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Studienabbruch und Ausbildung... Fragen über Fragen

 
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Probearbeiten - Maschinen- und Anlagenführer - Zeitarbeit << Zurück :: Weiter >> Keine Ausbildungsplätze für Februar 2017 in Berlin - IT?  
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Chiyuki



Anmeldungsdatum: 17.08.2016
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 21:11    Titel: Studienabbruch und Ausbildung... Fragen über Fragen

Hallo,

ich bin Mitte 20 und habe in meinem Studiengang mittlerweile auch das Grundstudium hinter mir. Bereits im letzten Jahr meines Abiturs hätte ich viel lieber eine Ausbildung angefangen, nur habe ich nach einigen (!) Vorstellungsgesprächen trotzdem einfach keine Stelle bekommen und fing daraufhin das Studium an. Während des 1. Semesters habe ich mich erneut um eine Ausbildungsstelle beworben, dieses mal allerdings nur für die Berufe der Verwaltungsfachangestellten und Fachangestellten für Medien- und Infodienste, weil diese mir am meisten gefallen - wieder ohne einen Erfolg trotz mehrerer Vorstellungsgespräche. Traurig Mein Problem ist einfach, dass ich allgemein ein eher ruhiger Mensch bin und gerade bei Vorstellungen ziemlich steif wirke, aufgrund der Aufregung auch teilweise richtigen Stuss von mir gebe, wenn ich irgendwas unerwartetes gefragt werde und wirklich jedes Mal vergesse zu lächeln. Nun wollte ich es 2017 nochmals versuchen, wieder für die gleichen Ausbildungsberufe und bei den gleichen Arbeitgebern - um es hoffentlich endlich besser machen.

Was meint ihr, hat man generell schlechte Karten, wenn man ein weiteres Mal zu einem Vorstellungsgespräch antritt, wo vermutlich auch wieder die gleichen Leute vor einem sitzen? So paar typische Fragen, bei denen ich noch sehr unsicher bin, würde ich dann gerne, wenn es mal soweit ist, hier im passenden Unterforum mal durcharbeiten.

Ich habe jedenfalls echt wahnsinnige Angst keine Ausbildung zu finden und irgendwann auf der Straße zu landen. An vielen Abenden habe ich Probleme beim Einschlafen und bekomme Herzrasen, was nur ist, wenn es bei den kommenden Gesprächen wieder nicht klappen sollte. (Sofern ich eingeladen werde. Vielleicht liegt der Schulabschluss mittlerweile so weit zurück, dass meine Chance rapide sinkt?) In einem Vorstellungsgespräch hat mich der Personaler ernsthaft gefragt, ob ich mit 23 wirklich noch eine Ausbildung beginnen möchte. Traurig Das bestärkt mich umso mehr wenigstens das Studium (versuchen) durchzuziehen um mal überhaupt einen Abschluss zu haben.

Im Studium habe ich bis jetzt alle Prüfungen bestanden (zwei extrem knapp), aber obwohl ich die Richtung interessant finde, bin ich mit dem Lernstoff vollkommen überfordert. Ich will nicht sagen, dass man eine Ausbildung mit links schafft, aber ich bin eher ein Mensch, der keine enormen Herausforderungen benötigt um glücklich zu sein. Mir macht eine Tätigkeit einfach viel mehr Spaß, wenn ich auch mehr Erfolgserlebnisse habe. Aus diesem Grund bin ich auch fest davon überzeugt, dass mich ein anderer Studiengang auch nicht glücklicher macht.

Außerdem ist mir - trotz Studium an einer FH - einfach alles viel zu theorielastig. Ich habe immer noch nicht das Gefühl etwas gelernt zu haben, was ich im Beruf letztendlich so umsetzen kann. Dabei fände ich es viel schöner wenn sich Theorie und Praxis in kürzeren Abschnitten abwechseln.

Man lernt in einer Ausbildung auch einen konkreten Beruf und kann sich danach z.B. Bankkauffrau oder so nennen. Natürlich habe ich mich darüber informiert als was man nach dem Studium arbeiten kann, nur kommt mir das alles so lebensfremd und unbestimmt vor. Viel lieber würde ich z.B. in einem Einwohnermeldeamt Persos ausstellen.

