Initiativbewerbung als Flyer/ Neuer Trend?

Eine initiative Bewerbung lohnt immer dann, wenn keine konkrete Stellenausschreibung vorliegt. Worauf ihr achten musst, ist Thema in diesem Forum.
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Flyer-Bewerber
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Initiativbewerbung als Flyer/ Neuer Trend?

Beitrag von Flyer-Bewerber » 25.04.2008, 07:57

Hallo zusammen,

häufig bekomme ich Initiativbewerbungen in Form eines Flyers.
Bunt, auffällig und meistens orthographische Katastrophen!
Das Layout lässt ebenfalls meist zu wünschen übrig.

An sich gefällt mir die Form einer solchen Bewerbung ganz gut,
da in unserem Bereich (Kindergarten) Kreativität (im Rahmen)
angebracht ist.
Aber die Diskrepanz zwischen Idee und Umsetzung ist meistens fürchterlich.


Woher kommt dieser neue Trend
und wer gibt den Bewerbern solche Tipps ?

La-Estrella
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Beitrag von La-Estrella » 25.05.2008, 12:54

mich würde mal interessieren, ob wer damit schon erfahrungen gemacht hat? ich finde die idee an sich nämlich nicht schlecht, wenn der flyer dann ordentlich ist. ist ne billiger variante vor allem für initiativbewerbungen und dann kann man bei interesse ja noch ne richtige nachrreichen. ich bin aber noch total unentschlossen, da es viele vor und nachteile hat. also hat wer erfahrungen damit gemacht?

Flyer-Bewerber
Beiträge: 2
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Beitrag von Flyer-Bewerber » 30.05.2008, 07:58

Also von vier Flyern, die ich bekommen habe,
landeten drei direkt im Müll.

Einen habe ich aufgehoben, der war ganz nett.
(Eine Stelle konnte ich jedoch leider nicht anbieten)


Teilweise war der Druck nicht vernünftig, die Faltung schief, die Aufteilung grausig, der Inhalt fahrlässig...

Misch
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Beitrag von Misch » 16.09.2008, 14:02

Ich habe genau entgegengesetzte Erfahrungen gemacht: im Berufsfeld Marketing habe ich mit so einem Bewerbungsflyer im zarten Alter von 52 Jahren innerhalb von 6 Wochen einen Volltreffer (= Festanstellung) erzielt: 20 Flyer erstellt, als Initiativbewerbung an 20 ausgesuchte regionale Unternehmen versandt, 18 Rückmeldungen bekommen, davon 11 x Absage, 4 x “wir haben im Moment keine offene Stelle, nehmen aber im Falle eines Falles Kontakt mit Ihnen auf und 3 x “bitte senden Sie ihre vollständigen Unterlagen”. Daraufhin 2 Einladungen zum Bewerbungsgespräch und 1 Vertrag.

Als unabdingbar erachte ich, dass
1. jeder Bewerbungsflyer genau die exakt gleich hohe Qualität hat, wie die eigene Bewerbungsmappe,
2. dass der Flyer individualisiert ist und gezielt auf jedes einzelne Unternehmen eingeht,
3. dass die gelisteten eigenen Qualifikationen und Erfolge für die Branche hochinteressant sind und
4. dass er dem Personaler ausschließlich das Wesentliche über den Bewerber erzählt, aber viele Details, wie z.B. Lebenslauf, Auslandserfahrung usw. nur angedeuted sind: es muss Spannung und Neugier entstehen, diesen Bewerber mal persönlich kennenzulernen.

Das alles geht einfach und zügig mit abgespeicherten Branchentemplates (z.B. für die Medizintechnik, Umwelttechnik, Maschinenbau u.ä.), ist in wenigen Minuten erstellt, kostengünstig, wird erfahrungsgemäß vom Personaler viel breiter im Unternehmen gestreut, als eine ganze Mappe und erspart dem Unternehmen die aufwändige und teure Rücksendung.

Melano
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Initavivbewerbung - Flyer für Messen

Beitrag von Melano » 07.03.2012, 19:38

Hallo Leute,

ich will mit einer Kurzbewerbung im Flyer-Format auf mögliche Arbeitgeber zugehen.
Habe sowas aber noch nie gemacht. Darum wäre ich Dankbar für alle Verbesserungsvorschläge und/oder Tipps.

Die erste Messe wo ich den einsetzen will, ist übrigens die ITB am Samstag oder Sonntag.



