Stärken und Schwächen Vorstellungsgespräch

Fragen zum Vorstellungsgespräch: Welche Kleidung ist am besten? Welche Vorbereitung ist nötig? Welche Fangfragen werden gestellt? Wie bekomme ich meine Aufregung in Griff?
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cari
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brauche dringend Hilfe

Beitrag von cari » 07.03.2010, 13:15

Hallo alle zusammen !
Ich habe ein ziemliches Problem.
Morgen habe ich in Köln in einem Reisebüro als Reiseverkehrskauffrau einen Termin zu einer "Befragung" die ungefähr 1 1/2 Stunden gehen soll.
Leider kann ich mir nicht vorstellen was es mit dieser BEfragung auf sich hat.
Ein schriftlicher Test?
Davor soll ein kurzes kennen lernen stattfinden..

Bitte um schnellst mögliche Antworten !
Danke im Voraus Smilie

Sorex
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Beitrag von Sorex » 17.03.2010, 11:16

Hallo an alle!
Ich hab in Kürze wahrscheinlich ein Vorstellungsgespräch bei der saarländischen Polizei, "wahrscheinlich", weil ich erstmal durch den Arzt kommen muss. Bin aber ziemlich zuversichtlich, dass das klappt. Auf jeden Fall bin ich mich jetzt schon am vorbereiten und da hab ich mir gedacht, dass ich bei dem Punkt mit den Stärken und Schwächen, meine Stärken mit meinem Hobby vergleiche... so in der Art:

Ehrgeizig: Wie Sie ja bereits wissen bin ich ein leidenschaftlicher Breakdancer und bei diesem Hobby ist es so, dass man viel Kraft und Training investieren muss, damit man kleinste Erfolge sieht. Es kann mitunter auch vorkommen, dass man für bestimmte Tricks Jahre braucht, um sie eingermaßen gut zu beherrschen. Ohne Ehrgeiz und Willen würde man da nicht weit kommen.. blabla usw.

Ich könnte jetzt eig jede meiner Stärken mit diesem Hobby vergleichen, zb auch Teamfähigkeit, weil ich ja auch in einer Gruppe tanze.

Könnte man das so bringen oder sollte ich mir lieber andere Vergleiche "ausdenken"?

MfG

vanderloo
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Vorstellungsgespräch Polizei

Beitrag von vanderloo » 10.04.2010, 13:54

Hallo,

gerade für den Polizeibereich ist Teamfähigkeit natürlich besonders wichtig. Das wird auch in Seminaren vermittelt.

Habe hier die eine oder andere Antwort mit einem leichten Schmunzeln gelesen. :)

Für dein Test der Polizei bzw. das Assessment-Center der Polizei bietet es sich immer an, dementsprechend vorzubereiten. In dem Polizei Auswahlgespräch solltest Du Dir auf jeden Fall Gedanken zu Deinen Werten machen. Z. B. Gerechtigkeit, Freie Meinungsäußerung usw.

Deine Stärken finde ich gut hergeleitet und zielgerichtet erläutert. Zu den Schwächen kann man z. B. anführen, dass man neugierig od. unordentlich ist.
Du kannst aber auch mit einem Augenzwinkern etwas Witziges am Anfang sagen. Z. B.: Deine Schwäche ist Schokolade. :D

Das ist sympathisch und ermöglicht Dir eine gute Gesprächsführung.

cari
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Probearbeiten Reiseverkehrskauffrau

Beitrag von cari » 18.04.2010, 18:33

Halloo...
ich habs jetzt bis zum "Praktikumstag" in einem Reisebüro geschafft..
weiß jemand vielleicht was mich da so erwarten könnte?

