin begonnen, welche ich durch die Geburt meiner Tochter für 3 Jahre Erziehungsurlaub unterbrochen habe.
Während dieser Zeit wurde mir bewusst, dass dies für mich die falsche Berufswahl war und mein Interesse stärker im kaufmännischen Bereich liegt. [Das ist natürlich nicht der Königsweg, andererseits aber eine klare, nachvollziehbare Begründung. Daher würde ich es so stehen lassen.]


Aus diesem Grund habe ich nach sorgfältiger Überlegung beschlossen, die Ausbildung nicht zu beenden, sondern mich statt dessen beruflich neu zu orientieren und eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich anzustreben. [Wieder zu allgemein. Nicht "irgendeine" Ausbildung sondern die zur Immobilienkauffrau.]

Zurzeit arbeite ich in Teilzeit als Bibliothekshelferin [Steht dieser Begriff auf deinem Vertrag?], wodurch ich bereits viele Kundenkontakte, sowie regelmäßigen Umgang mit dem PC habe [Welche Programme benutzt du?].
Außerdem absolviere ich zusätzlich einen EDV-Kurs (Word, Excel, Power Point, Internet) um in meinem gewünschten Ausbildungsberuf einen guten Start zu haben.

Ich verfüge über ein sehr hohes Maß an Lernbereitschaft, Flexibilität und Anpassungsbereitschaft und fühle mich der Herausforderung gewachsen, die Ausbildung zur Immobilienkauffrau erfolgreich zu absolvieren. Meine teamfähige und eigenständige Persönlichkeit sehe ich als weiteren Pluspunkt für diesen Beruf.

Sicherlich schreckt der Gedanke an eine junge Mutter mit Kleinkind erst einmal ab, aber ich versichere Ihnen, dass die Betreuung meiner Tochter durch einen Vollzeit-Kindergartenplatz, sowie bei Krankheit durch ausreichend zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten innerhalb der Familie gesichert ist. [Sehr gut! Alle Vorurteile gegenüber alleinerziehenden Müttern auf einen Schlag ausgerämt!]

Ich würde mich sehr freuen als Bereicherung [Nun fliegen wir aber ein bisschen hoch, nicht? Nicht ganz so selbstbewusst bitte.] Ihrer Firma tätig zu werden und möchte Sie gerne in einem persönlichen Gespräch davon [Wovon?] überzeugen.


Mit freundlichen Grüßen
Es macht weder Sinn, dir ein Anschreiben zu schreiben, das du selbst niemals so formulieren würdest - dann erwarten sie nämlich den Schreiber und nicht dich - noch wilde Spekulationen darüber, was evtl. unter Umständen vielleicht sein oder nicht sein könnte.

Das Anschreiben ist vollkommen in Ordnung, ein paar kleinere Fehler ausgenommen, die du problemlos selbst korrigieren kannst. Und es ist glaubhaft. Das kann man von der überwiegenden Anzahl der Bewerbungsentwürfe hier nicht behaupten.

Gruß
Eauvive

Hana
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Beitrag von Hana » 11.08.2007, 15:23

smily@ was du damit anfängst ja deine Sache. Ich denke, das ein oder andere wird vieleicht dabei sein was dir weiter helfen kann. Ich wollte dir nur Anregungen geben, mehr nicht.

Any
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Beitrag von Any » 11.08.2007, 15:32

Es macht weder Sinn, dir ein Anschreiben zu schreiben, das du selbst niemals so formulieren würdest - dann erwarten sie nämlich den Schreiber und nicht dich - noch wilde Spekulationen darüber, was evtl. unter Umständen vielleicht sein oder nicht sein könnte.

Das Anschreiben ist vollkommen in Ordnung, ein paar kleinere Fehler ausgenommen, die du problemlos selbst korrigieren kannst. Und es ist glaubhaft. Das kann man von der überwiegenden Anzahl der Bewerbungsentwürfe hier nicht behaupten.

Gruß
Eauvive

Da gebe ich dir zwar recht, das Anschreiben soll auch noch auf den Bewerber passen. Aber wenn die Bewerung des Threadstellers gar nicht gut ist, dann kann man ihm ja Tipps geben und was er damti macht, ist ja seine Sache. Jeder sagt, was er für richtig hält und der Bewerber sollte dann selber entscheiden, was er übernimmt und was nicht zu ihm passt. Ich denke, dass nicht jeder immer das kompelette Anschreiben übernimmt.

