Spielt das eine Rolle?

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PlanB
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Spielt das eine Rolle?

Beitrag von PlanB » 30.08.2018, 11:51

Hallo nach langer Zeit,

mittlerweile habe ich meinen Ausbildungsvertrag unterschrieben und sogar verkürzen dürfen. Mich beschäftigt hierzu nur noch eine kleine Sache.

Ich habe mich bei meinem aktuellen Arbeitgeber als Vollzeitkraft beworben. Angeboten wurde mir aber nur eine Teilzeitstelle. Die habe ich natürlich trotzdem angenommen, da ich auch dachte, dass man das sicher noch aufstocken kann. Hin und wieder habe ich auch Vollzeit gearbeitet, immer wenn jemand krank war, wenn viel Arbeit anstand. Das ging auch dann über Wochen so. Dann wurde selbst meine Teilzeitstelle gekürzt, so dass ich weniger Stunden arbeiten durfte. Das alles hatte betriebsinterne Gründe, da ein Engpass vorlag.

Alles in Allem war ich unfreiwillig Teilzeitangestellt, da ich unbedingt eine Vollzeitstelle wollte, was ich auch mehrmals ansprach.

Nun ist es so, dass ich wohl damals wieder Vollzeit gearbeitet habe, als ich mein Vorstellungsgespräch bei meinem aktuellen Ausbildungsbetrieb hatte. Das kam ziemlich oft vor zu den Zeiten. Das Vorstellungsgespräch ist aber Monate her und ich weiß gar nicht mehr, ob ich damals sagte, dass ich Vollzeit oder Teilzeit gearbeitet habe, falls ich das überhaupt gefragte wurde. Ich hatte in letzter Zeit sehr viele Vorstellungsgespräche und weiß noch, dass ich das auch gefragt wurde, ob ich Teilzeit oder Vollzeit arbeite, aber ob ich das auch hier gefragt wurde weiß ich kaum noch. Ich kann mich also 0 daran erinnern und auch nicht mehr daran, ob ich mit Vollzeit oder Teilzeit geantwortet habe. Mein Arbeitszeugnis ist natürlich als "Teilzeit Mitarbeiter" ausgestellt worden.

Jetzt meine Sorge, ob das ein Problem ist, wenn die davon ausgegangen sind, dass ich Vollzeit gearbeitet habe und es doch nicht tat, weil mein Zeugnis ja sagte "Teilzeit". Würde mir das negativ angelastet werden, wenn ich nicht Vollzeit tätig war?


Ich würde das auch bei Nachfrage natürlich erklären, dass das unfreiwillige Teilzeitarbeit war und ich immer wieder jeden Monat über Tage und Wochen Vollzeit tätig war. Aber mehr dazu kann ich auch nicht erklären, da es betriebsinterne Gründe hat.

Ich mache mir einfach Sorgen, weil ich mit Mühe und Not diese Ausbildung erlangt habe und wegen so etwas verlieren könnte, weil die dann denken, "Der war aber faul, hat die ganze Zeit über nur Teilzeit gearbeitet..." Ich weiß ja, dass Teilzeit nicht so gut ankommt bei den Arbeitgebern.

Danke..

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 30.08.2018, 12:49

Es gibt Leute, die machen sich zu wenig Gedanken. Bei dir ist es umgekehrt. Du siehst Probleme, wo keine sind.

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Beitrag von PlanB » 02.09.2018, 12:15

TheGuide hat geschrieben:Es gibt Leute, die machen sich zu wenig Gedanken. Bei dir ist es umgekehrt. Du siehst Probleme, wo keine sind.
Ich mache mir halt Sorgen, weil ich nicht weiß, wie man sowas auffasst. Mir wurde nämlich sehr kurzfristig angeboten, dass ich früher anfangen dürfte um auszuhelfen. Bestenfalls Vollzeit. Das ging aber leider nicht, da ich in meinem aktuellen Betrieb einen Kündigungsfrist einzuhalten habe. Also hab ich angeboten, dass ich vielleicht stundenweise aushelfe. Nach Absprache mit meiner Vorgesetzten war das auch schwer umzusetzen, da ich als Teilzeitkraft Schichtdienst hatte und wenn ich dann bis um 22 oder 23 Uhr arbeite oder auch bis um 21 Uhr und am nächsten Tag um 8 Uhr im Ausbildungsbetrieb aushelfe, dann wäre es auch ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz gewesen und dazu noch ziemlich stressig. Eine Umplanung meiner Arbeitszeiten war laut meiner Vorgesetzten auch nicht möglich, nur eben ein Tausch mit Kollegen, was aber auch nur begrenzt möglich gewesen wäre. Die wollen ihren Arbeitsplan ja auch einhalten, da viele Kinder haben. Deswegen hätte das vielleicht nur eine Woche geklappt mit dem Tausch, aber mehr auch nicht.

Also hab ich auch das stundenweise aushelfen abgelehnt und da jetzt Teilzeit auf dem Arbeitszeugnis steht, fühle ich mich so, als ob die denken, dass was möglich gewesen, aber ich nicht wollte.

Ich habe einfach Angst, dass man mir was vorwirft, weil ich in Vorstellungsgesprächen häufig Argwohn seitens der Personaler erlebt habe.. überall wurde nachgehakt, jedes Detail musste erklärt und gerechtfertigt werden.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 02.09.2018, 13:51

PlanB hat geschrieben:weil ich in Vorstellungsgesprächen häufig Argwohn seitens der Personaler erlebt habe.. überall wurde nachgehakt, jedes Detail musste erklärt und gerechtfertigt werden.
Da musst du drüber stehen. Das ist häufig gar nicht böse gemeint und dient hauptsächlich der Überprüfung, ob du souverän auftrittst und nicht nervös wirst.

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