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Informatiker Systemintegration Bewerbung als Informatiker

 
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Infodant



Anmeldungsdatum: 10.01.2014
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 10.01.2014, 05:52    Titel: Informatiker Systemintegration Bewerbung als Informatiker

Hallo alle zusammen!
Zurzeit studiere ich das Fach der Rechtswissenschaften im ersten Semester und hab schnell gemerkt, dass das ganze nichts für mich ist und mich mit meinem zweiten Wunsch mehr auseinander gesetzt - Informatik. Jetzt will ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration machen und mir danach überlegen ob ich ein Studium in erwägung ziehe.

Sollte ich das in die Bewerbung mit einbringen? Ich denke nicht das ein Studiumsabbruch in der Bewerbung gut ankommt. Wenn ich es jetzt auslasse und beim Vorstellunsgespräch gefragt werde warum ich abgebrochen habe und jetzt diese Ausbildung in Bedacht ziehe, gibt es da etwas das ich beachten sollte zu vermeiden? Damit meine ich negative Aussagen wie z.B. Ich hatte keine lust mehr

Die wichtigste Frage:

Das hier ist bisher meine Bewerbung was haltet ihr davon, Verbesserungsvorschläge?

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Fachinformatiker – Systemintegration


Sehr geehrte Frau XX,

Ihre Stellenausschreibung auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit zum Fachinformatiker für Systemintegration habe ich mit großem Interesse wahrgenommen. Aus diesem Grund sende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zu.

Nach umfangreicher Information über die Tätigkeiten eines Fachinformatikers der Fachrichtung Systemintegration war mir klar, dass diese die Richtige für mich ist und meine Interessen und Kompetenzen am besten wiederspiegelt.

Im Umgang mit dem Computer bin ich geübt da ich schon von klein auf Interesse für Technik empfand und oft damit arbeite. Sei es das Arbeiten mit Word oder Power Point zur Erledigung von Aufgaben oder das Einrichten eines Netzwerkes, zur Kommunikation zwischen PCs. Gerne würde ich dieses Wissen sowohl theoretisch als auch praktisch durch eine fundierte Ausbildung vertiefen.

Ebenfalls beherrsche ich die englische Sprache in Wort und Schrift, geprägt durch meinen Amerikanischen Vater.

Meine Stärken in diesem Beruf sehe ich an meinem Interesse in der Datenverarbeitung und organisatorischen Problemstellungen sowie der eigenständigen und teamfähigen Problemlösung. Ebenso mein Interesse, meine Lernbereitschaft und Motivation mich in neue Fachgebiete einzuarbeiten. Ich bin flexibel, zuverlässig und davon überzeugt, dass ich mich für den Beruf des Fachinformatikers eigne.

Über eine positive Rückmeldung zu einem Vorstellungsgespräch mit Ihnen freue ich mich.


Mit freundlichen Grüßen,
XXX



Anlagen
Lebenslauf mit Lichtbild
Zeugniskopien
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10406

BeitragVerfasst am: 10.01.2014, 13:33    Titel: Re: Informatiker Systemintegration Bewerbung als Informatike

Infodant hat Folgendes geschrieben:
Sollte ich das in die Bewerbung mit einbringen? Ich denke nicht das ein Studiumsabbruch in der Bewerbung gut ankommt. Wenn ich es jetzt auslasse und beim Vorstellunsgespräch gefragt werde warum ich abgebrochen habe und jetzt diese Ausbildung in Bedacht ziehe, gibt es da etwas das ich beachten sollte zu vermeiden? Damit meine ich negative Aussagen wie z.B. Ich hatte keine lust mehr


Im Bewerbungsschreiben machst du in erster Linie Werbung für dich selbst. Deinem Lebenslauf wird schon zu entnehmen sein, dass du dein Jura-Studium abgebrochen hast/abbrechen möchtest. Wenn man dich im Vorstellungsgespräch danach fragt, solltest du also plausible Gründe dafür parat haben, etwa, dass dir die Praxisnähe der Informatikausbildung doch lieber sei.

Zitat:
Ihre Stellenausschreibung auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit zum Fachinformatiker für Systemintegration habe ich mit großem Interesse wahrgenommen. Aus diesem Grund sende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zu.