Zum Verständnis:
Ist ein doppelt bedrucktes Din A4 Blatt im Querformat

Außenseite
l A1 l B1 l C1I
Innenseite
l A2 l B2 l C2I

Wird dann 2x gefaltet, dass C1 das Deckblatt bildet,
und wenn man den Flyer wie ein Buch aufschlägt,
sieht man als erstes A1

------------------------------
A1

PROFIL

*Bild*

Familienname: xxxxx
Rufname: xxx
Geburtsdatum: xx.xx.19xx
Geschlecht: männlich
Familienstand: ledig
Nationalität: deutsch


KONTAKT
Telefon: 0177 – xx xx xx xx
E-Mail: x.xxxxx@web.de
Adresse: xxxx xx
xxx xxxxx
Deutschland

-----------------------------------
B1

Fachkraft im
Gesundheitstourismus
(Touristikassistent)

Lehrninhalte:
Tourismuskunde
Gesundheitslehre
Kommunikation
Rechnungswesen
BWL Grundlagen
VWL Grundlagen
Organisation
Personalwesen
Marketing
EDV

Zeitraum:
30.08.2010 – 26.08.2011

Ausbildungseinrichtung:
xxx
xxx
xxx
xxx

---------------------------------
C1

KURZBEWERBUNG


Seit meiner beruflichen Neuorientierung als Assistent für Gesundheitstourismus (Touristikassistent),
strebe ich danach alle Aspekte dieses Berufsfeldes zu vertiefen.
Ich weiß, dass ich durch mein Engagement die noch geringe Berufserfahrung ausgleichen werde.
Bei Interesse schicke ich Ihnen natürlich gerne meine vollständigen Bewerbungsunterlagen zu.

Mit freundlichen Grüßen
xxx xxxx

-------------
A2

Berufliche Fähigkeiten:

Engagement
serviceorientiert
Kommunikationstechnik
Beschwerdemanagement
Flexibilität
Wochenendarbeit
Schichtdienst
selbständiges
Arbeiten
Belastbarkeit
Zuverlässigkeit
Teamfähigkeit
Gute EDV-Kenntnisse

Stärken:

gute Allgemeinbildung
Menschenkenntnis
Kreativ
Sozial
Aufrichtig

-------------------
B2

Andere
Kompetenzen:

Führerschein (III)
Erste Hilfe-Schein
Zertifikat
als Reiseleiter
Zertifikat
Aqua-Gymnastic
Zertifikat
Nordic Walking
C-Trainer Lizenz
für Breitensport
Workshop Barrierefreiheit
Tauchschein


Interessen:

Zeitgeschehen
Filme
Zeichnen
Tauchen

---------------------
C2

Bisherige Arbeitsstellen:

Winterdienst
(xx)
Reinigungskraft
(xx)
Nachtschalter
(xx)
Malerhelfer
(xx)
bis 11.2009 Herstellung und Verkauf von Pralinen
(familieneigener Betrieb)


Praktika:

Tauchschule mit Reisebüro
(xx)
Sauna
(xx)

------------------------------------

Romanum
Bewerbungshelfer
Beiträge: 8931
Registriert: 12.09.2008, 19:20

Beitrag von Romanum » 08.03.2012, 11:31

Eine gute Idee. Ich wünsche dir, dass sich dein Engagement auszahlt.
Seit meiner beruflichen Neuorientierung als Assistent für Gesundheitstourismus (Touristikassistent) strebe ich danach alle Aspekte dieses Berufsfeldes zu vertiefen.
Berufliche Fähigkeiten:

Stärken: Den Unterschied sehe ich nicht so richtig. Die Einordnung erscheint mir etwas willkürlich.
Erste Hilfe-Schein
Zertifikat
als Reiseleiter
Zertifikat
Aqua-Gymnastic
Zertifikat
Nordic Walking
C-Trainer Lizenz
für Breitensport
Workshop Barrierefreiheit
Tauchschein
Das sind für dich andere Kompetenzen? Die könntest du doch alle gut im Beruf gebrauchen, wenn du an einen größeren AG gerätst.

