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Uni-Abschluss aber KEINE Berufserfahrung mit 40 Jahren
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 06.06.2014, 21:26    Titel:

jami hat Folgendes geschrieben:
wie findest du die Idee mit der Bewerbung auf Stellen die an Berufsanfaenger gerichtet sind" ("junges dynamisches Team sucht dich.."), soll ich mich dort auch bewerben? oder stehen die Chancen schlecht?


Ich würde sagen: In beiden Varianten kommt es auf die Qualität der Bewerbung und ein bisschen auch auf's Glück an. Fang mit dem an, mit dem Du Dich besser fühlst. Bei mir wäre das vermutlich die Initiativ-Bewerbung (die ja auch unabhängig von der Zeitarbeit sein könnte)... aber wenn Dich das "junge dynamische Team" stärker anspricht, hat das vermutlich ebenfalls seinen guten Grund. Du hast ja eben selbst gesagt, dass Du Dich als Person dort als passend empfindest: Junges Gesicht, junge Kleidung, junge Freunde... warum dann nicht auch ein junges Team? Es läge halt an Dir, dieses "Passen" in den verschiedenen Bewerbungsaspekten direkt und indirekt zu transportieren... sodass es am Ende alle Anzeichen aus Lesersicht in die richtige Richtung zu scheinen zeigen... bzw. alle bis auf das Geburtsdatum. Bei dem hat sich dann wohl der Fehlerteufel eingeschlichen. Kann passieren... Winken Winken Winken

jami hat Folgendes geschrieben:
Nichts schriftliches wird einem ehemaligen Arbeitnehmer in die Hand gedrueckt, das ist einfach nicht.


OK, vorab: Im Gegensatz zu Dir habe ich nie in Amerika gearbeitet... und von daher muss ich Dir glauben. Einerseits. Andererseits hört *man* auch immer, wie frei und locker die Amis sind und dass sie quasi gewohnt sind, das Undenkbare zu denken und das Unmögliche zu tun. Kann es dann sein, dass ausgerechnet so ein Pipifax wie ein paar freundliche Sätze unmöglich sein sollen? Wie sind die Jungs denn auf den Mond gekommen? Weil sie sagen "Geht nicht, weil gibt's nicht?" Ich will Dich wirklich nicht nerven... aber mein Gefühl aus dem alten Europa sagt mir, dass solche Dinge (genau wie Bewerbungen übrigens) zu 99% vom richtigen Ton abhängen. In diesem Fall könnte der m. E. in die Richtung "ein kleiner Gefallen unter alten Freunden" gehen... Winken

jami hat Folgendes geschrieben:
aber anderseits kann auch nicht gleich von Anfang an diskriminiert werden, zb beim Alter, denn auf dem Lebenslauf steht weder Geburtsdatum, noch Familienstand, noch Nationalitaet, und es gehoert KEIN Fotos drauf.


Apropos: Wenn ich Dich eben richtig verstanden habe, wird Dein Foto einen wesentlichen Beitrag leisten, Deine Chancen im "jugendlichen Team" zu erhöhen. Mach was draus... Winken
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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jami



Anmeldungsdatum: 14.10.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 06.06.2014, 21:36    Titel:

danke, aber soooooooooooooooo jung sehe ich nun dann auch nicht aus
ausserdem, wenn im deutschen Lebenslauf das geb.datum steht, dann fliegt man vielleicht gleich raus, wenn die nach Altersgruppe rausfiltern Smilie

zum Thema Arbeitgeber in USA noch: ich war ja nicht bei jedem der zigtausend Arbeitgeber unbedingt der Lieblingsmitarbeiter, so dass ich hingehen, und die anflehen, und um einen Gefallen bitten kann, etwas zu tun, was sie noch nieee getan haben(was schriftliches zu schreiben).
einige Firmen sind mittlerweile eh Pleite.
sieht also allgemein nicht sehr gut aus.
werde das in dem "jungen Team" mal ausprobieren, und schauen was dabei herauskommt. Cool
nochmals danke
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 06.06.2014, 22:14    Titel:

Du kannst Deine jugendlichen Entwürfe auch hier posten... und mal gucken, ob irgendwem hier noch ein paar verbale Botox-Spritzen einfallen. Wahrscheinlich wirst Du Dich von einem gewissen Punkt an wundern, WIE jung Du plötzlich geworden bist... zurück aus der Zukunft, sozusagen... Winken
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Hazel-Rah



Anmeldungsdatum: 10.06.2014
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 11.06.2014, 15:08    Titel:

Hi jami,

ich habe dieses Forum erst entdeckt, bin begeistert und habe entsprechend um Hilfe gebeten. Guck mal hier: http://www.bewerbung-forum.de/forum/bewerbung-als-uebersetzerin-t59059.html

Ich bin, wie du, Übersetzerin.
Leider habe ich überhaupt keine Auslandserfahrung (ach, die Umstände!), was ja in diesem Beruf gerne vorausgesetzt wird.