Frisch_ling
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Vorstellungsgespräch FH

Beitrag von Frisch_ling » 23.06.2010, 23:27

Hallo! ich will mich etwas auf das vorstellungsgespräch an der FH zum studium internationales management bewerben und vorbereiten.

könnt ihr mir sagen ob das ok ist: es wäre ganz ehrlich und doch weiß ich nicht ob ich nicht eher anderes sagen sollte

VORTEILE:
- zielstrebig
- loyal
- kompromissbereit
- Einfühlungsvermögen (Gruppe, "andere")
- kann zu meinen Fehlern stehen und einsehen, diese versuch ich dann aber zu kompensieren und daraus zu lernen

NACHTEILE:
- manchmal zu genau (perfektionsistisch)
- schusselig
- ungeduldig
- teilweise unkonzentriert
- nicht sehr flexibel
- mangelnder Orientierungssinn


was sollte ich kürzen/weglassen?
sollte ich doch eher bei nachteile erwähnen weil zb französisch kenntnisse auch gefordert sind, dass ich da leider ein kleines defizit habe (weil lehrer leider zu nix war) aber ich eben schon maßnahmen gesetzt hab um das zu ändern, weil ich noch 2 wochen nach paris auf sprachkurs gehen werde?

hm... leider hab ich soviel nachteile an mir...die stimmen aber leider.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 24.06.2010, 20:22

Ohne nähere Erklärung lassen sich die Vorteile und Nachteile natürlich schwer nachvollziehen.
- loyal
Inwieweit ist das denn in einem Studium wichtig?
- kompromissbereit
Dann könnte man auch entgegnen, dass du wenig durchsetzungsstark bist und lieber nachgibst, als einen richtigen Weg zu verfolgen.
- manchmal zu genau (perfektionsistisch)
- schusselig
Liest sich wie ein Widerspruch.

Frisch_ling
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Beitrag von Frisch_ling » 24.06.2010, 23:51

danke

also ist loyal sonst nicht zu erwähnen. meinte das allgemein. nicht aufs studium bezogen bzw find ich loyal sollte man sein, wenn man in einem team arbeitet

kompromissbereit: ok sollte ich vllt nicht erwähnen bzw. anders auslegen z.B. wenn mich andere überzeugen können, dass ihr vorschlag tatsächlich besser ist als meiner, nehm ich diesen gerne an oder baue in aus (falls ich das überhaupt dann sage)

es schließt sich in meinem fall nicht aus schusselig und trotzdem perfektionistisch zu sein. das schusselige kommt von meiner häufigen unkonzentriertheit. bin ich aber mal voll bei der sache bin ich total genau und schaff es ewigkeiten daran zu sitzen zb eine präsentation zu gestalten (da formatier ich dann ewig lang herum und jedes zeichen muss "richtig formatiert" sein)

bounce
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Vorstellungsgespräch Pharma-Assistentin

Beitrag von bounce » 20.07.2010, 00:36

Hallo Zusammen,

ich kann mich als Pharma-Assistentin in einem Sanatorium Vorstellen.
Ich freue mich sehr, bin jedoch sehr nervös! Auch weiss ich nicht genau was mich dort erwartet, da ich bis jetzt immer in einer öffentlichen Apotheke gearbeitet habe.

Sie suchen eine fachlich Versierte und kundenorientierte Persönlichkeit, was soll ich darunter genau verstehen? und was genau ist ein innovatives Team?

meine Stärken:
- Anpassungs & Teamfähig, arbeite aber auch gerne Selbständig
- Verantwortungsbewusstsein
- lernwillig
- belastbar ( wie erklärt man das ausführlich z.b mit einem Beispiel?)
- zuverlässig ( Beispiel?)

schwächen:
- wenig Berufserfahrung, da Lehre erst vor 2 Jahre abgeschlossen und nur Teilzeit gearbeitet,
- selbstkritisch
- überpünktlich, nie zu spät
- zu Beginn eher schüchtern, ändert sich aber schnell
- plane gerne sehr genau und weit voraus, da ich gerne gut vorbereitet bin
- immer in einer öffentlichen Apotheke gearbeitet....

habt ihr änderungs oder Ergänzungsvorschläge?

auch weiss ich nicht was ich antworten soll, wenn sie mich fragen wieso ich die Stelle will und wieso sie genau mich anstellen sollen.

