Soziologe Lebenslauf nach Soziologie-Studium

Fragen zum Lebenslauf: Wie sieht ein tabellarischer Lebenslauf und wie ein handschriftlicher Lebenslauf aus? Welche Daten müssen unbedingt in den Lebenslauf und welche nicht?
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dasto
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Soziologe Lebenslauf nach Studiumsabschluss bewerten

Beitrag von dasto » 20.02.2007, 16:49

Hallo zusammen,

ich bitte auch um ein paar Kommentare zu meinem Lebenslauf. Es geht um eine Stelle als Orga-Berater - erste Erfahrungen in Beratung von Orga´s erwünscht - aber wie das so ist als fertiger Studi. Vielen Dank im Voraus

Lebenslauf
xxxx

• Persönliche Angaben:

Name, Vorname:
Anschrift:

Telefon:
E-Mail:
Geburtsdaten:
Familienstand: ,

• Ausbildung

10.2000 – 07.2006 Studium der Soziologie (Hauptfach), Wirtschaftswissenschaften (Nebenfach), Psychologie (Nebenfach) an der
xy-Universität s-stadt
• Abschluss: Magistra Artium
• Gesamtnote: gut (Note dazu?)

10.2002 – 02.2003 Studium der Soziologie und Wirtschaftswissenschaft an der ab-universität (z-Land)

10.1999 – 09.2000 Studium der Chemie/Umweltchemie an der xy-Universität s-stadt

09.1996 – 07.1999 Gymnasium f-stadt
• Abschluss: Abitur


• Berufserfahrung, Praktika

04.2006 – heute Projektmitarbeiterin in der von der K-kasse in Auftrag gegebe-nen qualitativen Begleituntersuchung zum Pilotprojekt "bla bla – bla bla" (Leitung Prof. Dr.re)
• selbstständige Erhebung und Auswertung von Interviews, Entwicklung von Konzepten hinsichtlich der Organisationsstruktur

10.2004 – 07.2006 Projektmitarbeiterin am Institut für Soziologie der xy -Universität s-stadt (Leitung Prof. Dr.re)
• Vorbereitung von Seminaren, Betreuung von Seminarteilnehmern, Anwendung von Präsentationstechniken

09.2004 – 07.2006 studentische Hilfskraft an der g-Universitäts- und Landesbibliothek der xy-Universität s-stadt
• Unterbreitung von Lösungsmöglichkeiten bei Schwierigkeiten im Umgang mit Medien der Bibliothek auf Seiten der Nutzer, Einarbeitung von Medien, Beschwerdemanagement

08.2003 – 10.2003 freiwilliges Praktikum "…." – Jugendhilfezentrum f-Stadt,
• Praktikum in der Heimerziehung Betreuung von verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen
• Gestaltung des Alltags, Konfliktmanagement

03.2002 freiwilliges Praktikum in der Klinik für Psychiatrie der
xy-Universität s-stadt, Gerontopsychiatrische
Abteilung
• Betreuung von Patienten, Patientenmotivation


• außeruniversitäre Praxis


03.2004 – 08.2005 ehrenamtliche Mentorin für ausländische Studenten, Akademisches Auslandsamt der xy-Universität s-stadt
• umfassende Unterstützung und Betreuung ausländischer Studenten bei Fragen administrativer und persönlicher Be-lange

09.2004 – 02.2005 ehrenamtliche Tätigkeit im Wahlvorstand des Studentenrates der xy-universität s-stadt
• Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle der Wahl

04.2003 – 09.2004 ehrenamtliche Tätigkeit in der Studentenorganisation „Studentenorganisation“
• Organisation und Durchführung von Ausflügen und Pro-jekten für ausländische Studenten

• Kenntnisse

Sprachkenntnisse gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Grundkenntnisse in Japanisch in Wort und Schrift

EDV-Kenntnisse sehr gute Kenntnisse in Excel, Word, Power Point
gute Kenntnisse in CorelDRAW, Microsoft Visio (DTP-Programme), Audio-Technik

Methodenkenntnisse sehr gute Kenntnisse in den qualitativen Methoden der empiri-schen Sozialforschung
gute Kenntnisse in den quantitativen Methoden (SPSS)

• Interessen

• Wandern:
• Volleyball
---------------------------------------------
also richtige Struktur kriege ich jetzt nicht hin, aber so in etwa und inhaltlich ist mir wichtiger. Kommt raus, was ich so gemacht habe und das mich das qualifiziert?

