Masterarbeit in Bewerbung, wenn anderes Fachgebiet?

Informationen und Fragen zum Bewerbungsablauf, zu einzelnen Elementen der Bewerbungsmappe und zu individuellen Formulierungen. Wie soll eine Bewerbungsmappe aufgebaut sein? Welche Fakten gehören in ein Anschreiben? Welche Formulierungen sollten unbedingt vermieden werden?
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igi777
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Masterarbeit in Bewerbung, wenn anderes Fachgebiet?

Beitrag von igi777 » 06.01.2018, 22:03

Ich wollte euch mal Fragen:

ich hab jetzt mein Master in Maschinenbau fertig, hab bereits auch ersten Berufsstart gemacht war aber nicht so gut. Mir wird erst jetzt klar dass ich ihm Versuch arbeiten möchte also bin praktisch orientierter Mensch.

In meinem Praxissemester hatte ich genau im Versuch gearbeitet und das auch bei der Bachelorarbeit. Aber meiner Masterarbeit habe ich in der Simulation gemacht und das ist nicht mein's.

Jetzt Frage soll ich dann meine Masterarbeit gar nicht in der Bewerbung erwähnen?

Ich bewerbe mich als Versuchsingenieur. Es muss ja nur das passende stehen?

Und der Berufsstart war auch nur ein Monat dann habe ich es abgebrochen bzw. gekündigt. Und wie erkläre ich das?

Grüße

igi777

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 06.01.2018, 23:00

Lass doch den einen Monat weg. Du darfst nichts dazuerfinden, aber wer sagt denn, dass du nichts verschweigen darfst?

igi777
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Beitrag von igi777 » 07.01.2018, 11:52

TheGuide hat geschrieben:Lass doch den einen Monat weg. Du darfst nichts dazuerfinden, aber wer sagt denn, dass du nichts verschweigen darfst?
es sind dann aber schon 1,5 Jahre her von meinem Studiumabschluss und als Ingenieur ist das sehr viel. Mein Problem war, dass ich mich nicht genügend beworben habe und alles auf leichte Schultern genommen habe. Hab dann nicht das richtige genommen und es ging in die Hose. Dazwischen war auch Krankheit aber das interessiert ja auch niemanden. Ich denke es ist besser das zu erwähnen und den Arbeitszeugnis zu zeigen oder?

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Beitrag von TheGuide » 07.01.2018, 13:25

Ein Monat macht doch den Braten wirklich nicht fett. Man wird eher denken, dass du dir etwas Schweres hättest zu schulden kommen lassen oder arbeitsunfähig bist mit nur einem Monat Betriebszugehörigeit.

igi777
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Beitrag von igi777 » 07.01.2018, 14:18

Ja aber es hat mir einfach nicht gefallen die Tätigkeit so ist das auch. Meinst du ich soll es komplett weglassen?

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Beitrag von TheGuide » 07.01.2018, 21:29

Ich kann dir deine Entscheidungen nicht abnehmen. Ich finde nur, dass man sich nicht noch selbst bei der Bewerbung Steine in den Weg legen sollte, indem man dem Adressaten Argumente gegen einen liefert. Den interessiert nicht, warum du nur einen Monat dort warst, er wird das gegen dich verwenden. Nicht weil er böse ist, sondern weil er davon ausgehen muss, dass du dir entweder etwas hast zu Schulden kommen lassen oder weil du kein Durchhaltevermögen hast. Ob du nun 18 oder 19 Monate arbeitslos warst, macht dagegen für ihn keinen Unterschied. Aber ob du das nun annimmst oder nicht, musst du selber entscheiden.

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Beitrag von igi777 » 08.01.2018, 15:02

Dankeschön

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