Wie findet ihr das:
Îch bin Motiviert etwas neues anzufangen und nach dem Mutterschaftsurlaub weiter zu arbeiten um am Ball zu bleiben und abwechslung zum Mutter dasein. diese Stelle ich sehr interessant finde, gerne im Team und mit Kunden arbeite, 20% meiner Vorstellung entspricht, ich auch bereit bin bei Vertretungen mehr zu arbeiten und der Arbeitsort nicht idealer sein könnte.

Werde mich auch noch ein bisschen mehr in Psychologie, psychotherapie und was diese Klinik sonst noch für abteilungen hat vertiefen.

Naja, whrs. mache ich mir viel zu viele Gedanken, aber das wäre mein absolut favorit Job!! ein Traum.

Was würdet Ihr noch ändern, ergänzen, weglassen etc?

Besten Dank für Eure Hilfe.

Bounce

Chancen
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Beitrag von Chancen » 20.07.2010, 02:42

schwächen:
- wenig Berufserfahrung, da Lehre erst vor 2 Jahre abgeschlossen und nur Teilzeit gearbeitet

- selbstkritisch -> ist etwas positives, da man Fehler erkennt und abstellen kann

- überpünktlich, nie zu spät -> eine sehr wichtige Eigenschaft

- zu Beginn eher schüchtern, ändert sich aber schnell -> kann man mit Leben und auch so erwähnen

- plane gerne sehr genau und weit voraus, da ich gerne gut vorbereitet bin -> solang das dich nicht einschränkt was spontane Änderungen betrifft ist doch gut

- immer in einer öffentlichen Apotheke gearbeitet -> viel Kundenkontakt mit verschiedenen Menschengruppen, Kundenorientiert...


20% deiner Vorstellung entspricht... ich würde nie im Leben jemanden Einstellem dem die Arbeit nur zu 20% gefällt, d.h. 4/5 Arbeitstagen hast du keine Lust


Informier dich was für Abteilungen es dort gibt, was dich besonders daran interessiert und wie du deine Stärken dort einbringen kannst.

SabrinaV
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Beitrag von SabrinaV » 26.10.2010, 16:27

In meinem Vorstellungsgespräch (als Assistenz der Abteilungsleitung) habe ich als Stärken und Herausforderungen genommen:

+
Loyalität und Verschwiegenheit,
Flexibilät und Struktur in meiner Arbeitweise
hohe Motivation

-
ruhiger/gelassener werden,
mich selber präsentieren

Schokoladenkuchen
(mein Gegenüber hat herzlich gelacht und gefragt, ob ich denn mal Kostproben mitbringe, er wäre Schokoladenliebhaber ;))

Natuerlich war es ein Risiko, aber ich hatte ein gutes Gefühl im Gespräch und wir haben während unserer Konversation viel gelacht

sehr selbstkritisch zu sein finde ich als Schwäche auch ok, wenn man es noch gut verkaufen kann, denn zuviel Selbstkritik wird von vielen als mangelnem Selbstvertrauen gewertet...

Lena M.
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Beitrag von Lena M. » 11.11.2010, 22:26

@ Sabrina V

Hast Du die Stelle dann bekommen? (ist ja auch immer interessant, wie's nach so nem Gespräch ausgeht)

arensentia
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Beitrag von arensentia » 29.11.2010, 19:29

.
Zuletzt geändert von arensentia am 05.12.2019, 18:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 30.11.2010, 19:49

Gut ist es dabei, dass du zu einigen Schwächen auch angibst, wie du damit umgehst bzw. wie du sie "bekämpfst". Das macht bestimmt einen guten Eindruck.

