Studienabbruch - Ausbildung beginnen - Tipps zur Bewerbung

Informationen und Fragen zum Bewerbungsablauf, zu einzelnen Elementen der Bewerbungsmappe und zu individuellen Formulierungen. Wie soll eine Bewerbungsmappe aufgebaut sein? Welche Fakten gehören in ein Anschreiben? Welche Formulierungen sollten unbedingt vermieden werden?
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Caroline
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Studienabbruch - Ausbildung beginnen - Tipps zur Bewerbung

Beitrag von Caroline » 02.02.2009, 18:21

Bewerbung nach einem Studienabbruch

Ein Studienabbruch stellt ein einschneidendes Ereignis und einen wichtigen Wendepunkt im Leben für die Hilfesuchenden dar. Die Brisanz ergibt sich vor allem daraus, dass in der heutigen Bildungsgesellschaft viel Wert auf formale Bildungsabschlüsse gelegt wird. Daher orientieren sich viele Hilfesuchende schnell neu und streben nach dem Studienabbruch in den meisten Fällen eine Ausbildung an. Damit der am Wendepunkt eingeschlagene Weg sich als der richtige erweist, soll dieser Strang eine einführende Hilfe für die Bewerbung sein und Tipps zur Wegbeschreibung nach dem Studienabbruch geben.

Für viele Unternehmen sind Studienabbrecher bzw. Umorientierer durchaus eine attraktive Zielgruppe bei der Besetzung von Ausbildungsstellen, denn im Vergleich zu Schulabgängern bringen sie einige Vorzüge mit. Da nicht unbedingt nur schlechte Leistungen Gründe für einen Studienabbruch sind, werden sie als sehr leistungsbereit, leistungsfähig und motiviert eingeschätzt. Außerdem verfügen sie schon über erste Fachkenntnisse, haben sie in das wissenschaftliche Arbeiten hineingeschnuppert und besitzen oftmals vielfältige praktische Erfahrungen. Dementsprechend sind Studienabbrecher in einer Ausbildung effektiver und effizienter einzusetzen. Die Gefahr, dass Studienabbrecher die Ausbildung leistungsmäßig nicht schaffen oder aus anderen Gründen abbrechen, ist bei ihnen geringer als bei „normalen“ Schulabgänger. Die eigenen Vorzüge sollten daher im gesamten Bewerbungsprozess gut dargestellt werden.

Erstellung des Anschreibens (im Normalfall)

