Veranstaltungskauffrau Musterbewerbung um Praktikumsplatz

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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Jo Hanna
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Veranstaltungskauffrau Musterbewerbung um Praktikumsplatz

Beitrag von Jo Hanna » 27.01.2011, 18:15

Ich hatte bereits kurzen Telefon- und Emailkontakt mit dieser Firma, da ich mich für einen Praktikumsplatz ab September bewerbe, allerdings bis Ende Juli im Ausland arbeite. Was zeitmässig natürlich schwierig ist, sie haben mich aufgefordert ihnen trotzdem eine Bewerbung zu kommen zu lassen.
Der Kontakt war sehr locker und die Firma organisiert Festivals, ich habe es also nicht zu spiessig formuliert und versucht auf die Musik einzugehen.
Ich bin Ende 20 und habe die letzten 6 Jahre in verschiedenen Ländern im Tourismus gearbeitet und versuche natürlich das positiv zu verkaufen.
Weiss nicht wie mir dies beides gelungen ist.
Ich finde vor allem den Abschluss schwierig. Nicht davon auszugehen, dass sie mich zum Vorstellungsgespräch einladen wollen, aber trotzdem "wollen" und "würde", "eventuell" und "vielleicht" zu vermeiden um nicht zu unsicher zu klingen.
Ich könnte versuchen mit meiner jetzigen Chefin eine frühere Abreise zu vereinbaren, will aber natürlich nicht unloyal erscheinen.

Sehr geehrter Herr xy,
ich plane seit längerem in 2011 eine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau in ***** anzufangen.
Ich denke in jedem Beruf braucht man ein gewisses Mass an Organisation und Kommunikation, aber es sind genau diese beiden Dinge von denen ich glaube, dass ich gut darin bin, die mich besonders reizen und die ich gerne zu meiner eigentlichen Tätigkeit machen würde .
Ich glaube allerdings auch stark daran, dass nicht nur die Tätigkeit an sich Spass machen muss, sondern, dass man hinter den Projekten und Veranstaltungen stehen muss, die man organisiert und plant. Deswegen reizt mich Ihre Firma besonders, ich finde das Konzept sehr überzeugend und spannend.
Ich habe selber viele Freunde die Musiker und Künstler sind, bin sehr an Musik interessiert und finde es grossartig, dass sie einen Weg gefunden haben, bis jetzt noch unbekanntere Künstler zu fördern und daraus eine so grosse, spannende Veranstaltung entstehen zu lassen.
Während ich es in den letzten Jahren sehr genossen habe, im Ausland zu arbeiten und verschiedene Kulturen zu erleben, fehlt mir hier auf den kleinen Inseln der Malediven die kulturelle Herausforderung und Abwechslung, ganz besonders die Möglichkeit auf Livekonzerte gehen zu können.
Durch die Arbeit im Tourismus bin ich daran gewöhnt nicht nur von „9 bis 5“ zu arbeiten. Ich spreche fliessend Englisch, bin flexibel, belastbar und es fällt mir leicht auf Menschen zu zugehen.
Wie schon angesprochen, läuft mein Vertrag hier Ende Juli aus. Ich will natürlich meine Firma nicht im Stich lassen, es wäre also wichtig früh genug Bescheid zu sagen, so dass rechtzeitig ein Nachfolger gefunden werden kann. Ich wäre aber gerne bereit meine Rückreise früher zu planen, wenn Sie an einem persönlichen Vorstellungsgespräch interressiert sind. Vielleicht könnte ein Telefon- oder Skypegespräch einen ersten Eindruck vermitteln.
Ich freue mich darauf von Ihnen zu hören.
Zuletzt geändert von Jo Hanna am 03.02.2011, 10:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Marlenchen
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Beitrag von Marlenchen » 28.01.2011, 06:45

Am Ausdruck musst du noch stark arbeiten, so etwas wie "ich glaube" oder "ich denke" hat im Anschreiben nichts zu suchen. Inhaltlich fällt auch der letzte Absatz stark ab: ein Anschreiben ist dazu da, die Stärken und Fähigkeiten hervorzuheben, und weniger auf organisatorische Dinge einer möglichen Zusammenarbeit einzugehen.