Melano
Beiträge: 4
Registriert: 07.03.2012, 19:25

Beitrag von Melano » 08.03.2012, 15:44

Hallo Romanum,
Berufliche Fähigkeiten:
Stärken:
Den Unterschied sehe ich nicht so richtig. Die Einordnung erscheint mir etwas willkürlich.
Naja, die Eigenschaften unter "Berufliche Fähigkeiten" kann ich mit meinen bisherigen Jobs belegen, weil das da gebraucht wurde (mehr oder weniger ausgeprägt).
Die Eigenschaften unter "Stärken" denke ich wirklich zu haben, aber das müsste ein potenzieller Arbeitgeber erstmal glauben, bis er mich besser kennen gelernt hat.
Das sind für dich andere Kompetenzen?
Ja, da hast du recht, vielleicht passt diese Einordnung besser:

Zusätzliche Kompetenzen:
Zertifikat
als Reiseleiter
Zertifikat
Aqua-Gymnastic
Zertifikat
Nordic Walking
C-Trainer Lizenz
für Breitensport
Workshop Barrierefreiheit

Andere Kompetenzen:
Führerschein (III)
Erste Hilfe-Schein
Tauchschein (weil nur einfacher Tauchschein, ich darf nicht Unterrichten)

Rhodus
Bewerbungshelfer
Beiträge: 4205
Registriert: 01.07.2011, 16:10

Beitrag von Rhodus » 08.03.2012, 16:58

Hallo Melano,

die Idee mit dem Flyer hat sicherlich etwas.

Was ist aber das Ziel eines Flyers? Doch in erster Linie erst einmal Neugier zu wecken.

Wenn ich so lese, was alles dort angegeben werden soll, habe ich für mich das Gefühl, der Flyer ist zu informationsüberladen. Man wird dort mit Informationen regelrecht überhäuft.

Habe ich dann wirklich Lust, den Flyer durchzusehen?

Die einzigen Flyer, die mit Informationen überladen sind, sind die von Pizzerien und Döner-Buden. Alle anderen Flyer haben eine gesunde Mischung von Informationen und Bildern.

Deshalb würde ich auf dem Flyer vorrangig meine "Verkaufsargumente" präsentieren, keinen Lebenslauf.
Erste Seite: Bild und Berufsbezeichnung
Zweite Seite: Das kann ich
Dritte Seite: Das bin ich (Kompetenzen)
Vierte Seite: Das will ich (Ziele / Motivation)
Fünfte Seite: Wichtigsten persönlichen Daten (Alter, Ausbildung)
Sechste Seite: Neugierig geworden? Und Kontaktdaten

Viele Grüße aus Duisburg

Melano
Beiträge: 4
Registriert: 07.03.2012, 19:25

Beitrag von Melano » 10.03.2012, 14:04

Hallo Andreas,

der Vergleich mit einem Dönerbuden-Flyer ist ehrlich gesagt nicht gerade schmeichelhaft, allerdings (leider) zutreffend. Besonders da man auf der ITB mit Informationen normalerweise zugekleistert wird. Darum habe ich tatsächlich meinen Flyer komplett neu gestaltet.

Das Problem beim Kürzen ist natürlich die Frage, ob man das Richtige wegstreicht. Ich weiß nicht, ob ich Änderungen noch bis zum ITB-Besuch einbauen kann. Aber nächste Woche ist eine weitere Messe, wo ich den Flyer einsetzen wollte. Darum wär ich weiter Dankbar für jeden Komentar dazu.

Auch für Varianten mit doch wieder mehr Informationen, weil die Messe nicht so groß wie die ITB ist.

Die Einteilung bleibt bestehen, ansonsten gibt es viele Änderungen.

Außenseite
l A1 l B1 l C1I
Innenseite
l A2 l B2 l C2I



--------------------------
A1

DAS WILL ICH
Seit meiner beruflichen Neuorientierung strebe ich danach alle Aspekte dieses Berufsfeldes zu vertiefen und weitreichende Erfahrungen zu sammeln.

-------------------------
B1

KONTAKT
Telefon:
0177 – xx xx xx
E-Mail: xx xxxxx@web.de
Adresse:
xxxxxx
xxxxxx
xxxxxx

Bei Interesse schicke ich Ihnen natürlich gerne meine vollständigen Bewerbungsunterlagen zu.

-------------------------
C1

KURZBEWERBUNG
*Bild*
*Name*
Fachkraft im
Gesundheitstourismus
(Touristikassistent)
-------------------------





-------------------------
A2

BERUFLICHE EIGENSCHAFTEN:
- engagiert
- serviceorientiert
- flexibel
- zuverlässig
- teamfähig
- lernbereit

----------------------------
B2

WEITERE KOMPETENZEN:
- Zertifikat als Reiseleiter
- Zertifikat Nordic Walking
- Zertifikat AquaGymnastic
- C-Trainer Lizenz für Breitensport
- Workshop Barrierefreiheit
- Tauchschein

----------------------------
C2

AUSBILDUNGS-EINRICHTUNG:
xxxxxx
xxxxxx

Ich weiß, dass ich durch mein Engagement die noch geringe Berufserfahrung ausgleichen werde.
-----------------------------------

