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Unzufrieden - was tun...?

 
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Nach Gehalt/besserer Stelle fragen trz laufender Bewerbung? << Zurück :: Weiter >> Frustriert und unterfordert - Wie mit Chef sprechen?  
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Mark79



Anmeldungsdatum: 28.07.2017
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 28.07.2017, 09:44    Titel: Unzufrieden - was tun...?

Hallo Zusammen,

ich brauche mal eine kleine Karriereberatung, da ich aktuell überfordert bin.

Zu meiner Situation:
Ich habe vor ca. 2 3/4 Jahr als Projektleiter für einen Systemlieferanten der Automobilbranche auf Grund einer bevorstehenden Insolvenz und möglichen Arbeitsplatzverlust das Unternehmen gewechselt.

Das neue Unternehmen, was auch einige aber sehr kleine Produktionsstätte hat, entpuppte sich aber nach kurzer Zeit als fast reines Handelshaus.

Dies war am Anfang nicht erkennbar, da man sich nach aussen immer als Hersteller verkauft. Daher war ich auf Grund dieser Thematik und meinem damals unerträglichen Chef schon fast in der Probezeit wieder weg. Mein damaliger Chef musste gehen und ich wollte dem Unternehmen/ Stelle eine Chance geben.

Nun ergaben sich dazu hier in den letzten Jahren extreme viele Wechsel in der obersten sowie mittleren Führungsebene und das Unternehmen wird somit seit Jahren umstrukturiert. Ich selbst bin jetzt schon 3 mal innerhalb des Unternehmens umgezogen...wobei nun die "fixierte" Organisation angeblich steht.

Meiner Meinung ist das Management aber vollkommen überfordert und planlos unterwegs. Eine Strategie ist nicht zu erkennen und dazu sind bis auf die administrativen Bereiche alle Veranwortlichen Branchenfremd und erst seit 2-3 Jahren an Board. Neues Gesichter, neue Fußstapfen etc.

Auf Grund der Umstrukturierungen ergab sich aber auch eine Chance und ich habe seit mehreren Monaten eine Teamleiterposition übernommen aber mir fehlt von Woche zu Woche die Motivation, da sich trotz häufiger Anregungen, Ideen und Forderungen in bestimmten Dingen nichts ändern.
Hinzukommt, dass ich mich nie wirklich mit den Produkten und dem Unternehmen identifizieren konnte. Die neue Stelle habe ich aber für den Lebenslauf angenommen und dieses mehr an Verantwortung macht aber...

Mir fehlt einfach der Spaß bei der Arbeit und das spannende Umfeld aus dem Automobilbereich und die eigene Produktion vor Ort. Ich habe 15 Jahre davor immer in rein produzierenden Unternehmen >2500 MA gearbeitet und war dort auch vor Ort. Nun sitzte ich minimum 8 Stunden am Schreibtisch oder in Terminen und es ist alles sehr laienhafte Theorie im Vergleich zu dem professionellen Umfeld, aus dem ich kam.


Nun meine eigentliche Frage.
Ich habe vor dieser Stelle schon 2 mal recht kurz den Job gewechselt, 2 X 2,5 Jahre und habe nun seit ca. 8 Monaten die Teamleitung inne. Bezahlung ist für die Position nicht gut, auch in Bezug zu meiner Qualifikation aber die bevorstehende Insolvenz hat mich zu einem Wechsel gezwungen, sonst wäre ich garantiert immer noch da....

Was würdet Ihr tun? Es gibt immer wieder Interessante Stelle als Projektleiter im Automobilbereich aber wäre das nicht ein Schritt zurück?!
Teamleiter im Großhandel ist ja jetzt auch nicht so der Hammer, vor allem wenn man das Niveau der Arbeit bzw. der Leistung im Unternehmen vergleicht. Meine vorherige Stelle war definitv anspruchsvoller...

Wäre super, wenn Ihr mir ein paar Tipps geben könntet.
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Bewerber






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tanda
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 230
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet / Südhessen, bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: 28.07.2017, 11:37    Titel:

Hallo,

inwiefern wäre eine Stelle als Projektleiter im Automobilbereich ein Schritt zurück? Würdest du da weniger vedienen als jetzt?

Ich denke, dass ich mich an deiner Stelle auf interessante Stellen bewerben und einen Wechsel zu einem produzierenden Unternehmen anstreben würde. Eine gute Begründung fürs Anschreiben und Vorstellungsgespräch hast du ja: Dir fehlt das spannende Umfeld aus dem Automobilbereich und die eigene Produktion vor Ort.
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Mark79



Anmeldungsdatum: 28.07.2017
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 28.07.2017, 11:59    Titel:

tanda hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

inwiefern wäre eine Stelle als Projektleiter im Automobilbereich ein Schritt zurück? Würdest du da weniger vedienen als jetzt?