Wie viele Hunderttausend Leute, glaubst du, schreiben genau diese Sätze auch?
http://www.youtube.com/watch?v=IyCCuKJge-E
Überrasche Frau XXX mit einem frischeren Einstieg, ohne belanglose Informationen.
Zitat:

Nach umfangreicher Information über die Tätigkeiten eines Fachinformatikers der Fachrichtung Systemintegration war mir klar, dass diese die Richtige für mich ist und meine Interessen und Kompetenzen am besten wiederspiegelt.

- widerspiegeln.
So ganz überzeugend klingt das nicht. Warum ist das die Fachrichtung "die richtige" für dich? Wo liegen deine Interessen, wo deine Kompetenzen?
Im Übrigen ist der Bezug des Demonstrativpronomens auf die Fachrichtung etwas unklar. Man kann es zwar logisch nur darauf beziehen, es ist aber ein Stolperstein für den geneigten Leser.

Zitat:
Im Umgang mit dem Computer bin ich geübtKOMMA da ich schon von klein auf Interesse für Technik empfand und oft damit arbeite.

Ich würde diesen Absatz anders aufziehen. Dieses "von klein auf" ist im Prinzip ein schwaches Argument. Das Einrichten von Netzwerken dagegen wäre hier das Stärkste Argument für dich. Die Kenntnisse in MS Office werden zwar häufig in Ausschreibungen verlangt, für einen angehenden Informatiker, scheint mir das aber, wenn es in Stellenausschreibung nicht ausdrücklich verlangt ist, etwas billig. Nenne diese Kenntnisse einfach im Lebenslauf; aber das ist imho kein Kapital für Informatiker (Achtung, ich bin weder Personaler noch Informatiker, deswegen gebe ich hier meinen Eindruck wieder, es kann also sein, dass ich völlig im Irrtum bin), ich finde das selbst bei nichtinformatisch gebildeten Akademikern immer wieder lächerlich, dass von denen MS Office-Kenntnisse verlangt werden - wer hat die heutzutage denn nicht?!
Zitat:
Ebenfalls beherrsche ich die englische Sprache in Wort und Schrift, geprägt durch meinen Amerikanischen Vater.

Willst du nicht lieber schreiben, dass du bilingual aufgewachsen bist.

Zitat:
Meine Stärken in diesem Beruf sehe ich an meinem Interesse in der Datenverarbeitung und organisatorischen Problemstellungen sowie der eigenständigen und teamfähigen Problemlösung.

Stärken und Kompetenzen sind zwei verschiedene Dinge. Kompetenzen sind berufsbezogen, Stärken sind allgemeine Qualifikationen aufgrund von Charakteriegenschaften, wie Sorgfalt, Pünktlichkeit, Fleiß, Empathie... Interesse ist keine Kompetenz und nur sehr bedingt eine Stärke.

Zitat:
Ebenso mein Interesse, meine Lernbereitschaft und Motivation mich in neue Fachgebiete einzuarbeiten.


Du hast hier einen Haupt- und einen Nebensatz auf den Nebensatz reduziert, ein Nebensatz kann aber ohne Hauptsatz nicht existieren. Nebenbei wiederholst du Interesse.

Der Satz könnte korrekt lauten:
"Ebenso verfüge ich über eine ausgepägte Lernbereitschaft und Motivation, mich in neue Fachgebiete einzuarbeiten."
Das Komma nach Motivation ist kakultativ, ich würde es aber setzen.


Zitat:
Ich bin flexibel, zuverlässig und davon überzeugt, dass ich mich für den Beruf des Fachinformatikers eigne.

Überzeugung, Glauben etc. sind subjektiv. Solche Subjektivitätsmerker, die in einer Diskussion vielleicht angebracht sind, provozieren hier geradezu die Frage, ob das denn andere genauso sehen.
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Infodant



Anmeldungsdatum: 10.01.2014
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 10.01.2014, 15:51    Titel:

Danke für die schnelle Antwort!
Abgeändert, besser?
Und fallen dir vielleicht mehr Formulierungsvorschläge ein?

Was für einen frischen Einstieg zum Beispiel? Einen Einstieg ohne diese Information zu nennen, zu verfassen, erscheint mir schwer. Um auch sicherzugehen keine ,,No-Go" zu verwenden..

Um das mit den Kompetenzen näher zu beschreiben hab ich einfach die Reihenfolge der Absätze ein wenig abgeändert.

Welches Argument wäre denn besser, als der Hinweis darauf das ich schon mein Leben lang mit dem PC arbeite? Sollte ich diesen Satz also ganz rausnehmen?

Vorschlag um den Stolperstein geschickt zu umgehen, aber den selben Inhalt wiederzugeben?




