Immobilienkauffrau Bewerbungsschreiben nach Studienabbrüchen

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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Limone
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Immobilienkauffrau Bewerbungsschreiben nach Studienabbrüchen

Beitrag von Limone » 21.02.2014, 17:54

Hallo Leute

Ich habeine Bewerbung zur Immobilienkauffrau geschrieben und wollte nachfragen was ihr hier zu sagt.

Sehr geehrter (Ansprechpartner),

schon früh begann ich mich für das wirtschaftliche Geschehen zu interessieren.

Durch das Praktikum bei der xybank habe ich bereits wertvolle Erfahrungen in der Beratung und Betreuung im Bereich der Immobilienfinanzierung mit Kunden gesammelt.

Nach der Fachhochschulreife entschied ich mich für ein Studium des Bauingenieurwesen an der Hochschule in Koblenz. Da mir jedoch zu sehr der Bezug zum Kaufmännischen und zur Praxis fehlte, habe ich das Studium beendet.

Der Ausbildungsberuf zur Immobilienkauffrau bietet mir die idealen Voraussetzungen mein Interesse für das Bauwesen mit dem Kaufmänischen Interesse und dem persönlichen Kundenkontakt zu kombinieren. Zudem besitze ich gutes räumliches Vorstellungsvermögen und Bautechnisches Grundwissen.

Während dem Studium Bauingenieurwesen habe ich Vorlesungsfächer, wie Statik, Bauphysik, rechtliche Rahmen der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz und Immobilienfinanzierung besucht.

Ich bin in der Lage selbständig und eigenverantwortlich zu arbeiten, weiß aber auch, dass es wichtig ist Teil eines Teams zu sein und das Gesamtprojekt dabei im Blick zu halten.

Zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen

Bin sehr gespannt auf euer Feedback!
Zuletzt geändert von Limone am 26.02.2014, 00:39, insgesamt 1-mal geändert.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 21.02.2014, 20:55

Deine Absätze bestehen ja fast nur aus einzelnen Sätzen. Das ist falsch. Was inhaltlich zusammengehört, muss in einem Absatz stehen.

Im Anschreiben nicht noch einmal chronologisch deinen Lebenslauf nacherzählen, sondern das Wichtigste zuerst schreiben, warum du diesen Beruf gerne ausüben möchtest. Im weiteren Verlauf gehst du dann auf deine nutzbaren Kenntnisse und Stärken ein, u.a. aus dem Studium.

Hier kannst du dir noch ein paar Anregungen holen:

http://www.bewerbung-forum.de/immobilie ... fmann.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/hil ... 45609.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ini ... 50148.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/2-a ... 56396.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ans ... t7164.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ans ... t2753.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/imm ... 35437.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/bit ... t8800.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/imm ... 53819.html

Limone
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Beitrag von Limone » 21.02.2014, 21:16

Danke für deine Antwort!

Hier überarbeitet:

Sehr geehrter (Ansprechpartner),

der Ausbildungsberuf zur Immobilienkauffrau bietet mir die idealen Voraussetzungen mein Interesse für das Bauwesen mit dem Kaufmänischen Interesse und dem persönlichen Kundenkontakt zu kombinieren.

Durch das Praktikum bei der Volksbank habe ich bereits wertvolle Erfahrungen in der Beratung und Betreuung im Bereich der Immobilienfinanzierung mit Kunden gesammelt.

Während dem Studium habe ich Vorlesungsfächer, wie Statik, Bauphysik, rechtliche Rahmen der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz und Immobilienfinanzierung besucht.

Ich bin in der Lage selbständig und eigenverantwortlich zu arbeiten, weiß aber auch, dass es wichtig ist Teil eines Teams zu sein und das Gesamtprojekt dabei im Blick zu halten. Zudem besitze ich gutes räumliches Vorstellungsvermögen und Bautechnisches Grundwissen.

Zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.

So besser mit der Struktur? Was sagst/sagt du/ihr zum Inhalt? Ist das so besser mit den Absätzen?

Ich habe noch Praktika als Bürokauffrau und Verwaltungsfachangestellte gemacht..Soll ich die auch ins Anschreiben miteinbeziehen?
Zuletzt geändert von Limone am 26.02.2014, 00:40, insgesamt 1-mal geändert.