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 10.03.2012, 15:23

Ich weiss nicht... mir kommt die ganze Angelegenheit noch extrem unausgereift vor. Für mich stellt sich da kein Gesamtbild ein. Schon diese einzelnen längeren Sätze zwischen all den Stichpunkten wirken auf mich eigentümlich. Noch eigentümlicher kommt es mir vor, dass man bei mindestens der Hälfte der aufgeführten Rubriken nicht den Eindruck hat, dass da jemand etwas Wichtiges mitzuteilen hätte. Für mich gibt es momentan nur eine Spalte, die neugierig macht:
B2

WEITERE KOMPETENZEN:
- Zertifikat als Reiseleiter
- Zertifikat Nordic Walking
- Zertifikat AquaGymnastic
- C-Trainer Lizenz für Breitensport
- Workshop Barrierefreiheit
- Tauchschein
Daher wäre meine erste Anregung, die Form infrage zu stellen. Ich meine... es steht ja nirgendwo geschrieben, dass ein "Flyer" zwingend ein in 6 Spalten gefaltetes A4-Blatt sein müsste. Die meisten "Flyer", die ich irgendwo herumflyen sehe, haben einfach Vorder- und Rückseite... ;-)

Ich sage das nur deshalb, weil ich das Gefühl habe, dass Du Dich unglaublich abmühst, Deine gefühlt "gottgegebenen" 6 Spalten irgendwie zu füllen. M. E. solltest Du damit beginnen, Deine "Message" in Gedanken zuzuspitzen... und dann zu schauen, welche äussere Form dieser entsprechen könnte.

Mal komplett aus dem Ärmel ein (bewusst völlig anderes) Konzept - ein einzelner Zettel, Vorderseite mit tollem Foto von Dir und den Worten:

Touristikassistent * Sporttrainer * Reiseleiter * Taucher

... und auf der Rückseite dann die Kontaktdaten... vielleicht um eine Handvoll Kernsätze ergänzt... vielleicht auch nicht... ;-)

Melano
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Beitrag von Melano » 15.03.2012, 17:58

Hallo "?",

der Inhalt kann sicher noch überarbeitet werden. Bei den "langen" Sätzen
- Seit meiner beruflichen Neuorientierung strebe ich danach alle Aspekte dieses Berufsfeldes zu vertiefen und weitreichende Erfahrungen zu sammeln.

- Ich weiß, dass ich durch mein Engagement die noch geringe Berufserfahrung ausgleichen werde.

- Bei Interesse schicke ich Ihnen natürlich gerne meine vollständigen Bewerbungsunterlagen zu.
könnte man den 1. vielleicht noch überarbeiten oder streichen. An den anderen finde ich nichts auszusetzen. Oder meintest du das Format? Die Sätze sind natürlich den Spalten angepasst und nicht in einer einzigen Zeile ausgedehnt.

Das 6 Spalten-Format ist natürlich nicht zwingend, aber sagt mir einfach am ehesten zu, da man gerade auf Messen einen einfachen Zettel wahrscheinlich sowieso falten (und zerknittern) würde. Alternativ könnte man statt einem Din A4/5 Blatt ein kleineres Format wählen, aber dann nähert man sich auch schon einer Klappkarte oder Visitenkarte an.

Ich werd mir das ganze noch mehrmals durch den Kopf gehen lassen (auch für die Zukunft). Jedenfalls danke ich allen, die mir hier geantwortet haben recht herzlich dafür.

nchochy
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Anschreiben für einen Flyer-Initiativbewerbung Bürokauffrau

Beitrag von nchochy » 10.04.2013, 14:59

Hallo Ihr Lieben,

ich suche nun schon seit fast einem Jahr nach einem Vollzeitjob in meinem Ausbildungsberuf also als Bürokauffrau. Bisher blieb das ganze leider sehr erfolglos, warum ist mir leider echt schleierhaft.
Nunja nun habe ich mich also dazu entschlossen wieder einige Bewerbungsflyer zu verschicken, da beim letzten mal eine Ausbildungsstelle dabei rauskam.
Nur leider habe ich echt schwierigkeiten mit dem Text für das Anschreiben im Flyer. Viel Platz ist nicht vorhanden, lediglich eine halbe DIN A5 Seite im Querformat.
Deswegen wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr euch mein Schreiben mal anschaut und mir vielleicht Verbesserungsvorschläge geben könntet.

