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Reizthema Reisebereitschaft?
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Tigermommy



Anmeldungsdatum: 08.07.2016
Beiträge: 31
Wohnort: Nord Deutschland

BeitragVerfasst am: 14.07.2016, 11:24    Titel:

katerfreitag hat Folgendes geschrieben:
Vermutlich können Deine Kollegen darauf gut verzichten.


Das wäre auch normal. Ich kann da auch drauf verzichten nur fürchte ich einige erwarten das oder etwas ähnlich gelagertes zumindest am Anfang mitunter schon. Man macht sich keinen Begriff davon wie viele einen unaufgefordert in den Arm nehmen ohne dabei Persönlichkeitsunterschiede oder kulturelle Sichtweisen zu berücksichtigen. Es ist zwar nichts Schlimmes, aber danach wieder die selbst gewünschte Distanz aufzubauen ist dann nicht so einfach.

Ein anderes Beispiel. Als ich noch sehr grün war fragte mich meine Kollegin damals (wir hatten da noch 2 Personen Büros), ob ich auch Lust auf private Treffen mit ihr hätte.
Ich musste mich sofort entscheiden und habe mich für Ehrlichkeit entschieden. Ich fand sie als Kollegin ok und nett (wie ich eigentlich alle im Prinzip finde und gut damit fahre), aber privat wollte ich sie nicht kennenlernen. Ist halt so. Und lügen wollte ich auch nicht.
Aber sie hat danach regiert wie mancher Typ nach einer klaren Abfuhr. Ich habe sogar das Gefühl dass sie mir diese Absage nie wirklich 100%ig verziehen hat. Wenn das stimmt war das schon recht albern.
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10511

BeitragVerfasst am: 14.07.2016, 13:23    Titel:

Tigermommy hat Folgendes geschrieben:
... der AG hat in seiner Stellenbeschreibung diese Reisebereitschaft nicht erwähnt. Erst am Ende des zweiten Gesprächs wollte man es mir zwischen Tür und Angel reindrücken ganz so als sei man sich der grundsätzlichen Brisanz bewusst. Ich erklärte das ich mich dann gar nicht beworben hätte und man verzichtete auf die Reisebereitschaft seitens des AG. Damit war das Thema für mich geklärt. Das ist etwas mehr als vier Jahre her.

Ich würde das anders sehen: Man hat dich darüber informiert, du hast den Arbeitsvertrag unterschrieben und damit dein Einverständnis erklärt.

Tigermommy hat Folgendes geschrieben:
Als ich noch sehr grün war fragte mich meine Kollegin damals (wir hatten da noch 2 Personen Büros), ob ich auch Lust auf private Treffen mit ihr hätte.
Ich musste mich sofort entscheiden und habe mich für Ehrlichkeit entschieden. Ich fand sie als Kollegin ok und nett (wie ich eigentlich alle im Prinzip finde und gut damit fahre), aber privat wollte ich sie nicht kennenlernen. Ist halt so. Und lügen wollte ich auch nicht.
Aber sie hat danach regiert wie mancher Typ nach einer klaren Abfuhr. Ich habe sogar das Gefühl dass sie mir diese Absage nie wirklich 100%ig verziehen hat. Wenn das stimmt war das schon recht albern.


Du hast natürlich jedes Recht dazu gehabt. Aber dass die Kollegin das als persönliche Abwatsche wahrgenommen hat, ist doch jetzt auch keine Überraschung. Diplomatischer wäre vielleicht gewesen "Ich treffe mich prinzipiell nicht privat mit Arbeitskollegen." Ich weiß, spontan darauf zu kommen, ist nicht ganz leicht.
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Tigermommy



Anmeldungsdatum: 08.07.2016
Beiträge: 31
Wohnort: Nord Deutschland

BeitragVerfasst am: 14.07.2016, 14:19    Titel:

TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Ich würde das anders sehen: Man hat dich darüber informiert, du hast den Arbeitsvertrag unterschrieben und damit dein Einverständnis erklärt.


Mündliche Absprachen haben auch Gültigkeit. Der AG hat nachdem er "vergessen" hat diesen eigentlich so wichtigen Aspekt in der Stellenausschreibung zu erwähnen auch darauf verzichtet. Und so wird es jetzt von beiden Seiten seit 4 Jahren gehandhabt. Ich habe von der damaligen Beschreibung sogar noch einen Screenshot Winken

btw Wenn ich nachhake wird dieses "Sonderrecht" nicht zu reisen oft eingeräumt. Man muss nur nachfragen bzw. sich erklären.
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12167

BeitragVerfasst am: 15.07.2016, 00:31    Titel:

Tigermommy hat Folgendes geschrieben:
aber privat wollte ich sie nicht kennenlernen. Ist halt so. Und lügen wollte ich auch nicht. Aber sie hat danach regiert wie mancher Typ nach einer klaren Abfuhr. Ich habe sogar das Gefühl dass sie mir diese Absage nie wirklich 100%ig verziehen hat.