Smooke
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Beitrag von Smooke » 07.12.2010, 18:21

Also ich habe ien Problem eine Schwäche von mir zu bennen.
Ich frage manchmal zu oft nach, also ich Frage lieber noch 2 3 mal nach wenn ich mir nicht sicher bin, bevor ich etwas falsch mache

Teddyhamster
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Beitrag von Teddyhamster » 12.12.2010, 14:12

Meine Schwächen:

- zu genau (ist gerade positiv, wenn man in der Buchhaltung arbeiten will)

- ich bin nicht mehr so belastbar

Letzteres ist ein ko-Kriterium, aber es trifft den Punkt. Ich kann nicht mehr zwei Vollzeitstellen über Wochen und Monate gleichzeitig abdecken, das hat mich krank gemacht.
Diese Schwäche habe ich erst einmal in einem Vorstellungsgespräch genannt, aber ich sah mich wieder mit zwei Vollzeitstellen gleichzeitig konfrontiert.

Meine Stärken:

- sehr schnelle Auffassungsgabe
- sehr gutes Zahlengedächtnis

juchas
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Beitrag von juchas » 14.12.2010, 10:10

also ich habe bei einem Vorstellungsgespräch wo ich mich um eine Ausbildung zum Krankenpfleger beworben habe ich gesagt meine Schwäche wäre das ich mich gerne VERQUATSCHE wenn ich in ein Patientenzimmer eintrete und das ich anstatt 5 Min leider 10 Min brauche und die Pfleger mich schon aus dem Zimmer holen müssen.

Zu meinen Stärken zählt das ich wirklich sehr einfühlsam und auf die Patienten zugehe so besänftige ich auch "temperamentvolle Herschaften"

silver
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Beitrag von silver » 24.04.2011, 18:50

Ich verlängere den Thread nochmal - er wird wohl ewig aktuell bleiben.

Ich habe in ein paar Tagen mein erstes Vorstellungsgespräch und frage mich gerade, wie wohl meine Schwächen ankommen bzw. ob ein "no-go" dabei ist (eigentlich sind sie doch alle blöd)
Da mir aber zahlreiche Schwächen eingefallen sind, komme ich mit Eurer Hilfe und ein paar Streichergebnissen vielleicht doch noch auf einen grünen Zweig :)

Ich fange mal an:
- ich halte sehr viel auf meine Ehrlichkeit. Das ist sicherlich auch eine respektable Stärke, allerdings habe ich im Laufe der Zeit hier und da schonmal vorgehalten bekommen "zu ehrlich" zu sein sprich den Leuten vor den Kopf zu stoßen. Da ich ja durchaus lernfährig bin, schaffe ich es inzwischen mit meiner Meinung einfach mal hinter'm Berg zu halten oder eine Höflichkeitslüge von mir zu geben. Aber ehrlich gesagt widerstrebt mir das immernoch. :?
Den letzten Satz kann ich mir natürlich verkneifen - wie gesagt, ich hab ja gelernt :lol:

- ich habe einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Schön, ich bin ein sozialer Mensch. Dazu bin ich ja, wie erwähnt sehr ehrlich und besitze zudem das Rückgrat (dazu später ein eigener Punkt), zu meiner Meinung zu stehen. Diese Kombination hat aber auch schon dazu geführt, dass ich mich - ungefragt - für andere Menschen eingesetzt habe und hinterher selbst die Gelackmeierte war, weil besagte Menschen, für deren Recht ich ungefragt kämpfen wollte gar keine Lust hatten, diesen Kampf auszufechten und alles als "ach, ist doch gar nicht so schlimm" abgetan haben.
Ich würde behaupten, ich habe aus diesen Erfahrungen gelernt und diese Eigenschaft abgestellt. Ist das nun noch eine Schwäche die ich nennen kann (ich würde ja gerne - beherrsche mich aber) oder nicht? Man soll doch Schwächen angeben und dann erwähnen, dass man gegen sie vorgeht.

Hier mein Favorit der unverfänglicheren Schwächen:
- ich kann sehr schnell reden und merke das nicht immer. Wenn ich mir der Situtation bewusst bin - z.B. wenn ich einen Vortrag halte - habe ich das aber absolut im Griff.
(Wenn nicht, dann rede ich aber manchmal auch schneller, als ich denke und verhaspele mich. Aber auch wenn ich mich nicht verhaspele rede ich trotzdem schneller, als andere zuhören können...)
Kann man sowas aufführen? (In der Stellenaussschreibung war von Kunden- und Behördenkontakt die Rede.) Wie gesagt mit dem Zusatz, dass ich durchaus auch langsam reden kann.