Sehr geehrte Damen und Herren,

da mein Wiedereinstieg in das Berufsleben nach meinem Fachabitur, welches ich für meine berufliche und persönliche Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen habe, bisher erfolglos blieb, möchte ich auf diesem Wege meiner Suche endlich ein Ende setzen.

In meiner Ausbildung und der anschließenden Festanstellung als Bürokauffrau bei einem Maschinenbau Unternehmen mit amerikanischer Mutterfirma übernahm ich Aufgaben in den Bereichen Ersatzteilverkauf, Kundenbetreuung und der Versandorganisation. Eingearbeitet bin ich in die komplette Auftragsabwicklung von der Angebotserstellung bis hin zur Auslieferung. Darüber hinaus bringe ich Erfahrungen in der Prüfung der Zahlungseingänge und des Mahnwesens sowie in der Kontrolle des Post ein- und ausgangs und der Rechnungskontierung mit.

Durch das Organisieren von Messeauftritten inkl. des Versands der dort vorgestellten Maschinen, habe ich mir ein gutes Organisationstalent aneignen können. Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft führten außerdem dazu, dass ich noch während meiner Ausbildungszeit als Urlaubs- und Krankheitsvertretung der kaufmännischen Leitung eingesetzt wurde.


Ich danke jedem fürs Lesen und bin für jede Antwort ob nun Kritik oder Lob sehr dankbar.
Ganz liebe Grüße

Romanum
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Beitrag von Romanum » 10.04.2013, 15:53

Solche Begriffe wie "erfolglos" solltest du schon mal im Anschreiben vermeiden. Daher ist die Einleitung auch nicht gut.
In meiner Ausbildung und der anschließenden Festanstellung als Bürokauffrau bei einem Maschinenbau Unternehmen mit amerikanischer Mutterfirma übernahm ich Aufgaben in den Bereichen Ersatzteilverkauf, Kundenbetreuung und der Versandorganisation.

Also hast du auch in Englisch kommuniziert? Bewirbst du dich jetzt vorrangig in Industrieunternehmen?

nchochy
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Beitrag von nchochy » 10.04.2013, 16:17

Danke für deine Antwort
....

nach meinem erfolgreich bestandenen Fachabitur im letzten Jahr, suche ich auf diesem Wege einen Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Klingt das besser?

Und auf deine Frage. Ja, ich habe auch in englisch kommuniziert. Allerdings wussten die Kunden eigentlich immer was sie wollten wenn sie telefonische Bestellungen durchgegeben haben und da gab es keine großen Gespräche. Die meisten haben schriftliche per Email bestellt.
Was ich damit sagen will ist, dass ich nie die großen Englischkenntnisse gebraucht habe. Die schriftlichen Gespräche mit englischsprachigen Kunden ging dann auch oft mit Hilfe von Leo und Co. von statten. Also ich kann zwar englisch sowohl schriftlich als auch mündlich aber das ist kein verhandlungssicheres englisch, sondern eher etwas ausgebautes Realschulenglisch ;-)
Deswegen dachte ich ist es besser die amerikanische Mutterfirma zwar zu erwähnen aber das englisch nicht an die große Glocke zu hängen, da es dafür meiner Meinung nach einfach zu schlecht ist.

Und ja ich bewerbe mich hauptsächlich bei Industrieunternehmen, das ist es halt was ich gelernt habe und in einer Verwaltung oder Sekreteriat kann ich mit meiner Ausbildung und den erlernten Fähigkeiten eher weniger landen. Denn Buchhaltung z.B. kenne ich nur theoretisch aus der Berufsschule, im Betrieb gab es dies nicht und wurde extern gemacht.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 10.04.2013, 20:48

Ist für das Unternehmen denn am wichtigsten, dass der Bewerber Fachabitur hat? Eigentlich sollte man am Anfang das Wichtigste schreiben, so dass der AG gleich weiß, was du kannst und leisten möchtest und was dich anspricht dort zu arbeiten.

Bzgl. Industrieunternehmen solltest du dann auch deutlich machen, dass du technischen Sachverstand besitzt, denn man muss sicherlich auch verstehen, was man verkauft und die Unterschiede zwischen den Produkten kennen. Wenn man sich darin leicht einarbeiten kann, dann ist das sicherlich hilfreich.

donut
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Flyer?!

Beitrag von donut » 07.05.2013, 20:21

Was zum Henker sind Bewerbungsflyer? Ich versteh darunter Handzettel. Ich hab neulich mal welche in der Fußgängerzone verteilt. Für ne Modelwahl. Sind die Bewerbungsflyer auch zum verteilen? Bitte um Aufklärung.

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