Limone
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Beitrag von Limone » 23.02.2014, 17:10

Muss ich noch was verbessern/umändern?

Die Bewerbungsfrist läuft nämlich so "langsam" ab.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 23.02.2014, 19:24

Limone hat geschrieben:der Ausbildungsberuf zur Immobilienkauffrau bietet mir die idealen Voraussetzungen mein Interesse für das Bauwesen mit dem KaufmänNischen Interesse und dem persönlichen Kundenkontakt zu kombinieren.
Limone hat geschrieben:Durch das Praktikum bei der Volksbank habe ich bereits wertvolle Erfahrungen in der Beratung und Betreuung im Bereich der Immobilienfinanzierung mit Kunden gesammelt.
das :arrow: ein. Das würde voraussetzen, dass du schon zuvor über das Praktikum gesprochen hast. Hast du aber nicht.
Nach meiner Fachhochschulreife habe ich ein Studium mit dem Schwerpunkt Bauwesen an der Hochschule xy begonnen. Da mir jedoch zu sehr der Bezug zum Kaufmännischen fehlte und ich feststellte, dass meine Stärken mehr in der Praxis liegen, die mir im Studium fehlte, habe ich das Studium beendet.
Das erscheint zumindest auf den ersten Blick unlogisch. Ich weiß ja nicht, was das für ein Studium war, aber man würde dahinter ein Ingenieurs- oder ein Archtekturstudium erwarten. Dass da der Aspekt des Kaufmännischen allenfalls als Randerscheinung auftaucht, ist eigentlich klar.
Des Weiteren weist du unnötigerweise auf den Studienabbruch hin. Konzentriere dich auf das, was du machen willst, nicht auf das, was du nicht machen willst.

Während dem Studium habe ich Vorlesungsfächer, wie Statik, Bauphysik, rechtliche Rahmen der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz und Immobilienfinanzierung besucht.


Während des Studiums...

Du legst sehr viel Gewicht auf Inhalte aus diesem abgebrochenen Studium, bzw. eigentlich basiert deine gesamte Agrumentation darauf. Das halte ich nicht für besonders geschickt. Gibt es eine andere Möglichkeit der Argumentation, mit der du punkten könntest?


Zu deinen Fragen: Dein Anschreiben ist kein referierter Lebenslauf.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 23.02.2014, 20:03

Grundsätzlich finde ich das Gewicht auf dem Studium trotz Abbruch gar nicht schlecht in diesem Fall... weil es für die "Immobilienkauffrau" wirklich fast ein Alleinstellungsmerkmal im Bewerberfeld sein könnte. Ein sehr sinnvolles dazu, weil ein Gefühl für Bautechnik natürlich ausgesprochen hilfreich für z. B. Wertschätzungen, Investitionsberatung, Nutzungsmöglichkeiten und Ähnliches sein könnte. Möglicherweise wirst Du damit sogar aus dem Stand eine interessante Gesprächspartnerin für sehr viel erfahrenere Kaufleute.

Stimme dem Guide aber zu, dass der Text als solcher (auch und gerade zum Thema "Studium") noch nichts Tolles ist. Du solltest da auch m. E. nicht den Lebenslauf nacherzählen, sondern die Ist-Situation als eine Art "2-Säulen-Strategie" präsentieren: Diese und jene Fertigkeiten aus den kaufmännischen Vor-Erfahrungen, diese und jene aus "4 Semestern Bauingenieurswesen". Schön gleichberechtigt nebeneinander. Den Abbruch selbst würde ich ebenfalls nicht zum Thema machen - den konkreten Nutzen des mitgenommenen Wissens für die Immobilienwirtschaft aber noch deutlich anschaulicher herausarbeiten...

Limone
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Beitrag von Limone » 23.02.2014, 21:57

Puhh....also doch noch viel zu machen und umzuändern....Vielen dank für eure Hinweise und Vorschläge!!

