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Stärken und Schwächen Vorstellungsgespräch
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Romanum
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.09.2008
Beiträge: 8888

BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 18:47    Titel:

marcOcram hat Folgendes geschrieben:
Es war einfach so, dass ich den Tag und den Tag danach einfach zu viel gedanklich in der Arbeit steckte, dass diese zu schlecht sei, etc. als mich auf andere Sachen zu konzentrieren. Eine zu lange Auseinandersetzung ist wirklich nicht hilfreich, man sollte viel mehr gucken, was für Fehler man gemacht hat und wie diese in Zukunft zu vermeiden sind.
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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Katzeecht



Anmeldungsdatum: 09.11.2011
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 24.11.2011, 17:03    Titel:

Hallo,

die Personlaer sind ja nicht dumm und wissen das es Bewerbungsratgeber gibt und das da drin steht, man soll sagen man ist zu perfetionistisch, zu pünktlich, was auch immer - und auch wenn man wirklich so ist klingt das einfach wie auswendig gelernt (finde ich)

Stärken sind kein Problem, die gehen ja aus dem persönlichen Profil meist schon hervor, und man fasst sie kurz zusammen.

Bei Schwächen war es etwas schwieriger, aber da ich eindeutig nach beruflichen UND privaten Schwächen gefragt worden bin hab ich spontan gesagt ich komme einfach nicht an Schuhgeschäften vorbei Lachen und da es 2 FRauen waren gabs auch ein lächeln zurück, ich hatte das Gefühl ein kleiner Spaß ist angebracht, das Gespräch war nicht so steif. Anschließend habe ich aber auch einen Punkt angesprochen der im Stellenprofil verlangt wurde und gesagt das mein Wissen dazu ein wenig eingerostet ist, ich aber bis zu Beginn am neuen Arbeitsplatz ohne Probleme mein wissen wieder auffrischen kann. Das war ehrlich, und kam hoffentlich auch ehrlich rüber.

lg katze
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DickeBallerina
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 14.03.2011
Beiträge: 232

BeitragVerfasst am: 24.11.2011, 20:21    Titel:

Huhu... mag jm. was zu meinen Stärken/Schwächen sagen? Habe morgen mein Gespräch Verlegen


Stärken?

Teamplayer (hilfsbereit, zuverlässig, loyal)
Organisationstalent (optimiere gerne Arbeitsabläufe)
zielorientiert was öfters meine 1. Schwäche zur Folge hat Winken

Schwächen?
ungeduldig (mit anderen und mit mir)
sehr gute Erfahrungen im Bereich Personalentwicklung aber bei dem anstehenden breiten Aufgabenfeld sehe ich Entwicklungsbedarf bei meinen Grundkenntnissen im Bereich Personal (lernbereit)
zu selbstkritisch


Danke *HERZ*
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KillrAngel
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 07.01.2008
Beiträge: 2485

BeitragVerfasst am: 29.03.2012, 21:56    Titel: Zurückhaltung als Schwäche wenn Kommunikationsstärke gesucht

Mal eine Frage: für mein Praktikum wird Kommunikationsstärke verlangt. Einerseits kann ich gut Dinge ansprechen, auf den Punkt bringen und arbeite auch sehr gut und gerne mit anderen zusammen. Jedoch neige ich allgemein zu einer anfänglichen Zurückhaltung, wenn ich Situationen noch schlecht einschätzen kann. Je nach Person bin ich also offener oder nicht. (Das war aber früher viel schlimmer!)
Könnte man das jetzt als ehrliche Schwäche angeben oder wird mir das möglichweise angekreidet?

