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Nicht ehrgeizig, nicht leistungsmotiviert... Was tun?
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Worte



Anmeldungsdatum: 18.06.2017
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 18.06.2017, 12:36    Titel: Nicht ehrgeizig, nicht leistungsmotiviert... Was tun?

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Zuletzt bearbeitet von Worte am 26.06.2017, 11:52, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 9741

BeitragVerfasst am: 18.06.2017, 13:01    Titel:

So, wie du schreibst, kannst du ja nicht der Allerdümmste sein. Insofern ist es unverständlich, wie du gerade deine Zukunft auf's Spiel setzt. Was hast du für einen Schulabschluss? Wei alt bist du? Was machst du gerne? Woran liegt es, dass du so unmotiviert bist? Vielleicht, weil dich die Berufe, die du dir bisher ausgesucht hast, eigentlich nicht interessieren? Schon mal mit der psycholog. Beratung der ARGE gesprochen? Die helfen nämlich auch bei der Berufseignungsfindung.

Ein Freund von mir hat Anfang der JGS 13 die Schule abgebrochen, ist im Betrieb eines Nachbarn (aus nachbarschaftlicher Freundlichkeit) in eine Ausbildung reingekommen, die er abgebrochen hat, hat eine weitere Ausbildung angefangen und ist heute promoviert (sprich hat ein angeschlossenes Studium plus Doktorarbeit); bei ihm war das mit der Unmotiviertheit definitiv eine Phase und er könnte sich heute wegen seiner damaligen Faulheit in den A R S C H beißen. Letztendlich muss aber jeder seine eigenen Erfahrungen machen, so auch du. Ein einigermaßen geradliniger LL macht sich aber auf jeden Fall besser und erleichtert dir in Zukunft vieles.
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Worte



Anmeldungsdatum: 18.06.2017
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 18.06.2017, 14:47    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Worte am 26.06.2017, 11:53, insgesamt einmal bearbeitet
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 9741

BeitragVerfasst am: 18.06.2017, 16:44    Titel:

Streng genommen sind wir hier keine Berufsberatung. Wir sind ein Bewerbungsforum, d.h. wir sind alle hier, weil wir mal selber Fragen zu unseren Bewerbungsunterlagen hatten und anderen helfen, ihre zu optimieren. Insofern bist du hier eigentlich falsch. Uneigentlich kann ich nur wiederholen, was ich sagte: Dein Verhalten ist unverständlich. Du argumentierst gut, du schreibst gut, ich gehe mal davon aus, dass du das Abitur hast (oder hättest haben können), insofern ist nicht verständlich, warum du dich mit NICHTS zufrieden gibst. Niemand muss Karriere machen, niemand muss viel Geld verdienen und es ist auch nicht so - obwohl das schön wäre, da wir viel Lebenszeit mit der Arbeit verbringen - dass jeder in seiner Arbeit voll aufgehen muss (und de facto gibt es ja auch viele Jobs, die nun wirklich nichts sind, worin man aufgeht, etwa Toiletten putzen), aber wenn du wirklich null Motivation an den Tag legst, dann kann ich nur annehmen, dass du dich entweder selbst nicht kennst (und deshalb keinen Beruf findest) oder dringend psychologische Hilfe benötigst (ich denke da in Richtung der Depressionserkrankungen, aber ich bin kein Psychologe).

Was erwartest du dir vom Leben? Was willst du in zehn Jahren erlebt haben? Machst du Sport? Musik? Verreist du?
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Worte



Anmeldungsdatum: 18.06.2017
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 18.06.2017, 18:05    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Worte am 26.06.2017, 11:53, insgesamt einmal bearbeitet
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 9741

BeitragVerfasst am: 18.06.2017, 18:54    Titel:

Worte hat Folgendes geschrieben:
Nicht jedermann ist ehrgeizig, leistungswillig oder trägt gerne Verantwortung. Und die zweijährigen Berufsausbildungen richten sich gerade an solche bescheidenen, leistungsschwächeren oder engagementsfreien Lehrstellensuchenden.

Dann weiß ich nicht was du hier willst. Absolution? Die kann dir hier keiner geben. Das kannst nur du selbst tun.