- ich muss immer alles hinterfragen. ("Ja, aber warum ist das so?") Dabei kann ich mich bei Recherchen vom Hölzchen auf's Stöckchen verleiten lassen. Da ich andererseits aber auch unter Zeitdruck sehr gut arbeiten kann (auch dazu später mehr) schaffe ich es dennoch immer am Ende eine gute Arbeit abzuliefern.
Wenn ich mein Gegenüber als Kompetent erachte, bin ich aber auch durchaus in der Lage ein Fakt mal einfach mal Fakt hinzunehmen. (Wenn nicht, dann aber auch nicht - aber das muss ich ja nicht erwähnen. Wobei das wohl quasi schon mit Rotstift zwischen den Zeilen steht. Aber auch hier gilt: mit Part 2 der Erläuterung kann ich ja hinter'm Berg halten.)

Im Grunde komme ich - sei es nun abgedroschene Phrase oder nicht - immer wieder dazu, dass man jede Schwäche auch als Stärke auslegen kann (und umgekehrt) es kommt halt auf die Situation an. Und ich bin fast geneigt das, sollte ich wirklich nach meinen Schwächen gefragt werden, so zu formulieren. Oder besser nicht?

So gesehen kann ich die Liste noch viel weiter fortsetzen auch mit Stärken.

- Ich bin durchsetzungsfähig - oder doch eher dickköpfig?

- Ich bin ein Mensch mit Rückgrat, der zu seiner Meinung steht und sie auch verteidigen kann - oder bin ich doch nur rechthaberisch?

- Ich treffe Entscheidungen gern im Team - oder bin ich doch nur entscheidungsunfreudig (weil ich bei meinen endlosen Recherchen genauso viele Pros wie Kontras gefunden habe).

Zudem hätte ich noch zwei Punkte, von denen ich schon beschlossen habe, dass ich sie besser nicht nenne. Oder?

- Ich kann hervorragend unter Druck arbeiten. Schüttet mich mit Aufgaben zu, die ich parallel erledigen soll und ich laufe zu Hochtouren auf.
Das heißt aber auch schonmal gerne, dass ich ohne Druck alles aufschiebe, bis ich eben doch Druck kriege - Zeitdruck. Trotzdem liefere ich dann eine gute Arbeit ab. (Wie gut wäre sie erst, wenn ich meine Zeit besser nutzen würde *lol*)

- Ich tue mich schwer, zu deligieren (weil ich an der - wie selber finde - fürchterlichen Eigenschaft leide, zu meinen, dass ich es selbst am besten mache) :roll:


Tja und da ich nicht nur schnell reden sondern auch schnell tippen kann, werden Forenbeiträge von mir auch schonmal sehr lang.
Ich danke denjenigen von Euch, die bis hierher durchgehalten haben ;)

Serum114
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Beitrag von Serum114 » 14.07.2011, 17:44

ich hab morgen ein Vorstellungsggespräch und denke auch noch über meine schwächen nach.
kann man sowas sagen wie Minderwertigkeitskomplexe? also jetzt nicht auf arbeit aber in der freizeit wenn man das gefühl hat man würde für jemanden nicht wichtig sein oder einem was bedeuten. Oder es wird in einem Gespräch etwas gesagt, ich denke es ist ne anspielung auf mich und trotz das man sagt es ist keine anspielung auf mich denk ich weiter drüber nach und frag trotzdem nochma nach. (also denk zuviel über kleinigkeiten nach)
Und dann hab ich eine Schwäche jetzt erst gemerkt das wenn ich bei einer Teamarbeit bin und mein partner quatscht nur und arbeitet nicht mit das ich dann genervt bin von der person und eventuell dann auch mal meine Meinung sage darüber nur halt in nem etwas gereizten ton. is das zu krass?