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hubi
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Beitrag von hubi » 20.02.2007, 20:39

Kommt raus, was ich so gemacht habe und das mich das qualifiziert?
Tja, es kommt auf jeden Fall heraus, dass du eine ganze Menge gemacht hast. Die Frage ist aber, ob der potenzielle AG so weit kommt, alle Einzelheiten in deinem LL auch so zu studieren. Ich denke, du solltest in erster Linie Wert darauf legen, dass dein Anschreiben auf die Stelle passt und dass möglichst viel von dem, was du kannst, sich darin widerspiegelt. Zumal es ja - soweit ich weiß - nicht die eine Organisationsberatung gibt. Dann hast du wiederum sehr gute Chancen, dass man sich auch deinen LL genauer ansieht. An einigen Stellen finde ich ihn zu ausführlich. Denk dran, dass du auch noch etwas Stoff für das Vorstellungsgespräch brauchst!
Noch zwei Anmerkungen: Zu deinem Studienabschluss gehört neben der Gesamtnote auch noch der Titel der Magisterarbeit. Und: Visio ist eigentlich kein DTP-Programm.
Viel Erfolg
Hubi (Dipl.-Soz.;-))

Tupamaro
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Soziologe Lebenslauf nach Soziologie-Studium

Beitrag von Tupamaro » 09.10.2007, 12:24

Hi,
nach einigen Absagen von Unternehmen wollte ich mal meinen Lebenslauf hier auf den Prüfstand stellen ob der nicht zu langweilig gelayoutet ist. Wäre schön wenn mal jemand drüber schauen könnte.

Merci

http://www.vespa-bamberg.de/download/Le ... isiert.pdf

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 09.10.2007, 14:54

Die Projekte, begleitende Tätigkeiten und Praktika sind von der Anzahl zu viele. Es wäre besser, wenn du dich auf einige konzentrierst, die auch dann im unmittelbaren Zusammenhang zur jeweiligen Stellenausschreibung stehen.

Und alle Programme bei den EDV-Kenntnisse beherrschst du in absoluter Perfektion? So eine Auflistung macht für mich auch keinen Sinn, weil der Leser dies erstmal nicht verifizieren kann.

SandraZ
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Beitrag von SandraZ » 09.10.2007, 20:00

Kann meinem Vorschreiber nur Recht geben.

It's too much.

Such das heraus, was für die STelle wichtig und interessant ist.

PC Kenntnisse, nennen die, die relevant sind.

Sprachen: hier wiedersprichst du dir.
grundlegende xy Kenntnisse in Wort und Schrift

In Wort und Schrift ist schon eine Aussage. Das bedeutet, das du gute bis sehr gute Sprachkenntnisse hast.
Man unterscheidet in der Regel zwischen:
Grundkenntnissen (guten Tag, ich hätte gern ein Pfund Butter, morgen geh ich schwimmen, als einfach Konversation)
Wort und Schrift (gute Ausdrucksweise auch komplexerere Sachverhalte)
Fliesend (also auch einige Fachtermini)
Aber nicht so.

Tupamaro
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Beitrag von Tupamaro » 09.10.2007, 20:37


SandraZ
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Beitrag von SandraZ » 09.10.2007, 20:59

Inzwischen schreibt man Lebensläufe rückwärts, also das neueste zuerst.

Studium:
06/2004 - 12/2006 Universität xxxx
Fachrichtung Soziologie/Diplom
Abschluss: Diplom Soziologe, Note 2,4

08/2003 - 06/2004 Auslandssemester an der National University of
Ireland, Galway

11/1999 - 10/2006 Universität xxxx
Fachrichtung Soziologie/Diplom

10/1997 - 04/1999 Universität Leipzig
Fachrichtung Wirtschaftsinformatik/Diplom


Zivildienst: xy

Bei den Projekten, begleitenden Tätigkeiten und Praktika mußt du selbst überlegen. Keine Ahnung, wie ich sie staffeln würde. Aber auf alle Fälle das neueste in jeder Rubrik zuerst.