Dennoch lasse ich mich nicht entmutigen.
Müsste ja froh sein, wenn du dich nicht auf die gleichen Stellen wie ich bewirbst...., aber ich will mal nicht so sein.

Du hast im Ausland gelebt, das ist doch schon mal was.
Ich werde mich auch nicht unter Wert verkaufen, aber um erst einmal einen Fuß in die Tür zu bekommen, muss man vielleicht hier und da Abstriche machen. Hungerlohn muss allerdings nicht sein.

Mit einer alleinerziehenden, psychisch und alkoholkranken Mutter hatte ich gewiss nicht die besten Voraussetzungen. Mein Weg führte über die Hauptschulle, Freiwillige Zehnte Klasse und Fachoberschule zum Studium.
Völlig unerfahren und ohne jeden Beistand habe ich so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann.
Ich habe von 2002 bis 2005 nur in prekären Beschäftigungsverhältnissen - u.a. Pflegehelferin und Briefzustellern - gearbeitet.
Irgendwann ist mir immerhin - aufgrund einer Initiativbewerbung - der Einstieg in einen (gut bezahlten) Sekretärinnen-Job gelungen.

Und? Habe ich je gejammert?
Ja, manchmal ist es frustrierend, okay...,
aber ich muss mich den Vorrednern anschließen und dich dazu auffordern, nicht so 'defizit-orientiert' zu denken.
Das Leben ist kein Ponyhof und Chancengleichheit ein Märchen. Aber so ist es nun mal. In den Tisch zu beißen, bringt da nix - werden nur die Zähne stumpf....

Die erste Bürostelle habe ich wegen einer durchaus frechen Initiativ-Bewerbung und einem sehr souveränen Auftritt im Vorstellungsgespräch bekommen - ohne jegliche relevante Qualifikation.

Auch wenn du knapp bei Kasse bist, lohnt sich meines Erachtens - gerade in Bezug auf das Vorstellungsgespräch - ein Coaching.
Ich hatte damals ein solches, da eine Freundin aus der Yogaklasse sich gerade ausbilden ließ (halt im Gegenzug für eine Einladung zum Abendessen, in dem Fall).
Es wäre aber eine sinnvolle Investition....

Kopf hoch!

Gruß

Hazel-Rah
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jami



Anmeldungsdatum: 14.10.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 11.06.2014, 15:46    Titel:

Hazel-Rah hat Folgendes geschrieben:
Hi jami,

ich habe dieses Forum erst entdeckt, bin begeistert und habe entsprechend um Hilfe gebeten. Guck mal hier: http://www.bewerbung-forum.de/forum/bewerbung-als-uebersetzerin-t59059.html

Ich bin, wie du, Übersetzerin.
Leider habe ich überhaupt keine Auslandserfahrung (ach, die Umstände!), was ja in diesem Beruf gerne vorausgesetzt wird.

Dennoch lasse ich mich nicht entmutigen.
Müsste ja froh sein, wenn du dich nicht auf die gleichen Stellen wie ich bewirbst...., aber ich will mal nicht so sein.

Du hast im Ausland gelebt, das ist doch schon mal was.
Ich werde mich auch nicht unter Wert verkaufen, aber um erst einmal einen Fuß in die Tür zu bekommen, muss man vielleicht hier und da Abstriche machen. Hungerlohn muss allerdings nicht sein.

Mit einer alleinerziehenden, psychisch und alkoholkranken Mutter hatte ich gewiss nicht die besten Voraussetzungen. Mein Weg führte über die Hauptschulle, Freiwillige Zehnte Klasse und Fachoberschule zum Studium.
Völlig unerfahren und ohne jeden Beistand habe ich so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann.
Ich habe von 2002 bis 2005 nur in prekären Beschäftigungsverhältnissen - u.a. Pflegehelferin und Briefzustellern - gearbeitet.
Irgendwann ist mir immerhin - aufgrund einer Initiativbewerbung - der Einstieg in einen (gut bezahlten) Sekretärinnen-Job gelungen.

