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Verschwiegenheitsklausel Aufhebungsvertrag

 
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Gewissensprobleme Jobwechsel Mittelstand - Konzern << Zurück :: Weiter >> Arbeitsvertrag noch nicht unterschrieben - kuendigen  
Autor Nachricht
sw_pixel



Anmeldungsdatum: 29.03.2017
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 06.06.2017, 14:21    Titel: Verschwiegenheitsklausel Aufhebungsvertrag

Hallo zusammen,

ich bin mir nicht sicher, ob so etwas hier auch hergehört, aber vielleicht hat damit ja jemand Erfahrung.

Ich bin meinen letzten Job durch Aufhebungsvertrag los geworden, dahinter stand keine mögliche Kündigung aus betrieblichen Gründen. Handelt sich auch nicht um Verletztung des Arbeitsvertrags oder sonstiges, sondern lediglich um kleinliches “deine Nase passt mir nich“, weswegen ich gehen sollte.

In dem Vertrag steht die Formulierung:
“Die Parteien verpflichten sich, über das Zustandekommen des Aufhebungsvertrags gegenüber jedermann Stillschweigen zu bewahren.“

Klingt eindeutig, ich frage mich nur, aus welchem Grund man verschweigen sollte, dass man einen AN loswerden will.
Also warum sollte ich beispielsweise meinem Mann/Freund nichts über die Gründe berichten dürfen?
Vielleicht belastet mich diese Sache so sehr, dass ich in einer Gruppe zur Selbsthilfe darüber reden möchte. Und dann darf ich das nicht?

Gibt es da eine rechtliche Grundlage oder ist das eher eine leere Phrase wie die, man dürfe nicht über sein Gehalt sprechen?

Würde mich freuen, wenn jemand helfen kann.
Liebe Grüße
Pixel
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Bewerber






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Jameson



Anmeldungsdatum: 10.04.2017
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 11.06.2017, 12:33    Titel: Re: Verschwiegenheitsklausel Aufhebungsvertrag

sw_pixel hat Folgendes geschrieben:

Klingt eindeutig, ich frage mich nur, aus welchem Grund man verschweigen sollte, dass man einen AN loswerden will.
Also warum sollte ich beispielsweise meinem Mann/Freund nichts über die Gründe berichten dürfen?
Vielleicht belastet mich diese Sache so sehr, dass ich in einer Gruppe zur Selbsthilfe darüber reden möchte. Und dann darf ich das nicht?

Selbst wenn es so wäre dass der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse an einer Vereinbarung hat, die die diesbezügliche Schweigepflicht zum Inhalt hat, welche Folgen sollte es denn haben darüber in solch einem vertraulichen Rahmen darüber zu sprechen?
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cre
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.06.2016
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 13.06.2017, 23:08    Titel:

Wenn das so da drin steht, ist es sowieso Nonsens.

Es steht ja nicht, dass du über die Gründe des Zustandekommens stillschweigen behalten musst sondern über das Zustandekommen an sich. Und das geht schlechterdings, da du dich ja z.B. arbeitslos melden musst usw.

Es würde deinem AN schwer fallen dir dafür ein Ei gegen die Schiene zu nageln. Gleichwohl würde ich vorsichtig sein wie und was du über diesen Vertrag nach außen kommunizierst. Denn wegen übler Nachrede könnte man dich nämlich ggf. trotzdem dran kriegen.
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sw_pixel



Anmeldungsdatum: 29.03.2017
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 28.06.2017, 13:09    Titel:

Danke euch für eure Antworten!

Ja eben, das ist es ja. Also zum einen die Meldung beim Arbeitsamt, und natürlich wird dort gefragt, warum man denn einen Aufhebungsvertrag unterschrieben hat. Da geht es ja dann auch um Sperrzeiten etc.

Fragt mich ein Freund nach meiner Meinung, weil er sich in dieser Firma beworben hat, kann ich ihm doch eine ganz subjektive Aussage geben, auch wenn diese unter Umständen den ehemaligen Chef erreicht (Buschfunk). Meine Meinung werde ich ja wohl noch sagen dürfen.

Üble Nachrede z.B. ist eine Folge übereifrigen Kundtuns, die man sich schnell mal an die Hacken leiern kann. Da sollte man natürlich vorsichtig sein. Kennt ihr das Bewertungsportal kununu? Brrr.

Aber eine gesetzliche Grundlage gibt es dabei also nicht?
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PlanB



Anmeldungsdatum: 25.03.2017
Beiträge: 173

BeitragVerfasst am: 09.07.2017, 10:55    Titel:

Ich bin meinen letzten Job auch durch einen Aufhebungsvertrag losgeworden. Ich wurde gemobbt und habe außerordentlich aus wichtigem Grund gekündigt. Meine Kündigung wurde in dieser Form nicht akzeptiert und mir ein Aufhebungsvertrag aufgedrängt. Ist zwar eine etwas andere Situation. Da ich da ganz schnell weg wollte, habe ich das auch unterschrieben.

Im Nachhinein würde ich nie wieder einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, da man die ganzen Nachteile auch noch selbst tragen muss (Sperrzeiten), obwohl man für die ganze Situation nichts kann. Da wäre es wohl sachgerechter gekündigt zu werden. Vor allem wenn man auch noch gehen sollte, weil einem die "Nase nicht passt"..
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