Tabellarischer Lebenslauf - Tipps zur Gestaltung

Fragen zum Lebenslauf: Wie sieht ein tabellarischer Lebenslauf und wie ein handschriftlicher Lebenslauf aus? Welche Daten müssen unbedingt in den Lebenslauf und welche nicht?
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Caroline
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Tabellarischer Lebenslauf - Tipps zur Gestaltung

Beitrag von Caroline » 16.02.2009, 13:41

Hier findet ihr allgemeine Informationen und Regeln, was bei der Gestaltung eines tabellarischen Lebenslaufes zu beachten ist.

Allgemeines zum Lebenslauf

  • Der Lebenslauf muss nicht unbedingt die Überschrift „Lebenslauf“ enthalten.
  • Wenn ein Bewerbungsfoto verwendet wird, dann kommt es in den oberen rechten Bereich des Lebenslaufes (Draufsicht). Ein Bewerbungsfoto wird nicht mit Büroklammern befestigt.
  • Der Lebenslauf wird gegliedert; im Normalfall enthält ein Lebenslauf mindestens vier große Gliederungspunkte: „Persönliche Daten“, „Ausbildung“, „Beruflicher Werdegang“ und „Besondere Kenntnisse“. Je nach individueller Situation und persönlichem Geschmack können die Rubrikbezeichnungen variiert werden. Die Rubrikbezeichnungen können durch einen größeren Schriftgrad und/ oder Formatierungen hervorgehoben werden. Allerdings schließt die Rubrikbezeichnung nicht mit einem Doppelpunkt ab.
  • Bei der jeweiligen Angabe der Zeiträume sollten Monats- und Jahreszahlen verwendet werden; die Angabe des Tages eines Datums ist zu detailliert, untypisch und erschwert die Lesbarkeit des Lebenslaufes. Eine typische Angabe eines Zeitraumes sieht folgendermaßen aus: „03/2004 – 05/2008“.
  • Falls der beschriebene Zeitabschnitt bis in die Gegenwart reicht, schreibt man beispielhaft: „Seit 03/2004“.
  • Bei den Gliederungspunkten mit Angabe von Zeiträumen gibt es drei Möglichkeiten zur Anordnung der einzelnen Lebenslaufstationen: chronologisch, umgekehrt chronologisch und thematisch.
  • Bei der chronologischen Anordnung werden die Lebenslaufstationen aufsteigend aufgelistet, beginnend mit der jeweils ältesten Lebenslaufstation.
  • Die umgekehrt chronologische Anordnung setzt sich immer mehr durch und ist vor allem bei berufserfahrenen Bewerbern (eigentlich auch schon als Berufseinsteiger und/ oder bei einem mehrseitigen Lebenslauf) sehr zu empfehlen, weil so die zeitlich aktuellsten Lebenslaufstationen deutlich erkennbar sind. Diese Vorgehensweise beinhaltet auch, dass der Gliederungspunkt „Beruflicher Werdegang“ vor dem Gliederungspunkt „Ausbildung“ angeordnet wird, sofern schon wichtige berufliche Erfahrungen gesammelt wurden, also nicht nur Praktika und Nebenjobs vorzuweisen sind.
  • Die thematische Anordnung bietet sich besonders bei Brüchen und Lücken im Lebenslauf an.
  • Die Tabellenform eines Lebenslaufes ergibt sich durch den Aufbau mit zwei Spalten. In die linke Spalte kommen in erster Linie die Zeitangaben, die rechte Spalte bietet Platz für den Inhalt. Sofern in der linken Spalte keine Zeitangaben notwendig sind, können dort Zeilentitel (zum Beispiel wie bei den „Persönlichen Daten“) vermerkt werden.
  • Ein Lebenslauf kann mehrere Seiten umfassen. Eine einzelne Lebenslaufseite sollte aber mindestens zu einem Viertel, besser zu einem Drittel, mit Informationen gefüllt sein.
  • Am Ende des Lebenslaufes kann linksbündig die Angabe von Ort und Datum (mit dem PC oder handgeschrieben) erfolgen. Beispiel: „Berlin, 30.01.2009“
  • Darunter erfolgt dann die per Hand geschriebene Unterschrift mit Vor- und Zunamen.
Persönliche Daten
  • Zu den „Persönlichen Daten“ gehören vor allem der Vor- und Zuname, die Adresse und Kontaktinformationen (Telefonnummer und/ oder E-Mail-Adresse) – diese Angaben können auch alternativ in einer Kopfzeile gemacht werden.
  • Weitere Angaben bei den „Persönlichen Daten“ (Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand, Kinderanzahl, Staatsangehörigkeit, Konfession) sind eher fakultativer Natur, da diese Informationen nicht einstellungsrelevant sein sollten und auch nicht der Kontaktaufnahme mit dem Bewerber dienen. Allerdings ist die Angabe von Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand und Kinderanzahl noch sehr üblich.
  • Die Angabe von Eltern und Geschwistern ist unnötig; bei Ausbildungssuchenden ergibt die Angabe nur dann Sinn, wenn Eltern und/ oder Geschwister eine mit der gewünschten Ausbildung vergleichbare Ausbildungsrichtung vorweisen können oder beim angeschriebenen Arbeitgeber schon tätig sind.
Ausbildung
  • Dieser Gliederungspunkt kann neben der Schulausbildung und Berufsausbildung auch die Studienzeit umfassen.
