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Stärken und Schwächen Vorstellungsgespräch
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<< Zurück :: Weiter >> Typische Fragen in einem Vorstellungsgespräch  
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 12.07.2016, 11:29    Titel:

Ruthenium hat Folgendes geschrieben:

Nun bin ich aufgefordert bis Ende der Woche ein schriftliches Feedback zu meinen Impressionen über der Firma zu übermitteln...


Hey, cool. Haben sie das gleich im Gespräch gesagt oder kam das schriftlich hinterher.
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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Ruthenium



Anmeldungsdatum: 16.06.2015
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 12.07.2016, 11:52    Titel:

Das haben sie mir am Abschluss vom Gespräch gesagt. Das Gespräch beinhaltete auch eine Führung durch die Firma, eine grosse Präsentation, der Organigramm wurde gezeigt und erörtert in Bezug auf die vakante Stelle (dabei wurden die Schnittstelle, Funktionen, Spielraum etc duskutiert). Das alles muss ich jetzt wohl in diese Rückmeldung einfliessen lassen.

Eigentlich dachte ich nichts besonders dabei, als Sie dies am Ende vom Gespräch gesagt haben. Oder bedeutet das was?
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 12.07.2016, 13:01    Titel:

Nein, keine Sorge, nicht, dass ich wüsste. Höchstens, dass sie sich viel Mühe geben, die besten Mitarbeiter zu finden und auch, dass sie sich viel Mühe geben, den zukünftigen Mitarbeitern möglichst viel Informationen zu geben. Also Wertschätzung und so.
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katerfreitag
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1991

BeitragVerfasst am: 12.07.2016, 17:13    Titel:

Ich würde das auch als extrem wertschätzend einordnen. So eindeutig nach seinen Eindrücken gefragt zu werden, wirkt auf mich sehr respektvoll.
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 12.07.2016, 22:12    Titel:

Ruthenium hat Folgendes geschrieben:
Das haben sie mir am Abschluss vom Gespräch gesagt. Das Gespräch beinhaltete auch eine Führung durch die Firma, eine grosse Präsentation, der Organigramm wurde gezeigt und erörtert in Bezug auf die vakante Stelle (dabei wurden die Schnittstelle, Funktionen, Spielraum etc duskutiert). Das alles muss ich jetzt wohl in diese Rückmeldung einfliessen lassen.


Was heisst hier "musst"? Du KANNST! Und selbstverständlich bist Du frei in der Schwerpunktsetzung nach Deinen persönlichen Prioritäten. Ich glaube wie meine Vorrednerinnen, dass da ein ehrliches Interesse hinter steckt - zum Einen nach der Person des Bewerbers, zum Anderen aber auch nach der Aussenwirkung der Firma! M. E. kann da niemand ein logisches Interesse an einer ellenlangen Auflistung von Dingen haben, die sie selbst viel besser wissen. Es geht tatsächlich um den Blick des Aussenstehenden - des Aussenstehenden, der ggf. bald innen stehen könnte... Winken
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Ruthenium



Anmeldungsdatum: 16.06.2015
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 13.07.2016, 09:59    Titel:

FRAGEN, Deutsch ist nicht meine Muttersprache, deswegen seid bitte etwas nachsichtig mit mir Smilie Schon klar, dass ich es nicht muss: aber wenn ich weiterhin interessiert bin, soll ich etwas schreiben. Und gar keine Rückmeldung wäre sowieso unhöflich.

Ich empfand es auch sehr wertschätzend, dass sie so viel Informationen offenlegten. Die Frage nach Impressionen fasse ich eher pragmatisch auf und zwar als eine Aufgabe und somit ein Teil des Entscheidungsprozesses: ich denke, sie wollen sehen, was der Bewerber mit diesen Informationen anfangen kann: ob er noch Interesse an der Anstellung hat und wie er dies begründen kann, warum meint der Bewerber, dass er/sie für die Firma die bestmögliche Wahl ist und welche Tätigkeiten/Aspekte er/sie besonders spannend findet und warum....