Zitat:
Da ich mich auch zu dieser Gruppe von Suchenden zähle - und Eignungstests bestätigen diese Einschätzung - wäre ich doch gut für eine Ausbildung zum Industrie-Elektriker oder zur Fachkraft für Metalltechnik geeignet.

So wie du das oben geschildert hast, ist das aber auch self-fulfilling prophecy.

Du hast jedenfalls die Leidenschaft hier zu diskutieren und das macht deine behauptete Haltung unglaubwürdig.
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cre
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.06.2016
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 18.06.2017, 18:57    Titel:

Zitat:
Nicht jedermann ist ehrgeizig, leistungswillig oder trägt gerne Verantwortung. Und die zweijährigen Berufsausbildungen richten sich gerade an solche bescheidenen, leistungsschwächeren oder engagementsfreien Lehrstellensuchenden.

Aber absolut nicht.


Zitat:
Aber de facto verlangen Betriebe, die den einfachen Beruf Industrie-Elektriker oder Fachkraft für Metalltechnik ausbilden, engagierte, motivierte und leistungsbereite Bewerber für zweijährigen Berufsausbildungen. Daher flieg ich im Bewerbungsverfahren immer wieder nach dem Eignungstest heraus.

Das will jeder Betrieb haben, immerhin zahlen sie dir Geld dafür das du deine Arbeitskraft zur Verfügung stellst. Und wenn du dann nur 20% deinen Potentials abrufst können sie das Geld auch anderweitig verbraten.

Zitat:

Die Diskrepanz liegt in den Anforderungen des neugeschaffenen Einfach-Berufs Industrie-Elektriker, wie sie ausbildungspolitisch definiert wurden, und den Anforderungen, wie sie in der Einstellungspraxis der Betriebe gestellt werden.

Die Diskrepanz liegt eher zwischen deinem Verständniss des Sinnes einer zweijährigen Ausbildung und der Realität.

Zitat:
Ich frage mich nun, ob es in der Praxis überhaupt einen Ausbildungsberuf gibt, der für gering ehrgeizige, gering leistungswillige und gering engagierte Menschen geeignet ist?

Schwierig, schwierig. Ehrgeiz... nun da kann man drüber streiten ob das überall wirklich von Nöten ist. Aber gewisse Grundansprüche an sich selber wie man seinen Job erledigt sollte man schon haben. Aber jemand der nicht leistungswillig ist... Sagen wir mal so, mir fällt da spontan nichts ein und ich bezweifle auch ganz stark das es hier im Forum jemanden gibt der dir da helfen kann.
Aber ich verstehe auch nicht wieso du überhaupt eine Ausbildung machen willst? Wir leben in einem Sozialstaat und das Netz fängt auch unmotivierte Menschen auf. Wenn du sowieso nicht wirklich Lust hast zu arbeiten, musst du es auch nicht.
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katerfreitag
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1991

BeitragVerfasst am: 18.06.2017, 20:04    Titel:

Wenn jemand intellektuell schwierigere Aufgaben lösen könnte , dann geht natürlich der Arbeitgeber davon aus, dass dieser Mensch sich bei einfacheren Aufgaben langweilen wird. Wer sich langweilt, der macht Fehler. Fehler kann sich der AG nicht leisten. Du wirst kaum eine Stelle finden in dem Bereich, in den Du willst. Was wäre denn mit einer Gärtnerausbildung oder besser noch: Schäfer?
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Romanum
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.09.2008
Beiträge: 8860

BeitragVerfasst am: 20.06.2017, 10:14    Titel:

Worte hat Folgendes geschrieben:
(Ich könnte natürlich im Test lügen, aber im Ausbildungsalltag würden die Ausbilder doch über kurz oder lang merken, dass es mir im Grunde egal ist, ob ich 4 oder 2 Schaltkästen am Tag zusammenbaue, mir die Gewinnorientierung des Ausbildungsbetriebes wurscht ist und mir Wettbewerbsdenken und soziale Rangordnungen zuwider sind.)

Die Diskrepanz liegt in den Anforderungen des neugeschaffenen Einfach-Berufs Industrie-Elektriker, wie sie ausbildungspolitisch definiert wurden, und den Anforderungen, wie sie in der Einstellungspraxis der Betriebe gestellt werden.