  • Bei der Darstellung der Schulausbildung sind folgende Angaben relevant: Zeitraum, Schulname, Ort der Schule, Schulart, Schwerpunktfächer, Abschlussbezeichnung, gegebenenfalls Abschlussnote. Wenn mehrere Schulen besucht sowie häufig Schulwechsel vorgenommen wurden und der einzelne Schulname als Referenz für den Arbeitgeber keine große Rolle spielt, dann können einzelne Schulbesuche zusammengefasst werden.
  • Bei der Darstellung der Berufsausbildung sind folgende Angaben relevant: Zeitraum, Ausbildungsart bzw. Abschlussbezeichnung, Arbeitgeber (Name, Rechtsform, Ort), typische und wesentliche Tätigkeiten während der Ausbildung, gegebenenfalls Abschlussnote.
  • Bei der Darstellung der Studienzeit sind folgende Angaben relevant: Zeitraum, Studienfach bzw. Fachrichtung, Hochschule (Name, Ort, gegebenenfalls Angabe der Fakultät oder des Instituts), Studienschwerpunkte, Thema der Abschlussarbeit, Abschlussbezeichnung, gegebenenfalls Abschlussnote.
  • Je länger die jeweilige Ausbildungszeit zurückliegt, desto weniger detaillierte Angaben sind notwendig.
  • Die Ausbildungsabschlüsse und -noten können durch Formatierungen hervorgehoben werden.
  • Die einzelnen Ausbildungszeiten (Schule, Berufsausbildung, Studium) können entweder in einer gemeinsamen Rubrik oder in eigenständigen Rubriken dargestellt werden.
  • Alternative Rubrikbezeichnungen: Schule & Ausbildung, Schul- & Berufsausbildung, Bildungsweg, Ausbildung & Studium; Schulausbildung, Schule, Schulische Ausbildung, Schulzeit, Schulbildung; Berufsausbildung, Ausbildung, Ausbildungszeit; Studium, Studienzeit.
Beruflicher Werdegang
  • Neben der Angabe des Zeitraumes müssen Angaben über die genaue Stellenbezeichnung, den Arbeitgeber (Name, Rechtsform, Ort) und die wesentlichen und typischen Tätigkeiten während der Anstellung gemacht werden.
  • Außerdem können je nach Vorkommen und Relevanz Personalverantwortung, Budgetverantwortung, Schwerpunkte oder Projekte aufgelistet werden.
  • Je aktueller und je stellenrelevanter die einzelne Lebenslaufstation, desto ausführlicher sollte auch die jeweilige Beschreibung erfolgen.
  • Weitere Praxiszeiten, die nicht als vollwertige Berufserfahrung anzusehen sind (Praktika, Nebenjobs, Wehrdienst, Zivildienst, Auslandssemester, Freiwilligendienste), können entweder in die Rubrik „Beruflicher Werdegang“ oder in eine eigenständige vergleichbar aufgebaute Rubrik oder in die Rubrik der zugehörigen Ausbildungszeit eingeordnet werden.
  • Freiwillige und unfreiwillige Auszeiten (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Rehabilitation, Elternzeit, Pflegezeit, Auslandsaufenthalte, Sabbatical) können bei einer chronologischen oder umgekehrt chronologischen Anordnung der Lebenslaufstationen in die Rubrik „Beruflicher Werdegang“ zeitlich passend eingeordnet werden. Alternativ bietet sich hier die thematische Einsortierung an, so dass die relevanten Auszeiten in einer zusätzlichen Rubrik hinter der Rubrik „Beruflicher Werdegang“ aufgelistet werden.
  • Alternative Rubrikbezeichnungen: Berufliche Praxis, Berufspraxis, Berufliche Stationen, Berufliche Tätigkeiten, Berufstätigkeiten, Berufliche Erfahrungen, Berufserfahrungen, Arbeitspraxis, Beruflicher Hintergrund, Berufsweg.
Besondere Kenntnisse
  • In dieser Rubrik ist Platz für die Angabe von Weiterbildungen, Fremdsprachenkenntnissen, IT- und PC-Kenntnissen, Ehrenämtern und gegebenenfalls Hobbys, Interessen, Kenntnissen sowie Fähigkeiten.
  • Grundsätzlich sollte eine Angabe nur erfolgen, wenn der jeweilige Inhalt relativ aktuell und stellenrelevant ist.
  • Bei der Darstellung von Weiterbildungen sind folgende Angaben relevant: gegebenenfalls Zeitraum, Weiterbildungsart bzw. Abschlussbezeichnung, Weiterbildungsträger (Name, Ort), wesentliche Weiterbildungsinhalte, gegebenenfalls Abschlussnote.
  • Bei den Fremdsprachenkenntnissen und IT- und PC-Kenntnissen sollte gleichzeitig der vorhandene Kenntnisstand angegeben werden.
  • Die jeweiligen Inhalte können entweder in einer gemeinsamen Rubrik oder in eigenständigen Rubriken dargestellt werden.
  • Alternative Rubrikbezeichnungen: Besondere Qualifikationen, Kenntnisse & Fähigkeiten, Besondere Fähigkeiten; Weiterbildungen, Fortbildungen, Qualifizierung; Fremdsprachenkenntnisse, Sprachkenntnisse; IT-Kenntnisse, EDV-Kenntnisse, PC-Kenntnisse, Computerkenntnisse, EDV-Erfahrung, IT-Erfahrung; Ehrenamt, Ehrenamtliches Engagement; Hobbys, Interessen, Mitgliedschaften.
Falls ihr weitere Anregungen und Tipps rund um den tabellarischen Lebenslauf habt, dann bitte in dieses Thema schreiben.

