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Unpünktlichkeit ist Ungezogenheit, auch auf der andern Seite

 
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Autor Nachricht
Tintenstrahl



Anmeldungsdatum: 28.09.2015
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 28.09.2015, 15:33    Titel: Unpünktlichkeit ist Ungezogenheit, auch auf der andern Seite

Hallo, allerseits

Jemand Neues, beginne ich gleich mit einem unbequemen Thema. Letzte Woche bin ich zu einer Vorstellung gereist, 95 Minuten mit dem Auto. Ich war pünktlich, wurde von der Empfangsperson in ein Besprechungszimmer geführt, sie bot mir Sitzplatz an und legte mir einen schmalen Ordner mit Firmeninformation vor. Dann wartete ich zwanzig Minuten auf die HR-Person, die mich eingeladen hatte.

Im Ordner Managementsprüche und Zitate altgriechischer Philosophen, Typografie ein Gebastel, Rechtschreibefehler en masse.

Das Gespräch verlief nett und informativ, auch bezüglich Lohn.

Über die Respektlosigkeit, mich so warten zu lassen, komme ich nicht hinweg. Ich habe am nächsten Tag mit E-Mail abgesagt. Darauf kam die Antwort, dass es zum Betrieb gehöre, dass man erst einige Papiere lesen würde. Das halte ich für eine lumpige Ausflucht.

Wie steht ihr zur Pünktlichkeit?
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Bewerber






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Nostradamus



Anmeldungsdatum: 14.04.2015
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 28.09.2015, 17:38    Titel:

Ich würde meine Jobwahl jedenfalls nicht davon abhängig machen, ob mich eine Person (mit der ich im eigentlichen Job später vielleicht kaum noch zu tun haben werde) vielleicht mal 20 Minuten warten lässt.
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Tamesis



Anmeldungsdatum: 17.10.2007
Beiträge: 26
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 29.09.2015, 10:00    Titel:

15 - 20 Minuten finde ich noch halbwegs ok. Es kann immer mal was dazwischen kommen. Ich war vor einigen Wochen bei einem Bewerbungsgespräch, da musste ich 45 Minuten warten. Fand ich im Endeffekt auch nicht sooo toll, aber wenn alles andere auf mich einen positiven Eindruck macht, würde ich das jetzt nicht abhängig davon machen.
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Tintenstrahl



Anmeldungsdatum: 28.09.2015
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 29.09.2015, 13:00    Titel:

Da sagst du etwas Entscheidendes.

Gar Manches hat keinen positiven Eindruck gemacht. Ich behaupte, daß ich die menschliche Haltung einer Firmenleitung, ja selbst die der Inhaber, den dort arbeitenden Menschen und den Einrichtungen ablesen kann. Wenn es eines Ordners mit philosophischen Ergüssen bedarf, um ein Vorstellungsgespräch durchzuführen, dann klemmt es ganz oben.

Ich bin ja nicht hingereist, um die Firma zu übernehmen, sondern für Schichtarbeit in öliger Maschinenhalle. Irgendwie haben da alle völlig abgehoben.
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Nostradamus



Anmeldungsdatum: 14.04.2015
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 29.09.2015, 18:00    Titel:

Tintenstrahl hat Folgendes geschrieben:
Ich behaupte, daß ich die menschliche Haltung einer Firmenleitung, ja selbst die der Inhaber, den dort arbeitenden Menschen und den Einrichtungen ablesen kann.


Funktioniert nicht immer so leicht: Manch ein Firmeninhaber wäre froh, wenn alle seine Mitarbeiter seine menschliche Haltung widerspiegeln würden. Winken
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Tintenstrahl



Anmeldungsdatum: 28.09.2015
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 07:12    Titel:

Da liegt es auch an ihm, die so genannte Firmenkultur durchzusetzen.

Der Chef lebt sie und verlangt sie, im persönlichen Kontakt. Das Zauberwort heißt Aufrichtigkeit.
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Nostradamus



Anmeldungsdatum: 14.04.2015
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 30.09.2015, 17:28    Titel:

Tintenstrahl hat Folgendes geschrieben:
Da liegt es auch an ihm, die so genannte Firmenkultur durchzusetzen.

Der Chef lebt sie und verlangt sie, im persönlichen Kontakt. Das Zauberwort heißt Aufrichtigkeit.