Selbst im Studium wird oft von Professoren gesagt man solle eine Ausbildung absolvieren, wenn man lieber Sachbearbeiterjobs erledigt. Ich möchte unbedingt eine Ausbildung und später auch solch eine Arbeit ausführen, bekomme aber einfach keine - toll. Weinen


Steuerfachangestellte habe ich mir auch überlegt, da ich im Studium auch Steuern habe, aber mit einer 3,0 in Steuern und 4,0 in Rechnungswesen im Studium stehen die Chancen wohl eher schlecht? Ich gebe zu, Rechnen ist nicht unbedingt meine Stärke, genau das ist mir damals in paar Vorstellungsgesprächen wegen meiner Mathe 4 im Abi auch vorgeworfen worden ("Ich sage Sie können nicht rechnen"), aber mit Interesse und Fleiß dürfte das doch gut zu schaffen sein? Oder eher nicht? In einer Steuerkanzlei bin ich nach dem Vorstellungsgespräch (angeblich) zumindest schon mal in die "engere Auswahl" gekommen. Ansonsten dachte ich zusätzlich zu den oben genannten Berufen noch an die Justizfachangestellte.



Zu guter Letzt hätte ich noch eine kleine Frage zu der Bewerbung an sich: Hängt man den aktuellen Notenspiegel (Schnitt 2,5 mit 60 ECTS) des Studiums ebenfalls mit dran oder lässt man den weg? Für die Ausbildung selbst ist das ja eigentlich nicht so relevant. Und erwähnt man im Anschreiben, dass man momentan noch studiert oder lässt man das weg? Normal ist es glaube ich ja auch so, dass man erst abbricht und dann eine Ausbildung sucht. Ich persönlich finde einen Abbruch jedoch erst sinnvoll, wenn man den Vertrag in der Tasche hat.

Ich hoffe der Text war irgendwie verständlich und nicht zu verwurschtelt. Überrascht

Danke schon mal!
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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Romanum
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.09.2008
Beiträge: 8889

BeitragVerfasst am: 18.08.2016, 17:39    Titel:

Hallo,

ein bisschen durcheinander ist dein Text schon. Ich kann dein Anliegen nachvollziehen, aber du würdest jetzt wirklich einen großen Fehler machen, wenn du das Studium nicht abschließen würdest, nur um eine Ausbildung zu beginnen. Für deinen Wunsch gibt es sicherlich vielerlei Gründe.

Aber:

- Ziehe das Studium durch, erst recht bei deinem Schnitt.

- Nehme so viel Wissen wie möglich aus deinem Studium mit. Es geht auch um Methoden und überfachliche Qualifikationen.

- Auch mit einem erfolgreichen Studium kannst du Sachbearbeiterstellen besetzen.

- Sofern es sich zeitlich einrichten lässt, sammle praktische Erfahrungen. Ich denke, du musst einfach mal raus aus deinem Trott, dir Anregungen holen...

- Setze dich mal mit deiner Persönlichkeit auseinander; gehe in die Bibliotheken und leihe dir Bücher zur Persönlichkeitsentwicklung aus. Diese liest du dann statt "Probleme beim Einschlafen" zu haben. Es steckt viel mehr als "ruhig" in dir.

- Die anderen kochen auch nur mit Wasser.

- Nach einem erfolgreichen Studium kannst du immer noch eine (spezielle) Ausbildung oder ein duales Studium absolvieren.
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Chiyuki



Anmeldungsdatum: 17.08.2016
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 18.08.2016, 20:11    Titel:

Vielen Dank für die Antwort! Warum wäre ein Studienabbruch denn ein großer Fehler? Ich möchte mich wirklich um eine Ausbildung in meinem Wunschberuf bemühen und wenn sich doch unerwartet die Chance auf eine Stelle ergeben sollte, warum dann nicht nutzen? Nach dem Studium (sofern ich es überhaupt packe, überall höre ich es wird im Hauptstudium alles sehr viel komplexer, wo nicht mehr viel mit Auswendiglernen ist) wäre ich 27 und würde die nächsten Jahre immer noch kein "richtiges" Geld verdienen, da mit dem Ausbildungsgehalt keine großen Sprünge möglich sind.

Oder würde sich der Abbruch nach der Ausbildung negativ auf die Jobsuche auswirken, falls keine Übernahme erfolgt? Ich kenne paar, die mit ihrem Studium einfach total überfordert waren und dann eine Ausbildung gemacht haben und damit glücklich geworden sind. Die sind allerdings auch ein paar Jährchen jünger als ich.

Ansonsten...
Zitat:
- Sofern es sich zeitlich einrichten lässt, sammle praktische Erfahrungen. Ich denke, du musst einfach mal raus aus deinem Trott, dir Anregungen holen...

Ich muss ohnehin bald ein Praxissemester machen. Geschockt Davor graut es mir auch schon richtig.

Zitat:

- Setze dich mal mit deiner Persönlichkeit auseinander; gehe in die Bibliotheken und leihe dir Bücher zur Persönlichkeitsentwicklung aus. Diese liest du dann statt "Probleme beim Einschlafen" zu haben. Es steckt viel mehr als "ruhig" in dir.