Damit ihr mir besser nachvollziehen könnt, warum ich was so geschrieben habe:
Zu deiner Frage TheGuide:
Das erscheint zumindest auf den ersten Blick unlogisch. Ich weiß ja nicht, was das für ein Studium war, aber man würde dahinter ein Ingenieurs- oder ein Archtekturstudium erwarten.
Ich hab zuerst 4 Semester Bauingenieurwesen studiert und bin dann zu Bauwirtschaftsing. gewechselt. Ich kann bei dir herauslesen, dass die Person die die Bewerbung liest, sich fragt....ja was genau war das für ein Studium?? War es Architektur...oder Ingenieurwesen oderr ...oder.
Ich bin jetzt ehrlich gesagt ein bisschen irritiert, denn soll ich in der Bewerbung beide Studiengänge erwähnen, damit man besser weiss um was es genau ging?
Dass da der Aspekt des Kaufmännischen allenfalls als Randerscheinung auftaucht, ist eigentlich klar.
Meinst du damit, dass man sich dann denkt...ist doch klar, dass das Kaufmännische während dem Studium bei diesem Studiengang,
nur am Rande vorkommt ??

Ich wollte mit den zwei letzten Absätzen absichtlich stark auf das Studium eingehen, da ich praktisch stark hervorheben kann, dass ich durch das Studium schon viel Vorwissen habe.
Des Weiteren weist du unnötigerweise auf den Studienabbruch hin.
Aber den Studienabbruch muss ich doch im Anschreiben erwähnen :?: oder wie meinst du das?
Konzentriere dich auf das, was du machen willst, nicht auf das, was du nicht machen willst. Du legst sehr viel Gewicht auf Inhalte aus diesem abgebrochenen Studium, bzw. eigentlich basiert deine gesamte Agrumentation darauf Das halte ich nicht für besonders geschickt..
Damit wollte ich genau das erzielen, was Frage daraus interpretiert hat
Grundsätzlich finde ich das Gewicht auf dem Studium trotz Abbruch gar nicht schlecht in diesem Fall... weil es für die "Immobilienkauffrau" wirklich fast ein Alleinstellungsmerkmal im Bewerberfeld sein könnte. Ein sehr sinnvolles dazu, weil ein Gefühl für Bautechnik natürlich ausgesprochen hilfreich für z. B. Wertschätzungen, Investitionsberatung, Nutzungsmöglichkeiten und Ähnliches sein könnte. Möglicherweise wirst Du damit sogar aus dem Stand eine interessante Gesprächspartnerin für sehr viel erfahrenere Kaufleute.
Zu deiner Frage Guide, ob es eine andere Möglichkeit gäbe mit der Argumentation...Leider Nein :cry:
Dein Anschreiben ist kein referierter Lebenslauf.
Verdammt...heisst das, dass mein Anschreiben doch wie ein Lebenslauf rüberkommt ???

Wenn ich euch zwei richtig verstanden habe, gehe ich in der Bewerbung noch zu sehr auf das abgebrochene Studium ein...ist das so richtig?
Diese und jene Fertigkeiten aus den kaufmännischen Vor-Erfahrungen ...
Wäre es da Lösung, dass ich mehr auf die Praktika (Bürokauffrau, Bankkauffrau, Verwaltungsfachangestellte) eingehe? Was sagst du dazu?
diese und jene aus den "4 Semestern Bauingenieurswesen".
Soll ich das gleiche auch für die zwei Semester Bauwirtschaft machen?

Kann ich für diese letzten zwei Punkte einfach jeweils ein paar Vorlesungsfächer aufzählen?
Den Abbruch selbst würde ich ebenfalls nicht zum Thema machen
Mir fällt ehrlich gesagt keine Idee ein, wie ich den Abbruch in der Bewerbung weiter differenzieren soll?? :?
den konkreten Nutzen des mitgenommenen Wissens für die Immobilienwirtschaft aber noch deutlich anschaulicher herausarbeiten...
Da würde mir als einzige Idee das Praktikum bei der Volksbank einfallen... Wäre das ne Lösung zu diesem Punkt, den du meinst?

Ich glaub ich hab den Überblick verloren :?

Fangen wir mal so an.... den ersten Absatz kann ich doch stehen lassen oder??