Und? Habe ich je gejammert?
Ja, manchmal ist es frustrierend, okay...,
aber ich muss mich den Vorrednern anschließen und dich dazu auffordern, nicht so 'defizit-orientiert' zu denken.
Das Leben ist kein Ponyhof und Chancengleichheit ein Märchen. Aber so ist es nun mal. In den Tisch zu beißen, bringt da nix - werden nur die Zähne stumpf....

Die erste Bürostelle habe ich wegen einer durchaus frechen Initiativ-Bewerbung und einem sehr souveränen Auftritt im Vorstellungsgespräch bekommen - ohne jegliche relevante Qualifikation.

Auch wenn du knapp bei Kasse bist, lohnt sich meines Erachtens - gerade in Bezug auf das Vorstellungsgespräch - ein Coaching.
Ich hatte damals ein solches, da eine Freundin aus der Yogaklasse sich gerade ausbilden ließ (halt im Gegenzug für eine Einladung zum Abendessen, in dem Fall).
Es wäre aber eine sinnvolle Investition....

Kopf hoch!

Gruß

Hazel-Rah


Hallo,
danke fuer deine Nachricht. Smilie
ich habe deine Musteranschreiben gelesen. Was ich sehen kann ist, dass du Berufserfahrung hast, ich dagegen habe in jedem Job max. 6 Monate gearbeitet (siehe:
http://www.bewerbung-forum.de/forum/kein-job-laenger-als-6-monate-im-lebenslauf-t59049.html#243774)
Daher kann ich nicht wie du schreiben, dass ich x Jahre Erfahrung im Bereich y habe. Auch moechte ich nochmals erwaehnen, dass ich im Studium nichts gelernt habe.
Weder kenne ich CAT Tools, noch bin ich gut in Notizentechnik (habe mit Muehe und Not den Kurs Notizentechnik bestanden)
Also kann praktisch nicht viel bieten, ausser eben hervorragende Englischkenntnisse (und die kann die Konkurrenz auch bieten, und das reicht ja allein nicht)
MS Office beherrsche ich auch nicht komplett so dass es fuer die Arbeit in einem Sekretariat wahrscheinlich gerade reichen wuerde wenn die nur Word verlangen wuerden (habe mehrmals Excel Kurse besucht, aber niemals habe ich das hingekriegt Traurig )
Habe auch ne Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin gemacht (2007) aber niemals in dem Bereicht nen Job gehabt, da ich ewig lange danach weiterstudiert habe.
Die Stellenanzeigen die erwaehnen, dass sie
eine "Fremdsprachenkorrespondentin" suchen, schreiben IMMER noch dazu
"mehrjaehrige Erfahrung in dem Bereich erforderlich", oder aehnliches.
Ansonsten muesste ich mich echt nur auf Stellen bewerben, die an Berufsanfaenger gerichtet sein, weisst du, die Stellenanzeigen in denen man geduzt wird, und wo steht "junges dynamisches Team sucht dich"
dort allerdings glaube ich kaum, dass sie eine 40 jaehrige nehmen.
Das mit dem Coaching ist allerdings eine sehr gute Idee, denn ich glaube kaum, dass ich gut bin im vorstellungsgespraech
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Hazel-Rah



Anmeldungsdatum: 10.06.2014
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 11.06.2014, 16:12    Titel:

In dem von dir verlinkten Thread stehen doch ein paar gute Tips - in Blöcke zusammenfassen, Schwerpunkt auf das Studium usw.

Was für eine Übersetzerausbildung hast du den gemacht?
Ich musste aus finanziellen Gründen nach dem Staatsexamen (äquivalent zu Bachelor) aufhören; die Ausbilung sollte dann aber im Master zum Fachübersetzer führen, in meinem Fall in Wirtschaft.
Welches Fachgebiet war dein Schwerpunkt; womit kannst du punkten?
Nur eine Sprache lernen, reicht für den Job des Übersetzers leider wirklich nicht. Man braucht schon mindestens ein Fachgebiet.

Ansonsten sind Sekratiariat und Fremdsprachenkorrespondenz gute Alternativen. MS Office-Lücken lassen sich leicht durch einen VHS-Kurs schließen.

