Initiativbewerbungen bei Ämtern und Behörden

Eine initiative Bewerbung lohnt immer dann, wenn keine konkrete Stellenausschreibung vorliegt. Worauf ihr achten musst, ist Thema in diesem Forum.
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TheGuide
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Initiativbewerbungen bei Ämtern und Behörden

Beitrag von TheGuide » 12.07.2013, 13:00

Hallo zusammen,

vor einigen Monaten hatte das Land Baden-Württemberg eine ganz interessante, meiner Ausbildung (Hochschulstudium) entsprechende Stelle ausgeschrieben, auf die ich mich auch beworben habe. Leider habe ich die betreffende Stelle nicht erhalten, bin nicht einmal zu einem Gespräch eingeladen worden.

Jetzt habe ich mir überlegt :idea:, dass ich mich doch eigentlich mal in meinem Heimatbundesland bei der dortigen Behörde initiativ bewerben könnte, um einen ähnlichen Posten, wie er in BW ausgeschrieben war zu generieren.

Es wäre nicht die erste Initiativbewerbung die ich schriebe, aber insgesamt doch eine von wenigen. Meine eigentliche Frage ist aber, ob es außerhalb der Privatwirtschaft überhaupt sinnvoll ist, Initiativbewerbungen zu verschicken?
Müssen mit öffentlichen Geldern finanzierte Stellen nicht ausgeschrieben sein, so dass Ämter und Behörden gar nicht in der Lage sind, auf Initiativbewerbungen positiv zu reagieren?
Oder hätte ich doch eine Chance?

Ich bitte darum, dass v.a. diejenigen antworten, die eine Ahnung haben, denn spekulieren :? kann ich selber. :wink:

Vielen Dank für sinnvolle Antworten

The Guide 8)

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Re: Initiativbewerbungen bei Ämtern und Behörden

Beitrag von TheGuide » 13.07.2013, 00:35

TheGuide hat geschrieben: Ich bitte darum, dass v.a. diejenigen antworten, die eine Ahnung haben, denn spekulieren :? kann ich selber. :wink:

Vielen Dank für sinnvolle Antworten
Hab ich euch damit verschreckt?

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 13.07.2013, 07:34

"Verschreckt" ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck. Aber ganz nüchtern betrachtet hast Du damit halt vorab schon einmal prophylaktisch das ganze (zumindest das ganze mir bekannte) Forum aus Deinem Thread ausgeschlossen. Mir ist hier noch niemand mit "echter Ahnung" begegnet. Diese Leute haben auch gar keine Zeit für sowas... bzw. wären nicht der Meinung, diese Zeit zu haben (was dann auf dasselbe hinausläuft). Hier gibt es eigentlich nur 99,9% Einweg-Bewerber, die nach ihrem korrigierten Anschreiben niemals wiederkommen... und 0,1% fröhliche Spekulanten... ;-)

Ist Dir BTW aufgefallen, dass Dein... hmmm... Qualifikations-Selektionsraster in eigener Sache sich gar nicht so sehr von denen unterscheidet, die Du an anderer Stelle kritisierst (Stichwort "Promotion" etc.)? Die Jungs dort werden sich exakt das Gleiche denken: "Spekulieren können wir selber..."... ;-)

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Beitrag von TheGuide » 13.07.2013, 11:24

FRAGEN hat geschrieben:Ist Dir BTW aufgefallen, dass Dein... hmmm... Qualifikations-Selektionsraster in eigener Sache sich gar nicht so sehr von denen unterscheidet, die Du an anderer Stelle kritisierst (Stichwort "Promotion" etc.)?
Inwiefern?

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Beitrag von FRAGEN » 13.07.2013, 11:50

Naja... insofern halt, dass Du hier - genau wie manche Arbeitgeber in ihren Bewerbungsverfahren - so eine Art formelle Zugangsbeschränkung an den Anfang Deines Threads stellst. Ist aber nicht wichtig... fiel mir nur so am Rande auf, als Du Dich anscheinend über den bislang dezenten Rücklauf gewundert hast... ;-)

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Beitrag von TheGuide » 13.07.2013, 11:57

Ach so... :lol:
Aber es ist ja leider so, spekulieren kann ich selber. Das Bewerbungsanschreiben habe ich fertig, die Frage ist eben, ob es sich lohnt es abzuschicken. Ich werden mal schauen, ob ich in den gesetzlichen Bestimmungen was finde. Wenn, dann stelle ich die Antwort nach Möglichkeit ein.