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 23.02.2014, 23:38

Limone hat geschrieben:Fangen wir mal so an.... den ersten Absatz kann ich doch stehen lassen oder??
Nicht so ganz. Gut ist zwar die Denkrichtung (das Kaufmännische mit den Ingenieurskenntnissen zusammen zu bringen)... aber beides nur mit "Interesse" zu belegen, finde ich schwach. Nicht nur wegen der unschönen Dopplung, sondern vor allem deshalb, weil Du ja in beiden Punkten schon weit jenseits des Interesses liegst. Du musst taktischer denken! Interesse ist das, was auch all die Schülerinnen mitbringen, die neben Dir auf dem Stapel liegen. Du hast in beiden Aspekten bereits handfestes Wissen - und diese Tatsache muss mit dem ersten Satz definitiv sitzen!
Limone hat geschrieben:Kann ich für diese letzten zwei Punkte einfach jeweils ein paar Vorlesungsfächer aufzählen?
"Aufzählen" ist immer schlecht. Du musst Deine Argumente mit Leben füllen!
Limone hat geschrieben:
Den Abbruch selbst würde ich ebenfalls nicht zum Thema machen
Mir fällt ehrlich gesagt keine Idee ein, wie ich den Abbruch in der Bewerbung weiter differenzieren soll?
Was meinst Du mit "differenzieren"?
Limone hat geschrieben:
den konkreten Nutzen des mitgenommenen Wissens für die Immobilienwirtschaft aber noch deutlich anschaulicher herausarbeiten...
Da würde mir als einzige Idee das Praktikum bei der Volksbank einfallen... Wäre das ne Lösung zu diesem Punkt, den du meinst?
Ich meinte damit das Wissen aus den Studiengängen. Du solltest m. E. deutlich machen, inwiefern Dir das als Immobilienkauffrau zugute kommen kann!

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Beitrag von Limone » 24.02.2014, 00:12

Danke, dass du mir so spät nochmal zurückgeschrieben hast!
Weisst du was mich nur ein bisschen "wundert"??

Da sitzt du seit über 3 Tagen (ich weiss...ist peinlich so lange) an so einem knappen DIN A4 Text, liest ihn dir wie viele Male durch und dann guckt jemand anderes drüber und sieht direkt, was man korrigieren und ändern sollte/könnte.

Jetzt nach deinem Beitrag hab ich mir den ersten Absatz nochmal durchgelesen und mir ist es jetzt erst aufgefallen :roll:

Wäre das eine richtige, bessere Einleitung die zu deinem Tipp passt?
Du hast in beiden Aspekten bereits handfestes Wissen - und diese Tatsache muss mit dem ersten Satz definitiv sitzen!
Sehr geehrter...,

der Ausbildungsberuf zur Immobilienkauffrau bietet mir die idealen Voraussetzungen mein vorhandenes Bauingenieurwissen mit meinen praktischen und schulischen kaufmännischen Kenntnissen und dem persönlichen Kundenkontakt zu kombinieren.

Oder

der Ausbildungsberuf zur Immobilienkauffrau bietet mir die idealen Voraussetzungen mein vorhandenes Bauingenieurwissen mit meinen kaufmännischen Kenntnissen aus der Praxis und meiner Schullaufbahn mit dem persönlichen Kundenkontakt zu kombinieren.

Hoffentlich ist das so richtig formuliert! :?

Mit differenzieren meinte ich, dass ich keine Idee hätte wie ich den Studienabbruch mehr in den Hintergrund schiebe..
Den Abbruch selbst würde ich ebenfalls nicht zum Thema machen
Ich tu das jetzt nochmal überarbeiten und versuch das auch in die Bewerbung reinzubekommen.
Ich meinte damit das Wissen aus den Studiengängen. Du solltest m. E. deutlich machen, inwiefern Dir das als Immobilienkauffrau zugute kommen kann!