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 17.07.2011, 16:44

Generell von Minderwertigkeitskomplexen zu sprechen, halte ich nicht für eine gute Idee.
Und dann hab ich eine Schwäche jetzt erst gemerkt das wenn ich bei einer Teamarbeit bin und mein partner quatscht nur und arbeitet nicht mit das ich dann genervt bin von der person und eventuell dann auch mal meine Meinung sage darüber nur halt in nem etwas gereizten ton.
Dies ist dagegen schon ein besserer Ansatz, weil du damit auch zeigst, welche Arbeitseinstellung du hast und was du unter Teamarbeit verstehst. Dass du dann gereizt bist, solltest du allerdings nicht sagen, sondern viel mehr, wie du mit dieser Schwäche zukünftig umgehen willst, also was du machen kannst, um so einen Kollegen zur Mitarbeit zu bewegen.

marcOcram
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Beitrag von marcOcram » 17.10.2011, 20:08

Auch wenn hier lange nichts mehr gepostet wurde.

Ich habe diese Woche ein Vorstellungs(gruppen-)gespräch und reflektiere gerade über meine Stärken und Schwächen.

Was sind Ihre Stärken?

Meine Stärken liegen darin, dass ich unter Stress eine sehr hohe Belastbarkeit zeige, darunter jedoch nicht meine Sorgfalt verliere, damit ich immer einen guten Überblick über die Aufgabe habe. Des Weiteren habe ich eine große Geduld und Ausdauer, die es mir erlauben längere Zeit nach einem Fehler zu suchen, um ein Problem zu lösen, welches auch bei unserer Projektarbeit der Fall war. Zusammen ergeben die letzten Komponenten ein Zusammenspiel, welches mir erlaubt selbst unter großem Stress und Zeitdruck, eine Aufgabe sorgfältig und sachgemäß, auch über einen längeren Zeitraum über, zu bearbeiten. Als weiteren Aspekt, sehe ich, dass ich selbstständig oder im Team arbeiten kann und mich der gegebenen Situation anpassen kann und gegebenenfalls anderen erkläre, wie eine bestimmte Funktion funktioniert.

Was sind Ihre Schwächen?

Früher war ich immer sehr selbstkritisch zu mir, was sich sehr nach Klassenarbeiten gezeigt hat. Mittlerweile habe ich gelernt mit dieser Schwäche umzugehen und weiß, dass ich nach einer Arbeit meinen Abstand vom Thema brauche, um nicht von anderen Personen mitgerissen zu werden und über die Arbeit zu diskutieren.
Als weitere Schwäche sehe ich, dass ich nicht mit faulen Personen zusammenarbeiten kann, welchen ein Fach nicht so viel wert ist, jedoch damit anderen Personen schaden könnte, weil die Gruppenarbeit dadurch leidet. Dies habe ich früher dadurch gelöst, dass ich einfach die Arbeit anderer mit übernommen habe. Heutzutage löse ich das Problem, indem ich den anderen Gruppenmitgliedern versuche zu verdeutlichen, dass sie auch eine schlechtere Note bekommen und Sie dann mit anrege, der faulen Person bzw. den faulen Personen zu sagen, dass man Sie aus der Gruppe schmeißen würde, wenn nicht ein gewisses Niveau an den Tag gelegt werden würde.

Was meint ihr? Kommt etwas falsch rüber?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 18.10.2011, 14:55

Einige mögliche Einwände deiner Gesprächspartner:
Meine Stärken liegen darin, dass ich unter Stress Warum gerätst du in Stress? Wenn man sein Fachgebiet beherrscht und gut organisiert ist, dann sollte Stress nicht erst entstehen. eine sehr hohe Belastbarkeit zeige, darunter jedoch nicht meine Sorgfalt verliere, damit ich immer einen guten Überblick über die Aufgabe habe.
Des Weiteren habe ich eine große Geduld und Ausdauer, die es mir erlauben längere Zeit nach einem Fehler zu suchen Vielleicht vergeudest du so auch wertvolle Arbeitszeit, so dass du dann in Stress gerätst. :wink: , um ein Problem zu lösen, welches auch bei unserer Projektarbeit der Fall war.
Früher war ich immer sehr selbstkritisch zu mir, was sich sehr nach Klassenarbeiten gezeigt hat. Was war an der Selbstkritik schlecht? Das erkenne ich nicht.