Sehr geehrte Frau XXX,

Ihre Stellenausschreibung auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit zum Fachinformatiker für Systemintegration habe ich mit großem Interesse wahrgenommen. Aus diesem Grund sende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zu.

Im Umgang mit dem Computer bin ich geübt, da ich schon von klein auf Interesse für Technik empfand und oft damit arbeite. Sei es das Arbeiten mit MS Office oder das Einrichten eines Netzwerkes, zur Kommunikation zwischen PCs. Gerne würde ich dieses Wissen sowohl theoretisch als auch praktisch durch eine fundierte Ausbildung vertiefen.

Nach umfangreicher Information über die Tätigkeiten eines Fachinformatikers der Fachrichtung Systemintegration war mir klar, dass diese die Richtige für mich ist und meine Interessen und Kompetenzen am besten wiederspiegelt.

Meine Kompetenz in diesem Beruf sehe ich an meinem Interesse in der Datenverarbeitung und organisatorischen Problemstellungen sowie der eigenständigen und teamfähigen Problemlösung. Ebenso verfüge ich über eine ausgeprägte Lernbereitschaft und Motivation mich in neue Fachgebiete einzuarbeiten. Ein besonderes Augenmerk für mich, in Ihrer Ausbildung, ist die Nähe und der Kontakt zum Kunden und meine damit Verbundene Kommunikationsfähigkeit . Ich bin flexibel, belastbar, zuverlässig und davon überzeugt, schnell in die Aufgaben des Fachinformatikers für Systemintegration hinein zu wachsen.

Außerdem beherrsche die englische Sprache in Wort und Schrift, geprägt durch meine amerikanisch/deutsche bilinguale Kindheit.

Über eine positive Rückmeldung zu einem Vorstellungsgespräch mit Ihnen freue ich mich.




Lg,
Info
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10406

BeitragVerfasst am: 10.01.2014, 16:27    Titel:

Infodant hat Folgendes geschrieben:
Was für einen frischen Einstieg zum Beispiel? Einen Einstieg ohne diese Information zu nennen, zu verfassen, erscheint mir schwer.


Warum? Was hindert dich daran, diesen "Einstieg" einfach wegzulassen?
Zitat:

Welches Argument wäre denn besser, als der Hinweis darauf das ich schon mein Leben lang mit dem PC arbeite? Sollte ich diesen Satz also ganz rausnehmen?

Im Grunde genommen ist der PC seit ca. Mitte der 1990er Jahre ein Allerweltsarbeitsmittel. Beinahe jeder deiner Mitschüler wird, genauso wie du, von klein auf mit Computern zu tun gehabt haben. Das hebt dich also nicht heraus. Was dich herausheben kann, ist dass du Ahnung hast, wie die Hardware oder die Software funktioniert, also Kenntnisse, die über den des Otto-Normal-Users hinausgehen.

Zitat:
Vorschlag um den Stolperstein geschickt zu umgehen, aber den selben Inhalt wiederzugeben?


Mach doch einfach aus dem einen Satz zwei.

Zitat:
Außerdem beherrsche die englische Sprache in Wort und Schrift, geprägt durch meine amerikanisch/deutsche bilinguale Kindheit.

Man sagt, dass man bilingual aufgewachsen ist, nicht bilinguale Kindheit.
Ich hätte allerdings eher eine andere Lösung erwartet, in Richtung "Dank meines amerikanischen Vaters wuchs ich bilingual auf."

Zitat:
Abgeändert, besser?
[...]
Um das mit den Kompetenzen näher zu beschreiben hab ich einfach die Reihenfolge der Absätze ein wenig abgeändert.

Ganz ehrlich: Das Ändern der Reihenfolge der Absätze reicht nicht. Löschen, Kritik begreifen und völlig neu schreiben, das wäre m.E. der zielführendste Weg.
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Infodant



Anmeldungsdatum: 10.01.2014
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 10.01.2014, 20:19    Titel:

So war das gar nicht gemeint. Viel Sinn macht das so aber auch nicht.. Wenn ich nochmal eine Bewerbung komplett neu schreibe, kann ich diese gleich wieder hoch laden um dann wieder zu hören das es nicht gut ist.

Ich hätte halt gerne eine Art ,,Muster Bewerbung" für mich. Da ich mich zur Sicherheit sowieso an mehreren Stellen bewerben werde, und nicht! immer die gleiche Bewerbung abschicken werde, werden einige Formulierungen und Inhalte ausgetauscht. Aber so vom Prinzip her.. Würdest du / ihr sagen das hier ist eine gute Bewerbung?