Ansonsten hätte ich noch so schmunzelnde Antworten wie Sehschwäche und dass ich zu oft schwarz trage, was in meiner Ausbildung eben auch oft angesprochen wurde. (Schwarze Hose und schwarze Bluse, no go)
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12163

BeitragVerfasst am: 31.03.2012, 14:42    Titel:

Hmmmmm... welcher Art ist denn die "Kommunikationsstärke", die von Dir verlangt wird? Und was wären denn Deine sonstigen Schwächen, KillrAngel?
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KillrAngel
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 07.01.2008
Beiträge: 2485

BeitragVerfasst am: 01.04.2012, 15:08    Titel:

Nun ja, obersters Ziel ist ja eine Tätigkeit im Personalmanagement. Hier ist es ja besonders wichtig mit Leuten gut umgehen zu können. Aber andererseits muss ich nicht täglich neu auf Kunden oder so zugehen, wo ich die Situation immer neu einschätzen muss und dementsprechend einen schlechteren Eindruck mache durch meine Zurückhaltung. Es wäre zumindest eine ehrliche Schwäche von mir.
Ansonsten rührt diese Zurückhaltung auch von einem gewissen Gefallenwollen her. Es ist also besser nichts zu sagen, als etwas falsches. Ist aber auch abhängig von der Situation und Person. Bin also sehr diplomatisch im Umgang mit meinen Mitmenschen. Diese Schwächen sind eben sehr situativ.
Ansonsten wird mir eine gute Selbsteinschätzung nachgesagt und gleichzeitig eine zu hohe Selbstkritik, weil ich eben das Beste aus mir rausholen will.
Und manchmal kann ich auch ein Kontrollfreak sein. Sozusagen kann ich kaum spontan sein, weil ich erst alles vorher planen möchte, damit ich beispielsweise zum Übernachten Kontaktlinsenpflege dabei habe. Ich hasse es auch, wenn Freunde sich erst einen Kopf um die Abendgestaltung machen, wenn es abends ist und dann macht man üblicherweise nichts Tolles mehr.
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ajna



Anmeldungsdatum: 16.04.2012
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 22.05.2012, 13:46    Titel: Alles durchgelesen.

Ich bin bei meinen Gesprächen immer über diese Fragen gestolpert und denke das liegt auch an mangelndem Selbstvertrauen und Nervosität. Diese Schwächen werde ich aber lieber nicht im Gespräch benennen.... Da ich heute eine Einladung für den 15.06. erhalten habe habe ich hier eben mal alles durchgelesen. Vorher habe ich mir bereits folgende Stärken und Schwächen herausgearbeitet und bitte um Anregungen.

Stärken:
-Selbstständigkeit, eigenverantwortliches Arbeiten, gute Terminorganisation z.B. bei Terminabstimmungen mit anderen Arbeitsbereichen für Versand etc.
-Ehrlichkeit gegenüber mir selbst und andere z.B. scheue ich mich nicht zu hinterfragen oder "Alarm zu schlagen" wenn es Probleme mit einer Aufgabe gibt
-Fachlich: Gute EDV-Anwendungskenntnisse, fit wenn es hier um neue Anwendungen geht

Schwächen:
-Ein etwas chaotischer Arbeitsstil, d.h. mein Schreibtisch wirkt manchmal im Laufe des Tages etwas wild da ich nicht der Typ bin, der Kugelschreiber neben Kugelschreiber legt etc. Mein Schreibtisch wirkt da manchmal etwas unaufgeräumt ohne es wirklich zu sein, nach Feierabend passt die Ordnung dann wieder
-Sehr ungeduldig wenn andere meine Arbeit bewusst reklamieren, da kann ich sogar etwas zickig werden. Z.B. habe ich eine Kollegin in Frankreich die, wenn sie nicht will, mein Englisch nicht mehr versteht (I don't understand what you mean...) oder eine Dame im Service die bei jeder freundlichen Anfrage erstmal mit "Ich kann da nix dazuuuuu" blockt
-Fachlich Englisch Geschockt Ich kann mich verständlich machen und hatte auch mit Amerikanern kein Problem aber mein Englisch ist sehr schlecht von der Grammatik und Aussprache, ich tu mich generell mit Sprachen sehr schwer (und bewerbe mich natürlich auch nicht auf Stellen wo perfektes Englisch verlangt wird)

Für Tipps und Anregungen danke ich! Herzliche Grüße Anja
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Cruz



Anmeldungsdatum: 10.08.2012
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 17.08.2012, 21:21    Titel: Bitte um Kritik

Heyho,

hier meine Schwächen mit der Bitte um ehrliche Kritik. Es ist eine qualifizierte Stelle, d.h. Universitätsabschluss mit ausstehender Promotion, jedoch bislang kaum Berufserfahrung.