marcOcram
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Beitrag von marcOcram » 18.10.2011, 21:14

Romanum hat geschrieben:Warum gerätst du in Stress? Wenn man sein Fachgebiet beherrscht und gut organisiert ist, dann sollte Stress nicht erst entstehen.
Das liegt daran, dass ich erst 19 Jahre alt bin und ich bisher nicht viele Situationen mit Stress bewältigen musste. Dies war nur bei der Projektarbeit, da dort ungeahnte Probleme auftraten. Jedoch könnte ich als Stärke lieber nennen, dass ich eine gute Organisationsfähigkeit habe, da ich bisher immer Stresssituationen vermeiden konnte.
Romanum hat geschrieben:Vielleicht vergeudest du so auch wertvolle Arbeitszeit, so dass du dann in Stress gerätst.
Wenn ich die Organisationsfähigkeit nenne, dürfte sich dieses doch wieder revidieren?
Romanum hat geschrieben:Was war an der Selbstkritik schlecht? Das erkenne ich nicht.
Es war einfach so, dass ich den Tag und den Tag danach einfach zu viel gedanklich in der Arbeit steckte, dass diese zu schlecht sei, etc. als mich auf andere Sachen zu konzentrieren.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 19.10.2011, 18:47

marcOcram hat geschrieben:Es war einfach so, dass ich den Tag und den Tag danach einfach zu viel gedanklich in der Arbeit steckte, dass diese zu schlecht sei, etc. als mich auf andere Sachen zu konzentrieren. Eine zu lange Auseinandersetzung ist wirklich nicht hilfreich, man sollte viel mehr gucken, was für Fehler man gemacht hat und wie diese in Zukunft zu vermeiden sind.

Katzeecht
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Beitrag von Katzeecht » 24.11.2011, 16:03

Hallo,

die Personlaer sind ja nicht dumm und wissen das es Bewerbungsratgeber gibt und das da drin steht, man soll sagen man ist zu perfetionistisch, zu pünktlich, was auch immer - und auch wenn man wirklich so ist klingt das einfach wie auswendig gelernt (finde ich)

Stärken sind kein Problem, die gehen ja aus dem persönlichen Profil meist schon hervor, und man fasst sie kurz zusammen.

Bei Schwächen war es etwas schwieriger, aber da ich eindeutig nach beruflichen UND privaten Schwächen gefragt worden bin hab ich spontan gesagt ich komme einfach nicht an Schuhgeschäften vorbei :lol: und da es 2 FRauen waren gabs auch ein lächeln zurück, ich hatte das Gefühl ein kleiner Spaß ist angebracht, das Gespräch war nicht so steif. Anschließend habe ich aber auch einen Punkt angesprochen der im Stellenprofil verlangt wurde und gesagt das mein Wissen dazu ein wenig eingerostet ist, ich aber bis zu Beginn am neuen Arbeitsplatz ohne Probleme mein wissen wieder auffrischen kann. Das war ehrlich, und kam hoffentlich auch ehrlich rüber.

lg katze

DickeBallerina
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Beitrag von DickeBallerina » 24.11.2011, 19:21

Huhu... mag jm. was zu meinen Stärken/Schwächen sagen? Habe morgen mein Gespräch :oops:


Stärken?

Teamplayer (hilfsbereit, zuverlässig, loyal)
Organisationstalent (optimiere gerne Arbeitsabläufe)
zielorientiert was öfters meine 1. Schwäche zur Folge hat ;)

Schwächen?
ungeduldig (mit anderen und mit mir)
sehr gute Erfahrungen im Bereich Personalentwicklung aber bei dem anstehenden breiten Aufgabenfeld sehe ich Entwicklungsbedarf bei meinen Grundkenntnissen im Bereich Personal (lernbereit)
zu selbstkritisch


Danke *HERZ*

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