  • Wenn Personen sich nach einem Studienabbruch bewerben wollen, dann sitzen viele Bewerber vor dem Computerbildschirm mit dem geöffneten Textverarbeitungsprogramm und überlegen verzweifelt, wie sie ihren Studienabbruch im Anschreiben möglichst gut verpacken können. ABER: Das ist die falsche Herangehensweise! Zuallererst sollte ein argumentatives Grundgerüst erstellt werden, als wenn es diesen Studienabbruch nie gegeben hätte. Wenn dieses argumentative Grundgerüst fehlt, dann ist selbst die schönste Verpackung sinnlos. Mit dieser Vorgehensweise kann man sich besser auf die Motivation und eigenen Vorzüge FÜR die angestrebte Ausbildung, die dem potentiellen Arbeitgeber unterbreitet werden, konzentrieren. Wenn eine überzeugende Version des Anschreibens erstellt wurde, kann der Studienabbruch in den weiteren Versionen bei Bedarf immer noch eingebracht werden.
  • Der Studienabbruch sollte aufgrund negativer Assoziationen möglichst nicht als solches im Anschreiben benannt werden.
  • Wenn der Studienabbruch im Anschreiben eingebracht werden soll, dann im Normalfall den Studienabbruch möglichst nicht in den ersten zwei Absätzen ansprechen; dort schreibt man nämlich etwas über die Eignung und Motivation FÜR die ausgewählte Ausbildung.
  • Wenn der Studienabbruch im Anschreiben erwähnt wird, dann unbedingt die positiven Aspekte der Studienzeit und die sich daraus ergebenden Erfahrungen hervorheben. Je mehr die fachliche Richtung des Studiums mit der angestrebten Ausbildung übereinstimmt, desto leichter lassen sich dabei Vorteile der Studienzeit finden. Mögliche Kenntnisse aus der Studienzeit: bisherige Prüfungsleistungen, Zwischenprüfungen, Fachkenntnisse, methodische Kenntnisse, Fremdsprachenkenntnisse, Sprachkurse, Auslandsaufenthalt, Seminararbeiten, Praktika, Weiterbildungen, Nebenjobs.
  • Häufiger Fehler bei Formulierungen: Viele Umorientierer schreiben, dass ihre Erwartung hinsichtlich des Studiums und des Studienfachs nicht erfüllt wurden. Diese Formulierung kann zu Ungunsten des Bewerbers interpretiert werden: der Bewerber hat sich entweder vorher nicht ausreichend informiert und/ oder die Erwartungen waren unrealistisch, naiv etc.
Für den Personalentscheider ist es durchaus interessant, mehr darüber zu erfahren, wie es zum Studienabbruch kommen konnte. Allerdings bietet das Anschreiben nur eingeschränkt Platz für eine ausreichende Begründung. Des Weiteren soll das Anschreiben gerade zur Darstellung der eigenen Vorteile und nicht so sehr zur Rechtfertigung des bisherigen Lebens dienen. Prinzipiell gilt: Je länger das Studium schon fortgeschritten war, bis es zum Studienabbruch kam, und je mehr sich Studienrichtung und angestrebte Ausbildungsrichtung unterscheiden, desto kritischer sind die Personalentscheider.

Alternative: Studienabbruch als eindeutigen Bruch kennzeichnen

  • In einigen Fällen hat sich für Hilfesuchenden ein Studium vor allem fachlich als absolute Fehlentscheidung erwiesen, so dass die Studienrichtung und die angestrebte Ausbildungsrichtung wenig kompatibel sind und sich auf der fachlichen Seite keine Zusammenhänge finden lassen. Dann hat man im Anschreiben durchaus die Möglichkeit, diese Fehlentscheidung klar als solche zu benennen.
  • Aber auch bei dieser Alternative reicht es nicht aus, nur Folgendes zu schreiben: „Ich habe mich dafür entschieden, mein Studium zum … abzubrechen und danach eine Ausbildung zu beginnen.“ Stattdessen muss deutlicher zur Geltung kommen, dass man die Verantwortung für diese Fehlentscheidung übernimmt und die Reife zum Umgang mit dieser Situation besitzt.
Zuletzt geändert von Caroline am 02.02.2009, 18:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Caroline
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Beitrag von Caroline » 02.02.2009, 18:22

Formulierungen Studienabbruch

Im Folgenden findet ihr ein paar Formulierungen für den Studienabbruch. Die Formulierungen sollen vor allem als Anregung dienen und nicht die ultimative „Verpackung“ für einen Studienabbruch darstellen. Denn jede Situation und Entscheidung ist individuell. Eine für euch geeignete Formulierung macht aus, dass sie einzigartig ist.

„Derzeit studiere ich ... an der Universität ... im 3. Semester, so dass ich über Vorkenntnisse in … verfüge. Bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsbetrieb bin ich dann aufgrund meiner persönlichen Interessen für ... und ... auf Ihr Unternehmen aus ABC-Branche gestoßen.“

„In meinem Studium eignete ich mir neben fachlichen Kenntnissen auch methodische Kenntnisse an, die ich zukünftig gerne in einer Ausbildung anwenden würde.“

„Zurzeit studiere ich ... an der Universität ... im 3. Semester. Obwohl ich alle bisherigen Prüfungen bestanden habe, fehlt mir der unmittelbare Praxisbezug beim Studium, so dass ich als … arbeiten möchte, um hierbei meine Fähigkeiten besser einzusetzen.“