Gerne auch Tipps was man besser machen kann Smilie
z.B. andere Satzformulierungsvorschläge



Sehr geehrte Frau XX,

nach umfangreicher Information über die Tätigkeiten eines Fachinformatikers der Fachrichtung Systemintegration war mir klar, dass diese die Richtige für mich ist und meine Interessen und Kompetenzen am besten wiederspiegelt. Aus diesem Grund sende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zu.

Meine Kompetenz in diesem Beruf sehe ich an meinem Interesse in der Datenverarbeitung und organisatorischen Problemstellungen sowie der eigenständigen und teamfähigen Problemlösung. Ebenso verfüge ich über eine ausgeprägte Lernbereitschaft und Motivation mich in neue Fachgebiete einzuarbeiten. Ich bin flexibel, belastbar, zuverlässig und davon überzeugt, schnell in die Aufgaben des Fachinformatikers für Systemintegration hinein zu wachsen.

Der Umgang mit dem Computer, bereitet mir keine Schwierigkeiten, da ich schon von klein auf Interesse für Technik empfand und oft damit arbeite. Sei es das Arbeiten mit MS Office, das Einrichten eines Netzwerkes, zur Kommunikation zwischen PCs oder das konfigurieren und installieren von Software, so haben mich immer wieder kleine und große Aufgaben zu meiner Erfahrung und damit zu diesem Berufswunsch gebracht. Gerne würde ich dieses Wissen sowohl theoretisch als auch praktisch durch eine fundierte Ausbildung vertiefen.

Außerdem beherrsche ich die englische Sprache in Wort und Schrift, dank meines amerikanischen Vaters bin ich den Großteil meiner Kindheit bilingual aufgewachsen.

Über eine positive Rückmeldung zu einem Vorstellungsgespräch mit Ihnen freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen,
XXX
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10406

BeitragVerfasst am: 11.01.2014, 12:08    Titel:

Infodant hat Folgendes geschrieben:
So war das gar nicht gemeint. Viel Sinn macht das so aber auch nicht.. Wenn ich nochmal eine Bewerbung komplett neu schreibe, kann ich diese gleich wieder hoch laden um dann wieder zu hören das es nicht gut ist.

Ich gehe natürlich davon aus, dass du aus den Tipps dazulernst und die gleichen Fehler nicht wiederholst. Wenn du dieselben Fehler wiederholst, bekommst du natürlich auch dieselbe Rückmeldung, ist doch logisch.

Infodant hat Folgendes geschrieben:
Ich hätte halt gerne eine Art ,,Muster Bewerbung" für mich.


Und genau das funktioniert nicht! Musterbewerbungen sind langweilig, sie sind das, was Personaler tagtäglich zu lesen bekommen. Erfolgreich ist, wer positiv aus der Masse heraussticht. Mit einem einfachen Austausch von Formulierungen/Inhalten ist es nicht getan.

Infodant hat Folgendes geschrieben:
nach umfangreicher Information über die Tätigkeiten eines Fachinformatikers der Fachrichtung Systemintegration war mir klar, dass diese die Richtige für mich ist und meine Interessen und Kompetenzen am besten wiederspiegelt. Aus diesem Grund sende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zu.


Das ist nur eine Variante dessen, was ich oben schon kritisiert hatte:

TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Wie viele Hunderttausend Leute, glaubst du, schreiben genau diese Sätze auch?
http://www.youtube.com/watch?v=IyCCuKJge-E
Überrasche Frau XXX mit einem frischeren Einstieg, ohne belanglose Informationen.


Diese Informationen sind belanglos, du plauderst aus dem Nähkästchen und bleibst beim Allgemeinen und Banalen.

Infodant hat Folgendes geschrieben:
Meine Kompetenz in diesem Beruf sehe ich an meinem Interesse in der Datenverarbeitung und organisatorischen Problemstellungen sowie der eigenständigen und teamfähigen Problemlösung.

Interesse ist keine Kompetenz! Auch das hatte ich dir schon geschrieben:
TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Stärken und Kompetenzen sind zwei verschiedene Dinge. Kompetenzen sind berufsbezogen, Stärken sind allgemeine Qualifikationen aufgrund von Charakteriegenschaften, wie Sorgfalt, Pünktlichkeit, Fleiß, Empathie... Interesse ist keine Kompetenz und nur sehr bedingt eine Stärke.