Nun bin ich natürlich verunsichert, ob ich mich durch meine komische Aussage zu den Schwächen nicht komplett ins Abseits katapultiert habe....Traurig
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 13.07.2016, 10:42    Titel:

Wie gesagt, kann sein, dass sie jemanden mit genau diesem Profil suchen. Aber ich hab ja schon was dazu gesagt. Mach dich mal nicht verrückt.
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Ruthenium



Anmeldungsdatum: 16.06.2015
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 13.07.2016, 10:49    Titel:

Und noch etwas: diesen katastrophalen Patzer habe ich mit einem guten Bekannten aus Deutschland besprochen: er ist ein Abteilungsleiter in einem Amt und ist häufig bei Rekrutierungen beteiligt. Er hat mir erzählt, dass sie vor kurzem eine Stelle zu besetzen hatten. Und dabei hat eine einzige Bewerberin auf die Frage zu Schwächen ehrlich geantwortet: "Ich begreife Excel nicht, Sie können mich damit jagen". Alle anderen Bewerber waren durch und durch Perfektionisten und Workaholicer. Durch ihre Ehrlichkeit hat die Dame jedoch viele Sympathien gewonnen.

Am Ende hat man ihr aber doch abgesagt. Der Grund: sie hat ein 1.5 jähriges Kind und wohnt ca 1 h Autofahrt weg von der möglichen Arbeitsstelle. Dies hat man der Bewerberin natürlich nicht mitgeteilt. Da war ich schon erstaunt, was alles dazu führen kann, dass man am Ende doch eine Absage kassiert: irgendeine Sache, auf welche man überhaupt nicht kommt. Aber man nimmt eine Absage immer irgendwie persönlich und als eine Niederlage auf. Ich meine, wenn eine erwachsene Frau sich für eine Stelle bewirbt, dann hat sie sich etwas mit einer Kindsbetreuung überlegt, die Stellenausschreibung hat sie angesprochen und sie hat sich Gedanken gemacht, wie sie ihr Alltag in diesem Fall am besten organisieren kann etc....Auf meine Frage, ob man diesen Punkt (der Arbeitsweg, das kleine Kind...) beim VG angesprochen hatte, meinte der Kollege: "nein, es ist etwas heikel"....

Und noch was: ich begreife nicht wirklich, warum diese Frage zu den Schwächen/Stärken jedes Mal gestellt wird? Fast alle beantworten diese Frage doch mit 08/15 Floskeln aus den Bewerbungsratgebern und haben schlicht Angst, dass die Ehrlichkeit überhaupt nicht belohnt wird, sondern umgekehrt....Ich höre oft: "bei einem VG muss man sich gut verkaufen"...Ob man danach auch gut arbeiten kann, ist eine ganz andere Frage. Vielleicht spricht da meine Frust: aber ich habe oft das Gefühl, dass oft wirklich diejenige angestellt werden, die sich gut verkauft haben. Arbeiten müssen für sie die anderen Smilie
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 13.07.2016, 13:57    Titel:

Das ist ja nicht gesagt, dass diejenigen, die sich gut verkaufen können, alle nicht arbeiten können und dass das andere für sie machen müssen - das ist jetzt deine Annahme, Ruthenium. Und kannst du das wirklich beurteilen, ob derjenige genommen wurde, der sich am besten verkauft hat? Und was ist das überhaupt genau, "sich verkaufen" im Bewerbungsprozess? Sich paßgenau darstellen?

Die Frage nach den Stärken und Schwächen wird doch nicht jedesmal gestellt. Aber vielleicht überschätzt du auch, wie sich jemand auf ein Bewerbungsgespräch vorbereitet, der das sonst nicht ständig macht. Ein durchschnittlicher Abteilungsleiter/Fachvorgesetzter hat wahrscheinlich eh keine hohe Anzahl an Bewerbungsgespräche im Jahr und wenn du jetzt auf einen triffst, der es seltener macht, dann fällt dem vielleicht gerade keine andere Frage ein? Oder meinst du, die sitzen da alle mit einem abgestimmten Fragenkatalog, in dem vermerkt ist, wer welche Frage stellt? Sehr glücklich Ich finde zwar Verallgemeinerungen blöd, würde aber in dem Fall mal wagen, zu behaupten, dass das bei den meisten nicht der Fall ist. Und was ist als Bewerber dagegen einzuwenden, wenn man sich auf die Fragen vorbereiten kann? Sei ehrlich, du ärgerst dich gerade über dich selbst, aber vielleicht ist das vollkommen unnötig und der Patzer ist gar nicht katastrophal und vielleicht noch nicht mal ein Patzer. [Hier bitte einen tröst-smiley vorstellen.]