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Beitrag von Eauvive » 11.08.2007, 15:37

Genau das ist aber der Punkt, Any.

Ich weiß, dass du hier mit großem Eifer versuchst, die Leute im Entwerfen ihrer Anschreiben zu unterstützen. Und mir ist auch klar, dass du selbst aufgrund deiner Situation hier und da kleine Fehler einbauen wirst. Aber das ist in Ordnung. Ich persönlich verzapfe beim vierten oder fünften Anschreiben in Folge sicherlich auch irgendwann den ein oder anderen Unsinn.

Aber die Annahme, dass ein Mensch, der alleine kein Bewerbungsanschreiben verfassen kann, plötzlich einschätzen kann, was gut und was weniger gut ist an Vorschlägen, die ihm unterbreitet werden, ist einfach falsch.

Das ist nicht schlimm, so lange keine massiven Fehler hinein"korrigiert" werden oder man gröberes in Zusammenarbeit ausbügeln kann - dazu ergänzen wir uns hier ja auch. Aber wenn mit erstaunlichem Selbstbewusstsein reihenweise einfach falsche Ratschläge erteilt werden, dann schadet das mehr, als es nützt.

Und die Zeit, dann hinterher zu hüpfen, um das Schlimmste zu verhindern, habe ich einfach nicht. Und auch sonst niemand hier, behaupte ich mal.

Grüße
Eauvive

Hana
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Beitrag von Hana » 11.08.2007, 15:56

....

Any
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Beitrag von Any » 11.08.2007, 16:00

Aber die Annahme, dass ein Mensch, der alleine kein Bewerbungsanschreiben verfassen kann, plötzlich einschätzen kann, was gut und was weniger gut ist an Vorschlägen, die ihm unterbreitet werden, ist einfach falsch.
Das könnte ein Mensch, der einfach ein Problem hat schöne Sätze zu formulieren schon herausfinden. Schließlich soll er sich ja das Anschreiben dann genau durchlesen nd wenn er meint, dass sich das bisschen zu hochgestochen anhört oder das da Sachen dabei sind, die er nie sagen würde, dann merkt er das schon, meiner Meinung nach.
Das ist nicht schlimm, so lange keine massiven Fehler hinein"korrigiert" werden oder man gröberes in Zusammenarbeit ausbügeln kann - dazu ergänzen wir uns hier ja auch. Aber wenn mit erstaunlichem Selbstbewusstsein reihenweise einfach falsche Ratschläge erteilt werden, dann schadet das mehr, als es nützt.
Klar, da hast du Recht. Es gibt aber nunmal Sachen die in ein Anschreiben gehören. Und bevor der Bewerber mit einer schrecklichen Bewerbung dasitzt, gibt man ihm lieber Tipps, was er noch einbauen könnte oder wie er das eine oder andere formulieren könnte. Und beim Vorstellungsgespräch fällt es nicht unbedingt immer auf, dass es nicht selber geschrieben wurde. Aber mit den meisten schlechten Anschreiben kommt man erst gar nicht zum Gespräch, meiner Meinung nach.
Und die Zeit, dann hinterher zu hüpfen, um das Schlimmste zu verhindern, habe ich einfach nicht. Und auch sonst niemand hier, behaupte ich mal.
Kann gut möglich sein, dass ich irgendwelche falschen Tipps gegeben habe, das streite ich überhaupt nicht ab. Aber könntest du mir speziel bei diesem Anschreiben sagen, was deiner Meinung nach falsch ist?

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Eauvive
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Beitrag von Eauvive » 11.08.2007, 16:16

Ich habe ja nicht von deinem Beitrag gesprochen, sondern von Hanas.

Die kleinen Holperer, die du einbaust, sind Sachen wie:

aufgrund der Geburt meiner Tochter für 3 Jahre zum Erziehungsurlaub unterbrochen
Das ist grammatikalisch falsch. Natürlich sind die Klammern im Original auch nicht der Hit, aber "zum Erziehungsurlaub" ist nicht richtig. Der Bezug funktioniert so nicht. Es ginge höchstens "zum Erziehungsurlauben", das ja so auch niemand schreiben würde. Da macht das ursprüngliche "für drei Jahre Erziehungsurlaub" ohne die Klammer mehr Sinn.