Neben dem Coaching möchte ich dir gerne noch das Buch 'Anleitung zum Ünglücklichsein' von Paul Watzlavik ans Herz legen Winken
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jami



Anmeldungsdatum: 14.10.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 11.06.2014, 16:39    Titel:

Hazel-Rah hat Folgendes geschrieben:
In dem von dir verlinkten Thread stehen doch ein paar gute Tips - in Blöcke zusammenfassen, Schwerpunkt auf das Studium usw.

Was für eine Übersetzerausbildung hast du den gemacht?
Ich musste aus finanziellen Gründen nach dem Staatsexamen (äquivalent zu Bachelor) aufhören; die Ausbilung sollte dann aber im Master zum Fachübersetzer führen, in meinem Fall in Wirtschaft.
Welches Fachgebiet war dein Schwerpunkt; womit kannst du punkten?
Nur eine Sprache lernen, reicht für den Job des Übersetzers leider wirklich nicht. Man braucht schon mindestens ein Fachgebiet.

Ansonsten sind Sekratiariat und Fremdsprachenkorrespondenz gute Alternativen. MS Office-Lücken lassen sich leicht durch einen VHS-Kurs schließen.

Neben dem Coaching möchte ich dir gerne noch das Buch 'Anleitung zum Ünglücklichsein' von Paul Watzlavik ans Herz legen Winken


Danke fuer deine Nachricht:
Es sieht leider nicht so rosig aus, wie du denkst, hier die Antworten zu deinen Fragen:

- Ich habe leider nur einen 1-jaehrigen Master (aus England) dort habe ich nicht viel gelernt. wie denn auch, in 2 Semestern. Kann also weder CAT Tools (die ja ueberall verlangt werden), noch hatten wir ein Fachgebiet. (Das ist also ein Minuspunkt. Kann also mit keinem Fachgebiet punkten, wie du siehst.

- Sekretariat und Fremdsprachenkorrespondenz waeren OK, sind aber im Moment fuer mich leider keine guten alternativen, denn die verlangen ja IMMER "einschlaegige Berufserfahrung"
"mehrjaehrige Erfahrung als Fremdsprachenkorrespondentin erwuenscht/Voraussetzung" steht in allen Anzeigen.
MS Office Kenntnisse, tja, ich habe wie gesagt mindestens 3 Mal oder sogar mehr, versucht Excel zu lernen - ohne Erfolg.
Das ist glaub ich nix fuer mich.
Genaus das gleiche gilt fuer Powerpoint.
Musste ich an der Uni 2 Mal machen, habe ich immer andere fuer mich machen lassen, da ich vor Verzweifelung mir die Augen ausgeheult habe, da ich das einfach partout nicht hingekriegt habe!

Das Buch kenne ich uebrigens, habe allerdings nicht alles gelesen
Smilie
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Hazel-Rah



Anmeldungsdatum: 10.06.2014
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 11.06.2014, 16:41    Titel:

Nachtrag:
Aus deinem Thread mit den häufigen Stellenwechseln geht hervor, dass dir Personaler im Vorstellungsgespräch Fragen über die vermeintlichen Lücken im Lebenslauf gestellt haben.

Das heißt, du wurdest immerhin eingeladen!

Ich musste mich vergangenes Jahr bewerben, weil meine Office-Manager-Stelle auftragsbedingt auf 20 Stunden reduziert wurde.

Bei geschätzten 150 Bewerbungen bekam ich genau zwei (2!) Einladungen zum Vorstellungsgespräch.
Eine davon war für die Katz'. Da saß mir eine studierte Psychologin gegenüber, die mir einen Job als Excel-Sheet-Befüllerin andrehen wollte, unter der Auflage, dass in dieser Branche ein strenger, konservativer Dress-Code vorherrschte. Ich war so ehrlich und sagte: "Nein, Danke!"

Das zweite Vorstellungsgespräch mündete in meiner jetzigen Anstellung.
Meine Bewerbung - das sehe ich jetzt - war alles andere als perfekt. Aber die dortige Geschäftsführerin und die Personalerin lasen aus meinem Lebenslauf eher Flexibilität und Einsatzwillen als etwa mangelndes Engagement heraus.
Nach der Vorstellungsrunde wurde ich angerufen, für die ausgeschriebene Stelle als Executive Assistant hätten sie jeman anderen gefunden. Aber es sei gerade eine Stelle im Backoffice frei geworden. Ob ich es mir zutraute, als Layouterin und Lektorin zu arbeiten?
Das klang nach Herausforderung; das gefiel mir.
Also fing ich erst mal im Backoffice an und war wirklich erstaunt, welchen Funktionsumfang Word und PowerPoint haben.
Ich hatte mir schon einen VHS-Kurs in InDesign rausgesucht, da wurde die Dame im ursprünglich ausgeschriebenen Job als Executive Assistant in der Probezeit gefeuert. Ich wurde mehr gebeten als gefragt, ob ich denn nun nicht doch Sekretariat könnte....