Das ist exakt das, was ich meine. Diesmal Deine eigene Beobachtung anstelle meiner Vermutung. Der Punkt fügt sich nahtlos in die kleine Liste von vorhin ein.

Tigermommy hat Folgendes geschrieben:
Wenn das stimmt war das schon recht albern.


Ich würde es nicht albern nennen... sondern: psycho-logisch...

Und noch einen Punkt hast Du ja gerade noch en passant dazwischen gestreut:

Tigermommy hat Folgendes geschrieben:
Ich empfinde Weihnachtsfeiern als vergeudete Zeit, die ich lieber mit meinen Lieben verbringe


Nochmal dasselbe. In so einer Weihnachtsfeier wird in der Regel noch viel mehr Herzblut von irgendwem stecken als in einer Teambuilding-Massnahme. Habe ich gerade bei uns letztes Jahr hautnah mitbekommen: Die Jüngste/Neueste der PR-Damen durfte die zu grossen Teilen organisieren und war damit wochenlang zugange. Als sie dann während der Feier von der Geschäftsleitung dafür gelobt wurde, hat sie vor Freude richtig geweint. Wenn ich mir vorstelle, dass die mitbekäme, wie irgendwer da so locker im Vorbeigehen "vergeudete Zeit" grummelt...

Tigermommy hat Folgendes geschrieben:
Und wenn sich wirklich was zusammenbraut und man mich loswerden will und das auch trotz Gewerkschaft schaffen sollte


So etwas läuft anders. Aber ich will das jetzt gar nicht weiter vertiefen. Im Grunde wollte ich gar nicht mehr sagen als einen einzigen Satz... und der wird mit 100 Beispielen unter'm Strich auch nicht mehr besser als mit den paar Zufallsfunden unter Deinen bisherigen Postings. Der Satz heisst: Du solltest Dir Dein Verhalten von Zeit zu Zeit einmal mit den Augen Deiner verschiedenen Gegenüber betrachten. Diese kleine Anregung ist im Grunde alles von meiner Seite...
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Tigermommy



Anmeldungsdatum: 08.07.2016
Beiträge: 31
Wohnort: Nord Deutschland

BeitragVerfasst am: 17.07.2016, 11:36    Titel:

FRAGEN hat Folgendes geschrieben:
Ich würde es nicht albern nennen... sondern: psycho-logisch...





FRAGEN hat Folgendes geschrieben:
Nochmal dasselbe. In so einer Weihnachtsfeier wird in der Regel noch viel mehr Herzblut von irgendwem stecken als in einer Teambuilding-Massnahme. Habe ich gerade bei uns letztes Jahr hautnah mitbekommen: Die Jüngste/Neueste der PR-Damen durfte die zu grossen Teilen organisieren und war damit wochenlang zugange. Als sie dann während der Feier von der Geschäftsleitung dafür gelobt wurde, hat sie vor Freude richtig geweint. Wenn ich mir vorstelle, dass die mitbekäme, wie irgendwer da so locker im Vorbeigehen "vergeudete Zeit" grummelt...




FRAGEN hat Folgendes geschrieben:
So etwas läuft anders. Aber ich will das jetzt gar nicht weiter vertiefen. Im Grunde wollte ich gar nicht mehr sagen als einen einzigen Satz... und der wird mit 100 Beispielen unter'm Strich auch nicht mehr besser als mit den paar Zufallsfunden unter Deinen bisherigen Postings. Der Satz heisst: Du solltest Dir Dein Verhalten von Zeit zu Zeit einmal mit den Augen Deiner verschiedenen Gegenüber betrachten. Diese kleine Anregung ist im Grunde alles von meiner Seite...
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Tigermommy



Anmeldungsdatum: 08.07.2016
Beiträge: 31
Wohnort: Nord Deutschland

BeitragVerfasst am: 17.07.2016, 11:44    Titel:

FRAGEN hat Folgendes geschrieben:
Ich würde es nicht albern nennen... sondern: psycho-logisch...