Oder das hier:
Durch meine Freundlichkeit und meinem Verantwortungsbewusstsein erledige ich die unterschiedlichen Wünsche [Wünsche kann man nicht erledigen. Man kann sie erfüllen, dann würde aber der Bezug fehlen: Wessen Wünsche? Welche Wünsche?] zur vollsten Zufriedenheit. [Das ist eine Behauptung, die - durch den Zeugnisslang - Anspruch darauf erhebt, die Meinung des Arbeitsgebers zu spiegeln. Selbst wenn das entsprechende Zeugnis beiliegt, wirkt das eher dort abgeschrieben als ernst gemeint - eben aufgrund der Formulierung.]
Oder worauf wolltest du hinaus?

Gruß
Eauvive

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Beitrag von smily » 11.08.2007, 16:20

Puh also ich dachte nicht das ich das so gaaaaaaar nicht kann,
vielleicht hat ich deshalb ja auch auf meine dutzenden Bewerbungen nichts positives ergeben. :cry:

Also ich werd mir alle eure vorschläge mal zu gemüte führen und ich sage schonmal danke!!!

Any
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Beitrag von Any » 11.08.2007, 16:29

Das ist grammatikalisch falsch. Natürlich sind die Klammern im Original auch nicht der Hit, aber "zum Erziehungsurlaub" ist nicht richtig. Der Bezug funktioniert so nicht. Es ginge höchstens "zum Erziehungsurlauben", das ja so auch niemand schreiben würde. Da macht das ursprüngliche "für drei Jahre Erziehungsurlaub" ohne die Klammer mehr Sinn.
Da hast du Recht, den Fehler habe ich selber sofort entdeckt. Ich hab dann eh gleich danach nen Beitrag geschrieben, dass des mit dem zum nicht richtig ist. Hab ichden nicht abgeschickt? Also da hast du Recht, wollte es allerdings ja noch verbessern, weiß nicht wieso es nicht ging.
[Wünsche kann man nicht erledigen. Man kann sie erfüllen, dann würde aber der Bezug fehlen: Wessen Wünsche? Welche Wünsche?] zur vollsten Zufriedenheit. [Das ist eine Behauptung, die - durch den Zeugnisslang - Anspruch darauf erhebt, die Meinung des Arbeitsgebers zu spiegeln. Selbst wenn das entsprechende Zeugnis beiliegt, wirkt das eher dort abgeschrieben als ernst gemeint - eben aufgrund der Formulierung.]
Ja schon, aber meinst du, dass die Formulierungen des Threadstellers bzw. der Inhalt, wo kaum ein Inhalt da ist, sich besser anhört und besser beim Chef anhört, wie wenn man sagt, man erledigt die Wünsche und nicht man erfüllt sie?

smily
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Beitrag von smily » 11.08.2007, 16:50

Ich habs nochmal überarbeitet, könnt ihr nochmal draufschauen??

[...]

Gerade das mit der Kita würde ich drin lassen sie sollen ja sehen das sie sich auf ihren zukünftigen Azubi verlassen können!?!
Was meint ihr?

Any
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Beitrag von Any » 11.08.2007, 17:03

Sehr geehrte Frau xxxx,

über Ihre Internetpräsenz www.xxxxxxx.de habe ich in Erfahrung gebracht, dass Sie 2008 oder früher Immobilienkaufleute ausbilden.

- Wieso schreibst du 2008 oder früher? Suchen sie noch für das Jahr 2007 jemanden?

Da ich mich sehr für eine Ausbildung in einem abwechslungsreichen und vielseitigen kaufmännischen Beruf interessiere, den der Immobilienkauffrau, übersende ich Ihnen meine vollständigen Bewerbungsunterlagen.

- Da würde ich schreiben, dass du dich für diesen Beruf interessierst und nicht für einen kaufmännischen Beruf, denn da gibt es viele und du willst nicht irgend einen lernen, sondern genau diesen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Realschule habe ich eine Ausbildung zur Friseurin begonnen, welche ich durch die Geburt meiner Tochter für 3 Jahre Erziehungsurlaub unterbrochen habe.