BEsondere Kenntnisse, Hobbies etc. ganz zum Schluss, so wie du es schon geschrieben hast.

derWolf
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Beitrag von derWolf » 09.10.2007, 21:07

Guten Abend Tupamaro,

...die Reihenfolge solltest du dringendst überarbeiten, in der jetzigen Version befinden sich alle für den Leser relevanten Daten auf der zweiten Seite. Mein Vorschlag wäre...


-Persönliche Daten
-Studium
-Diplomarbeit
-Praktika
-Zivildienst
-Schulausbildung
-Zusatzqualifikationen
-Begleitende Tätigkeiten
-Projekte
-Hobbys


...wobei der Sekundärbereich, also alles ab "Begleitende Tätigkeiten" ausgedünnt werden kann bzw. sollte!


Wolf


PS
...nur mal so am Rande... "Risikosportarten" wie Ski- und Snowboardfahren stoßen bei manchen Personalern auf eher geringe Gegenliebe!

Adams
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Registriert: 06.03.2017, 11:22

Lebenslauf - nirgends Festanstellung

Beitrag von Adams » 07.03.2017, 14:16

Lebenslauf für eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten

Angaben zur Ausbildung:

2004 - 2005 Bundesgymnasium für Berufstätige, Ort
 Abschluss: Allgemeine Hochschulreife

2005 - 2009
Studium (BA) der Soziologie an der Universität Ort (scheinfrei)

2010 - 2011 Ditact women's IT summer studies an der Universität Ort
Software Requirements Management (CRPE-FL)
Workshop Linux System Management
Netzwerk- und Hardware Labor
Javascript for Beginners


Berufserfahrung:

2013 – 2015
freie Projektmitarbeiterin auf Honorarbasis bei kikikiklik Marktforschung
-Befragungsdurchführung
-Datenerfassung

2012
Unterstützung im e-commerce bei iikkkklkl
-Kundensupport
-Datenbankpflege

2011 Freiberuflich als hhhhhhhh
2009 - 2010
Projektassistentin bei
-Fragebogenerstellung
-Datenauswertung mittels mmmmm
-Veröffentlichung und Evaluation von Ergebnissen

sonst diverse Minijobs & all die Jahre Hausfrau

war nirgends fest angestellt; nur 4 Modulzertifikate, Abitur, ein abgebrochenes Studium, und ein Praktikumsnachweis vorzeigen...

(hier Bewerbung: http://www.bewerbung-forum.de/forum/aus ... 55-15.html)


Ich hoffe ich habe eine Chance...
Zuletzt geändert von Adams am 25.03.2017, 12:52, insgesamt 2-mal geändert.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 09.03.2017, 18:44

Hallo Adams,

und was ist jetzt deine eigentliche Frage? :)

Prinzipiell könntest du die Rubriken "Ausbildung" und "Berufserfahrung" miteinander tauschen, denn das Studium liegt ja länger als deine beruflichen Tätigkeiten zurück.

Bei den Berufserfahrungen sollte nach dem Zeitraum das erste Wort einheitlich immer die konkrete Berufsbezeichnung sein. "Unterstützung" und "Freiberuflich als" sind daher keine guten Bezeichnungen. Ob freiberuflich, auf Honorarbasis, in Festanstellung usw. ist eher irrelevant.

Außerdem solltest du die Tätigkeitsbeschreibungen mit etwas mehr Substanz aufführen. Ansonsten verstärkst du den Eindruck, als wenn du wenig gemacht hast und wenig kannst.

Unter "Ditact woman's IT summer studies" kann sich trotz der näheren Angaben niemand etwas vorstellen. Außerdem durch die englsichen Bezeichnungen stilistischer Bruch im Lebenslauf. Warum an dieser Stelle die Ausführlichkeit? Relevanz für die Ausbildung und Art des Abschlusses bleiben im Dunkeln?

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