Und wenn jemand mit Floskeln auf die Frage kommt, kann ein guter Interviewer darauf doch aufbauen.

Zu den Absagegründen: ich versuche das schon immer hier in meinen posts klar zu machen, dass eine Absage auch nicht immer unbedingt mit der generellen Qualifikation des Bewerbers zu tun hat. Häufig geht es um die Chemie. Kann der Vorgesetzte sich vorstellen, mit dem Bewerber zu arbeiten, gibts eine generelle Sympathie? Kann man sich vorstellen, dass der Bewerber auch mit der oberzickigen Abteilungssekretärin klar kommt oder ist er ein guter Gegenspieler zum lahmarschigen (sorry) Kollegen XY? DAS sind häufig die Absagegründe und die haben mehr mit dem Unternehmen als dem Kandidaten zu tun. Es sind die Kandidaten, die immer meinen, es läge an irgend etwas, was sie abstellen/lernen müssten und dann bekämen sie jeden Job. Dem ist nicht so. Und manchmal hat man tatsächlich 3 supergute Kandidaten und kann nur einen einstellen, kommt auch vor.
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Ruthenium



Anmeldungsdatum: 16.06.2015
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 13.07.2016, 15:01    Titel:

So wollte ich es natürlich nicht verallgermeinern nach dem Motto: alle, die sich gut verkaufen können, können später nicht gut arbeiten. Aber hattest Du nie Arebitskollegen, welche sich die meiste Zeit damit beschäftigen, "sich zu verkaufen" und die Arbeit schieben sie auf die anderen?

Ja, natürlich, ärgere ich mich über mich selbst. Und wie! Vor allem, weil ich eben diese Frage vorbereitet habe und eigentlich vorhatte, etwas ganz anderes zu sagen. Aber irgendwie war ich durch die freundliche Atmosphäre angetan, habe mich einigermassen entspannt gefühlt und zack: ich habe es ausgeplaudert. War irgendwie spontan und habe es erstmal gar nicht realisiert, da meine Gesprächpartner irgendwie gar nicht darauf reagiert haben. Erst zu Hause wurde mir der Ausmass meiner eigenen Dummheit klar Geschockt Überrascht Auf den Arm nehmen

Und vielleicht glaubst Du es nicht: aber die Frage zu den Stärken/Schwächen wurde mir jedes mal gestellt. Vielleicht hatte ich in meinem Leben so um 15 VG (dazu wird hierzulande nach dem einem VG im Normallfall nichts entschieden, es geht immer in die 2. und nicht selten sogar in die 3. Runde). Sonst die Fragen, welche mir immer gestellt wurden: wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Was ist Ihr grösstes Erfolg/die grösste berufliche Niederlage? Wie verläuft Ihr durchschnittlicher Arbeitstag? Um so ärgerlicher ist mein Ausrutscher. Und Danke für Deinen Trost: ich hoffe nur, dass Du Recht hast Smilie

Was die Absagegründe angeht: Deine Posts sowie die Info von diesem Bekannten waren wirklich fast wie eine Offenbarung für mich. Zwar war es mir immer klar, dass die Chemie stimmen muss und die Sympathie vorhanden sein muss. Und dass eine Absage dararuf zurückzuführen sein kann. In diesem Fall ist es auch schwierig oder gar unmöglich einem Bewerber die Wahrheit zu sagen, dass es eben daran gelegen hat, dass die Chemie nicht ganz stimmte. Aber ich hab nie gedacht, dass es zB eine Rolle spielen kann, ob jemand 1 h Autofahrt entfernt von der Firma wohnt oder nur eine halbe Stunde, ob jemand ledig oder verheiratet ist etc. Für mich waren die Absagen immer schwer zu verkraften und ich habe immer die Gründe bei mir gesucht. Besonders schwierig ist es, wenn man den Grund einfach nicht erfährt. Und oft sind das eben die Gründe, welche man persönlich nicht beeinflussen kann: diese sind einfach so, wie sie sind.
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Ruthenium



Anmeldungsdatum: 16.06.2015
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 13.07.2016, 15:09    Titel:

Was heisst, sich gut zu verkaufen: hmmm....vielleicht ein Gespühr dafür zu haben, was genau von mir erwartet wird und sich entsprechend darzustellen.