„Die Erfahrungen aus meinem Studium möchte ich in eine Ausbildung einbringen. Neben exzellenten Englisch- und Spanischkenntnissen bin ich schon in der Lage, fachlich anspruchsvolle Aufgaben selbstständig zu lösen. Ich bin sehr motiviert, diese Ausbildung erfolgreich abzuschließen.“

„Derzeit studiere ich … an der Universität … Die dort gewonnenen Kenntnisse über … möchte ich in einer Ausbildung nutzen. Darüber hinaus habe ich in kaufmännischen Praktika gemerkt, dass ich im direkten Kundenkontakt mein Fachwissen am besten einsetzen kann.“

„Da ich vor und neben meinem Studium immer praktisch tätig war und mir derzeit vor allem die direkte Umsetzung der Theorie in die Praxis fehlt, strebe ich eine Ausbildung an.“

„Während der vergangenen zwei Jahre habe ich gemerkt, dass ich erfolgreicher bin, wenn ich nach der Auseinandersetzung mit der Theorie diese sofort praktisch umsetzen kann.“

„Zurzeit studiere ich … an der Universität ... im 8. Semester. Da meine Stärken aber mehr in der Praxis liegen und ich dabei mein Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge mit persönlichen Kundenkontakt kombinieren kann, möchte ich eine Ausbildung zum … absolvieren und mein Vorwissen einbringen.“

„Während des Studiums eignete ich mir umfangreiche Kenntnisse in ... an. Der fehlende Praxisbezug im Studium und die nicht zeitgemäße Studienorganisation hinderten mich allerdings daran, meine optimale Leistungsfähigkeit abzurufen. Deswegen bevorzuge ich nun einen Arbeitgeber, bei dem ich die Theorie sofort in der Praxis umsetzen kann. Ich werde die Ausbildung mit überdurchschnittlichem Engagement betreiben, da diese Ausbildung die Grundlage meines Berufslebens sein wird.“

„... ich bin ein flexibler und lernbereiter Mensch, der eine neue Herausforderung in einem internationalen Umfeld sucht. Meine Flexibilität habe ich bei ... unter Beweis gestellt. Durch mein Studium habe ich mir schon umfangreiches Wissen in … angeeignet, welches ich in Zukunft in Ihrem Unternehmen als ... gerne anwenden und vertiefen möchte.“

„Aus finanziellen Schwierigkeiten ist es mir nicht mehr möglich, mein Studium mit einem Abschluss zu beenden. Da ich allerdings unbedingt einen weiteren Bildungsabschluss anstrebe, schon über viel Fachwissen verfüge und sehr motiviert bin, möchte ich eine Ausbildung zur … absolvieren.“

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Caroline
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Beitrag von Caroline » 02.02.2009, 18:24

Anschreiben Studienabbruch

Hier im Forum gab es schon viele Bewerber, die einen Studienabbruch hinter sich haben. Die folgenden Anschreiben sollen als Übersicht dienen, wie andere Bewerber damit umgegangen sind. Die Anschreiben können zwar als Musterbewerbung genutzt werden, man sollte aber daran denken, dass jede Situation anders und ein Anschreiben sehr individuell ist.

Anschreiben nach Studienabbruch

Problematischer Lebenslauf nach einem Studienabbruch

Abbruch des Studiums für Ausbildung verpacken

Bewerbung nach Studienabbruch

Weiteres Bewerbungsschreiben eines Umorientierers

Studienabbruch-Bewerbung

Ausbildungsbewerbung nach Studienabbruch

Umgang mit Studienabbruch im Vorstellungsgespräch

Falls ihr weitere Anregungen und Tipps rund um die Bewerbung nach einem Studienabbruch habt, dann bitte in dieses Thema schreiben. Erfahrungsberichte von "Betroffenen" sind auch willkommen. :wink:

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 02.02.2009, 21:10

Was mir beim Thema Studienabbruch aufgefallen ist: Wenn in den Medien darüber geschrieben wird, dann immer mit dem Hinweis auf prominente Studienabbrecher (oder sogar der Aufmachung: Diese Prominenten sind trotz Studienabbruch erfolgreich!). Das Problem an der Sache ist nur, dass diese Prominenten vorrangig in den Medien arbeiten und dort ihren Platz gefunden haben. Das wird ja kaum das Ziel aller Studienabbrecher sein. Daher sind solche Artikel in den Medien unrealistisch, nur aus der Perspektive der Medien eben geschrieben. Aber besonders hilfreich für jemanden, der sein Ingenieurstudium nach sieben Semestern aus finanziellen und Familiären Gründen aufgeben muss, sind solche Promi-Artikel nicht.

felio2002
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Beitrag von felio2002 » 17.11.2010, 10:59

Hallo,

habe eine Freundin die Jura studiert und nun durch die Bachalor Umstellung wohl Probleme bekommt dieses zu beenden und sich nun umorientieren möchte bezüglich einer Ausbildung. Wie bringt man diesen Aspekt in einer Bewerbung unter!

LG

Felio

liih
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Beitrag von liih » 17.01.2011, 10:25

Hallo!

Ich sitze gerade an meinem Bewerbungsschreiben und frage mich, welche Anlagen ich mitschicken muss. Lebenslauf ist ja selbstverständlich, aber muss ich meine letzen 2 Schulzeugnisse + Transcript of Records von der Uni mitschicken oder nur die Schulzeugnisse? Sollte man bei einem Auslandssemester auch irgendwelche Bestätigungen mitschicken?


lg, liih :)

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 17.01.2011, 22:53

Für was willst du dich bewerben, was hast du darüber hinaus vorzuweisen?

Müssen muss man nichts.

liih
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Beitrag von liih » 18.01.2011, 12:49

Knightley hat geschrieben:Für was willst du dich bewerben, was hast du darüber hinaus vorzuweisen?

Müssen muss man nichts.
Ich habe vor mich fuer Ausbildungsstelllen zur Chemielaborantin zu bewerben. Neben den Schulzeugnissen habe ich noch meinen Erasmus-Auslandsaufenthalt, habe nebenbei in einem Buero gejobbt und ein Praktikum in der IT-Branche absolviert. Leider habe ich keine Praktika nach meiner Schulzeit gemacht, da ich gleich zum WS angefangen hatte zu studieren (Deutsch/Englisch LA Gym).

Und muessen muss man natuerlich nichts, wenn man auch nichts will. Jedoch bin ich gerade mitten im Auslandssemester und wuerde mich freuen, wenn mir jemand sagen kann, ob ich meine bisherigen Studienleistungen mit anhängen soll :)

JuleBule
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Beitrag von JuleBule » 09.03.2011, 15:24

Keine Ahnung, ob's nicht schon ein bissl spät ist: Ich würde Studiensachen nur mitreinheften, wenn sie etwas mit der Tätigkeit/Ausbildung zu tun haben, für die sich beworben wird.

In deinem Falle wären das Chemie-Vorlesungen oder Chemie-Praktikumsbescheinigungen.

Was ich aber so oder so reinhängen würde, wären Nachweise über besondere Englischkenntnisse (UNIcert 3 oder 4).

Ich hoffe, ich komm noch rechtzeitig und dir hilft's. :)

denkzettel
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brauch hilfe

Beitrag von denkzettel » 27.06.2011, 15:29

möchte mich demnächst bewerben und habe hier eine version meiner bewerbung...vllt könnt mir helfen und paar tipps geben....

im vorraus schon einmal danke!!! ;-)


Sehr geehrter Herr xxxxx,
hiermit möchte ich mich bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz als Sport- & Fitnesskaufmann, zum nächst möglichen Termin bewerben.
Zurzeit studiere ich Soziale Arbeit an der Fachhochschule Köln. Da sich das Studium sehr theoretisch gestaltet, habe ich mich entschieden, mich hinsichtlich meiner Berufsausbildung neu zu orientieren.
Mein Ziel ist es einen Ausbildungsberuf zu ergreifen der meinen Fähigkeiten entspricht.