Niccoli
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Beitrag von Niccoli » 26.03.2009, 07:55

Also sorry, Caroline, aber da liegst du nicht ganz richtig.
Wenn ein Bewerbungsfoto verwendet wird, dann kommt es in den oberen rechten Bereich des Lebenslaufes...
Sowas hat man vor 30 Jahren gemacht. Wer heute noch das Foto auf den Lebenslauf bebbt, der zeigt einem Personaler
- dass er altmodisch ist
- dass er schlecht informiert ist
- dass er zu faul war, sich richtig zu informieren
Wollen wir das Schlechteste unterstellen. Im Zweifelsfall kann das nämlich passieren. Aber ok, es gibt ja auch veraltete Personaler. Trotzdem würde ich das Risiko, wegen solcher Fehlinfos einen Job zu verpassen, nicht eingehen wollen.
... gibt es drei Möglichkeiten zur Anordnung der einzelnen Lebenslaufstationen: chronologisch, umgekehrt chronologisch und thematisch...
Mag sein, dass es diese drei Möglichkeiten gibt, aber wie oben ist auch hier der Fall, dass zwei dieser Möglichkeiten recht veraltet sind. Heute gilt nur diese: Der aktuelle Job wird zuerst aufgeführt, und dann geht man chronologisch rückwärts.

