Jobwechsel nach kurzer Zeit in Bewerbung formulieren

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derda
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Beitrag von derda » 30.01.2016, 22:02

katerfreitag hat geschrieben:Siehe oben: Warum bist Du perfekt geeignet für diese Stelle? Gehört in diese Argumentation ein Grund für Deine Arbeitslosigkeit?
Hast recht, danke für die Tipps.

Scarface
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Jobwechsel nach einem Jahr in Bewerbung begründen?

Beitrag von Scarface » 15.02.2016, 20:29

Hallo,

ich habe vor knapp einem Jahr einen neuen Job als Abteilungsleiter für die Auftragsbearbeitung und Vertrieb in einem Produktionsunternehmen angenommen, die Probezeit ist damit schon länger rum.

Jedoch habe ich nicht das Gefühl, dort "anzukommen", d.h. ich finde keinen Bezug zu den Produkten und das Betriebsklima ist sehr "steril".

Alles in allem fühle ich mich nicht wohl und möchte wieder auf Jobsuche alös Führungskraft gehen.

Könnt Ihr mir einen Tipp geben, wie ich diesen Wechsel im Anschreiben "gut verpacken" kann. In meinem vorherigen Job war ich 10 Jahre tätig, somit bin ich nicht wirklich ein "Schnellwechsler"...

Danke & Gruß,
Scarface

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 15.02.2016, 21:09

Ich denke, Deine beste Möglichkeit ist es, im jeweiligen Anschreiben sehr deutlich zu machen, dass genau Du und genau dieser Job one in a million seid - perfekt füreinander geschaffen, die Faust auf das Auge, der Deckel zum Topf, etc. Die Negativ-Motivation darf auf gar keinen Fall durchscheinen.

Das Anschreiben muss also in Deinem Fall immer individuell auf Stelle und AG zu geschnitten sein. Hast Du schon Stellen ins Auge gefasst?

Scarface
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Beitrag von Scarface » 15.02.2016, 21:12

Ich wollte auch den Weg der Initiativbewerbungen gehen, und da ist das "Faust auf Auge"-Prinzip nicht wirklich leicht hinzukriegen :)

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 15.02.2016, 21:31

Vielleicht findest Du Betriebe, von deren Produkten Du überzeugt bist? Das sollte schon helfen.

KassanZT
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Beitrag von KassanZT » 02.05.2016, 19:58

Auch wenn es schon zwei Monate her ist: Hast du deinen derzeitigen Job als Abteilungsleiter auch per Initiativbewerbung bekommen?

So eine Initiativbewerbung "für alles" wirkt in deiner Situation etwas unlogisch, denn wenn du bei deiner derzeitigen Stelle keinen Bezug zu den Produkten und zur Firma aufbauen kannst, dann wäre eine Schlussfolgerung doch erst mal, genauer zu analysieren, was du beruflich willst, welche Produkte und Firmen/Branchen du bevorzugst, um dich dann gezielt darauf zu bewerben. Dann fiele dir das Bewerbung schreiben sicherlich auch leichter, weil du weißt, was du willst.

Baskendi
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Alten frischen Job im Anschreiben

Beitrag von Baskendi » 12.02.2018, 21:13

Hallo,

ich bin seit ca. 4 Monaten in einem Arbeitsverhältnis. Leider stelle ich fest, dass es mir nicht mehr all zu viel Freude bereitet. Zum einen liegt es daran, dass ich ein ganz anderes Themengebiet eingeschlagen habe, als ich überhaupt gelernt bzw. mich zum Techniker weitergebildet habe.
Ich möchte mich gerne im Maschinenbau festigen. Mir hat das Thema Maschinenbau in der Weiterbildung sehr viel Spaß gemacht, weil ich mich dort auch kreativ entfalten konnte. Zur Zeit fehlt der Bezug zum Maschinenbau komplett und möchte ungern mein gesammeltes Wissen im Gehirn verrotten lassen, dafür habe ich zu viel Energie reingesteckt.

Ich überlege mich aus dem Job heraus woanders zu bewerben, allerdings bin ich mir unsicher wie ich meinen jetzigen Job im Anschreiben beschreiben soll. Ich möchte es gerne positiv wiedergeben, aber mit dem Hinweis, dass ich mich dort nicht wirklich entfalten kann.

Mein Ansatz wäre, dass ich zur Zeit bei XXX beschaftigt binund absolviere folgende Aufgaben... , die Aufgaben bereiten mir dennoch sehr viel Freude. Jedoch habe ich feststellen müssen, dass ich mich im Bereich XXX nicht kreativ entfalten (eigentlich macht er mir keinen Spaß) kann. Mein Wunsch/Ziel ist es, ( ab hier dann meine Interessen und was ich mir wünsche bzw. wo ich mich weiterentwickeln möchte)

Könnte man diesen kurzen Teil als Beginn des Haupteils beginnen oder lässt man die Information weg, warum man den Job wechseln möchte?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 13.02.2018, 11:11

Der AG stellt sich dann natürlich einerseits die Frage, warum du dir diesen Job erst ausgesucht hast bzw. warum du nicht durchsetzungsstark bist, um dich zu entfalten. Außerdem kann er so den Eindruck gewinnen, dass du vor Problemen wegläufst und schnell aufgibst. Andererseits könnten andere AG der Meinung sein, dass du schnell erkannt hast, dass es von den Vorstellungen und Voraussetzungen doch nicht so gut zusammenpasst. Das ist allemal besser, als gemeinsam ins Verderben zu rennen.

Den Hauptteil solltest du aber mit deinem Fachwissen und deiner Leidenschaft für Maschinenbau beginnen. Überlege doch einfach mal, wie die Bewerbung aussehen würde, wenn es diese 4 Monate nicht geben würde.

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