Den Tipp werde ich beherzigen, danke... Smilie
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 638

BeitragVerfasst am: 18.08.2016, 21:01    Titel:

Chiyuki hat Folgendes geschrieben:

Ich muss ohnehin bald ein Praxissemester machen. Geschockt Davor graut es mir auch schon richtig.

Warum graut es dir davor? Du möchtest doch in die Praxis?
Chiyuki hat Folgendes geschrieben:

Zitat:

- Setze dich mal mit deiner Persönlichkeit auseinander; gehe in die Bibliotheken und leihe dir Bücher zur Persönlichkeitsentwicklung aus. Diese liest du dann statt "Probleme beim Einschlafen" zu haben. Es steckt viel mehr als "ruhig" in dir.

Den Tipp werde ich beherzigen, danke... Smilie

Das würde ich dir auch empfehlen. Vielleicht ein Einsteigerbuch zum Thema Enneagramm. Ich such mal eins raus, wenn du möchtest.
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Chiyuki



Anmeldungsdatum: 17.08.2016
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 18.08.2016, 21:56    Titel:

Zitat:
Warum graut es dir davor? Du möchtest doch in die Praxis?

Das natürlich, allerdings kann ich mir einfach nicht vorstellen das Gelernte in der Praxis anzuwenden. Ich möchte Praxiserfahrung, aber keine sehr anspruchsvollen Tätigkeiten, denen ich eh nicht gewachsen bin. Aus diesem Grund käme ich auch niemals auf die Idee ein duales Studium zu beginnen.

Mir ist auch wirklich schleierhaft, wie man mich im Praxissemester überhaupt irgendwo einsetzen könnte, da ich die ganze Zeit nur große Mengen an Stoff in meinen Kopf zu pressen versuche und nach den Prüfungen gefühlte 3% hängen bleiben.

Mittlerweile bereue ich es mein Abitur überhaupt nachgemacht zu haben. Traurig Ich hätte doch lieber bereits im Jahr der FHR eine Ausbildung suchen sollen, vielleicht wäre dann alles anders geworden. Mein Abitur habe ich nur noch dran gehängt, weil ich dachte die zwei Jahre mehr würden schon nicht weh tun und ich mir beweisen wollte es doch schaffen zu können. Zudem erhoffte ich mir, dass mir damit (fast) alle Wege offen stünden. Niemals hätte ich gedacht, dass einem durch die paar Jahre mehr und auch ein klein wenig durch das Abitur selbst alles so verbaut wird. Den mittleren Dienst kann ich z.B. auch vollkommen knicken, weil die meine Bewerbung gar nicht erst annehmen.


Zitat:
Das würde ich dir auch empfehlen. Vielleicht ein Einsteigerbuch zum Thema Enneagramm. Ich such mal eins raus, wenn du möchtest.

Von Enneagrammen höre ich ehrlich gesagt zum ersten Mal. Verlegen Eine Empfehlung wäre wirklich toll! Ansonsten sehe ich mich mal auf Amazon etwas um.
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katerfreitag
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1991

BeitragVerfasst am: 18.08.2016, 22:06    Titel:

Ehrlich gesagt, glaube ich, dass Du viel besser bist, als Du Dich selber einschätzt.

Wäre es eine Möglichkeit, einen Nebenjob zu suchen, der einen Bezug zu Deinem Studium hat, wo Du Dich in der Praxis beweisen kannst und dann auch siehst, wie leicht Dir die Umsetzung von Theorie in Praxis fällt? Smilie
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 638

BeitragVerfasst am: 18.08.2016, 23:33    Titel:

Chiyuki hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Warum graut es dir davor? Du möchtest doch in die Praxis?

Das natürlich, allerdings kann ich mir einfach nicht vorstellen das Gelernte in der Praxis anzuwenden. Ich möchte Praxiserfahrung, aber keine sehr anspruchsvollen Tätigkeiten, denen ich eh nicht gewachsen bin. Aus diesem Grund käme ich auch niemals auf die Idee ein duales Studium zu beginnen.

Mir ist auch wirklich schleierhaft, wie man mich im Praxissemester überhaupt irgendwo einsetzen könnte, da ich die ganze Zeit nur große Mengen an Stoff in meinen Kopf zu pressen versuche und nach den Prüfungen gefühlte 3% hängen bleiben.

Mittlerweile bereue ich es mein Abitur überhaupt nachgemacht zu haben. Traurig Ich hätte doch lieber bereits im Jahr der FHR eine Ausbildung suchen sollen, vielleicht wäre dann alles anders geworden. Mein Abitur habe ich nur noch dran gehängt, weil ich dachte die zwei Jahre mehr würden schon nicht weh tun und ich mir beweisen wollte es doch schaffen zu können. Zudem erhoffte ich mir, dass mir damit (fast) alle Wege offen stünden. Niemals hätte ich gedacht, dass einem durch die paar Jahre mehr und auch ein klein wenig durch das Abitur selbst alles so verbaut wird. Den mittleren Dienst kann ich z.B. auch vollkommen knicken, weil die meine Bewerbung gar nicht erst annehmen.