Was hat mich das gelehrt?
- Es geht wirklich ums Verkaufen! Ich muss meine Fähigkeiten, meine Auffassungsgabe, mein Engagement verkaufen.

Ich bin 34, ein paar Jahre jünger als du. Aber mit Mut - und vielleicht einer Portion Größenwahnsinn - habe ich bisher immer Stellen angeboten bekommen, für die ich überhaupt keine Qualifikation mitbrachte....
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Hazel-Rah



Anmeldungsdatum: 10.06.2014
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 11.06.2014, 16:47    Titel:

jami hat Folgendes geschrieben:

Das Buch kenne ich uebrigens, habe allerdings nicht alles gelesen Smilie


Da haben sich jetzt unsere Nachrichten überschnitten....

Hm, ja vielleicht solltest du das Buch noch einmal lesen?

Ich höre nur: "Das geht nicht", "Das kann ich nicht", "Das wird nix".
Du befindest dich wirklich in einer negativen Gedankenspirale.

Ist nicht bös' gemeint (habe ich selber schon in Anspruch genommen):
Vielleicht solltest du mal eine psychologische Beratungsstelle aufsuchen?

Schwer depressiv im Sinne einer klinischen Diagnose bist du wohl nicht, sonst hättest du nicht den Antrieb, hier zu schreiben.
Aber deine Schwarzmalerei lässt doch zumindest auf eine depressive Verstimmung schließen.
Manchmal hilft ein vertrauensvolles Gespräch, eine neue Perspektive zu gewinnen.
Viel Glück!
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jami



Anmeldungsdatum: 14.10.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 11.06.2014, 16:51    Titel:

Hazel-Rah hat Folgendes geschrieben:

Aus deinem Thread mit den häufigen Stellenwechseln geht hervor, dass dir Personaler im Vorstellungsgespräch Fragen über die vermeintlichen Lücken im Lebenslauf gestellt haben.

Das heißt, du wurdest immerhin eingeladen!


ich muss dazu sagen, manchmal wurde mir das am Telefon schon gesagt, das heisst mir wurde schon telefonisch abgesagt, bevor ich ueberhaupt eingeladen wurde.
Ansonsten werde ich so 2 Mal im Jahr eingeladen ...das war es dann auch.

Wenn man bedenkt, wie manche Leute nen Job bekommen:
ne Freundin von mir (Diplom. Informatikerin), nun pass auf:
- hat 4 Bewerbungen abgeschickt (mehr nicht)
- hat 3 Vorstellungsgespraeche gehabt
- hat 2 Jobangebote bekommen
- und einen dieser Jobs dann sich ausgesucht.

Tja, solche Leute koennen natuerlich nicht verstehen, wie es denn sein kann, dass man im Jahr 2 Mal zum Vorstellungsgespraech eingeladen wird. und beide Male ne Absage bekommt
Geschockt
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jami



Anmeldungsdatum: 14.10.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 11.06.2014, 17:02    Titel:

hier meine Antwort an dich, da du leider keinen Sinn machst:
du hast geschrieben:

Nein, tut mir leid. Das verstehe ich nicht.
Zum Beispiel verstehe ich nicht, warum dich "DER DEPP" einladen sollte, wenn er dich schon anhand deines Lebenslaufes aussortiert.
Glaubst du, Personaler haben den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als Leute einzuladen, die sie sowieso nicht wollen?
Warum?