Vom dem Verhalten eines Mitarbeiters gleich auf die ganze Firmenkultur schließen zu wollen, halte ich jedenfalls für zu kurz gedacht. Wenn ich mich in meiner Abteilung -oder auch in der Personalabteilung- so umgucke, kann man höchstens erkennen, dass der Chef nicht alle auf exakt die gleiche Linie gebügelt hat, sondern es kommt ganz drauf an, mit wem genau man es zu tun bekommt.
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Tintenstrahl



Anmeldungsdatum: 28.09.2015
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 02.10.2015, 13:22    Titel:

Jetzt reden wir vermutlich aneinander vorbei.

Was auf eine Linie bügeln mit Kultur zu tun hat, kann ich nicht verstehen. Firmenkultur gründet für mich auf einer einzigen Sache: Aufrichtigkeit.

Was mich und andere Ü50er als Generation arbeitslos machen kann, ist unsere Aufrichtigkeit (manchmal bis zur Unerträglichkeit). Das kommt Jüngeren wie Älteren archaisch vor, meine Generation wirkt wie eine Horde Saurier, die aus vergessenen Zeiten her stammt. Verbessern und sich nicht verbiegen lassen, das kann man wunderbar zum Vorwurf machen: Man kann mit Ihnen nicht zusammenarbeiten, usw. Ich habe in Stellenanzeigen schon absolute Teamfähigkeit gelesen. Wenn das nicht ehrlicherweise Gehorsam heißt!

Die heute erwartete, wenn nicht verlangte Haltung lautet: Schweig, warte, gehorche! So wurde ich bei dem Vorstellungstermin behandelt.
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Nostradamus



Anmeldungsdatum: 14.04.2015
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 02.10.2015, 17:38    Titel:

Tintenstrahl hat Folgendes geschrieben:

Die heute erwartete, wenn nicht verlangte Haltung lautet: Schweig, warte, gehorche! So wurde ich bei dem Vorstellungstermin behandelt.


Mag sein, aber der eigentliche Job hätte - je nach Arbeitskollegen und Vorgesetzten - vielleicht vollkommen anders ausgesehen; du hat dich ja dazu entschlossen, das gar nicht erst herausfinden zu wollen.
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Tintenstrahl



Anmeldungsdatum: 28.09.2015
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 02.10.2015, 17:49    Titel:

Ich wußte doch schon zu Hause, was mich erwartet. Einrichter in einer CNC-Dreherei-Abteilung eines mittelgroßen Unternehmens, da gibt es nicht viele Unterschiede zwischen Firma Y und Firma X. Meine Berufsarbeit kenne ich, die Kollegen sind auch immer aus der Branche.

Wenn es irgendwo besser aussieht, dann weil die Chefs einen seinen Beruf ausüben lassen. Die allermeisten Vorgesetzten ertragen es aber nicht, wenn sie vom Untergebenen abhängig sind. Deshalb denken sie sich immer wieder etwas aus, um die Angestellten in den Griff zu bekommen. Obschon ein Industriemechaniker gelernt hat, Steuerprogramme zu erstellen, die ganze Operationsfolge sich zu überlegen, wird ihm das vielerorts weggenommen. Programmierer werden eingestellt, die man dann auch wieder gängeln kann.

Nun gut, wenn sich niemand mehr einschaltet, kann ich das Thema auf sich beruhen lassen. Wieder etwas gelernt.
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Zerschmetterling
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 14.01.2015
Beiträge: 334
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 03.10.2015, 15:57    Titel:

Ich finde es eigentlich selbstverständlich, einen Bewerber nicht warten zu lassen. Als Bewerber schaut man ja auch, dass man pünktlich erscheint. Ich musste einmal ein paar Minuten warten, bekam jedoch gleich am Empfang mitgeteilt, dass mein Gesprächspartner sich um ein paar Minuten verspäten würde. Das war dann kein Problem. 20 Minuten finde ich schon grenzwertig, zumindest ohne Info. Mein früherer Chef ließ prinzipiell jeden erst mal 5 Minuten warten, egal ob Kunden, Bewerber oder Geschäftspartner - einfach, um "busy" zu wirken, was ich immer eher lächerlich fand. Generell denke ich, wenn man beim Gespräch ein ungutes Gefühl hat, hat das meist einen Grund - in diesem Fall ja sogar einen konkreten. Wegen der Verspätung allein hätte ich, wenn mir sonst alles zugesagt hätte, vermutlich nicht abgesagt, wohl aber, wenn ich merke, dass mir die Firmenkultur nicht gefällt.
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