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Beitrag von FRAGEN » 13.07.2013, 12:11

Also, wenn die Bewerbung fertig ist (und gut gemacht, was ich bei Dir jetzt allerdings voraussetzen würde), lohnt sich das Versenden m. E. auf jeden Fall... ganz egal, wie die Rechtslage ist. Selbst wenn hier keine Stelle freihändig vergeben werden könnte, sind doch - rein spekulativ - die verschiedensten Fälle denkbar:

Vielleicht kommt so ein Kontakt zustande, der Dir bei der nächsten Einstellungsrunde nutzt. Muss ja kein Fehler sein, als hochmotivierter Kandidat schon vorab im ein oder anderen Hinterkopf zu sitzen. Vielleicht erfährt man als Nicht-Behördenkenner in einem Gespräch auch ganz allgemeine Dinge für ähnlich gelagerte Bewerbungsvorhaben. Vielleicht ist Deinem Adressanten auch ein vergleichbares "offizielles" Verfahren einer anderen Dienststelle bekannt, das er Dir netterweise mitteilen könnte, wenn Du einen guten Eindruck machst. Vielleicht bringst Du mit einem spannenden Angebot sogar jemanden auf die Idee, eine Stelle zu schaffen, die es bisher nicht gab. Weiss man alles nicht...

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Beitrag von Romanum » 15.07.2013, 11:39

TheGuide, lies mal bitte hier http://www.juraforum.de/lexikon/stellen ... ngspflicht und hier http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbix/82.html

Wenn die Stelle nicht intern besetzt werden kann, muss öffentlich ausgeschrieben werden. Wie schon FRAGEN schreibt: wenn der Personaler weiß, dass es externe Kandidaten gibt, die bspw. 80 % der Anforderungen erfüllen und das wichtige Fachgebiet X beherrschen, dann wird man eben den Aufwand einer öffentlichen Stellenausschreibung betreiben, falls es intern nur Kandidaten gibt, die bspw. 70 % der Anforderungen beherrschen. Man muss es ja nicht "Initiativbewerbung" nennen, sondern man will als Bewerber informiert werden, falls es in absehbarer Zeit eine passende Stelle gibt.

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Beitrag von TheGuide » 15.07.2013, 13:52

Danke Romanum, insbesondere der erste Link hat meine Spekulationen/Befürchtungen bestätigt.

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Beitrag von TheGuide » 17.07.2013, 09:20

Also die Sache ist die: Die Behörde, die ich Anschreiben möchte, ist noch gar nicht auf die Idee gekommen, jemanden mit meinen Qualifikationen einzustellen. Nur eine ähnliche Behörde mit denselben Aufgaben in einem anderen Bundesland. Es ist nämlich so, dass die Aufgaben dieser Behörden eigentlich weit entfernt von geisteswissenschaftlichen Fragestellungen sind, aber die Geisteswissenschaften deren Arbeit trotzdem bereichern können.
Die Initiativbewerbung kann daher nicht Warten auf Vakanz sein, sondern muss die Idee zur Stelle überhaupt erst mal in die Köpfe der Behördenleiter bringen, die dann für die Stelle natürlich erst mal die Bewilligung der Gelder beim Bundesland herausleiern müssen (und das, wo über den meisten Bundesländern notorisch der Pleitegeier schwebt).
Hmm... irgendwie hört sich das Ganze jetzt völlig realitätsfremd an. :roll: :?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 17.07.2013, 10:02

Versuche es einfach. Aber du siehst die Erfolgswahrscheinlichkeit ja selbst als gering an, deswegen sollte es nicht die Top-Priorität haben und dich nicht von anderen Dingen ablenken.

butcher123
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Musteranschreiben Initiativbewerbung öffentliche Verwaltung

Beitrag von butcher123 » 07.12.2014, 14:24

Beste Forumsmitglieder.
ich freue mich dieses Forum gefunden zu haben. Ich möchte mich bei einem öffentlichen Amt initiative bewerben (dies ist wohl möglich...) und habe hierfür ein Musteranschreiben verfasst. Ich würde mich freuen, wenn mir der eine oder andere für das Musteranschreiben etwas Feedback geben könnte:

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Themenfeld Geodaten, deren Analyse und Kommunikation begleitet mich beruflich und privat nun seit zehn Jahren. Meine Expertise, umfängliches Wissen und ergänzenden Kenntnisse in den Bereichen Entwicklung, Projektorganisation sowie Qualitätsemanagement will ich im Bereich der YYY des XXX einbringen und weiter vertiefen.