Ja sicher und im ersten Augenblick ist die Reaktion ja auch noch nachvollziehbar. Aber auch im nachhinein so verschnupft zu reagieren und so eine Drama darum zu machen ist am Ende albern und nicht besonders erwachsen. Wie damals mit dem Poesie Album Winken


FRAGEN hat Folgendes geschrieben:
Nochmal dasselbe. In so einer Weihnachtsfeier wird in der Regel noch viel mehr Herzblut von irgendwem stecken als in einer Teambuilding-Massnahme. Habe ich gerade bei uns letztes Jahr hautnah mitbekommen: Die Jüngste/Neueste der PR-Damen durfte die zu grossen Teilen organisieren und war damit wochenlang zugange. Als sie dann während der Feier von der Geschäftsleitung dafür gelobt wurde, hat sie vor Freude richtig geweint. Wenn ich mir vorstelle, dass die mitbekäme, wie irgendwer da so locker im Vorbeigehen "vergeudete Zeit" grummelt...


Darum sollten ja nur die teilnehmen für die es schön ist, die die es gerne machen. Und die sollten dann hinterher die anderen, die nicht da waren tolerieren und in Ruhe lassen. Es sei sie wollen Stunk und Ärger. Und niemand hat die junge Dame gezwungen sich für die Weihnachtsfeier zu organisieren. Sie muss es ja wohl selbst auch toll finden bei so viel Herzblut. Und von meiner (und auch anderer) Seite ist es ihr und allen gerne Anwesenden auch wirklich vergönnt. Nur bitte andersherum auch. Toleranz ist keine Einbahnstraße!


FRAGEN hat Folgendes geschrieben:
So etwas läuft anders. Aber ich will das jetzt gar nicht weiter vertiefen. Im Grunde wollte ich gar nicht mehr sagen als einen einzigen Satz... und der wird mit 100 Beispielen unter'm Strich auch nicht mehr besser als mit den paar Zufallsfunden unter Deinen bisherigen Postings. Der Satz heisst: Du solltest Dir Dein Verhalten von Zeit zu Zeit einmal mit den Augen Deiner verschiedenen Gegenüber betrachten. Diese kleine Anregung ist im Grunde alles von meiner Seite...


Wie weit soll ich gehen? Bis zur gefühlten Selbstaufgabe um den Kollegen/Innen zu gefallen? Ich bin ja weder unfreundlich noch mangelt es mir an Hilfsbereitschaft. Im Gegenteil. Ich bin aber auch sehr diskret. Von mir bzw. über mich erfährt niemand was und Gelegenheiten bei denen versucht wird etwas herauszubekommen meide ich eben konsequent.
Aber ich gönne den anderen ja ihr Vergnügen. Es geht mir nur darum, dass jeder den anderen so akzeptiert wie er oder sie ist.
Eine Kollegin z.B. ist so sabbelig, dass es eigentlich oft stört. Aber ich kann mich so gut auf meine Arbeit fokussieren, dass ich das ausblende und abgesehen davon denke ich das darüber reden nicht viel ändern wird bzw. im Gegenteil sogar Streit einbringen kann. Und dann akzeptiere ich sie, weil es mir am Ende nicht schadet.
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12167

BeitragVerfasst am: 17.07.2016, 12:44    Titel:

Tigermommy hat Folgendes geschrieben:
Wie damals mit dem Poesie Album Winken


Hattest Du das schonmal erzählt? War war denn da passiert?

Ansonsten würde ich sagen, hast Du Dein persönliches Konzept der "privaten Insel" im Ozean des Unternehmen recht lückenlos erläutert. Du Deinerseits kannst wohl auch nicht nicht verstanden haben, was Dir 6 Leute unabhängig voneinander inhaltlich fast deckungsgleich dazu erzählt haben. Bis jetzt scheinen die Kollateralschäden Deines Verhaltens überschaubar zu sein... und Du machst erstmal weiter wie bisher.

Was wir noch gar nicht hatten: Warum willst Du eigentlich wechseln? Nach dem, was Du bisher so sagst, scheint es bei dieser Firma unter'm Strich doch sehr viel besser zu laufen, als unter derartigen Umständen eigentlich zu erwarten wäre?!?
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Tigermommy



Anmeldungsdatum: 08.07.2016
Beiträge: 31
Wohnort: Nord Deutschland

BeitragVerfasst am: 19.07.2016, 12:46    Titel:

@FRAGEN

Bisher wurden mir Meinungen mitgeteilt. Aber niemand konnte meine Frage beantworten warum ich z.B. an Betriebsfesten teilnehmen muss, warum ich bei Nichtteilnahme mit Konsequenzen zu rechnen habe, warum ich mir den Lebensstil anderer aufzwingen lassen muss?