Ehrlich gesagt fand und finde ich Praxis auch um ein Vielfaches interessanter und dadurch einfacher zu verinnerlichen als die Theorie eines Studiums. Es könnte sein, dass du staunst, wie viel transparenter sich Vorgänge in der Praxis darstellen.

Warum du allerdings denkst, dass man sich durch ein Abitur etwas verbaut, erschließt sich mir nicht, wie meinst du das denn?

Zitat:
Zitat:
Das würde ich dir auch empfehlen. Vielleicht ein Einsteigerbuch zum Thema Enneagramm. Ich such mal eins raus, wenn du möchtest.

Von Enneagrammen höre ich ehrlich gesagt zum ersten Mal. Verlegen Eine Empfehlung wäre wirklich toll! Ansonsten sehe ich mich mal auf Amazon etwas um.

Ach, das Thema Enneagramm ist wirklich ganz interessant, es ist eine Art der Darstellung der verschiedenen Charaktertypen. Lustigerweise gibt's da analog zu deiner Situation ganz viele staubtrockene Bücher, die gar nichts erhellen. Dieses Buch hier fand ich aber angenehm zu lesen und sehr erhellend. Es geht natürlich darum, wie man selbst ist, aber auch darum, wie andere einen sehen (damit haben die meisten von uns ja Probleme, Stichwort Selbstbild versus Fremdbild) und wir andere sind und wie man mit ihnen umgehen sollte, wenn man mit beispielsweise mit ihnen zusammenarbeiten muss oder möchte. Kostet unter 5 Euro in gebrauchter Ausführung: amazon.de/professionelle-Erfolgsfaktor-Menschenkenntnis-Cornelsen-Scriptor/dp/3411864745/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1466148241&sr=8-1&keywords=erfolgsfaktor+menschenkenntnis
Nicht von Titel, Untertitel oder Bild abschrecken lassen. Ich hab's mal aus Langeweile in der Bib mitgenommen und war sehr angenehm überrascht.
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12165

BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 10:41    Titel:

Hallo Chiyuki!

Mein Eindruck ist, dass Deine derzeitigen Ängste vor Allem aus Unwissenheit stammen - Unwissenheit in Bezug auf das "wahre (Berufs)Leben" und dessen tatsächliche Abläufe. Ich glaube, Du würdest Dich bei Deinem ersten Arbeiten an vielen Stellen wundern, wie stark es sich von Deinen momentanen Vorstellungen unterscheidet - im Guten wie im Schlechten. Deine Sorge vor dem Praxissemester kommt mir persönlich z. B. völlig unbegründet vor: Ich habe viel mit Studenten zu tun - und hatte noch NIE das Gefühl, dass sich da irgendwer unter dem Druck fühlte, übermässig viele Studieninhalte "abgeprüft" zu bekommen. Wenn überhaupt, kommt die Unzufriedenheit aus der exakten Gegenrichtung: Manch einer hätte sich gewünscht, viel mehr von dem anbringen zu können, was er gelernt zu haben glaubt. Den studentischen Mitarbeitern, die ich persönlich kenne, ist es tendenziell eher zu viel als zu wenig "Sachbearbeitung", was sie erleben. Und viele leiden auch nach dem Studium noch viele Jahre (oder für immer) stark darunter, dass sie die Breite und Tiefe ihrer theoretischen Kenntnisse in den real existiertenden Unternehmensabläufen niemals an den Mann bringen konnten. Der Fall ist übrigens auch hier im Forum nicht so selten: Viele Akademiker fühlen sich "unter Wert verschlissen"... und was genau denen im Magen liegt, wäre für Dich das Paradies: Mit einem schönen Studium im Rücken grosse Anteile von Routinearbeit ausführen... Winken

Und diese Art von relativer Routinearbeit wäre für Deine objektive Befähigung vermutlich noch befriedigender als das Ausstellen von Persos... was Dir m. E. nur in genau diesem Moment als "Gegenbild" zur angstvollen Gegenwart erstrebenswert erscheint. Sobald ein Mensch, der möglicherweise einfacher gestrickt ist als Du die Perso-Ausstellung auf Tempo von Dir erwartet (und auf Jahrzehnte kein Ende in Sicht ist), wird die Romantik dieser Vorstellung womöglich schnell verfliegen... Winken

Ich würde an Deiner Stelle noch unter allen Umständen bis zum Ende des Praxissemesters bei der Stange bleiben! Wer weiss: Vielleicht wird genau das zum gefühlten "Durchbruch" für Dich... Winken
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