Ich habe ein hohes Interesse am Sport, wie auch der Fitness und Gesundheit des Menschen. Desweiteren arbeite ich sehr gerne mit Personen zusammen und habe die letzten zwei Jahre ehrenamtlich beim SV Ennert die Jugendmannschaft des 96er Jahrgangs betreut und trainiert.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.

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Donnydonatha
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Beitrag von Donnydonatha » 27.06.2011, 16:12

Dein Anschreiben ist hier unter den "allgemeinen Informationen" etwas fehl am Platz. Am Besten, liest du dir in folgenden Links die Tipps durch und erstellst dir dann einen eigenen Thread für dein überarbeitetes Anschreiben unter der Rubrik Ausbildung.
http://www.bewerbung-forum.de/forum/hae ... 20388.html
http://www.bewerbung-forum.de/anschreiben.html
http://www.bewerbung-forum.de/lebenslau ... slauf.html
:wink:

DNA
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Studiumabbruch formulieren

Beitrag von DNA » 13.07.2011, 13:42

Hallo, ich habe ein Problem. Ich habe bereits einen abschnitt über meinen Studiumabbruch formuliert, allerdings denke ich, dass ich zu ehrlich bin. Ich habe aber auch gelesen in diesem Forum, dass man nicht lange drum rum schreiben soll.Daher habe ich euch hier meinen Abschnitt gepostet um zu wissen, ob dieser so geeignet für eine Bewerbung ist:

Zurzeit studiere ich Chemieingenieurwesen an der Hochschule Niederrhein in Krefeld im 4.Semester. Dieses Studium habe ich begonnen, weil ich nach Beendigung meiner Ausbildung keine Stelle als CTA bekommen habe. Da ich gerne in diesem Bereich weiterhin tätig sein möchte habe ich ein Studium begonnen. Da ich erfolgreicher bin, wenn ich die Theorie sofort in die Praxis umsetze, möchte ich gerne für Ihren namenhaften Kunden in Köln als CTA tätig sein.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 20.07.2011, 23:05

Du kannst ein paar Sätze auch weglassen und umändern, dann würde der Absatz mehr Sinn ergeben:
Derzeit studiere ich Chemieingenieurwesen an der Hochschule Niederrhein in Krefeld im 4. Semester. Da ich allerdings erfolgreicher bin, wenn ich die Theorie sofort in die Praxis umsetze, möchte ich gerne mein Studium beenden und für Ihren namenhaften Kunden in Köln als CTA tätig sein.

DNA
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Beitrag von DNA » 02.08.2011, 14:29

hey ich dank dir für deine antwort.schöne sommertage=)

Aneres
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Beitrag von Aneres » 15.06.2013, 20:11

Hallo Leute,

ich habe dieses Semester angefangen auf Grundschullehramt zu studieren. Allerdings habe ich vor 2 Tagen die Entscheidung getroffen, dieses Studium abzubrechen, da ich gemerkt habe, dass ein Studium generell einfach nichts für mich ist. Ich bin ein Mensch der Praxis und deshalb ziehe ich eine Ausbildung zur Justizfachwirtin in Betracht. Das war eigentlich schon immer das, was ich machen wollte :roll:

Ich habe heute versucht mithilfe dieses Forums ein Bewerbungsschreiben aufzusetzen. Würde mich freuen, wenn ich dazu ein paar Verbesserungstipps bekäme, da ich von Bewerbungsschreiben kaum Ahnung habe :lol: und ich mich da echt schwer tu :oops:

Sehr geehrte Damen und Herren,
vor kurzem hatte ich die Gelegenheit eine Justizfachwirtin einen Tag lang zu begleiten und konnte so mein Vorwissen über das Arbeitsfeld weiter ausbauen. Dieser Tag hat meinen positiven Eindruck verstärkt und darüber hinaus meinen Berufswunsch bekräftigt.
Aus diesem Grunde möchte ich mich um eine Ausbildungsstelle als Justitzfachwirtin bewerben und mich hiermit vorstellen:
Mein Name ist XXX, ich bin 21 Jahre alt und studiere derzeit Lehramt an der Pädagogischen Hochschule XXX. Da ich vor und neben meinem Studium immer praktisch tätig war und mir derzeit vor allem die direkte Umsetzung der Theorie in die Praxis fehlt, strebe ich eine Ausbildung zur Justizfachwirtin an. In meinem Studium eignete ich mir neben fachlichen Kenntnissen auch methodische Kompetenzen an, die ich zukünftig gerne in einer Ausbildung anwenden würde.
Eine zielorientierte Arbeitsweise ist mir sehr wichtig. Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln, eingebunden in den Wissensaustausch eines Teams sowie die ständige Bereitschaft zur Weiterbildung, kennzeichnen meine Arbeitshaltung. Diese konnte ich in meinem Nebenjob wie auch FSJ mit Freude unter Beweis stellen. Außerdem zählen Pünktlichkeit, ein gepflegtes Äußeres sowie der Kontakt zu Menschen zu meinen Eigenschaften.
Ich hoffe nun Ihr Interesse geweckt zu haben und freue mich über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch.

Also ich bin selbst noch nicht ganz zufrieden was die Formulierung angeht ..hoffe ihr könnt mir helfen :cry:

LG

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 15.06.2013, 20:15

Aneres hat geschrieben:Das war eigentlich schon immer das, was ich machen wollte :roll:
Warum?

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Beitrag von Aneres » 15.06.2013, 22:01

Naja ...Vllt war der Ausdruck "schon immer" etwas zu übertrieben. Aber nach dem Abitur wusste ich erst nicht, was ich machen möchte. Dann hab ich den Beruf Justizfachwirtin gefunden, mir die Aufgabenbereiche genauer angeschaut und war davon echt überzeugt. Leider war zu diesem Zeitpunkt die Bewerbungsfrist überall bereits abgelaufen. Dann hat sich dieser Wunsch auf Bedrängen meiner Mutter ein Studium zu machen, leider verloren... Dann kam erst ein FSJ, ein halbes Jahr Wartesemester und dann das Studium, welches ich nun abbrechen möchte :(

Aber willst du mir mit dieser Frage sagen, ich sollte den Grund in die Bewerbung integrieren?

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 16.06.2013, 09:20

Das will ich Dir mit dieser Frage sagen... ;-)

Und gut wäre es sicher noch, einen eigenen Thread für dieses Anschreiben zu eröffnen... weil das Thema "hier" unter "sonstiges/sonstiges" läuft... ;-)

nicolay_0712
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Bewerbung

Beitrag von nicolay_0712 » 15.06.2015, 13:58

Hi,

der Beitrag mag zwar schon älter sein, aber ich wollte mal nachfragen ob mir jemand helfen kann.
Ich mache momentan ein Duales Studium, aber das die Klausuren beschissen liefen und ich auch nicht glaube das ich es noch schaffe wollte ich jetzt eine Ausbildung machen. Außerdem hab ich auch jeden Morgen 2 h Anfahrtsweg und das ist auch ein Grund warum ich aufhören möchte.
Wie kann ich das schreiben?

LG
Nicolay

Romanum
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Beitrag von Romanum » 15.06.2015, 18:30

Diese Gründe solltest du überhaupt nicht im Anschreiben erwähnen!

Wichtig ist die Darstellung von Argumenten, die die Eignung für die neue Ausbildung darstellen.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 15.06.2015, 18:58

Verpeilt hab ich's

Flutjaker
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Beitrag von Flutjaker » 22.07.2015, 12:06

Hab mal einen neuen Thread für gemacht.

astridastrid
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Beitrag von astridastrid » 19.04.2017, 13:00

Ich denke, es spielt ne große Rolle, welches Studium das war und ob du in gleichem Beruf ohne Studium arbeiten möchtest. Und inwieweit ist dein Beruf auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist.

Zum Beispiel, hast du Informatik studiert und abgebrochen, kannst du mit einem Praktikum anfangen und hast gute Chancen, übernommen zu werden, weil die ITler sehr gesucht werden.

Negative Beispiel will ich lieber nicht nennen - Bewerbungen sind so eine Glückssache!

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