Schlimm, dass einem heute noch solche veralteten Tipps gegeben werden.

Trüffel
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Beitrag von Trüffel » 26.03.2009, 08:04

Liebe Niccoli, ich habe bereits Stellenanzeigen gelesen, wo ausdrücklich ein chronologischer Lebenslauf verlangt war. Nicht chronologisch rückwärts, sondern chronologisch. Genauso, wie ich ein Bewerbungsfoto wunderbar und sehr elegant auf einem Lebenslauf einbinden kann, und ja, in der rechten oberen Ecke (wenn auch sicher nicht mit Büroklammer). Das kommt drauf an, ob ich Seiten sparen will oder muss, oder nicht (Kurzbewerbungen mache ICH nicht mit Deckblatt).

Ich denke, die Tipps von Caroline haben immernoch Gültigkeit. Sie einfach als altmodisch abzutun, finde ich ebenfalls nicht ganz richtig.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 26.03.2009, 14:13

Wo ist jetzt überhaupt das Problem mit den Bewerbungsfotos? Lebenslauf-Bewerbungsfotos wurden zwar als angeblich "veraltet" dargestellt, aber wie es "nicht veraltet" gemacht wird, wurde nicht angegeben. Tolle Anregung... :?:

Niccoli
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Beitrag von Niccoli » 26.03.2009, 16:22

@Trüffel
Chronologisch bedeutet heute automatisch rückwärts. Stell dir vor, du hast drei Seiten Lebenslauf, und ein Personaler muss erstmal danach fahnden, was du im Moment tust. Kommt nicht gut.

Wie man ein Foto "elegant" in den Lebenslauf quetscht, darauf bin ich gespannt :wink: Wie sieht bei dir eine Kurzbewerbung aus, und aus welchem Grund machst du das? Bei mir ist eine Kurzbewerbung immer mit der gleichen Sorgfalt gemacht wie eine "nomale" Bewerbung, ich schicke lediglich nicht alle Zeugnisse mit, sondern nur das des letzten Arbeitgebers. Somit ist auch mein Deckblatt dabei.

@Knightley
Sorry, ich dachte nicht, dass ich extra auf die Möglichkeit des Deckblatts hinweisen muss. Du und Caroline als Bewerbungshelfer solltet wissen, wie man die Unterlagen zeitgemäß und aussagekräftig erstellt. Ich dachte nicht, dass man euch sowas noch erklären muss. Außerdem habe ich schon mehrfach darauf hin gewiesen, wo das Foto hingehört.

Weitere Möglichkeiten als ein Deckblatt sind mir, glaube ich, nicht bekannt.

mechaniceng
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Beitrag von mechaniceng » 27.03.2009, 20:28

Zum Thema Lichtbild auf Lebenslauf.

Ist ja schön und gut, dass irgendwer irgendwelche Standards definiert und meint, das Lichtbild und die Staatsangehörigkeit gehörten nicht in die Bewerbungsunterlagen oder dem Lebenslauf.

Tatsache ist aber, dass Personaler heute vielfach ein "Lebenslauf mit Lichtbild" verlangen und auch erwarten. Und ich sehe es deutlich sinnvoller, sich nach der üblichen Praxis zu richten, als nach den "neuesten und politisch korrekten Standards" (Primär natürlich nach der Stellenanzeige und den dazugehörigen Infos!). Zugegeben, es ist nicht einfach, an Infos über die jeweils betriebsinterne Praxis zu kommen. Aber man sollte bedenken, dass nicht alle Personaler mit den neuesten "Trends" mitgehen, wenngleich sie auch gut informiert sind und Schulungen, etc. besuchen.