Jo Hanna
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Beitrag von Jo Hanna » 28.01.2011, 08:25

Danke, werde versuchen das zu verbessern.
Was hälst du von dem ersten Satz?
Ich finde diese Firma sehr spannend, habe aber das Gefühl, dass es mir nicht besonders gut gelungen ist das zu betonen z. B. "ich bin sehr musikinteressiert" erscheint mir so platt. Habe aber auch keine bessere Idee.
Verbesserte version ist in Arbeit und kommt.

Jo Hanna
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Beitrag von Jo Hanna » 28.01.2011, 08:48

Sehr geehrter Herr XY,
ich plane seit längerem in 2011 eine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau in XXX anzufangen.

.........

Habe versucht die ersten beiden Abschnitte umzuformulieren, und "organisatorischen Teil" weggelassen.
Findet ihr meine Begründungen, warum ich diesen Beruf in dieser Firma ausüben will, an sich gut?
Habe ich meine (Auslands)erfahrung gut verkauft?

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 29.01.2011, 16:31

ich plane seit längerem in 2011 eine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau in XXX anzufangen.
Der Satz ist nicht so gut.
In jedem Beruf braucht man ein gewisses Mass an Organisation und Kommunikation, aber es sind genau diese beiden Dinge von denen ich glaube, dass ich gut darin bin, die mich besonders reizen und die ich gerne zu meiner eigentlichen Tätigkeit machen würde.
Wenn du hier noch einen Bezug zu wichtigen Tätigkeiten als Veranstaltungskauffrau, bei denen du diese beiden Dinge gut einsetzen kannst, schreibst, dann wäre es noch besser.
Während ich es in den letzten Jahren sehr genossen habe, im Ausland zu arbeiten und verschiedene Kulturen zu erleben, fehlt mir hier auf den kleinen Inseln der Malediven die kulturelle Herausforderung und Abwechslung, ganz besonders die Möglichkeit auf Livekonzerte gehen zu können.
Das liest sich eher weniger gut, da es ja im Job nicht darum gehen wird.
Habe versucht die ersten beiden Abschnitte umzuformulieren, und "organisatorischen Teil" weggelassen.
Kaufmännische Kenntnisse hast du noch nicht?

Jo Hanna
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Beitrag von Jo Hanna » 30.01.2011, 10:46

Danke für die Kritik.
Hier eine neue Variante, habe hier ab morgen eine neue Aufgabe und veruscht, dass im neuen Absatz gut zuverkaufen.


Das liest sich eher weniger gut, da es ja im Job nicht darum gehen wird.


Dachte dass es im Bezug auf den Teil, in dem ich sage, dass ich es wichtig finde hinter dem zu stehen was man organisiert, und da die Firma Festivals organisiert, Sinn macht.
Dass ist es nämlich genau was ich versuche auszudrücken, weil ich wirklich unbedingt in genau diese Firma will. Aber es ist wohl etwas platt.
Habe versucht es umzuformulieren


Kaufmännische Kenntnisse hast du noch nicht?

Ich habe keinen kaufmännischen Hintergrund oder Training. habe aber versucht, dass im neuen Absatz mit Praxiserfahrung abzudecken.

Tue mich sehr schwer mit dem Einführungssatz. was haltet ihr von dem neuen?