Die Antwort ist ganz einfach:
Ich wurde bereits zum Vorstellungsgespraech eingeladen, nur damit mir der Personaler (uebrigens genau so ein Depp) nach 2 Minuten sagen konnte
"Frau X, Sie sind fuer diese Stelle ueberqualifiziert, schauen Sie doch mal Ihren Lebenslauf an"

Nach DEINER Logik aber ("Glaubst du, Personaler haben den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als Leute einzuladen, die sie sowieso nicht wollen?") haette er ja gleich im Lebenslauf sehen koennen, dass ich fuer die Stelle ueberqualifiziert war. und haette nicht seine kostbare Zeit, und die seiner 3 Kollegen verschwenden brauchen und mich einzuladen!
Oder? ==> ALSO koennen wir schlussfolgern, dass er ein Depp war.
Merkst du, dass dein Argument gar keinen Sinn ergibt?
Schoenen Tag noch! Lachen


Zuletzt bearbeitet von jami am 11.06.2014, 19:41, insgesamt einmal bearbeitet
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Hazel-Rah



Anmeldungsdatum: 10.06.2014
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 11.06.2014, 18:00    Titel:

jami hat Folgendes geschrieben:

das hoert sich sehr gut an, aber ich wuerde eher sagen, du hast Glueck gehabt. das freut mich fuer dich, wirklich!


Das streite ich nicht ab. Glück gehört dazu. Nur muss man durch Beharrlichkeit sein Glück immer wieder herausfordern. Dazu gehört ein langer Atem und Optimismus.

jami hat Folgendes geschrieben:
verstehst du was ich meine? Frage


Nein, tut mir leid. Das verstehe ich nicht.
Zum Beispiel verstehe ich nicht, warum dich "DER DEPP" einladen sollte, wenn er dich schon anhand deines Lebenslaufes aussortiert.
Glaubst du, Personaler haben den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als Leute einzuladen, die sie sowieso nicht wollen?
Warum?
Merkst du was?

Ich sehe das ganze spielerisch, nicht so verbissen.
Klar, stellen Personaler schon mal dumme bis provokative Fragen. Damit wollen sie herausfinden, wie du reagierst.

Wenn die Reaktion halt dann nur irgendwo zwischen weinerlich, defensiv bis aggressiv ausfällt, wundert mich gar nichts mehr.

Und damit verabschiede ich mich aus der Diskussion.
Ganz arrogant und empathiefrei hake ich dich hiermit als PAL (Problem anderer Leute) ab.

Trotzdem, weiterhin viel Glück und Erfolg!
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 11.06.2014, 22:36    Titel:

Hazel-Rah hat Folgendes geschrieben:
Glück gehört dazu. Nur muss man durch Beharrlichkeit sein Glück immer wieder herausfordern.


Wenn das zu negativ und/oder verbissen klingt: Man muss dem Glück auf die Möglichkeit zum Einwirken verschaffen... ihm sozusagen Hebelpunkte anbieten, von denen aus es mit einem kleinen Schubs in die richtige Richtung große Wirkung erzeugen kann... Winken

Das ist eine ganz grosse Kunst... der man sich gut ein Leben lang widmen kann...

Hazel-Rah hat Folgendes geschrieben:
Glaubst du, Personaler haben den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als Leute einzuladen, die sie sowieso nicht wollen?


Das werden sie ganz sicher nicht tun... nicht, weil sie so wahnsinnig tolle Menschen wären... sondern weil sie sich (wie viele Arbeitnehmer auch) zu einem großen Teil von Schwächen leiten lassen - insbesondere Angst und Faulheit. Wenn sie die "falschen" Leute einstellen, geraten sie ganz schnell selbst auf die Abschussliste... daher die Angst. Und wenn sie ein Vorstellungsgespräch weniger brauchen, um zum Abschluss zu kommen, haben sie Zeit gewonnen... das ist die Faulheit. Das sind sehr, sehr starke Motive... viel, viel stärker als der billige Spass, mal eben eine hoffnungsvolle Bewerberin ein bisschen vorzuführen. Den Personaler, der dafür seine Freizeit (oder seinen Job) auf's Spiel setzt, will ich mal sehen...

Ich bin mir sicher: Wer jemanden einlädt, kann sich dessen Einstellung zumindest vorstellen - und das umso mehr, je auffälliger die "Mankos" der Person sind. Ich meine... jeder Idiot kommt auf die "Idee", jemanden wie Dich vorab auszusortieren. Einfacher geht es doch gar nicht. Wer das NICHT tut, denkt schon einmal deutlich über das Offensichtliche hinaus. Der sieht irgendetwas von den positiven Seiten von Dir, nach denen ich hier schon so lange vergeblich frage. Irgendetwas ist da, todsicher... auch wenn wir hier die ganze Zeit nur die todlangweilige Diskussion über Dein Alter führen...
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Hazel-Rah