Obwohl ich weniger Lampenfieber habe als viele meiner Kommilitonen scheint meine Prüfungsangst doch größer als normal zu sein. Das war einer der Gründe für den Aufschub des Vordiploms. Zum Diplom war sie fast verschwunden, da ich mich immer sicherer fühlte aber dass sie noch da ist habe ich neulich beim ersten Vorstellungsgespräch nach einer längeren Zeit wieder gemerkt.

Ich habe oft zu hohe Ansprüche an meine Arbeit. Bei meiner Tätigkeit als Consultant habe ich zum Beispiel anfangs oft mehr Bewertung geschrieben, als der Kunde bezahlt hat, weil es für mich einfach zu einem „runden“ Bericht dazu gehörte. Später wusste ich dann aber recht gut, was in den Bericht muss und worauf man den Kunden hinweisen kann, ihm die entsprechende Bewertung dann jedoch auf Wunsch als Mehraufwand berechnen muss. Ein weiteres Beispiel ist natürlich auch meine Doktorarbeit. Es haben genug Kommilitonen Arbeiten von 100 Seiten abgegeben oder welche mit schiefen und kopierten Diagrammen. Sie haben dafür sogar teils gute Noten bekommen. Da ich vermutlich nur einmal promoviere ist mir dagegen eine perfekte Arbeit wichtig, bei der ich auch in 10 Jahren noch ein gutes Gefühl habe. Darum habe ich sie auch erst jetzt und nicht schon im letzten Jahr abgegeben.

Ich bin im privaten ein eher zurückhaltender Mensch. Wenn es um fachliche Themen geht blühe ich auf aber beim Smalltalk bin ich eher schwach. Gespräche unter 4 Augen sind normalerweise kein Problem aber in größeren Runden bin ich oft nur ein Nebendarsteller.


Mögliche Alternativen und meine Einwände dagegen:

Ungeduld --> ausgelutscht und kommt inzwischen laut monster sogar negativ an.

Kann nicht auf den Tisch hauen --> keine Durchsetzungsstärke?

Nehme Dinge zu herzen --> nicht kritikfähig?

Oft zu direkt --> Plaudertasche?


Vielen Dank und Grüße
Dennis
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mupfy



Anmeldungsdatum: 17.10.2013
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 15.11.2013, 13:46    Titel:

Hallo Fories,
2013 soll nicht verstreichen, ohne dass es hier weiter geht Winken

Ich habe bei einer Bewerbung für eine Azubistelle mal versehentlich eine nicht ganz richtige Angabe (Grundvoraussetzung für die Stelle) im Lebenslauf gehabt. Als ich das, während meiner Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch gemerkt habe, wollte ich kurzzeitig absagen. Letztlich bin ich doch hingegangen, weil ich das für eine gute Übung gehalten habe. Ich habe dann während des Gespräches eine Chance genutzt und ganz offen gesagt das ist mir passiert, so und so ist das, ich kann mich an diese Stelle nur entschuldigen und wenn ich die Stelle bekomme habe ich noch so und so lange Zeit dieses Defizit auszugleichen. Das kann ich schaffen.

Ich habe das deshalb so offen gemacht weil ich 1. keine Lust habe irgendwo zu arbeiten wo ich schon bei der ersten Begegnung taktieren muss und weil ich 2. davon ausgehe, dass recht schnell gemerkt werden wird, da stimmt was nicht. Niemand hat etwas davon, wenn ich mir etwas ausdenke, von dem ich denke damit kann mein Gegenüber am besten leben.
Ich bin außerdem der festen Überzeugung, dass diejenigen, die uns in Bewerbungsgesprächen piesacken schon vor dieser Frage ihre ganz eigenen Antworten haben. Die machen das ja nicht zum ersten Mal und können Menschen sicher ziemlich schnell, ziemlich gut einschätzen. Deshalb denke ich, ist weniger entscheidend, welche Stärken und Schwächen (mit Ausnahmen) wir genau nennen, sondern wie glaubhaft wir sind und wie wir mit unseren Stärken und Schwächen umgehen.