Sehr geehrter Herr XXX,
Die Idee eine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau anzustreben entwickelte sich dadurch, dass ich mich als Organisationstalent empfinde.
In jedem Beruf braucht man ein gewisses Mass an Organisation und Kommunikation, aber es sind genau diese beiden Dinge von denen ich glaube, dass ich gut darin bin, die mich besonders reizen und die ich gerne zu meiner eigentlichen Tätigkeit machen würde .
Dabei ist es für mich wichtig, hinter den Projekten und Veranstaltungen zu stehen, die man organisiert und plant. Deswegen reizt mich Ihre Firma besonders, ich finde das Konzept sehr überzeugend und spannend.
Viele meiner Freunde sind Musiker und Künstler. Da ich sehr musikinteressiert bin, finde es grossartig, dass sie einen Weg gefunden haben, bis jetzt noch unbekanntere Künstler zu fördern und daraus eine so grosse, spannende Veranstaltung entstehen zu lassen.
Während ich es in den letzten Jahren sehr genossen habe, im Ausland zu arbeiten und verschiedene Kulturen zu erleben, fehlt mir hier auf den kleinen Inseln der Malediven die kulturelle Herausforderung und Abwechslung, deswegen reizt mich die Festivalarbeit (steht so in der Praktikumsausschreibung) ganz besonders .
Momentan arbeite ich als Urlaubsvertretung der Basisleitung ein einer Tauchschule. Ich koordiniere den wöchentlichen und täglichen Einsatz von Mitarbeitern, plane Tauchkurse, Tagesauflüge und den Bootsfahrplan. Die Abrechnung und Buchhaltung fallen in meinen Zuständigkeitsbereich und ich bin verantwortlich für alle organisatorischen Aufgaben und somit für den reibungslosen und punktlichen Ablauf der täglichen Arbeitsprozesse.
Durch die Arbeit im Tourismus bin ich daran gewöhnt nicht nur von „9 bis 5“ zu arbeiten. Ich spreche fliessend Englisch, bin flexibel, belastbar und es fällt mir leicht auf Menschen zu zugehen.
Ich freue mich darauf von Ihnen zu hören.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 30.01.2011, 23:55

Schreibe die Einleitung nicht zu zaghaft, mit ein klein wenig Änderungen kommt die Empindung überzeugter rüber:
Sehr geehrter Herr XXX,

da ich ein Organisationstalent bin, strebe ich eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau. In jedem Beruf braucht man ein gewisses Mass an Organisation und Kommunikation, aber es sind genau diese beiden Dinge von denen ich glaube, dass ich gut darin bin, die mich besonders reizen und die ich gerne zu meiner eigentlichen Tätigkeit machen würde.
Den kaufmännisch-organisatorischen Teil hast du jetzt gut umgesetzt. Er ist gut nachvollziehbar.

Jo Hanna
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Beitrag von Jo Hanna » 01.02.2011, 16:10

Habe noch ein paar Kleinigkeiten geändert und wollte es gerade abschicken, als eine Freundin die im PR Bereich arbeitet mich sehr mit ihren Kritiken verunsichert hat. Sie meint es natürlich nur gut und hat das auch alles taktvoll rübergebracht, ich bin mir aber einfach nicht sicher, in wie weit ich mich noch in der Bewerbung wiederfinde wenn ich alle ihre Ratschläge annehme, bzw. finde es dann zu glatt.
Habe ihre Bemerkungen hier eingegeben und würde gerne eure Meinung hören.

Ich hatte vor den Einführungssatz, mit den Knightley mir auf die Sprünge geholfen hat, zu nutzen weil ich bei der Standardeinführung, schon selber anfange zu gähnen. Meine Freundin hat mir aber zum Gegenteil geraten „ damit die Firma sehen kann, dass ich die gängigen Formen des Schriftverkehrs beherrsche“.
Also, entweder:
Da ich ein Organisationstalent bin strebe ich eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau an.
Oder:
Wie bereits per Email besprochen, bewerbe ich mich hiermit auf den von Ihnen im Internet ausgeschriebenen Praktikumsplatz. Mein Organisationstalent und meine Kommunikationsstärke haben in mir den Wunsch hervorgerufen eine Ausbildung im Bereich des Veranstaltungsmanagements zu machen.

„Dabei ist es für mich wichtig, hinter den Projekten und Veranstaltungen zu stehen, die man organisiert und plant. Deswegen reizt mich Ihre Firma besonders, ich finde das Konzept sehr überzeugend und spannend.“
Hier wurde kritisiert da man im Beruf immer mal Sachen machen muss die man nicht mag. Ist mir klar, ich habe versucht zu begründen warum ich gerne bei dieser Firma arbeiten würde ist mir dies nicht eindeutig gelungen?

