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Verwaltungsfachangestellte im öffentlichen Dienst Bewerbung

 
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Gurli36



Anmeldungsdatum: 24.10.2013
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 24.10.2013, 12:09    Titel: Verwaltungsfachangestellte im öffentlichen Dienst Bewerbung

Hallo,
ich bin ganz neu hier und würde mich fruen, wenn ihr mal mein Anschreiben lesen & kommentieren könntet.
Ich habe direkt nach dem Abi studiert. Im 5.Semester bekam ich kein Bafög mehr und wurde schwanger mit Zwillingen. Jetzt bin ich 23 Jahre alt, Mama von 2 Kindern und verheiratet und möchte/kann das Studium nicht beenden. (finanziell sowieso nicht vorstellbar Verlegen)
Ich habe hoffentlich ganz gut begründet wieso ich eine Ausbildung sinnvoller halte.
Es handelt sich um einen ausbildungsplatz zur Verwaltungsfachangestellten im öffentlichen Dienst (Bezirksamt).

Ich danke euch jetzt schonmal ganz herzlich!


Sehr geehrte Damen und Herren,

über Ihre Stellenanzeige auf der Internetseite ... habe ich erfahren, dass Sie auf der Suche nach einer engagierten und kommunikativen Auszubildenden mit großem Interesse an Verwaltungsarbeiten sind. Hiermit möchte ich mich bei Ihnen vorstellen und sende Ihnen meine Unterlagen.

Im Juli 2010 erlangte ich meine Hochschulreife am xxxx-Gymnasium in Berlin und nahm anschließend das Studium der Wirtschaftskommunikation auf. Seit Januar 2012 befinde ich mich seit der Geburt meiner Zwillinge in Elternzeit.

In meiner Schwangerschaft habe ich mich entschieden, das Studium zu beenden, da ich erkannt habe, dass die Wünsche, die ich an einen Beruf habe, mit diesem Studium nicht erfüllt werden können.
Durch dieses Bewusstsein gestärkt möchte ich nun möglichst viel theoretisches Wissen für eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten nutzen, um nach der Elternzeit eine Ausbildung zu absolvieren und meine persönlichen Ziele damit zu erreichen.
Ich kann mir nichts anderes als einen klar strukturierten und kommunikationsbasierten Beruf, in dem ich meine Fähigkeit zu organisieren und zu verwalten täglich nutze, vorstellen.

Mein Interesse an politischen und rechtlichen Fragen habe ich bereits in der Schulzeit entdeckt. Erst engagierte ich mich im Bezirksbeirat, dann auch im Landesschulbeirat. In dieser Zeit stärkte ich auch meine Kenntnisse in der öffentlichen Verwaltung.

Ich entschied mich bewusst dafür, früh Mutter zu werden und die Betreuung meiner Kinder sicher zu stellen, um mich dann voll und ganz auf meinen beruflichen Werdegang konzentrieren zu können. Da unsere Familienplanung jetzt abgeschlossen und die Betreuung beider Kinder - auch im Krankheitsfall - gesichert ist, suche ich nun eine neue berufliche Herausforderung.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch, in dem Ich Ihnen gerne weitere Fragen beantworte und Sie sich von meiner Motivation und meinem freundlichen und kontaktfreudigem Wesen überzeugen können, würde ich mich sehr freuen.

In freudiger Erwartung verbleibe ich mit herzlichem Dank und freundlichen Grüßen.

xxxxx

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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10920

BeitragVerfasst am: 24.10.2013, 16:17    Titel: Re: Verwaltungsfachangestellte im öffentlichen Dienst Bewerb

Gurli36 hat Folgendes geschrieben:
über Ihre Stellenanzeige auf der Internetseite ... habe ich erfahren, dass Sie auf der Suche nach einer engagierten und kommunikativen Auszubildenden mit großem Interesse an Verwaltungsarbeiten sind. Hiermit möchte ich mich bei Ihnen vorstellen und sende Ihnen meine Unterlagen.

Überflüssig.

