Industriekauffrau Bewerbung Ausbildung nach Produktionsjobs

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jeholie
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Industriekauffrau Bewerbung Ausbildung nach Produktionsjobs

Beitrag von jeholie » 05.06.2017, 15:26

Hallo helfende!

Ich beschäftige mich seit mehreren Jahren damit eine Ausbildung zu machen.
Fragen, bzw. beweberben kostet nichts, dennoch sollte die Anfrage geschickt formuliert sein. Deshalb freue ich mich auf Anregungen und (nette) Kritik.

Zu meiner Person: Ich bin 26 Jahre, habe die Fachhochschule mit einem Durchschnitt von 2,4 auf dem Abendgymnasium erworben. Allerdings liegt die Mathenote bei 3 bzw. im letzten Zeugnis bei exakt 1 Punkt.
Warum es trotzdem im Büro mit Zahlen sein soll? Weil mich die wirtschaftlichen Zusammenhänge interessieren und meine Note durch Zeitmangel entstanden ist.
Ich arbeite derzeit in einer Kabelproduktion, kein Band, Konditionen passen, aber eine kleine Firma mit anspruchsvollen Kunden. in der Saison arbeite ich 50 - 55 Stunden in der Woche. Nachdem ich das Abitur nicht bestanden habe, möchte ich daher ein Fernstudium nicht mehr wagen und sattdessen eben eine Ausbildung absolvieren.
Nun versuche ich durch meine Erfahrungen und meine Englischkenntnisse die Mathenote in der Bewerbung wieder wett zu machen.

Vielen Dank schon mal im Voraus fürs Durchlesen und evtl. kommentieren.


Bewerbung um eine Ausbildung als Industriekauffrau


Sehr geehrte Frau -Beispielname-,

gerne möchte ich meinen Anker in dem vielfältigen Ozean von Buchstaben und Zahlen, Businesstalk, sowie Planung und Durchsetzung von Angebot und Nachfrage setzen, um geschäftlich meinen Teil in unserem Wirtschaftssystem beizutragen.

In meinem zweiwöchigen Praktikum zur Berufsorientierung betreute ich Kunden telefonisch- und am Empfang. Dabei habe ich festgestellt, dass mir die Beratung der Kunden besonders Spaß macht. Zudem war ich auch für die Warenbestückung und die Kostenkalkulation zuständig, sodass ich ein gutes Gefühl für unsere Produkte bekam und abschätzen konnte, wo und wann nachbestellt werden musste.

Zurzeit bin ich in einem Angestelltenverhältnis zuständig für diverse Produktionstätigkeiten für Kunden aus dem Rennsport.
Dort beweise ich täglich meine Stärken im eigenständigen und sorgfältigen Bearbeiten meiner zugeteilten Projekte unter hohem Zeitdruck.
Mich interessieren die wirtschaftliche Zusammenhänge, von der Vorstellung zur Herstellung bis zum Verkauf.
Nach sechs Jahren Produktionstätigkeit möchte ich mich im administratiorischen Bereich weiterbilden.
Um bereits betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu erlernen, studiere ich ab September 2017 am Wochenende im Rahmen eines Wartesemesters Business Administration bei der -Uni- in -Stadt-.
Dort werde ich mich im -Thema- bereits vertieft haben.

Da Ihr Unternehmen international Fuß gefasst hat, können Sie nicht nur von meinen praktischen Erfahrungen, sondern auch von meinen guten Englischkenntnissen profitieren.
Ich freue mich sehr, schon bald mit Leidenschaft und Engagement zum Erfolg Ihres Unternehmens beizutragen und freue mich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.


Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann freue ich mich auf Ihren Anruf und einen Terminvorschlag.

Mit freundlichen Grüßen,

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TheGuide
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Re: Industriekauffrau Bewerbung Ausbildung nach Produktionsj

Beitrag von TheGuide » 05.06.2017, 22:48

jeholie hat geschrieben:gerne möchte ich meinen Anker in dem vielfältigen Ozean von Buchstaben und Zahlen, Businesstalk, sowie Planung und Durchsetzung von Angebot und Nachfrage setzen, um geschäftlich meinen Teil in unserem Wirtschaftssystem beizutragen.
Ist das ne Reederei bei der du bewirbst, oder warum gibst du dich so metaphorisch-maritim?
Der Einstieg ist auf jeden Fall einigermaßen individuell, allerdings müsstet du bei einem Unternehmen in der maritimen Branche damit rechnen, dass schon andere darauf gekommen sind bei anderen Unternehmen würde die maritime Metaphorik evtl. Befremden auslösen.
Den letzte Nebenssatz (..., um ... beizutragen.) erscheint mir etwas seltsam. Das klingt fast zu idealistisch für eine angehende Kauffrau.
In meinem zweiwöchigen Praktikum zur Berufsorientierung betreute ich Kunden telefonisch- und am Empfang.
Bitte keinen Bindestrich
In meinem zweiwöchigen Praktikum zur Berufsorientierung betreute ich Kunden telefonisch und am Empfang. Dabei habe ich festgestellt, dass mir die Beratung der Kunden besonders Spaß macht.
Dass mir die Kundenbetreuung besondere Freude bereitet, stellte ich fest, als ich in einem Praktikum [du musst das Praktikum nicht klein machen, indem du es als zweiwöchiges Orientierungspraktikum herausstellst, das sieht der Adressat von ganz allein im Lebenslauf] die Verantwortung an Telefon und im Empfang übernahm.
Naja, da lässt sich immer noch dran feilen!

Zudem war ich auch für die Warenbestückung und die Kostenkalkulation zuständig, sodass ich ein gutes Gefühl für unsere Produkte bekam und abschätzen konnte, wo und wann nachbestellt werden musste.

Zurzeit bin ich in einem Angestelltenverhältnis zuständig für diverse Produktionstätigkeiten für Kunden aus dem Rennsport.
Zuständig ist schön, das lese ich hier nicht oft, aber das ist kein Grund, das gleich zwei Mal zu bringen.
Um bereits betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu erlernen, studiere ich ab September 2017 am Wochenende im Rahmen eines Wartesemesters Business Administration bei der -Uni- in -Stadt-.
Dort werde ich mich im -Thema- bereits vertieft haben.
Ich sag mal so, aus eigener Erfahrung: Wenn du noch an keiner Uni warst, dann hast du jetzt evtl. die falschen Vorstellungen von dem, was an der Uni möglich ist, daher würde ich Versprechen zu Themenvertiefungen nicht machen.
Da Ihr Unternehmen international Fuß gefasst hat, können Sie nicht nur von meinen praktischen Erfahrungen, sondern auch von meinen guten Englischkenntnissen profitieren.
Welche praktischen Erfahrungen sind das denn genau, von denen das Unternehmen profitieren soll?
Ich freue mich sehr, schon bald mit Leidenschaft und Engagement zum Erfolg Ihres Unternehmens beizutragen und freue mich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.
Im Gegensatz zum individuellen Anfang ist das ganz klar ein satz, der durchs Internet geistert. Ich frage mich bei dem zusätzlich immer, woher die Leidenschaft für den Erfolg des Unternehmens kommen soll. Dazu müsste man ja zumindest mal einen Bezug zum Unternehmen haben, irgendeine emotionale Bindung. Also ich finde den Satz höchst unglaubwürdig.
Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann freue ich mich auf Ihren Anruf und einen Terminvorschlag.
Stelle nie Fragen, die man mit "Nein" beantworten könnte.

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