Niemand hat außerdem dazu Stellung bezogen, dass viele nur um des lieben Friedens Willen zu solchen Events (zu denen ich auch Teambuildings zähle) gehen. Welcher Frieden? Leben wir in einer Diktatur? Hat gerade in Deutschland in den letzten nicht mal 100 Jahren nicht zwei mal ein extremer Missbrauch von gruppendynamischen Prozessen stattgefunden?

Was ist denn so verwerflich daran wenn es andere Lebensmodell und Lebensansichten gibt? Wo bleibt das Leben und Leben lassen? Ich akzeptiere die anderen doch auch.

Ich erfülle doch mein Soll zudem ich mich laut Arbeitsvertrag verpflichtet habe. Ich helfe darüber hinaus anderen gerne und rechne nicht auf, oder zeige mit den Fingern auf andere. Ich lästere auch nicht über Kollegen/Innen auch wenn das viele nicht glauben können.

Vor kurzem war ein großes Firmenfest bei dem man Angehörige mitbringen konnte was einige auch taten. Thema Nummer Eins am Montag war nicht das Fest, sondern die Lästerei über den oder die usw.

Warum kann niemand verstehen, dass es auch Menschen gibt die an so was nicht teilhaben wollen? Ich habe ein sehr erfülltes Privatleben und davon kann ich in der Tat nicht genug kriegen. So erfüllt das ich dahingehend nichts mehr brauche.

Es ist doch nur eine Frage von gegenseitiger Akzeptanz. Ich habe niemandem was angedroht, niemanden unter Druck gesetzt erfahre das andersherum aber sehr wohl und das nicht nur virtuell in diesem Forum, sondern auch z.T. extrem plump im real life!

Mein Wechselwunsch hat übrigens nichts mit dieser Thematik zu tun, sondern mit der Struktur bzw. strukturellen Problemen meines aktuellen AG über die ich aber nicht mal in anonymisierter Form schreiben würde.
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katerfreitag
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1991

BeitragVerfasst am: 19.07.2016, 13:12    Titel:

Ein kluger Mit-Fori hat hier im Forum mal geschrieben, dass sich Sympathie aus Ähnlichkeit entwickelt, so ungefähr jedenfalls...

Ich könnte mir vorstellen, dass Du Deinen Kollegen das Gefühl gibst, Du hieltest Dich für etwas Besseres. Das macht nicht gerade sympathisch. Und mit so jemandem arbeiten die wenigsten gerne zusammen.

Rechtlich gesehen musst Du vermutlich wirklich nicht an solchen Betriebsveranstaltungen teilnehmen, aber: nobody is an island. Menschen sind nun mal auch soziale Tiere.

Ja, Privatleben und Freizeit sind wertvoll. Aber wenn Du ein bisschen dieser Zeit 'opfern' würdest, hättest Du sicherlich ein besseres Standing in Deinem Betrieb. Die Zeiten haben sich geändert und es wird einfach auch immer mehr Wert auf soziale Intelligenz gelegt.

Vielleicht wärest Du am glücklichsten in einem eigenen Unternehmen? Selbstständig und so, dass Du nur Deinen eigenen Standards zu folgen brauchst. Ich nehme an, dass so was Deinem Charakter sehr entgegen käme.
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Tigermommy



Anmeldungsdatum: 08.07.2016
Beiträge: 31
Wohnort: Nord Deutschland

BeitragVerfasst am: 19.07.2016, 14:56    Titel:

@katerfreitag
Um das Rechtliche geht es weniger. Da ist die Rechtslage schon deutlich. Teilnahmepflicht besteht nicht auch nicht beim Teambuilding. Ein Anwalt der Gewerkschaft hat mir erklärt, dass die meisten Teambuildings das Niveau eines Betriebsausfluges hätten und damit rechtlich auch gleich zu bewerten wären.

Wo bzw. wie gebe ich KollegnInnen das Gefühl das ich was Besseres wäre? Weil ich nicht zum Betriebsfest gehe? Und inwieweit ist es mangelnde soziale Intelligenz wenn man nicht brav mit"marschiert" bei solchen Veranstaltungen. Sorry aber wenn Du diese Keule rausholst sage ich das mich so was an Stasi und *** erinnern! Mach mit, oder Du bist raus! Ganz toll. Noch schlimmer das es andere unterstützen und zum Standard erklären. Mit welchem Recht?