Sowohl „Viele meiner Freunde sind Musiker und Künstler.“ Als auch
„Während ich es in den letzten Jahren sehr genossen habe, im Ausland zu arbeiten und verschiedene Kulturen zu erleben, fehlt mir hier auf den kleinen Inseln der Malediven die kulturelle Herausforderung und Abwechslung, deswegen reizt mich die Festivalarbeit besonders .“
riet sie mir rauszunehmen bzw. fürs Vorstellungsgespräch aufzuheben. Besonders den zweiten Teil, da die Firma den Eindruck bekommen könnte dass ich evtl auch nächstes Jahr wieder reisen wollen würde. Ich hatte versucht persönliche Motivation (im ersten teil) miteinzubringen und meine Erfahrungen (habe die letzten 5 Jahre im Ausland gearbeitet) zu verkaufen. Wie seht ihr das?

Ich will natürlich die offiziellen Formen achten und eine gutformulierte Bewerbung losschicken, mich aber auch darin wiederfinden können und das ganze nicht zu glatt schleifen. Da ich einen sehr lockeren, sympathischen Telefon und Emailkontakt hatte und auch der Internetauftritt eher hip ist. Findet ihr die gegebenen Argumente Sachen zu streichen schlüssig?

Jo Hanna
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Beitrag von Jo Hanna » 02.02.2011, 15:47

Habe hier zwei verschiedenen Versionen. Die erste finde ich etwas aussagekräftiger, allerdings hat eine Freundin mehrere Aussagen kritisiert, da sie falsch verstanden werden könnten (siehe letzter Beitrag). Die zweite Variante ist also etwas glattgeschliffener.

...........

Welche Version findet ihr besser? oder vielleicht ihr ja auch nur einige der oben genannten Argumente schlagkräftig und andere widerum nicht?
Würde mir sehr helfen eine Meinungzu hören. Ich habe inzwischen so viele Versionen geschrieben, ich seh den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 04.02.2011, 00:06

Meine Freundin hat mir aber zum Gegenteil geraten „ damit die Firma sehen kann, dass ich die gängigen Formen des Schriftverkehrs beherrsche“.
An den neuen Formulierungen sehe ich jetzt aber nicht unbedingt, was daran mit den gängigen Formen des Schriftverkehrs anders sein und warum dies das Gegenteil sein sollte.
Hier wurde kritisiert da man im Beruf immer mal Sachen machen muss die man nicht mag. Ist mir klar, ich habe versucht zu begründen warum ich gerne bei dieser Firma arbeiten würde ist mir dies nicht eindeutig gelungen?
Man kann ja durchaus ausdrücken, dass man sich auch mit den negativen Dingen der Tätigkeit (bspw. Arbeit am Wochenende) auseinandergesetzt hast, und du aufgrund gewisser Eigenschaften damit gut umgehen kannst.
Besonders den zweiten Teil, da die Firma den Eindruck bekommen könnte dass ich evtl auch nächstes Jahr wieder reisen wollen würde.
Das sehe ich nicht so. Man entscheidet sich ja nicht aus Spaß für eine Ausbildung (ein Praktikum). Weiteres kann man im Vorstellungsgespräch besprechen, wo sicherlich auch deine Ernsthaftigkeit deines Entschlusses hinterfragt wird.

Bei den beiden Versionen solltest du mal ein paar Absätze machen. Hier im Forum sieht es alles so zusammengeklatscht aus.

Eventuell kannst du auch mal die Unterschiede farblich kennzeichnen, sonst sieht man wirklich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. :wink:

Jo Hanna
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Beitrag von Jo Hanna » 04.02.2011, 08:23

Danke Knightley, habe versucht es etwas übersichtlicher zu gestalten.

Für alle anderen: Ich habe hier zwei verschiedene Bewerbungstexte (in Passagen natürlich gleich) und würde gerne wissen welche euch besser gefällt. Ich habe den ersten einer Freundin vorgelegt und einiges ihrer Kritik angepasst, bin mir aber bei einigen Punkten nicht sicher, ob ich ihre Kritik folgen, oder die Bewerbung lieber etwas persönlicher und damit hoffentlich auch interressanter lassen sollte.

Habe die zu vergleichenden Absätze jeweils in der gleichen Farbe markiert und teilweise noch ein Kommentar dazugeschrieben.