Während dieser Zeit wurde mir bewusst, dass dies für mich die falsche Berufswahl war und mein Interesse stärker im kaufmännischen Bereich liegt.

- Wodurch wurde dir das bewusst?

Aus diesem Grund habe ich nach sorgfältiger Überlegung beschlossen, die Ausbildung nicht zu beenden, sondern mich stattdessen beruflich neu zu orientieren und eine Ausbildung als Immobilienkauffrau anzustreben.

- Wäre das gegangen, dass du nach den 3 Jahren Erziehungsurlaub du deine Lehre zuende machst? Wenn nicht, würde ich schreiben, dass du dich dazu entschlossen hast dich beruflich neu zu orientieren und somit gar nicht mehr als Friseurin tätig sein wolltest. Denn bei dir klingts so, als hättest du die Möglichkeit gehabt, diese Ausbildung zu beenden.

Zurzeit arbeite ich in Teilzeit als Bibliothekshelferin, wodurch ich bereits viele Kundenkontakte, sowie regelmäßigen Umgang mit dem PC habe (Word, Excel, Internet).

- Vor sowie kommt kein Komma. Außerdem kannst du die Klammern auch weglassen bzw. diese Programme direkt in den Satz einbauen.

Außerdem absolviere ich zusätzlich einen EDV-Kurs, um in meinem Traumberuf einen guten Start zu haben.

- Hört sich umgangssprachlich an. Da würde ic heher schreiben, dass du einen Kurs absolvierst um schon vor Beginn des neuen Berufs einige wichtige Kenntnisse zu sammeln.

Ich verfüge über ein sehr hohes Maß an Flexibilität und Lern- und Anpassungsbereitschaft und bin davon überzeugt, die Ausbildung zur Immobilienkauffrau erfolgreich zu absolvieren.

- Davon überzeugt sein, klingt meiner Meinung nach nicht sehr überzuegend. Besser wäre es, wenn du den Satz umstellst, dass du den Teil mit dem überzeugt sein rauslassen kannst.

Meine teamfähige und eigenständige Persönlichkeit, die ich meiner Ausbildung als Friseur unter beweis stellen durfte, sehe ich als weiteren Pluspunkt für diesen Beruf.

- Beweis schreibt man groß. Du könntest bisschen näher auf deine Ausbildung zur Friseurin eingehen. zB, dass du dadurch den guten Umgang zu den unterschiedlichen Menschen kennen gelernt hast. Wie lange hast du deine Ausbildung gemacht?

Sicherlich schreckt der Gedanke an eine junge Mutter mit Kleinkind erst einmal ab, aber ich versichere Ihnen, dass die Betreuung meiner Tochter durch einen Vollzeit-Kindergartenplatz, sowie bei Krankheit durch ausreichend zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten innerhalb der Familie gesichert ist.

- Dieser Satz ist fast zu lang. Außerdem finde ich es nicht gut, wenn du es selber als negativ hinstellst, dass du jung bist und ein Kind hast, denn da könnte der Leser eben nochmal drüber nachdenken: Wieso erwähnt sie es, dass es abschreckt? Stimmt, eigentlich hat sie Recht." Ansonsten könnte es sein, dass er es gut findet, dass du eben schon für deine Kleine gesorgt hast und gut ists.

Ich würde mich sehr freuen in Ihrer Firma tätig zu werden und möchte Sie gerne in einem persönlichen Gespräch von mir überzeugen.

Da würde ich nicht schreiben, dass du dich freuen würdest, sondern das du dich freust.

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Beitrag von Eauvive » 11.08.2007, 18:37

Hallo nochmal smily,

auf deinen persönlichen Wunsch hin, der mich per PN erreicht hat, schaue ich natürlich noch einmal drüber.

Du bist noch immer zu allgemein mit "eine abwechslungsreiche, vielseitige kaufmännische Tätigkeit - also Immobilienkauffrau". Das klingt einfach zu beliebig. "Den abwechslungsreichen, vielseitigen Beruf der Immobilienkauffrau."

