Notizen machen beim Vorstellungsgespräch?

Fragen zum Vorstellungsgespräch: Welche Kleidung ist am besten? Welche Vorbereitung ist nötig? Welche Fangfragen werden gestellt? Wie bekomme ich meine Aufregung in Griff?
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Hazel-Rah
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Beitrag von Hazel-Rah » 29.10.2015, 16:40

Huhu,

die Frage habe ich mir auch schon gestellt.

Ich dachte, hm, ich bewerbe mich als Sekretärin/Assistentin - da wäre es doch etwas prätentiös mit Block und Stift anzutanzen?

Die Erfahrung hat mich vom Gegenteil überzeugt: Einmal ist es mir passiert, dass sich mir quasi eine wichtige Frage aufgedrängt hatte, nachdem der Part 'Vorstellung des Unternehmens' durch einen der Teilnehmer abgeschlossen worden war. Die beiden anderen Teilnehmer wollten aber auch noch, also ihre jeweilige Position beschreiben.
Dass ich an dieser Stelle dann meine Frage rausgeplärrt habe, war wohl weniger professionell.

Immer noch nichts gelernt. Bei einem ähnlichen Vorfall habe ich geschwiegen und hinterher, als ich dran war, die Frage vergessen gehabt.

In Zukunft werde ich auf jeden Fall Collegeblock und Stift mitnehmen Bild

Gruß

Hazel

Lassesein
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Beitrag von Lassesein » 29.10.2015, 21:10

Ob man dann theoretisch gleich aufs Tablett bzw. Grafiktablett schreiben könnte? Bei IT-Berufen bestimmt schon. Oder man kommt damit ins Gespräch.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 29.10.2015, 21:30

Es wird Personaler geben, bei denen das schlecht ankommt ("kann sich wohl nichts merken") und andere, bei denen das gut ankommt ("ist interessiert und organisiert"). Handele so, wie du dich am besten fühlst. Wie deine Gegenüber drauf reagieren kannst du eh nicht voraussehen.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 02.11.2015, 19:58

Schief gucken, werden die Personaler bestimmt nicht, wenn du kurz etwas aufschreibst. Du solltest allerdings nun nicht das gesamte Vorstellungsgespräch mitschreiben.

Lassesein
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Beitrag von Lassesein » 03.11.2015, 16:58

Gleich aufschreiben: nicht das gesamte Vorstellungsgespräch mitschreiben. :wink:

Es heißt schließlich Gespräch. Ich werde ein Blatt mit wichtigen Fragen vorbereiten, und wenn mir eine Antwort wichtig erscheint, werde ich ab und zu Notizen machen. Dagegen wird hoffentlich niemand etwas haben.

sasiguen
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Beitrag von sasiguen » 03.05.2016, 17:08

Ich hatte zwar in meinem Leben erst drei Vorstellungsgespräche, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass die Firmenleute etwas dagegen hatten. Aber ich weiß auch nicht, ob solche Notizen so positiv gesehen werden. Ich denke, es ist einfach eine neutrale Handlung, wenn es nicht übertrieben wird. Wichtige Infos zur Firma und zu den Aufgaben habe ich mir aufgeschrieben, einfach deshalb, um diese Infos später noch einmal nachzuschlagen und mich damit zu beschäftigen. Es fallen schließlich auch manchmal Fachbegriffe. Ich sehe dann nicht darin, mich als allwissend darzustellen, sondern nachzufragen.

Außerdem sehe ich generell zwei weitere Vorteile: man kann sich am Notizblock festhalten, was besonders nervösen Menschen hilft, die sich in Gesprächssituationen häufig ins Gesicht oder in die Haare fassen. Außerdem können eigene Fragen auf den Notizblock stehen, die man sich dann nicht merken muss und die abgehakt werden können. Voraussetzung ist natürlich immer, dass der Notizblock nicht erst während des Vorstellungsgesprächs hervorgekramt wird.

LisaMaa
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Notierte Fragen mitbringen oder nicht?

Beitrag von LisaMaa » 11.05.2016, 14:17

Ich habe demnächst ein VG und mir dafür Fragen notiert. Es sind so zwischen 20 und 30 Fragen, zum Unternehmen, Aufgabengebiet, Arbeitsplatz.

Ist legitim, diese Notizen herauszuholen? Ich fühle mich dadurch sicherer, weil dann keine Frage vergessen werde.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 11.05.2016, 23:05

In jeder Präsentation haben Leute ihr Skript dabei. Ein Fragenkatalog, insbesondere dann, wenn er auf die Firma abgestimmt ist, zeigt nur, dass du dich vorbereitet hast. Es ist nichts dagegen auszusetzen.

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