Und ob mich einer sympathisch findet oder nicht ist auch unerheblich so lange man professionell zusammen arbeitet. Ich mag auch einige mehr und andere weniger, aber ich lasse es keinen spüren. Das wäre in meinen Augen Sabotage! Und Verrat am Arbeitgeber! Nur weil Frau X nicht bei der Feier dabei war sabotiere ich die jetzt. Kleingeister!
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katerfreitag
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1991

BeitragVerfasst am: 19.07.2016, 18:34    Titel:

Wirst Du jetzt nicht ein wenig emotional?
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Tigermommy



Anmeldungsdatum: 08.07.2016
Beiträge: 31
Wohnort: Nord Deutschland

BeitragVerfasst am: 19.07.2016, 18:54    Titel:

Nein ich werde konkret.

Wenn ich Dir sage, dass ich es doof finde das Du beim Betriebsfest wars würdest Du mich für bekloppt halten, weil was geht es mich an, oder?

Wenn Du mir aber sagst es ist doof, dass ich icht da war ist das ok und ich muss mir das anhören und ggf. auch Konsequenzen ertragen.

Nennst Du das tolerant? Oder ist das schon emotional. btw Kannst Du auch auf die Argumente eingehen?
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Charlie Schmidt
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 25.02.2016
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 19.07.2016, 19:42    Titel:

Was Du offenbar nicht verstehen willst oder kannst, ist, dass sich über die Ausrichtung dieser Maßnahmen jemand im Betrieb Gedanken gemacht hat. Und im Falle einer Weihnachtsfeier und eines Betriebsausflugs besteht die positive (!) Intention darin, den Mitarbeitern - und zwar dem ganzen Team - eine Freude zu machen und im Idealfall vielleicht auch das Team stärker zusammenzuschweißen. Deswegen sind Deine ganzen sachlich durchaus richtigen Argumente in diesem subjektiven Kontext nichts wert beziehungsweise nicht geeignet, Verständnis hervorzurufen. Du stößt Deine Kollegen oder auch Deinen Chef vor den Kopf und dadurch verärgerst oder verletzt Du sie oder was auch immer. Und davon ab: Wenn Du Deinem Chef die Frage stellst, welches Verhalten Deinerseits (als wärst Du der Mittelpunkt der Welt oder der Firma!) eine Teilnahme am TEAMBUILDING (= alle, das Team eben, in der Gruppe: zusammen!) nötig machst, was erwartest Du dann eigentlich für eine Antwort?
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Tigermommy



Anmeldungsdatum: 08.07.2016
Beiträge: 31
Wohnort: Nord Deutschland

BeitragVerfasst am: 19.07.2016, 19:52    Titel:

Dann bin ich also verpflichtet dahin zu gehen wegen des Totschlagarguments die Kollegin habe sich viel Mühe gemacht, der Chef erwartet das ich meine Freizeit mit KollegenInnen und nicht mit meiner Familie verbringe habe gefälligst zu gehorchen und die KollegenInnen zu bespaßen? Richtig?

Und die Frage ist aus juristischer Sicht sogar berechtigt wenn nicht zwingend erforderlich. Wenn ein Teambuilding mehr als ein Ausflug sein will muss es eine Weiterbildung sein und dann kann ich sehr wohl nachfragen und erfahren welche Verhaltensweise von mir weiterbildungsbedürftig ist bzw. dem Arbeitserfolg im Weg steht.

In einem Teambuilding passieren nämlich viele Dinge, die das Persönlichkeitsrecht einschränken und die Intimssphäre verletzen können. Und davor ist jeder geschützt. Um das reibungslos ablaufen lassen zu können bedarf es eines 100%igen Einverständnis damit auch ein konkludentes Handeln vorausgesetzt werden kann.

Wenn ich hingegen ein Seminar bekomme, um ein Software Update zu verstehen bzw. zu verarbeiten ist die Rechtslage klar.

Aber noch mal zurück zum Ausflug. Sie nehmen also in Kauf, dass dort auch A erscheinen die nicht wollen und dies unter Zwang doch tun. Was versprechen Sie sich konret davon? Wissen Sie wieviele mit Widerwillen und nur aus Angst zu solchen Veranstaltungen gehen??? Mehr als Sie annehmen!
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Charlie Schmidt
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 25.02.2016
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 19.07.2016, 20:19    Titel:

Bitte lies das doch nochmal in Ruhe durch:

Deswegen sind Deine ganzen sachlich durchaus richtigen Argumente in diesem subjektiven Kontext nichts wert beziehungsweise nicht geeignet, Verständnis hervorzurufen.
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