In meinen Tätigkeiten in der Wissenschaft und der Unternehmensberatung habe ich mit Erfolg Projekte konzipiert, beantragt, durchgeführt und gesteuert sowie Daten gesammelt, analysiert und interpretiert. Meine Arbeiten und Ergebnisse konnte ich zudem zielbringend mit unterschiedlichsten Addressaten kommunizieren. Neben meinen beruflichen Tätigkeiten habe ich mich kontinuierlich mit neuen technischen Entwicklungen auseinander gesetzt und meine Expertise auch in den Bereichen der Web- und Softwareprogrammierung erweitert und hierbei Open Source Projekte initiiert und unterstützt.

Eine Positition im Bereich der Teilprojektleitung, Qualitätssicherung oder als seniorer Datenanalyst/Developer im Kontext GIS und Fernerkundung (höherer Dienst) empfinde ich als geeigneten Einstieg in dem Tätigkeitsfeld der XXX in Berlin.

Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch davon, dass Sie mit mir einen ebenso engagierten wie erfahrenen Mitarbeiter gewinnen.


Mit freundlichen Grüßen,

Romanum
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Beitrag von Romanum » 08.12.2014, 16:14

Einige der Aufzählungen passen nicht so richtig zusammen:
das Themenfeld Geodaten, deren Analyse und Kommunikation begleitet mich beruflich und privat nun seit zehn Jahren.

Sind die Aufzählungsglieder nun gleichrangig? Aber auf was bezieht sich dann Kommunikation?

Außerdem Analyse, Kommunikation, Expertise, initiiert, interpretiert, konzipiert - alles hochtrabend, aber inhaltlich keine anschaulichen Aussagen über deine Leistungen damit verbunden.

butcher123
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danke für die Reaktion

Beitrag von butcher123 » 12.12.2014, 10:52

Ich habe versucht noch etwas Butter bei die Fische zu geben. Insgesamt hängt es wohl jetzt an der Enstcheidung entweder alle Punkte auszubreiten oder auf 2 anschauliche Beispiele zu reduzieren, die die Breite abbilden.
Den ersten Ansatz habe ich nun mit folgender Version versucht rund zu bekommen:

Code: Alles auswählen

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Themenfeld Geodaten, deren Analyse und ihre Kommunikation begleiten mich beruflich und privat nun seit zehn Jahren. Meine Expertise, umfängliches Wissen und ergänzende Kenntnisse in den Bereichen Entwicklung, Projektorganisation sowie Qualitätsmanagement konnte ich im Rahmen meiner aktuellen Anstellung als Senior Consultant ausbauen. Diese breite Portfolio will ich  im Bereich der YYY des XXX einbringen und weiter vertiefen.

In meinen Tätigkeiten in der Wissenschaft und der Unternehmensberatung habe ich mit Erfolg Implementierungsprojekte konzipiert sowie Wissenschaftsprojekte beantragt, diese als verantwortlicher Entwickler und Bearbeiter durchgeführt und im Rahmen der Teilprojektleitung gesteuert. Hierbei habe ich geowissenschaftliche Daten gesammelt, auf Fragestellungen hin softwarebasiert analysiert und interpretiert oder bestehende Datenbestände in Big-Data Umgebungen mit standardisierter Software verarbeitet und die Datenqualität im Rahmen des Testmanagements sichergestellt. Meine Arbeiten und Ergebnisse konnte ich zudem zielbringend mit unterschiedlichsten Adressaten multimedial kommunizieren. Neben meinen beruflichen Tätigkeiten habe ich mich kontinuierlich mit neuen technischen Entwicklungen auseinandergesetzt und meine Expertise auch in den Bereichen der Web- und Softwareprogrammierung erweitert und hierbei Open Source Projekte initiiert und unterstützt.