Sehr geehrter Herr xxx,
da ich ein Organisationstalent bin, strebe ich eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau an. In jedem Beruf braucht man ein gewisses Mass an Organisation und Kommunikation, aber es sind genau diese beiden Dinge von denen ich glaube, dass ich gut darin bin, die mich besonders reizen und die ich gerne zu meiner eigentlichen Tätigkeit machen würde.
Habe versucht den langweiligen Standardanfang zu umgehen, zu genau diesem riet mir aber meine Freundin.

Dabei ist es für mich wichtig, hinter den Projekten und Veranstaltungen zu stehen, die organisiert und geplant werden. Deswegen reizt mich Ihre Firma besonders, ich finde das Konzept sehr überzeugend und spannend.
Mir wurde empfohlen dies rauszunehmen, da man im Beruf nicht immer nur Dinge tun wird die einem gefallen

Viele meiner Freunde sind Musiker und Künstler. (mir wurde geraten, das fürs Gespräch aufzuheben. Ich wollte eine persönliche Motivation/Einfluss zeigen und eingeladen werden muss man ja erstmal)Da ich sehr musikinteressiert bin, finde es grossartig, dass sie einen Weg gefunden haben, bis jetzt noch unbekanntere Künstler zu fördern und daraus eine so grosse, spannende Veranstaltung entstehen zu lassen.

Während ich es in den letzten Jahren sehr genossen habe, im Ausland zu arbeiten und verschiedene Kulturen zu erleben, fehlt mir hier auf den kleinen Inseln der Malediven die kulturelle Herausforderung und Abwechslung, deswegen reizt mich die Festivalarbeit besonders.
Auch hier wieder wurde empfohlen es fürs Vorstellungsgespräch aufzuheben, da die Firma den Eindruck bekommen könnte ich würde evtl im nächsten Jahr wieder meine Taschen packen,

Momentan arbeite ich als Urlaubsvertretung der Basisleitung in einer Tauchschule. Dort koordiniere ich den wöchentlichen und täglichen Einsatz von Mitarbeitern, plane Tauchkurse, Tagesauflüge und den Bootsfahrplan. Die Abrechnung und Buchhaltung fallen in meinen Zuständigkeitsbereich und ich bin für alle organisatorischen Aufgaben und somit für den reibungslosen und pünktlichen Ablauf der täglichen Arbeitsprozesse verantwortlich.
Da ist die zweite Variante etwas runder formuliert, aber in dieser wird das Augenmerk mehr auf die Abrechnung/Buchhaltung gelenkt, da ich versucht habe meine kaufmännsiche Erfahrung zu verkaufen.

Während meiner Arbeit im Ausland wurde mir Teamfähigkeit, aber auch Selbstständigkeit bestätigt. Mein aktueller Beruf als Basisleitung bestätigt darüber hinaus, dass ich in Stresssituationen konzentriert und erfolgreich arbeiten kann.

Durch die Arbeit im Tourismus bin ich daran gewöhnt nicht nur von "9 bis 5" zu arbeiten.
Etwas ungeschickt formuliert, aber ich finde keine besser Formulierung, allerdings auch hier riet mir meine Freundin, das rauszunehmen, da die Firma davon eh ausgeht, man müsste das nicht aktiv anbieten

Ich spreche verhandlungssicheres Englisch, bin flexibel, belastbar und es fällt mir leicht auf Menschen zu zugehen.

Ich freue mich darauf von Ihnen zu hören.




Sehr geehrter Herr XXX,

wie bereits per Email besprochen berwerbe ich mich hiermit auf den von Ihnen ausgeschriebenen Praktikumsplatz ab September 2011. Mein Organisationstalent und meine Kommunikationsstärke haben in mir den Wunsch hervorgerufen eine Ausbildung im Veranstaltungsmanagement zu machen. In jedem Beruf braucht man ein gewisses Mass an Organisation und Kommunikation, aber es sind genau diese beiden Dinge von denen ich glaube, dass ich gut darin bin, die mich besonders reizen und die ich gerne zu meiner eigentlichen Tätigkeit machen würde.