Was im Test abgefragt und was letztendlich im Betrieb auf der untersten Ebene abgefragt wird, sind zwei Paar verschiedene Schuhe. Gerade bei Unternehmen mit zehntausenden Mitarbeitern. Außerdem sind viele Eigenschaften nun mal Interpretationssache. Was der Ausbilder als Leistungsmotivation versteht, ist etwas anderes als der Vorstandsvorsitzende, der Personaler, der Test-Psychologe, der Softwareentwickler oder der Bewerber. Sehr viele Fehlerquellen. Du machst jedenfalls einen großen Fehler, wenn du mutwillig, die für die schlechtesten Antworten ankreuzt, weil du dir irgendwelche Eigenschaften zuschreibst oder nicht.

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Worte



Anmeldungsdatum: 18.06.2017
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 20.06.2017, 20:10    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Worte am 26.06.2017, 11:53, insgesamt einmal bearbeitet
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katerfreitag
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1991

BeitragVerfasst am: 22.06.2017, 11:24    Titel:

Mag ja sein, dass Du für diese Berufsausbildungen geeignet wärst, das kann ich nicht beurteilen. Aber wenn man einen Betrieb hat/führt, wo für Arbeit Geld gezahlt wird, dann will der Chef einfach die Mitarbeiter, die am meisten für ihr Geld leisten, damit sich der Betrieb lohnt. Selbst wenn dieser Chef wissentlich nur einen einzigen Azubi einstellt, dem die Arbeit egal ist (das wärst dann Du), dann wird dieser Azubi mit seiner Null-Bock-Attitüde und ohne jeglichen Qualitätsanspruch nicht nur die Arbeitsmoral seiner Kollegen untergraben sondern auch noch mangelhafte oder zu wenig Ware produzieren. Das führt dann zu höheren Krankenständen, Regressforderungen von Kunden, schlechter Publicity...

Mit Deiner Haltung eignest Du Dich vielleicht wirklich noch nicht für eine Ausbildung. Wie wäre es denn mit Aushilfsjobs, bis Du etwas gefunden hast, für das Du Dich begeisterst?
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Worte



Anmeldungsdatum: 18.06.2017
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 22.06.2017, 14:51    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Worte am 26.06.2017, 11:54, insgesamt einmal bearbeitet
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cre
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.06.2016
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 25.06.2017, 16:52    Titel:

Zitat:
Mein Problem ist ja gerade, wie ich einen Beruf erlernen kann ohne sagen zu müssen, dass ich die Gewinnerzielungsabsicht des (Ausbildungs-) Betriebes toll finde. Das Wissen, die Fähigkeiten und die Fertigkeiten, die ich während der Berufsausbildung erwerbe und erlerne, gehören mir. Der Ausbildungsbetrieb hat kein Anrecht auf die Verwertung von Berufskompetenzen. Klar, es gibt eine soziale Norm, diese Kompetenzen irgendwie anwenden zu müssen. Das zeigt sich in Bewerbungsstandards, in begrifflichen Konstruktionen wie verwertbare Berufsqualifikationen und natürlich in den Reaktionen -- auch hier im Forum --, wenn diese Norm nicht eingehalten wird.

Doch, er hat einen Anspruch darauf. Immerhin ist das Teil deines Ausbildungs- und später Arbeitsvertrages. Du gibst deine Arbeitskraft und deine Kompetenzen und er gibt dir dafür Geld. Ein ganz normaler Dienstleistungsvertrag. Das hat wenig mit sozialen Normen zu tun, sondern dadurch verpflichtest du dich mit deiner Unterschrift unter dem Arbeitsvertrag.
Wenn dich Gewinnabsichte aber stören, kannst du ja auch in einem sozialen Betrieb arbeiten.
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Worte



Anmeldungsdatum: 18.06.2017
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 25.06.2017, 20:29    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Worte am 26.06.2017, 11:54, insgesamt 5-mal bearbeitet
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katerfreitag
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1991

BeitragVerfasst am: 26.06.2017, 06:58    Titel:

Für Trolle (situationsbedingt aber nicht ausschließlich diese) empfehle ich gern Helferstellen: Regale einräumen im Einzelhandel, Pizzataxi, Nachtschicht in der Tanke oder beim Späti.
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