Eine Position im Bereich der Teilprojektleitung, Qualitätssicherung oder als erfahrener Datenanalyst/Developer im Kontext GIS und Fernerkundung (höherer Dienst) empfinde ich als geeigneten Einstieg in dem Tätigkeitsfeld der XXX in Berlin.

Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch davon, dass Sie mit mir einen ebenso engagierten wie erfahrenen Mitarbeiter gewinnen.

marmeg38
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Initiativbewerbung Gemeinde

Beitrag von marmeg38 » 07.05.2019, 11:13

Gerne hätte ich eine Meinung von Euch zu meiner Bewerbung. Ich hatte schon einmal bei der Gemeinde angefragt, ob eine Stelle als Gas- und Wasserinstsallateur verfügbar ist. Gestern habe ich eine E-Mail bekommen, das die Gemeinde sich sehr über eine Initiativbewerbung freuen würde, da demnächst eine Stelle in dem Bereich frei werden wird. Freue mich über jeden Hinweis! Habt einen schönen Tag!


Ort, Datum




Initiativbewerbung
Ihre E-Mail vom 06.05.2019


Sehr geehrte Frau ...,

gerne möchte ich meinen beruflichen Fokus verlagern und mich durch neue Herausforderungen weiterentwickeln. Ihre Internetseite und die verschiedenen Tätigkeiten in einem namenhaften Versorgungsbetrieb haben nicht nur mein Interesse geweckt – ich bin überzeugt, meine Qualifikationen bei Ihnen ebenso produktiv wie gewinnbringend für Ihr Unternehmen einbringen zu können. Mein Tätigkeitsfeld bei der .... service gmbh umfasst die Abdichtung von Gasleitungen, Installation von Gas-, Wasser- und Sanitäranlagen sowie die dazugehörigen Anschlussarbeiten. Ebenfalls bin ich im Kundendienst und im Rahmen des Notdienstplanes für alle Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten zuständig. Zu meinen Stärken gehören Einsatzbereitschaft, gutes technisches Verständnis und eine selbständige Arbeitsweise. Ein freundliches und kompetentes Auftreten gegenüber Kunden ist mir sehr wichtig. Ich hätte großes Interesse daran, mein Aufgabenbereich zu erweitern und mich in ein neues Team einzubringen.
Aus privaten Gründen plane ich mit meiner Familie, unseren Wohnort von ... ins schöne Bayern zu verlegen. Seit einigen Jahren verbringen wir unsere Urlaube im Chiemgauer und Berchtesgadener Land und haben die Natur und die Menschen schätzen und lieben gelernt. Gerne würde ich Ihnen meine Motivation ausführlich in einem Vorstellungsgespräch erläutern und würde sehr gerne mehr über die Tätigkeitskreise in einem Versorgungsbetrieb erfahren.
Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen und verbleibe
mit besten Grüßen

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Re: Initiativbewerbung Gemeinde

Beitrag von TheGuide » 07.05.2019, 16:10

marmeg38 hat geschrieben:
07.05.2019, 11:13
gerne möchte ich meinen beruflichen Fokus verlagern und mich durch neue Herausforderungen weiterentwickeln.
Das ist nichtssagend. Könnte jeder an jeden wegen eines Großteils von Stellen schreiben.
Ihre Internetseite und die verschiedenen Tätigkeiten in einem namenhaften Versorgungsbetrieb haben nicht nur mein Interesse geweckt – ich bin überzeugt, meine Qualifikationen bei Ihnen ebenso produktiv wie gewinnbringend für Ihr Unternehmen einbringen zu können.

Auch hier: absolut nichtssagend.