Übrigens: Ich habe damals eine Zusage bekommen, mich aber für eine andere Stelle entschieden

Eine gute Zeit
mupfy
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natalie-16



Anmeldungsdatum: 08.08.2013
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 06.03.2014, 19:24    Titel:

Hey

der letzte Beitrag ist ja schon ein bisschen her, aber ich würde gerne eure Meinung zu meinen "Schwächen" wissen, die ich im Vorstellungsgespräch nennen will.

1. Keine Berufserfahrung
2. Will zu viele Sachen auf einmal machen
3. Kann nicht "Nein" sagen.

Irgendwie finde ich diese Antworten zu.. ausgelutscht.

Ich habe irgendwo mal gelesen, dass wenn man z.B kreativität als Stärke nennt (was ich machen will) kann man als schwäche sagen, dass der schreibtisch immer etwas chaotisch ist.
Das soll die stärke unterstreichen und soll sympathisch auf den Gesprächspartner wirken. Was haltet ihr davon?
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Hummelbrummel



Anmeldungsdatum: 21.08.2013
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 29.07.2015, 00:14    Titel:

Als ich selbst noch auf Jobsuche war, hielt ich die obligatorische Frage nach Stärken und Schwächen für ziemlich sinnlos. Mittlerweile führe ich selbst Vorstellungsgespräche, und habe sie zu schätzen gelernt. Ein Vorstellungsgespräch ist eine Stresssituation, in der jeder Mensch anders reagiert. In einigen Jobs werden Spontanität und Souveränität zwingend vorausgesetzt, meist geht es aber nur darum jemanden zu finden der den Job gut und gerne macht. Die Frage nach Stärken und Schwächen ist, neben der Frage nach dem Unternehmen selbst, einer DER Klassiker auf den man sich leicht vorbereiten kann. Auch wenn der Bewerber an anderer Stelle patzt, kann er hier zeigen dass er sich auf das Gespräch vorbereitet hat und seine Bewerbung ernst nimmt.

Am schlechtesten kommt bei mir an, wenn der Bewerber rot anläuft, erst gar keine Antwort nennt und dann rumstammelt. Man liefert dem Kandidaten eine Möglichkeit zu brillieren, und dann ist er nicht vorbereitet und kann diese nicht verwerten.

Durchschnittlich gut finde ich die Klassiker wie "übermotiviert", "schlecht nein sagen" usw... Auf eine Standardfrage darf man natürlich mit Standardantworten reagieren, der Test ist hiermit bestanden. Sofern die Argumente nicht nachweisbar sind, finde ich sie allerdings nicht besonders originell.

Am schönsten ist, wenn der Bewerber Stärken und Schwächen aus seinem Lebenslauf nennt und diese auch begründen kann. Damit ist nicht nur die Frage beantwortet, er nimmt einem auch gleich einen Angriffspunkt für spätere peinliche Nachfragen.
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Ruthenium



Anmeldungsdatum: 16.06.2015
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 11.07.2016, 18:52    Titel:

Heute hatte ich mein Vorstellungsgespräch. Es ging um eine Führungsposition (Teamleitung in der Produktion). Dabei ging es wieder um Stärken/Schwächen, Umgang mit Konflikten. Ich hab gesagt, dass ich ein emotionaler Mensch bin und es kann schon mal vorkommen, dass die emotionale Komponente überwiegt. Darauf fragte der HR-Mensch: wenn Sie emotional sind, wie reagieren Sie auf Konflikte?". Ich habe darauf geantwortet, dass Konflikte nicht immer negativ sind, sondern auch eine Chance zur Verbesserung. Dass ich mich mal auch im Ton vergreifen kann, wenn es zu hektisch zugeht, suche danach aber immer ein sachliches Gespräch und wenn ich in Unrecht bin, entschuldige ich mich.