Also ich setzte das Lichtbild in der Vergangenheit auf Deckblatt UND Lebenslauf, was anscheinend gut ankam. Hintergrund ist die Tatsache, dass oftmals nur der Lebenslauf ausgedruckt und weitergegeben wird. Und eine Bewerbung ohne Bild ist in Deutschland im Gegensatz zu den USA (und weitere) praktisch Inhaltslos...

Gruß

Niccoli
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Beitrag von Niccoli » 28.03.2009, 09:33

Ich übe den Beruf des Bewerbercoaches aus, und was ich meinen Kunden weitergebe, hat durchaus seinen Hintergrundrund. Natürlich kenne ich nicht alle Unternehmer Deutschlands, aber mir wird immer wieder von Unternehmern, Personalern und von meinen Kunden bestätigt, dass die Unterlagen, die von mir stammen, höchst attraktiv sind und oft und gerne zu Vorstellungsgesprächen führen.

Daher sind die Tipps, die ich weitergebe, keine hohlen Standardvorgaben. Nicht dass ich deine Kritik persönlich nehmen würde, mit diesem State möchte ich mich nur aus deiner Verallgemeinerung herausnehmen :wink:

Aus meiner Sicht sind solche Tipps wie die von mir bemängelten fatal - meine Güte, jeder hat doch beim Wettbewerb um einen bestimmten Job nur diese einzige Chance - und die sollte er wirklich nutzen!

Aber wer unbedingt seinen veralteten Kruscht präsentieren will - von mir aus :P Es gibt ja tatsächlich noch solche verstaubten Läden mit altbackenen Angestellten. Irgendwo findet ja jeder sein Eldorado.

etdipling
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Beitrag von etdipling » 28.03.2009, 11:01

Meine Mutter war auf so einem Seminar wo extra Frauen gefördert werden in bezug auch auf Bewerbung. Und Genau das was Niccoli geschrieben hat, hat sie mir erzählt.

Bei einer Veranstaltung von Bosch letztes Jahr habe ich im Gespräch erfahren, das die Personaler wissen das man heute garkein Lichtbild mehr mitschicken soll.

Gruß aus NRW.


PS: Mich verwirren die vielen unterschiedlihen Ansichten sehr. Ichg würde gerne mal erfahren wie ich auf den aktuellsten Stand kommen kann.

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ice_and_fire
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Beitrag von ice_and_fire » 28.03.2009, 11:12

Ich hoffe sehr, dass sofern hieraus eine Diskussion werden sollte, man diese in einem extra Thema führen kann.
Zu der "Qualität" der genannten Tipps sage ich mal nichts.

Es ist ja aber ganz klar, dass wenn jemand "allgemein gültige Tipps" nennt dieser sehr schnell angreifbar wird. Ich verstehe sowieso nicht, warum viele allgemein gültige Aussagen wollen. Das Ziel sollte doch sein für sich persönlich den besten Weg und die beste Umsetzung zu finden
etdipling hat geschrieben: PS: Mich verwirren die vielen unterschiedlihen Ansichten sehr.
Das liegt einfach daran, dass man hier immer unterscheiden muss.
Wenn der angehende CEO mit einem Dreiseiten-LL mit der Ausbildung beginnt und ich tatsächlich erst auf der dritten Seite erfahre was er momentan macht ist das sicherlich sehr bescheiden. Er sollte also mit dem aktuellsten anfangen.

Ein schüler, der vielleicht nicht über eine Seite hinauskommt kann dagegen umgekehrt vorgehen um so seine Entwicklung leicht erkennbar darzustellen.