Oder möchtest Du damit zum Ausdruck bringen, dass man immer sich selber sein sollte und wenn es nicht passt, dann passt es halt nicht? Hast Du sicher Recht, aber was, wenn jemand dringend auf eine Stelle angewiesen ist? Sicher würdest Du meinen, dass ein guter Interviewer es immer merkt, ob jemand authentisch ist oder nicht. Das ist oft sicher so. Aber es gibt auch Menschen, welche sich gut verstellen können. Und tun wir dies nicht alle, wenn auch ganz wenig, bei einem VG?
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 13.07.2016, 16:03    Titel:

Ruthenium hat Folgendes geschrieben:


Was die Absagegründe angeht: Deine Posts sowie die Info von diesem Bekannten waren wirklich fast wie eine Offenbarung für mich. Zwar war es mir immer klar, dass die Chemie stimmen muss und die Sympathie vorhanden sein muss. Und dass eine Absage dararuf zurückzuführen sein kann. In diesem Fall ist es auch schwierig oder gar unmöglich einem Bewerber die Wahrheit zu sagen, dass es eben daran gelegen hat, dass die Chemie nicht ganz stimmte. Aber ich hab nie gedacht, dass es zB eine Rolle spielen kann, ob jemand 1 h Autofahrt entfernt von der Firma wohnt oder nur eine halbe Stunde, ob jemand ledig oder verheiratet ist etc. Für mich waren die Absagen immer schwer zu verkraften und ich habe immer die Gründe bei mir gesucht. Besonders schwierig ist es, wenn man den Grund einfach nicht erfährt. Und oft sind das eben die Gründe, welche man persönlich nicht beeinflussen kann: diese sind einfach so, wie sie sind.


Ich verstehe dich sehr gut. Obwohl ich das genau weiß, suche ich die Gründe auch immer erstmal bei mir, wenn ich selbst mal auf der anderen Seite sitze. Sogar bei Jobs, bei denen ich mir nicht mal hundertprozentig sicher bin, ob ich sie haben wollen würde. Sehr glücklich Man hat so automatisch ein "die wollen mich nicht, buhuhu" Gefühl und fühlt sich ausgegrenzt und abgelehnt.

Dass mit der Bewerberin mit dem kleinen Kind und der einfachen Stunde Fahrzeit finde ich schwierig zu beurteilen. Erstmal finde ich, dass man mit einem solchen Bewerber über das Thema besser reden sollte, bevor man sich deshalb dagegen entscheidet. Andererseits weiss man auch nicht, ob das wirklich der "offizielle" Grund ist. Manchmal spielt die Sympathie eine Rolle und die Entscheider wollen das nicht zugeben und kommen dann mit einem solchen Grund daher. Da steht der Entscheider im Kreise seiner Entscheiderkollegen immer noch professioneller da als würde er sagen müssen "nee, danke, die fand ich einfach furchtbar unsympathisch", wenn er das Gefühl hat, die anderen fanden sie/ihn okay.

Dass man sowas wie Fahrzeit etc. berücksichtigt, finde ich normal. Nun kann man einwenden, dass es "der Firma" doch egal sein kann, wie lange der Bewerber fährt, er kennt ja die Situation und es ist an ihm, das einzuschätzen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Oft sind Leute wahnsinnig flexibel, solange sie einen Job suchen oder diesen speziellen Job wollen. Haben sie ihn dann, ist es mit der Flexibilität schnell vorbei und später ärgert man sich dann, weil man sich denkt: "hätteste damals mal Herrn X genommen, der wohnte nur 5 Minuten entfernt und hätte jetzt kein Problem mit der organisatorischen Änderung". Nur mal so als Beispiel.

Ob jemand ledig oder verheiratet ist, spielte in allen Gesprächen, die ich bisher erlebt habe, überhaupt keine Rolle. Auch das Thema "weiblich, Ende 20 = wird bald Mutter" ist viel, viel weniger Thema, als das immer so allgemein behauptet wird. Aber dass man bereits schwierige Mitarbeiter hat, mit denen der neue klarkommen muss oder ob er durch seinen Charakter ein evtl. Ungleichgewicht im Team auf die richtige oder die Seite beeinflusst, sowas ist häufiger ein Entscheidungsgrund, als ein Außenstehender meint. Wie denn auch, er weiß doch davon gar nichts.
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 20.07.2016, 14:22    Titel:

Ruthenium, wie ist denn so der aktuelle Stand bei dir? Alles gut?
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Ruthenium



Anmeldungsdatum: 16.06.2015
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 20.07.2016, 15:02    Titel:

Hallo, BlackDiamand!