Anmeldungsdatum: 10.06.2014
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 11.06.2014, 23:00    Titel:

jami hat Folgendes geschrieben:

Die Antwort ist ganz einfach:
Ich wurde bereits zum Vorstellungsgespraech eingeladen, nur damit mir der Personaler (uebrigens genau so ein Depp) nach 2 Minuten sagen konnte
"Frau X, Sie sind fuer diese Stelle ueberqualifiziert, schauen Sie doch mal Ihren Lebenslauf an"


Also gut, ein letzter Versuch:

Das war eine Aufforderung an dich, zu erklären, warum du den Job trotzdem willst, warum dir kein Zacken aus der Krone fällt, diesen Job zu machen und warum du dann auch dabei bleiben willst.

Das ist noch nicht einmal eine Provokation; das ist eine legitime Frage.
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jami



Anmeldungsdatum: 14.10.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 17.06.2014, 20:35    Titel:

FRAGEN hat Folgendes geschrieben:


Das werden sie ganz sicher nicht tun... nicht, weil sie so wahnsinnig tolle Menschen wären... sondern weil sie sich (wie viele Arbeitnehmer auch) zu einem großen Teil von Schwächen leiten lassen - insbesondere Angst und Faulheit. Wenn sie die "falschen" Leute einstellen, geraten sie ganz schnell selbst auf die Abschussliste... daher die Angst. Und wenn sie ein Vorstellungsgespräch weniger brauchen, um zum Abschluss zu kommen, haben sie Zeit gewonnen... das ist die Faulheit. Das sind sehr, sehr starke Motive... viel, viel stärker als der billige Spass, mal eben eine hoffnungsvolle Bewerberin ein bisschen vorzuführen. Den Personaler, der dafür seine Freizeit (oder seinen Job) auf's Spiel setzt, will ich mal sehen...

Ich bin mir sicher: Wer jemanden einlädt, kann sich dessen Einstellung zumindest vorstellen - und das umso mehr, je auffälliger die "Mankos" der Person sind. Ich meine... jeder Idiot kommt auf die "Idee", jemanden wie Dich vorab auszusortieren. Einfacher geht es doch gar nicht. Wer das NICHT tut, denkt schon einmal deutlich über das Offensichtliche hinaus. Der sieht irgendetwas von den positiven Seiten von Dir, nach denen ich hier schon so lange vergeblich frage. Irgendetwas ist da, todsicher... auch wenn wir hier die ganze Zeit nur die todlangweilige Diskussion über Dein Alter führen...


ich verstehe nicht, warum das so schwierig ist, dies zu verstehen.

Ich hatte bereits erwaehnt, dass er Personaler gibt, die DEPPEN sind.
Sie verschwenden die Zeit von mir, und von sich selbst (inkl ihrer Kollegen).


Ich wurde bereits zum Vorstellungsgespraech eingeladen, nur damit mir der Personaler nach 2 Minuten sagen konnte
"Frau X, Sie sind fuer diese Stelle ueberqualifiziert, schauen Sie doch mal Ihren Lebenslauf an"

Wenn in der Anzeige ausdruecklich und explizit steht, dass jemand gesucht wird, der nicht mal ein Abitur braucht, dann die mich einladen, die ein Master hat, dann der DEPP mir sagt:

"Frau X, Sie sind fuer diese Stelle ueberqualifiziert, schauen Sie doch mal Ihren Lebenslauf an"

dann kann man nur kotzen, denn der Depp hat ja vorher gesehen, dass ich nicht nur ein Abitur, sondern einen Master habe.
Was soll dann dieses dumme Gerede vom Personaler und die Zeitverschwendung mich ueberhaupt einzuladen, wozu, hat der sie noch alle beisammen ?

Der hat wohl tatsaechlich nix besseres zu tun.
Ich haette die Stelle genommen WEIL ICH IN DIESE ORGANISATON WOLLTE. (die Position war mir egal)--- aber der sture Herr hat von Anfang bis Ende nur gelabert "Frau X, Sie sind fuer diese Stelle ueberqualifiziert, schauen Sie doch mal Ihren Lebenslauf an"

Ihr wollt mir nicht erzaehlen, dass ich es hier mit einem superschlauen normalen Personaler zu tun hatte.
der Type haette sich 45 Minuten Zeit sparen koennen, und seinen 2 Kollegen auch.
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