Wer beiden Personen das gleiche rät, der ist meiner Meinung nach verkehrt.
Und natürlich wird es immer diese und jene Meinung geben. Es gibt definitiv in der Industrie anerkannte Experten die dazu raten mit der aktuellsten Station im LL zu enden.

Jeder sollte für sich überlegen was er wählt und bei Tipps sich diese immer begründen lassen

etdipling
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Beitrag von etdipling » 30.03.2009, 15:31

Mir fällt gerade noch auf. - Das aktuelle Datum sollte doch schon mit auf jede Seite des mehrseitigen Lebenslaufes, oder nicht?

Keine Angabe von Seitenzahlen? Ehrlich jetzt?

Wenn das wirklich so ist, dann finde ich das ja praktisch.

Money
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Brauche Hilfe

Beitrag von Money » 01.08.2009, 18:19

Ich hab mal den Punkt Schulausbildung aus dem Lebenslauf kopiert der mir wirklich schwer fällt irgentwie. Wie ich das alles schreiben soll... und bei Praktikum ob ich da den Beruf dazu schreiben soll.

Schulbildung:



August 1979 – Juli 1983 Grundschulabschluss an der Schule in Ort

August 1983 – Juli 1988 Hauptschulabschluss an der Schule in Ort

August 1988 – Juli 1989 Berufsfachschule I an der Schule in Ort

August 1989 - Juli 1990 Berufsfachschule II(Mittlere Reife) an der Schule in Ort


Praktikum: Da hab ich 2 Daten soll ich da Beruf hinschreiben? oder soll ich es weglassen wen ich eh eine Bewertung beilege ?

Die Daten hab ich mal geändert. Bin aber jetzt BF II also sprich nächstes Jahr fertig mit der Mittleren Reife

Keksle
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Unterschrift bei E-mail Verschickung

Beitrag von Keksle » 08.09.2009, 15:24

Hallo!
Ich versende meine ganzen Bewerbungsunterlagen per E-Mail aber da kann ich ja nicht selber unterschreiben! Was mach ich da?
Lg keksle

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klarabella
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Re: Unterschrift bei E-mail Verschickung

Beitrag von klarabella » 08.09.2009, 19:08

Keksle hat geschrieben:Hallo!
Ich versende meine ganzen Bewerbungsunterlagen per E-Mail aber da kann ich ja nicht selber unterschreiben! Was mach ich da?
Lg keksle
Nicht unterschreiben.

scorpionpower
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Re: Unterschrift bei E-mail Verschickung

Beitrag von scorpionpower » 05.11.2009, 13:06

Keksle hat geschrieben:Hallo!
Ich versende meine ganzen Bewerbungsunterlagen per E-Mail aber da kann ich ja nicht selber unterschreiben! Was mach ich da?
Lg keksle
Ich hab meine Unterschrift eingescannt und als Grafik eingefügt.

.....


oder ist das auch nicht erlaubt/erwünscht ?????

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klarabella
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Beitrag von klarabella » 05.11.2009, 17:43

Kann man machen, ist aber letztendlich nur ein optisches Gimick.

Becket
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Registriert: 29.11.2009, 18:48

Beitrag von Becket » 29.11.2009, 18:56

Nein! Kein Gimick, sondern auch eine böse Stolperfalle!
Ich hoffe du schickst deine Unterlagen als geschütztes PDF. Wenn nicht, könnte es peinlich werden. Erwischt du einen modernen Personaler wird der sich fragen, ob du immer so arglos mit vertraulichen Daten umgehst. Eine ungeschützte Unterschrifft im Netz kann böse Folgen haben.
Du solltest also auch in deinem eigenen Interesse nur geschützte PDFs verschicken, bei denen das kopieren von Inhalten verboten ist!!!