Mein ausgeprägtes Interesse an Musik und die Freude an der Organisationsarbeit (reite ich da nun zuviel auf der Organisation rum?3mal in 2 absatzen?)bestärken mich in meinem Wunsch bei Ihnen eine Ausbildung zu absolvieren. Ich finde es grossartig, dass sie einen Weg gefunden haben, bis jetzt noch unbekanntere Künstler zu fördern und daraus eine so grosse, bei Publikum und Medien gleichermassen beliebte, Veranstaltung entstehen zu lassen. Das Konzept ist sehr überzeugend und spannend und die Festivalarbeit reizt mich besonders.


Momentan arbeite ich als Urlaubsvertretung der Basisleitung in einer Tauchschule. Dort koordiniere ich den wöchentlichen und täglichen Einsatz von Mitarbeitern, plane Tauchkurse, Tagesauflüge und den Bootsfahrplan. In diesem Rahmen, bin ich verantwortlich für den reibungslosen und pünktlichen Ablauf der täglichen Arbeitsprozesse. Des weiteren fallen buchhalterische Aufgaben in meinen Zuständigkeitsbereich.

Während meiner Arbeit im Tourismus wurde mir Teamfähigkeit, aber auch Selbstständigkeit bestätigt. Mein aktueller Beruf als Basisleitung bestätigt darüber hinaus, dass ich in Stresssituationen konzentriert und erfolgreich arbeiten kann.

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Ich freue mich darauf von Ihnen zu hören.

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Beitrag von Knightley » 04.02.2011, 22:55

Wie schon angedeutet, kann ich den Vorschlägen der Freundin nicht viel abgewinnen.

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Beitrag von Jo Hanna » 05.02.2011, 07:39

Du findest die erste Version also aussagekräftiger?

Hast du eine Idee wie ich das ungeschickt formulierte
"Durch die Arbeit im Tourismus bin ich daran gewöhnt nicht nur von "9 bis 5" zu arbeiten. "
verbessern kann?

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Beitrag von Knightley » 06.02.2011, 21:07

Einfach weglassen, wäre wohl am besten.

Dies finde ich schon geeignet:
Sehr geehrter Herr xxx,

da ich ein Organisationstalent bin, strebe ich eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau an. In jedem Beruf braucht man ein gewisses Maß an Organisation und Kommunikation, aber es sind genau diese beiden Dinge, in denen ich besonders gut bin. Dabei ist es für mich wichtig, hinter den Projekten und Veranstaltungen zu stehen, die organisiert und geplant werden. Deswegen reizt mich Ihre Firma besonders, so dass ich mich um einen Praktikumsplatz bei Ihnen bewerbe.

Viele meiner Freunde sind Musiker und Künstler. Da ich sehr musikinteressiert bin, finde es großartig, dass sie einen Weg gefunden haben, bis jetzt noch unbekannte Künstler zu fördern und daraus eine so große Veranstaltung entstehen zu lassen. Während ich es in den letzten Jahren sehr genossen habe, im Ausland zu arbeiten und verschiedene Kulturen zu erleben, fehlt mir hier auf den kleinen Inseln der Malediven die kulturelle Herausforderung und Abwechslung. Deswegen reizt mich die Festivalarbeit besonders.

Momentan arbeite ich als Urlaubsvertretung der Basisleitung in einer Tauchschule. Dort koordiniere ich den wöchentlichen und täglichen Einsatz von Mitarbeitern, plane Tauchkurse, Tagesauflüge und den Bootsfahrplan. Die Abrechnung und Buchhaltung fallen in meinen Zuständigkeitsbereich, und ich bin für alle organisatorischen Aufgaben und somit für den reibungslosen und pünktlichen Ablauf der täglichen Arbeitsprozesse verantwortlich.

Während meiner Arbeit im Ausland wurde mir Teamfähigkeit, aber auch Selbstständigkeit bestätigt. Mein aktueller Beruf als Basisleitung bestätigt darüber hinaus, dass ich in Stresssituationen konzentriert und erfolgreich arbeiten kann. Ich spreche außerdem verhandlungssicheres Englisch, bin flexibel, belastbar und es fällt mir leicht auf Menschen zu zugehen.

Ich freue mich darauf von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

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Beitrag von Knightley » 18.02.2011, 20:12

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