Jetzt bin am grübeln: was habe ich mir dabei gedacht? Jetzt werden sie denken, ich sei ein Psycho, der sich gar nicht im Griff hat. Was meint ihr, ist das nun ein Ausschlusskriterium?
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cre
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.06.2016
Beiträge: 261

BeitragVerfasst am: 11.07.2016, 19:08    Titel:

Sagen wir mal so, das war sicherlich nicht die ideale Antwort. Sich im Ton zu vergreifen geht gar nicht, selbst wenn du danach das sachliche Gespräch suchst. Denn das könnte deinem AG schnell ein paar Probleme bringen.
Auf der anderen Seite kannst du es ja auch nicht mehr ändern, also wieso sich darüber den Kopf zerbrechen?
Ich glaube irgendwie sowieso nicht das es dieses eine K.O. Kriterium gibt, (es sei denn es ist ein wirklicher Ausrutscher wie den Chef sagen das er scheiße ist)
was einen vollkommen aus der Bahn wirft. Deshalb abwarten und Tee trinken. Soweit ich weiß geht es vor allem darum ob es Schwächen sind, an denen man arbeiten kann. Aber ich hasse diese Frage sowieso Sehr glücklich
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 646

BeitragVerfasst am: 11.07.2016, 19:22    Titel:

Ruthenium hat Folgendes geschrieben:
Heute hatte ich mein Vorstellungsgespräch. Es ging um eine Führungsposition (Teamleitung in der Produktion). Dabei ging es wieder um Stärken/Schwächen, Umgang mit Konflikten. Ich hab gesagt, dass ich ein emotionaler Mensch bin und es kann schon mal vorkommen, dass die emotionale Komponente überwiegt. Darauf fragte der HR-Mensch: wenn Sie emotional sind, wie reagieren Sie auf Konflikte?". Ich habe darauf geantwortet, dass Konflikte nicht immer negativ sind, sondern auch eine Chance zur Verbesserung. Dass ich mich mal auch im Ton vergreifen kann, wenn es zu hektisch zugeht, suche danach aber immer ein sachliches Gespräch und wenn ich in Unrecht bin, entschuldige ich mich.

Jetzt bin am grübeln: was habe ich mir dabei gedacht? Jetzt werden sie denken, ich sei ein Psycho, der sich gar nicht im Griff hat. Was meint ihr, ist das nun ein Ausschlusskriterium?


Das war jetzt nicht die geschickteste Antwort aller Zeiten, aber damit warst du ehrlich und man kann positiv sehen, dass du dir immerhin deiner Schwächen bewusst bist. Das Problem mit denen, die immer nur Pseudo-/0815-Schwächen haben (ich bin ungeduldig/ich arbeite zuviel...) ist doch, dass sie viel zu aalglatt sind und sie durchs Raster fallen, weil sie nicht authentisch waren.

Ein KO Kriterium ist das sicher nicht, jedenfalls nicht bei den meisten. Es ist einfach ein Teil des Gesamtbildes. Es kann theoretisch zum Ausschluss führen, wenn beispielsweise dein zukünftiger Vorgesetzter oder engster Kollege ebenfalls diese Schwäche haben, dann will man das vielleicht nicht. Kann aber auch sein, dass dein zukünftiger Chef sagt: super, so bin ich auch, so jemand ist mir lieber als das Gegenteil. Du siehst, es kommt auf die individuelle Situation an.
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Ruthenium



Anmeldungsdatum: 16.06.2015
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 11.07.2016, 23:21    Titel:

Besten Dank Euch für Eure Rückmeldungen....Das war der einzige Patzer währen des zweistundigen Gesprächs, aber dafür ziemlich grosser. Weiss nicht, was in mich eingefahren ist: eigentlich wollte ich sagen: "Ich bin emotional und deshalb nehme Kritik etwas persönlich auf" und stattdessen so eine Passage. Allerdings stand ich schon etwas neben den Schuhen, da es gestern Nacht schrecklich laut war wegen dem portugisischen Sieg. Konnte erst gegen 1.30 einschlafen

Nun bin ich aufgefordert bis Ende der Woche ein schriftliches Feedback zu meinen Impressionen über der Firma zu übermitteln...
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