Wenn du eine Ausbildung zur Firseurin begonnen hast, nun aber Immobilienkauffrau werden möchtest, ist die Begründung imho reichlich offensichtlich: Unterforderung, bessere Karrieraussichten... etc. Ich denke nicht, dass du hier noch konkreter werden musst. Eher wirst du dich auf die Frage vorbereiten müssen, wie du damals auf den Beruf Friseur gekommen bist.

Den Satz mit dem EDV-Kurs würde ich entsprechend des Vorschlages von Any abändern.

Was du in der Ausbildung zur Friseurin sicherlich bewiesen hast ist Belastbarkeit. Die würde ich einbringen.

Den erklärenden Absatz bezüglich deiner persönlichen Situation - grade im Bezug auf die Unterbringung deines Kindes - finde ich nach wie vor gut gemacht. Dass du ein Kind hast, wissen die Leute ohnehin, denn du musst es als Grund für die Unterbrechung der ersten Lehre angeben. Dann kommen genau die Fragen auf, die du dort beantwortet hast.

Überarbeite die Rechtschreibung noch einmal. Das kannst du nämlich alleine, das weiß ich. :wink:

Gruß
Eauvive

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Beitrag von smily » 11.08.2007, 22:11

@Any ja ich habe etwas über 2 Jahre gelernt und schnell festgestellt das das nich so mein ding is.
Ich war zwar immer gut aber ich habs mehr mit PC und so.

Danke für eure hilfe!!!

Any
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Beitrag von Any » 11.08.2007, 23:16

Hast du eh so lange gelernt? Aber die Möglichkeit deine Ausbildung trotzdem zu beenden hättest du nicht gehabt oder? Hast du ein gutes Ausbildungszeugnis? Denn das würde zeigen, dass du trotzdem gute Leistungen erbringst, obwohl dir der Beruf nicht gefallen hat.

smily
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Beitrag von smily » 12.08.2007, 12:42

Naja meine Chefin wollte mich nicht weiter beschäftigen und da ich eigentlich eh nicht weitermachen wollte habe ich einen Aufhebungsvertrag gemacht!

Somit auch keine Beurteilung bekommen!

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Beitrag von Eauvive » 12.08.2007, 12:53

Nur mal als Einwurf: Eine schwangere Auszubildende hat dieselben Rechte, wie eine schwangere Berufstätige. Mit "wir nehmen dich nicht wieder" in diesem Sinne ist also nicht.

Any
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Beitrag von Any » 12.08.2007, 15:01

Heißt das, dass wenn man während der Ausbildung schwanger wird und man dann 3 Jahre Pause macht, dass die Betriebe dazu verpflichtet sind, einen wieder einzustellen? Aber was ist wenn man während der Probezeit schwanger wird und man dann nach 3 Jahren wieder kommt, dann wird die Probezeit zuende gefüht, oder?

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Beitrag von Eauvive » 12.08.2007, 16:13

Grundsätzlich ist es schwierig bis nahezu unmöglich eine schwangere Angestellte zu kündigen. Das schließt auch Auszubildende mit ein.

Aber.. es gibt zum einen Arbeiten, die Schwangere nicht ausüben dürfen, zum anderen gibt es ja Richtlinien, die u.a. die Frau dazu verpflichtet, den Arbeitgeber sofort nach Kenntnisnahme von der Schwangerschaft zu unterrichten.

Ich denke, in komplexeren Situationen werden Gerichte da entscheiden, woran man ist. Da könnte ich mir z.B. vorstellen, dass eine Frau, die sich in Kenntnis einer Schwangerschaft um einen Job bewirbt, den sie als Schwangere nicht ausüben kann, vor Gericht nicht gut wegkommt - denn Umstände, die das Ausüben des Berufes beeinträchtigen, sind anzugeben.

Grundsätzlich greift aber das Gesetz grundsätzlich bei schwangeren Arbeitnehmerinnen. Auch in der Probezeit.

Im Zweifelsfall den entsprechenden § einfach mal lesen.

Gruß
Eauvive

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Beitrag von smily » 15.08.2007, 13:31

Ich bin in der Ausbildung schwanger geworden!!!

Aber ich muss ganz klar sagen für mich war klar das ich die Ausbildung nicht beende weils einfach nicht der passende Beruf für mich ist!

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