Zitat:
Im Juli 2010 erlangte ich meine Hochschulreife am xxxx-Gymnasium in Berlin und nahm anschließend das Studium der Wirtschaftskommunikation auf. Seit Januar 2012 befinde ich mich seit der Geburt meiner Zwillinge in Elternzeit.

Normalerweise würde ich sagen, dass das dem Lebenslauf zu entnehmen ist und daher auch eher überflüssig ist, in deinem speziellen Fall bin ich mir nicht sicher, ob man das nicht tatsächlich mit aufnehmen kann.

Zitat:
In meiner Schwangerschaft habe ich mich entschieden, das Studium zu beenden, da ich erkannt habe, dass die Wünsche, die ich an einen Beruf habe, mit diesem Studium nicht erfüllt werden können.
Durch dieses Bewusstsein gestärkt...

- Welche Wünsche wären das konkret?
- gestärktes Bewusstsein klingt irgendwie... ich weiß auch nicht... in einer Bewerbung seltsam.

Zitat:
möchte ich nun möglichst viel theoretisches Wissen für eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten nutzen, um nach der Elternzeit eine Ausbildung zu absolvieren und meine persönlichen Ziele damit zu erreichen.

Sonst frage ich immer nach der Motivation der Bewerber, sich zu bewerben. Bei dir wäre eher zu fragen, was die Verwaltung davon hat, wenn sie dich einstellt.

Zitat:
Ich kann mir nichts anderes als einen klar strukturierten und kommunikationsbasierten Beruf, in dem ich meine Fähigkeit zu organisieren und zu verwalten täglich nutze, vorstellen.

Vorsicht, Negativformulierung! Du kannst dir nichts anderes vorstellen? Dein Pech. Sehr böse
Nein, ernsthaft, dass du dir nichts anderes vorstellen kannst, ist eine denkbar schwache Motivation für einen Beruf. Das klingt nach: "Die Ausbildung ist alternativlos, also beiße ich in den sauren Apfel."

Zitat:
Mein Interesse an politischen und rechtlichen Fragen habe ich bereits in der Schulzeit entdeckt. Erst engagierte ich mich im Bezirksbeirat, dann auch im Landesschulbeirat. In dieser Zeit stärkte ich auch meine Kenntnisse in der öffentlichen Verwaltung.

Das ist doch schon mal gut, wobei ich das ganze etwas anders aufbauen würdest. Es ist z.B. (zumindest wenn man dich nicht kennt und es nicht besser weiß) unglaubwürdig, dass du in dieser Zeit deine Kenntnisse in der öffentlichen Verwaltung gestärkt hast. Du dürftest in dieser Zeit vielmehr erste Kenntnisse erworben haben.

Zitat:

Ich entschied mich bewusst dafür, früh Mutter zu werden und die Betreuung meiner Kinder sicher zu stellen, um mich dann voll und ganz auf meinen beruflichen Werdegang konzentrieren zu können.

Ob dieser Satz stimmt oder nicht, darüber steht niemandem ein Urteil zu, außer dir selbst. Er wirkt hier aber wie die Rechtfertigung eines "Unfalls". Abgesehen davon geht deinen Arbeitgeber deine Familienplanung überhaupt nichts an, du musst dich hier überhaupt nicht rechtfertigen. Als verheiratete Frau und Mutter ist es natürlich trotzdem ratsam, in einem Nebensatz zu äußern, dass die Familienplanung nun abgeschlossen sei (ob's stimmt oder nicht ist dabei nebensächlich, da du bzgl. der Familienplanung lügen darfst, das wissen aber auch Arbeitgeber - ist aber bei einer öffentlichen Verwaltung, die ja gehalten ist, auf dem Arbeitsmarkt benachteiligte Gruppen besonders zu berücksichtigen, eher nebensächlich)
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Gurli36



Anmeldungsdatum: 24.10.2013
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 24.10.2013, 21:43    Titel:

Hallo, vielen Dank für die Antwort!