Das Verb sehen ist wiederum eine Subjektivitätsmarker, da es nicht das Sehen mit den Augen meint sondern deine Meinung spiegelt.
Die auf Interesse folgende Präposition ist an.
Dass du ein Interesse an Datenverarbeitung, organisatorischen Problemstellungen (was soll das überhaupt sein? 5 € ins Phrasenschwein!) und teamfähiger Problemlösung (auch hier wieder: Was soll das sein?) hast, bedeutet eben nicht(!!!), dass du auch die Kompetenzen dazu hast.

Infodant hat Folgendes geschrieben:
Der Umgang mit dem Computer, bereitet mir keine Schwierigkeiten, da ich schon von klein auf Interesse für Technik empfand und oft damit arbeite. Sei es das Arbeiten mit MS Office, das Einrichten eines Netzwerkes, zur Kommunikation zwischen PCs oder das konfigurieren und installieren von Software, so haben mich immer wieder kleine und große Aufgaben zu meiner Erfahrung und damit zu diesem Berufswunsch gebracht. Gerne würde ich dieses Wissen sowohl theoretisch als auch praktisch durch eine fundierte Ausbildung vertiefen.

Auch diesen Absatz hast du nur geringfügig umformuliert, sein Aufbau und seine Argumentation sind gebleiben. Ich hatte dir dazu bereits geschrieben:
TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Ich würde diesen Absatz anders aufziehen. Dieses "von klein auf" ist im Prinzip ein schwaches Argument. Das Einrichten von Netzwerken dagegen wäre hier das Stärkste Argument für dich. Die Kenntnisse in MS Office werden zwar häufig in Ausschreibungen verlangt, für einen angehenden Informatiker, scheint mir das aber, wenn es in Stellenausschreibung nicht ausdrücklich verlangt ist, etwas billig. Nenne diese Kenntnisse einfach im Lebenslauf; aber das ist imho kein Kapital für Informatiker (Achtung, ich bin weder Personaler noch Informatiker, deswegen gebe ich hier meinen Eindruck wieder, es kann also sein, dass ich völlig im Irrtum bin), ich finde das selbst bei nichtinformatisch gebildeten Akademikern immer wieder lächerlich, dass von denen MS Office-Kenntnisse verlangt werden - wer hat die heutzutage denn nicht?!
Und auf deine Nachfrage in einem weiteren Beitrag:
TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Im Grunde genommen ist der PC seit ca. Mitte der 1990er Jahre ein Allerweltsarbeitsmittel. Beinahe jeder deiner Mitschüler wird, genauso wie du, von klein auf mit Computern zu tun gehabt haben. Das hebt dich also nicht heraus. Was dich herausheben kann, ist dass du Ahnung hast, wie die Hardware oder die Software funktioniert, also Kenntnisse, die über den des Otto-Normal-Users hinausgehen.

Auch wenn meine Tipps vielleicht nicht das Nonplusultra oder die Ultimaratio sind, dass du sie quasi überhaupt nicht beherzigst, dann aber fragst, ob die Bewerbung nun besser sei, ist nur noch irritierend. Du behauptest in deinen Anschreiben Lernbereitschaft. Davon sehe ich hier aber ehrlich gesagt nichts. Vielleicht bist du aber auch einfach nur faul und nicht bereit, an deiner Bewerbung zu arbeiten....
Ich weiß, diese Kritik ist heftig, und ich kann mir vorstellen, dass du jetzt an deinem Rechner sitzt und denkst: "Was für ein affrogantes A...! Böse Mit den Augen rollen " Aber ich komme angesichts deines bisherigen Herumeierns zu der Auffassung, dass leider nur Klartext dich weiterbringen kann.

Zitat:
Außerdem beherrsche ich die englische Sprache in Wort und Schrift, dank meines amerikanischen Vaters bin ich den Großteil meiner Kindheit bilingual aufgewachsen.

Das ist erstens ein unnötiges Füllsel und zweitens schränkt es dein Argument wieder ein.

Mein Youtube-Link hatte eine Funktion: Stell dir den Leser deines Anschreibens - nur was seine Aufmerksamkeitsspanne angeht - als Homer Simpson vor. Homer Simpson, der, bevor jemand den ersten Satz zu Ende gesprochen hat, schon zu dem Urteil http://www.youtube.com/watch?v=IyCCuKJge-E kommt. Wie kannst du Homer von dir überzeugen?
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