Aktuell bin ich als Teamleiter eine Führungskraft, als Projektleiter meist nur interdiziplinär verantwortlich, obwohl mich das ehrlich gesagt weniger stört.
Gehaltseinbußen würden nicht passieren, eher das Gegenteil Smilie

tanda hat Folgendes geschrieben:

Ich denke, dass ich mich an deiner Stelle auf interessante Stellen bewerben und einen Wechsel zu einem produzierenden Unternehmen anstreben würde. Eine gute Begründung fürs Anschreiben und Vorstellungsgespräch hast du ja: Dir fehlt das spannende Umfeld aus dem Automobilbereich und die eigene Produktion vor Ort.


Stimmt...aber sieht es nicht eher so aus, wenn ich mich nach z.B. 10 Monaten in der Rolle als Teamleiter bewerbe, als wenn ich das nicht geschafft habe und daher die Flucht ergreife oder ist meine Begründung ausreichend?!

Danke und Gruß!
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tanda
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 230
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet / Südhessen, bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: 28.07.2017, 12:09    Titel:

Mark79 hat Folgendes geschrieben:
tanda hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

inwiefern wäre eine Stelle als Projektleiter im Automobilbereich ein Schritt zurück? Würdest du da weniger vedienen als jetzt?


Aktuell bin ich als Teamleiter eine Führungskraft, als Projektleiter meist nur interdiziplinär verantwortlich, obwohl mich das ehrlich gesagt weniger stört.
Gehaltseinbußen würden nicht passieren, eher das Gegenteil Smilie

tanda hat Folgendes geschrieben:

Ich denke, dass ich mich an deiner Stelle auf interessante Stellen bewerben und einen Wechsel zu einem produzierenden Unternehmen anstreben würde. Eine gute Begründung fürs Anschreiben und Vorstellungsgespräch hast du ja: Dir fehlt das spannende Umfeld aus dem Automobilbereich und die eigene Produktion vor Ort.


Stimmt...aber sieht es nicht eher so aus, wenn ich mich nach z.B. 10 Monaten in der Rolle als Teamleiter bewerbe, als wenn ich das nicht geschafft habe und daher die Flucht ergreife oder ist meine Begründung ausreichend?!


Wenn du dich vom Gehalt her durch einen Wechsel verbesserst und dir das Produktionsumfeld mehr liegt, dann wäre für mich die Entscheidung für einen Wechsel klar.

Ob deine Begründung ausreicht, entscheidet der jeweilige Personaler. Mir ist deine Begründung einleuchtend. Daher würde ich sie schon ins Anschreiben aufnehmen.
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katerfreitag
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1991

BeitragVerfasst am: 28.07.2017, 16:26    Titel:

Ich komme aus einer Branche, wo der Wechsel nach zwei bis drei Jahren völlig normal ist und z.T. auch erwartet, von daher stört mich das nicht - ich kann das aber in anderen Sparten nicht so beurteilen.

Ansonsten pflichte ich tanda bei, wenn Du das im Anschreiben gut und positiv verpackst, sollte das nicht kontraproduktiv aufgenommen werden. Aber es liegt auch immer am Verantwortlichen in der jeweiligen Firma: je nachdem, wie die persönliche Einstellung ist, wie die Unternehmensphilosophie ist - das wirkt sich schon drauf aus, wie so ein "Schneller Wechsel" aufgenommen wird. Von daher würde ich mich vielleicht bei den etwas weniger Konservativen bewerben - an Deiner Stelle. Ist es möglich, das als Aussenstehender einzuschätzen?
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tanda
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 230
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet / Südhessen, bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: 28.07.2017, 22:45    Titel:

katerfreitag hat Folgendes geschrieben:
Ansonsten pflichte ich tanda bei, wenn Du das im Anschreiben gut und positiv verpackst, sollte das nicht kontraproduktiv aufgenommen werden. Aber es liegt auch immer am Verantwortlichen in der jeweiligen Firma: je nachdem, wie die persönliche Einstellung ist, wie die Unternehmensphilosophie ist - das wirkt sich schon drauf aus, wie so ein "Schneller Wechsel" aufgenommen wird. Von daher würde ich mich vielleicht bei den etwas weniger Konservativen bewerben - an Deiner Stelle. Ist es möglich, das als Aussenstehender einzuschätzen?


Ich empfehle, sich einfach bei allen Arbeitgebern zu bewerben, die in Frage kommen. Man wird schon merken, wo man eingeladen wird und wo nicht. Was hat man denn zu verlieren außer etwas Zeit?
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