1. Was schreib ich denn am besten an Stelle dieser "Anfangsklausel"?
über Ihre Stellenanzeige auf der Internetseite ... habe ich erfahren, dass Sie auf der Suche nach einer engagierten und kommunikativen Auszubildenden mit großem Interesse an Verwaltungsarbeiten sind. Hiermit möchte ich mich bei Ihnen vorstellen und sende Ihnen meine Unterlagen.

Nichts? Klingt doch auch komisch oder?

2. Danke für deine Meinung, würd ich drin lassen.
3. Die Wünsche an den Beruf sind in diesem "komischen" Satz Ich kann mir nichts anderes als einen klar strukturierten und kommunikationsbasierten Beruf, in dem ich meine Fähigkeit zu organisieren und zu verwalten täglich nutze, vorstellen. versteckt. ich werd es einfach zusammenkürzen, und "Bewusstsein" fällt dann auch weg, danke.

4.Hmm, ja, das ist ne gute Frage Geschockt eigentlich dachte ich, dass genau das in der Bewerbung rüber kommt. Sie werden eine kommunikative, sorgfältige, fleißige und total motivierte Mitarbeiterin haben, die gern dazu lernt. Soll ich dafür nochmal einen Satz schreiben?
Oder steh ich auf´m Schlauch und verstehe nicht wie du das meinst?

5.Danke! DAS wollte ich überhaupt nicht damit sagen.

6. Änder ich! Winken

7. Gott sei Dank kann ich von mir behaupten, dass der Satz stimmt Lachen natürlich war aber eben 1 Kind geplant und dass es Zwillinge werden konnten wir ja nun nicht ahnen. Das würfelt halt einiges durcheinander - mehr noch als mit einem Baby...
Ich verstehe aber was du meinst. Genau das ist auch echt schwierig für mich, wie viel erwähne ich...

Vielleicht einfach weg kürzen?

z.B.:
Da die Betreuung beider Kinder - auch im Krankheitsfall - gesichert ist, bin ich nun bereit für eine neue berufliche Herausforderung.
---den Rest streichen?---

Ich entschied mich bewusst dafür, früh Mutter zu werden und die Betreuung meiner Kinder sicher zu stellen, um mich dann voll und ganz auf meinen beruflichen Werdegang konzentrieren zu können. Da unsere Familienplanung jetzt abgeschlossen und die Betreuung beider Kinder - auch im Krankheitsfall - gesichert ist, suche ich nun eine neue berufliche Herausforderung.

Grüße
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10920

BeitragVerfasst am: 25.10.2013, 08:02    Titel:

Gurli36 hat Folgendes geschrieben:
1. Was schreib ich denn am besten an Stelle dieser "Anfangsklausel"?
über Ihre Stellenanzeige auf der Internetseite ... habe ich erfahren, dass Sie auf der Suche nach einer engagierten und kommunikativen Auszubildenden mit großem Interesse an Verwaltungsarbeiten sind. Hiermit möchte ich mich bei Ihnen vorstellen und sende Ihnen meine Unterlagen.

Nichts? Klingt doch auch komisch oder?

Nicht, wenn du den richtigen Einstieg findest. Der könnte z.B. eine Zusammenfassung dessen sein, was du im Rest der Bewerbung ausführst. Er sollte dabei erstens schon deine Motivation und zweitens deine Qualifikationen spiegeln.
Zitat:

4.Hmm, ja, das ist ne gute Frage Geschockt eigentlich dachte ich, dass genau das in der Bewerbung rüber kommt. Sie werden eine kommunikative, sorgfältige, fleißige und total motivierte Mitarbeiterin haben, die gern dazu lernt. Soll ich dafür nochmal einen Satz schreiben?

Ja, aber so, dass es nach Möglichkeit nicht einfach Behauptungen sind. Versuche diese Eigenschaften zu belegen.

Zitat:
z.B.:
Da die Betreuung beider Kinder - auch im Krankheitsfall - gesichert ist, bin ich nun bereit für eine neue berufliche Herausforderung.
---den Rest streichen?---

Das mit der abgeschlossenen Familienplanung kann u.U. auch noch mit rein.
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