Becket
Beiträge: 2
Registriert: 29.11.2009, 18:48

Beitrag von Becket » 29.11.2009, 19:04

Und jetzt meine eigentliche Frage, weshalb ich mich hier angemeldet habe:
Wie sortiere ich die Datis bei einem rückwärts Tabelarischer Lebenslauf? Zur verdeutlichung zwei Beispiele:

Beispiel 1:
heute- Januar 2008
Bäckermeister
Dezember 2007-Mai 1998
Landarbeiter

Oder :
Beispiel 2:
Januar 2008 - heute
Bäckermeister
Mai 1998 - Dezember 2007
Landarbeiter

Würde mich über hilfreiche Antworten freuen. Danke im Vorraus.

scorpionpower
Beiträge: 47
Registriert: 20.10.2009, 21:31

Beitrag von scorpionpower » 30.11.2009, 08:26

Beispiel 2 is richtig

Emanuel88
Beiträge: 12
Registriert: 30.11.2009, 22:12

Beitrag von Emanuel88 » 30.11.2009, 23:28

der erste liest sich nach meiner Meinung besser.

staufenbiel.de/bewerbung
Beiträge: 4
Registriert: 19.11.2009, 16:09

Gegenchronologischer Lebenslauf

Beitrag von staufenbiel.de/bewerbung » 19.03.2010, 08:36

...und direkt noch eine Antwort auf die Frage von Beckett

@Beckett: Wir empfehlen Beispiel 2. Zwar wird der Lebenslauf an sich gegenchronologisch gegliedert (also rückwärts). Bei einzelnen Datumsangaben liest es sich aber in der Tat besser, wenn diese dann das gewohnte Format haben, also 2004 - 2006 und nicht 2006 - 2004 (was ja auch gar keinen Sinn macht - es sei denn, man ist Zeitreisender ;-))

Grüße,
staufenbiel.de/bewerbung

helmi1
Beiträge: 3
Registriert: 10.06.2010, 12:32

Beitrag von helmi1 » 10.06.2010, 12:42

Ich verstehe auch nicht warum es jetzt als veraltert gilt, wenn man zur Bewerbung ein Foto beilegt, das macht doch jeder. Ich weiss nur, dass manchmal in Amerika Bewerbungen ohne Fotos bevorzugt werden, damit man die Leute nicht nach der Optik, sondern nach den Qualifikationen bewertet

Tumperella
Beiträge: 2
Registriert: 14.09.2010, 21:21

Beitrag von Tumperella » 14.09.2010, 21:51

so, ich hab jetzt mal eine Frage:

ich habe in der Schule und anderswo überall gelernt, den Lebenslauf chronologisch (nicht rückwärts) aufzubauen... und durch dieses forum hab ich jetzt ja erfahren, dass das sehr veraltet ist.
Das Ding ist nur, dass ich noch Schüler bin, nur Schulpraktika gemacht habe, die erwähnenswert sind und mich jetzt für eine Ausbildung bewerbe.
Deshalb sieht mein Lebenslauf doch noch etwas dürftig aus, also höchstens eine Seite. Wenn ich also nur die Angabe meiner Grundschule und die Angabe meiner weiterführenden Schule habe, wäre es dann nicht etwas seltsam, es chronologisch rückwärts zu ordnen, damit der Personaler schnell meinen Abschluss erkennt? wär doch mumpitz, und auf mich wirkt es befremdlich.

grüße :)

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 15.09.2010, 21:54

Ja, als Schüler kannst du es so lassen wie du es bisher gemacht hast.

Fernsehstuhl
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Beitrag von Fernsehstuhl » 06.10.2010, 16:28

Mal eine Frage beim umgekehrt chronologischen Lebenslauf. Wie ordnet man bei Überschneidungen?

Beispiel: (so wäre es für mich am logischsten)

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blacky1984
Beiträge: 1
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kind´s name eingeben?

Beitrag von blacky1984 » 10.03.2011, 14:27

hallo ich hab mal ne frage und hoffe irgendeiner kann es mir beantworten.

ich hab einen sohn und da ist meine frage soll ich seinen namen(z.b. Felix) im lebenslauf angeben oder reicht es bloss das man ein kind hat?

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