Stell dir vor, du hättest für die Bewerbung nur einen Satz mit maximal zwei erlaubten Kommata: Wie sähe dieser Satz aus?
Mein Tätigkeitsfeld bei der .... service gmbh umfasst die Abdichtung von Gasleitungen, Installation von Gas-, Wasser- und Sanitäranlagen sowie die dazugehörigen Anschlussarbeiten. Ebenfalls bin ich im Kundendienst und im Rahmen des Notdienstplanes für alle Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten zuständig.
Was hat Frau XY davon?
Wiederholungen vermeiden.
Zu meinen Stärken gehören Einsatzbereitschaft, EIN gutes technisches Verständnis und eine selbständige Arbeitsweise. Ein freundliches und kompetentes Auftreten gegenüber Kunden ist mir sehr wichtig. Ich hätte großes Interesse daran, meinEN Aufgabenbereich zu erweitern und mich in ein neues Team einzubringen.
Warum Konjunktiv (hätte)? Das weicht deine Aussage ein Stück weit auf.
Aus privaten Gründen plane ich mit meiner Familie, unseren Wohnort von ... ins schöne Bayern zu verlegen. Seit einigen Jahren verbringen wir unsere Urlaube im Chiemgauer und Berchtesgadener Land und haben die Natur und die Menschen schätzen und lieben gelernt. Gerne würde ich Ihnen meine Motivation ausführlich in einem Vorstellungsgespräch erläutern und würde sehr gerne mehr über die Tätigkeitskreise in einem Versorgungsbetrieb erfahren.
Du willst also deinen Lebensmittelpunkt verlagern, weil du es im Urlaub dort so schön findest.... Wäre ich der Adressat wäre das für mich ein Grund, dich eher nicht einzustellen, weil ich ds Gefühl hätte, dass du das Urlaubsgebiet romantisch verklärst und ich dich aus deinem eigentlichen UMfeld herausziehen würde, zudem es dich nach einem halben Jahr oder Jahr wieder ziehen würde.

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Re: Initiativbewerbung Gemeinde

Beitrag von TheGuide » 08.05.2019, 08:07

1.) Warum bewirbst du dich auf die Stelle, was begeistert dich an ihr? Bzw., da es sich um eine Initiativbewerbung handelt: Wieso glaubst du, dass die Gemeinde Bedarf hat?
2.) Was bringst du an Fachkenntnissen mit? Wann/wo/wie erworben?
3.) Was bringst du an Stärken (positiven Charaktereigenschaften, die du bei der Arbeit einsetzen kannt) mit? Wann/wo/wie belegt?

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Re: Initiativbewerbung Gemeinde

Beitrag von marmeg38 » 09.05.2019, 12:20

Vielen Dank für die Rückmeldung. Mit so vielen Verbesserungsvorschlägen hätte ich nicht gerechnet aber bin sehr dankbar dafür. Ich habe die Bewerbung etwas umgestaltet und würde mich über eine weitere Rückmeldung sehr freuen.

Initiativbewerbung
Ihre E-Mail vom 06.05.2019


Sehr geehrte Frau ...,

aktuell befinde ich mich auf der Suche nach einem neuen perspektivreichen Arbeitgeber in Oberbayern, bei dem ich meine bisherige Erfahrung und fundierten Kenntnisse als Gas- und Wasserinstallateur einbringen und weiter ausbauen kann. Die Internetpräsenz der Gemeindewerke … hat sofort meine Aufmerksamkeit in Anspruch genommen. Das vielseitige Aufgabenspektrum in einem Versorgungsbetrieb finde ich sehr interessant, passt es doch hervorragend zu meinem Profil und meiner Berufserfahrung.

In meiner Tätigkeit bei der …. service gmbh bin für die Installation von Gas-, Wasser- und Sanitäranlagen sowie die dazugehörigen Anschlüsse zuständig. Die Prüfung, Messung und Abdichtung der Gasinnenleitungen gemäß unserem patentierten Verfahren mit dem speziellen Dichtmittel … gehört ebenfalls zu meinem täglichen Arbeitsablauf. Ich stehe gerne im Kundenkontakt und bin ich Rahmen des Notdienstplanes Ansprechpartner für alle Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten. Meine Fähigkeit, mich auf mein jeweiliges Gegenüber individuell einzustellen, kommt mir in meiner Position besonders zugute. Kundenzufriedenheit hat für mich oberste Priorität.

Meine Vorgesetzen schätzen meine Sorgfalt und Einsatzbereitschaft. Gerne bringe ich meine Berufserfahrung und umfassende Kompetenz in Ihr Unternehmen ein. Mit mir gewinnen Sie einen Mitarbeiter, der selbständig, mit hoher Einsatzbereitschaft und Flexibilität nach neuen Lösungen sucht.

Aus privaten Gründen plane ich mit meiner Familie, unseren Wohnort von ... ins schöne Oberbayern zu verlegen. Gerne würde ich Ihnen meine Motivation ausführlich in einem Vorstellungsgespräch erläutern und ein produktiver Teil der Gemeindewerke werden.

Mit besten Grüßen

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