Hoffentlich bekomm ich jetzt das Anschreiben endgültig hin! Ich wird es dann morgen hier posten. Freu mich wenn mir wieder geholfen wird :)

Gute Nacht

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Beitrag von TheGuide » 24.02.2014, 10:48

Limone hat geschrieben:Aber den Studienabbruch muss ich doch im Anschreiben erwähnen :?:
Wieso? Die Bewerbung sollte grundsätzlich auf die Erfolge der Zukunft und nicht auf die Niederlagen der Vergangenheit ausgerichtet sein. Niederlagen machen unsexy.
Wenn ich euch zwei richtig verstanden habe, gehe ich in der Bewerbung noch zu sehr auf das abgebrochene Studium ein...ist das so richtig?
Naja, wenn du - da muss ich FRAGEN Recht geben - deine Sachkompetenz aus den beiden Studiegängen ziehst, kommst du natürlich nicht umhin, diese auch noch mal zu erwähnen.
Limone hat geschrieben:Weisst du was mich nur ein bisschen "wundert"??

Da sitzt du seit über 3 Tagen (ich weiss...ist peinlich so lange) an so einem knappen DIN A4 Text, liest ihn dir wie viele Male durch und dann guckt jemand anderes drüber und sieht direkt, was man korrigieren und ändern sollte/könnte.
Da ist überhaupt nichts peinlich dran. Bewerbungen zu schreiben ist harte Arbeit und man ist für die eigenen Fehler immer blind. Ließ mal einen Text, der ein Jahr alt ist, da siehst du dann auch deine eigenen Fehler wieder, weil der Text im Kopf nicht mehr so präsent ist und du eben nicht mehr im Kopf hast, was du mit einer bestimmten Formulierung aussagen wolltest.
Sehr geehrter...,

der Ausbildungsberuf zur Immobilienkauffrau bietet mir die idealen Voraussetzungen mein vorhandenes Bauingenieurwissen mit meinen praktischen und schulischen kaufmännischen Kenntnissen und dem persönlichen Kundenkontakt zu kombinieren.

Oder

der Ausbildungsberuf zur Immobilienkauffrau bietet mir die idealen Voraussetzungen mein vorhandenes Bauingenieurwissen mit meinen kaufmännischen Kenntnissen aus der Praxis und meiner Schullaufbahn mit dem persönlichen Kundenkontakt zu kombinieren.
Beide Einstiege würden implizieren, dass du fertige Bauingenieurin bist und würden ggf. dazu führen, dass man dich für überqualifiziert hielte.

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Beitrag von Limone » 24.02.2014, 14:01

Hab ich auch schon so befürchtet, dass man so die Einleitung versteht.

Wie sieht es mit dieser Einleitung aus??

Sehr ge....,

der Ausbildungsberuf zur Immobilienkauffrau bietet mir die idealen Voraussetzungen mein vorhandenes Wissen zum Bauwesen mit meinen kaufmännischen Kenntnissen aus der Praxis und meiner Schullaufbahn mit dem persönlichen Kundenkontakt zu kombinieren.

Hört sich das immer noch so an wie

Beide Einstiege würden implizieren, dass du fertige Bauingenieurin bist und würden ggf. dazu führen, dass man dich für überqualifiziert hielte.

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Beitrag von TheGuide » 24.02.2014, 14:17

Nein, dieser neue Einstieg würde nicht implizieren, dass du fertige Bauingenieurin bist. Aber er leitet wiederum auf die Frage, warum du als Kauffrau eine erneute kaufmännische Ausbildung machen möchtest.

Limone
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Beitrag von Limone » 24.02.2014, 14:41

Das 1. Problem, dass man denken würde ich hätte ein abgeschlossenes Studium Bauingenieurwesen sei dann gelöst

Jetzt versteh ich das so, dass man bei dieser Einleitung denkt, ich hätte bereits ein kaufmännische Ausbildung...(Wobei ich ja "nur" Fachabitur habe)

Sehr ge....,

der Ausbildungsberuf zur Immobilienkauffrau bietet mir die idealen Voraussetzungen mein vorhandenes Wissen zum Bauwesen mit meinen kaufmännischen Kenntnissen aus meinen Praktika und meiner bisherigen Schullaufbahn mit dem persönlichen Kundenkontakt zu kombinieren.

Ich finde so hört es sich verständlich an..Aber letztendlich zählt wie es beim Leser ankommt...also? Was sagst/sagt ihr jetzt dazu?