Herzlichen Dank für die Nachfrage! Ja, alles gut: am nächsten Morgen, nach dem ich meine Rückmeldung abgeschickt hatte, hatte ich schon die Einladung zu einem weiteren Gespräch! Also, war meine dumme Aussage wohl nicht so aufgefallen.

Meine Freude ist gross, obwohl ich langsam nicht mehr weiss, was auf mich weiter zukommt. Es wird bereits die 3. Runde sein (erste war ein Telefoninterview, ca 45 min lang mit dem zuständigen Rekruter (fast nur auf Englisch, aber auch schon alles mögliche gefragt- Motivation, Lebenslauf, sogar Fachlenntnisse etc, das 2. Termin vor Ort mit dem Geschäftsführer und mit dem Rekruter, dann noch 2 anderen MA bei dem Rundgang kennen gelernt- ihnen noch 2-3 Fragen gestellt). Dieses Mal (in guten 3 Wochen) werden zum Teil die gleichen Personen dabei sein (Geschäftsführer, 2 oben genannten Kollegen), zum Teil- kommen neue dazu (HR Director (was auch immer das heist) und nicht mehr der Rekruter und noch ein Abteilungsleiter aus der französischen Niederlassung). Alle Fragen sind langsam aber gefragt, die Stelle sehr ausführlich vorgestellt, die Firma ebenfalls....Mir fallen langsam nicht viele Fragen ein....Meine Frage, ob bei dem 3. Termin ich eine Präsentation halten soll, eine Aufgabe bekommen soll oder irgendeine Art Prüfung (ein kurzes Assessment oder ähnlich) hat mein Ansprechpartner it einem "Nein" beantwortet....Ich bereite mich nun vor....Studiere weiter die fachliche Seite.....Sonst weiss ich nicht so recht, was ich vorbereiten soll....

Die Anstellungsbedingen haben wir allerdings noch nicht diskutiert..ich durfte nur meine grobe Gehaltsvorstellungen nennen...
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 20.07.2016, 18:03    Titel:

Das hört sich ja supergut an! Deine Gehaltsvorstellung wird schon grob passen, sonst wärst du rausgefallen oder das schon thematisiert worden. Scheint so, dass das das finale Gespräch wird, bei dem du (anschließend oder gleich) ein Angebot bekommst.

Es kann auch gut sein, dass die alle Fragen nochmal stellen, diesmal sind ja teilweise andere Leute dabei, die ja nicht wissen können, welche du schon alle beantwortet hast. Die Fragen an sich sind ja auch nur das "Rohmaterial" man will einfach wissen, wie, also auf welche Art du antwortest, also wie du denkst, wie du Lösungen findest. Vorbereiten kannst du dich da nicht großartig. Sei, wie du bist und wenn das passt, ist es gut. Sieht doch so aus, als haben Sie großes Interesse an dir und in dem Stadium suchen sie eher nach Bestätigung für ihre Annahme, du könntest die Richtige sein. Nichtsdestotrotz ist das kein Freifahrtschein in den neuen Job. Sie werden mehrere eingeladen haben und alle sind potentielle Kandidaten. Es gibt halt nur einen Job, das kannst du dir gleich klar machen. Du bist jetzt schon mal sehr weit gekommen und hast viele hinter dir gelassen. Egal, wie es ausgeht, du kannst stolz sein.

Aber siehste mal, deine "dumme" Antwort war gar nicht so dumm. Ich kann mir gut vorstellen, dass es gut angekommen ist, dass du so warst, wie du bist. Nichts schlimmer als ein Bewerber mit auswendig gelernten Antworten, der null eigenes Profil hat und der zwar nichts Falsch gemacht hat, den man aber auch nicht will, weil man ihn nicht "greifen" kann und somit auch nicht weiß, ob er ins Unternehmen passt oder nicht.
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