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Beitrag von TheGuide » 24.02.2014, 18:07

Sorry, ich hatte gedacht, du hättest eine kaufmänn. Ausbildung.
Was ich bei den letzten Beiträgten etwas übersehen habe, war das "bietet mir". Das ist vielleicht für den ersten Satz etwas zu egozentrisch. Nur mal drüber nachdenken.
Wobei ich gleichzeitig sagen muss, dass ich es mal ähnlich egozentrisch in die engere Auswahl geschafft habe (aber man entschied sich für jemanden, der besser qualifiziert war).

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Beitrag von Limone » 24.02.2014, 18:11

Ups...egozentrisch rüber kommen, will ich nicht :oops:

Hättest du denn eine Idee wie ich es formulieren könnte??

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Beitrag von TheGuide » 24.02.2014, 18:19

...,

mit meinen in Praktika bei x und Y bereits erworbenen betriebswirtschaftlichen
(das ist genderneutral) Erfahrungen und an der FH erlangten bauwirtschaftlichen und technischen Kenntnissen biete ich Ihnen im Rahmen der Ausbildung zur I.Kauffrau meine Arbeitskraft an.


Ob das jetzt schon gut ist, ist eine andere Frage.

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Beitrag von Limone » 24.02.2014, 19:49

Das ist ja meiner Meinung schonmal eine viel bessere Einleitung als meine :)
Wäre es gut wenn ich als nächstes diesen Absatz hier einfüge?


Schon früh begann ich mich für das wirtschaftliche Geschehen zu interessieren, weshalb ich mich für eine Fachhochschulreife mit dem erreichten Abschluss zur staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin für Wirtschaft, Dienstleistung und Verwaltung mit der Fachrichtung Büroorganisation und Officemanagement entschieden habe.

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Beitrag von TheGuide » 25.02.2014, 08:56

Ich halte schon früh auch für eine dieser inhaltsleeren Floskeln. Was soll das heißen? Bereits im Kindergarten oder in der Grundschule? Als man sein erstes Taschengeld bekam und damit haushalten musste? Das sind so die Vorstellungen, die bei mir auftauchen, wenn ich schon früh lese. Das mag natürlich bei jedem Menschen anders sein aber ich würde dafür plädieren, diese Floskel zu unterdrücken und eine konkretere Angabe zu machen oder die Argumentation anders aufzuziehen.

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Beitrag von Limone » 25.02.2014, 12:15

mhh...ok... Wie wär es denn mit

Während den letzten Jahren meiner Mittleren Reife wuchs das Interesse am wirtschaftliche Geschehen, weshalb ich mich für eine Fachhochschulreife mit dem erreichten Abschluss zur staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin für Wirtschaft, Dienstleistung und Verwaltung mit der Fachrichtung Büroorganisation und Officemanagement entschieden habe.

So hätte ich ja einen Zeitraum drin, was ja das "Schon früh" verdeutlicht.

So gut?

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Beitrag von TheGuide » 25.02.2014, 12:40

Limone hat geschrieben:mhh...ok... Wie wär es denn mit

Während den letzten Jahren meiner Mittleren Reife wuchs das Interesse am wirtschaftliche Geschehen, weshalb ich mich für eine Fachhochschulreife mit dem erreichten Abschluss zur staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin für Wirtschaft, Dienstleistung und Verwaltung mit der Fachrichtung Büroorganisation und Officemanagement entschieden habe.
Du könntest dich vielleicht für den Erwerb der FHSR entschieden haben.

Limone
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Beitrag von Limone » 25.02.2014, 13:10

So
Während den letzten Jahren meiner Mittleren Reife wuchs das Interesse am wirtschaftliche Geschehen. Darauf folgte mein Abschluss einer Höheren Berufsfachschule mit dem erreichten Abschluss zur staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin für Wirtschaft, Dienstleistung und Verwaltung mit der Fachrichtung Büroorganisation und Officemanagement.

Ist der Satz jetzt endgültig so richtig formuliert?

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Beitrag von FRAGEN » 28.02.2014, 13:31

"Richtig" in welcher Hinsicht? Dein Alleinstellungsmerkmal (> Säule II) ist jetzt wieder weg...

Meinst Du nicht generell, es wäre besser, konsequent vom Grossen ins Kleine (> von der Argumentationslinie zum Detail) vorzugehen, anstatt jeweils einen Satz für sich zu optimieren?

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