Werkstattmeister (Elektrotechnik) Bewerbung einschätzen

Wenn ihr Berufsanfänger oder Berufspraktiker seid, dann könnt ihr eure Bewerbungsbeispiele in dieser Rubrik zur Diskussion stellen und die Musterbewerbungen anderer Bewerber bewerten. Auch für Bewerbungen um eine Neben- oder Teilzeitbeschäftigung.
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Tristan123
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Werkstattmeister (Elektrotechnik) Bewerbung einschätzen

Beitrag von Tristan123 » 20.01.2010, 12:11

Hallo,

so nach einigen erfolglosen Bewerbungen bin ich uaf der Suche nach Ursachen. Liegt es am Anschreiben??? Ich zeige Euch hier mal einen aktuellen Versuch, der noch nicht gesendet wurde. es wäre nett, wenn Ihr diesen mal einschätzen würdet. Also
Ausschreibung sieht so aus:(verkürzt dargestellt)

zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Werktstattmeister/in
Aufgabengebiet:
Personalplanung
Arbeitsvorbereitung
Qualitätskontrolle
Terminkontrolle
Eigenständiges Arbeiten und teamfähigkeit werden vorausgesetzt
sie sollten mindestens über folgende Ausbildung verfügen:
Elektrotechniker / Elektromeister
Unterlagen an...

So nun meine Bewerbung:


Bewerbung als Werkstattmeister in der Schaltschrankfertigung
Ihre Stellenanzeige in der XY vom 123


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Möglichkeit in Ihrem Unternehmen als Werkstattleiter tätig zu werden stellt für mich eine ideale Möglichkeit dar, meine berufliche Entwicklung fortzuführen. Gerade deshalb wird es mich freuen, meine Stärken in Ihr Unternehmen einbringen zu können.

Als Industriemeister der Fachrichtung Elektrotechnik bin ich derzeit bei einer Firma im Sondermaschinenbau als stellvertretender Produktionsleiter beschäftigt.

Zu meinen Aufgaben gehört das Erstellen von Prüfplänen für die Qualitätssicherung sowie deren Dokumentation. Die Überwachung der Qualitätsstandards in der Produktion unter Einhaltung der Terminvorgaben und das Erarbeiten neuer Prozessabläufe zur Produktionsoptimierung sind ebenfalls Bestandteil meiner Arbeit.
Des Weiteren habe ich Erfahrung im Erstellen von Arbeitsanweisungen und Einsatzplanung der Mitarbeiter.

Aufgrund meiner beruflichen Laufbahn kann ich auf langjährige Erfahrung im Schaltschrankbau und als Servicetechniker zurückgreifen, hierdurch sind selbständiges und kundenorientiertes Arbeiten, sowie das Entwickeln innovativer Problemlösungen für mich selbstverständlich.

Meine fachlichen Kompetenzen werde ich gern Ihrem Unternehmen zur Verfügung stellen. Über die Möglichkeit im Rahmen eines persönlichen Vorstellungsgespräches mehr von Ihrem Unternehmen zu erfahren, sowie Sie von meiner Motivation und meinen Fähigkeiten zu überzeugen, freue ich mich daher ganz besonders.


So. Ich hadere insbesondere mit dem Einleitungssatz und bin nicht sicher, ob die Tätigkeiten und Eigenschaften ausreichend erläutert bzw. belegt wurden. gebt Ihr mir ein Feedback? Danke schonmal!

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Marlenchen
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Re: Werkstattmeister (Elektrotechnik) Bewerbung einschätzen

Beitrag von Marlenchen » 21.01.2010, 01:45

So liest es sich ganz gut. Auf Anhieb findet man nicht unbedingt Ansatzpunkte für Verbesserungen, obwohl man schon das Gefühl hat, dass man diese Bewerbung noch überzeugender schreiben könnte.

Werkstattmeister und stellvertretender Produktionsleiter sind ähnliche Stellenprofile?
die Möglichkeit in Ihrem Unternehmen als Werkstattleiter tätig zu werden stellt für mich eine ideale Möglichkeit dar, meine berufliche Entwicklung fortzuführen.
Für die Fortführung der beruflichen Entwicklung müsste man nicht unbedingt wechseln. Als Leser fragt man sich, warum du wechseln möchtest.

Tristan123
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Beitrag von Tristan123 » 21.01.2010, 08:19

Hallo, Danke schon mal für Deine Einschätzung.
Ich wollte mit "Fortführung" eigentlich "Aufstieg" ausdrücken, was mir nicht gelang. Ich denke vom Stellvertreter zum Leiter (in dem Fall "Meister") ist auf jeden Fall ein Aufstieg, deshalb wollte ich das so als logische Entwicklung darstellen. Vielleicht besser: ... bietet mir die Gelegenheit meinen beruflichen Werdegang weiter auszubauen" Nee, ausbauen ist auch nicht das Richtige, ich muss mir mal ein paar Synonyme überlegen, wie das nett umschreibe, dass ich mich verbessern möchte.

Noch ergänzend zu meiner Bewerbung eine andere Frage:
Ende 2009 wurde die Firma in der ich seit über 10 Jahren tätig bin verkauft und firmiert seither auch unter einem anderen Namen. Wie stell ich das im Lebenlauf dar, ohne den Eindruck zu ermitteln ich hätte den Betrieb gewechselt?
Danke

Tristan123
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Beitrag von Tristan123 » 21.01.2010, 09:41

Ich schon wieder. Ich habe die Bewerbung jetzt noch einmal umformuliert und würde mich wirklich sehr über hilfreiche Kommentare freuen :-)

Sehr geehrter Herr xy,

vielen Dank für das freundliche, informative Telefonat von heute morgen. Wie besprochen sende ich Ihnen hiermit meine Bewerbungsunterlagen zu.
Als Werkstattmeister in Ihrem Betrieb tätig zu werden stellt für mich eine ideale Möglichkeit dar, mich beruflich weiterzuentwickeln. Deshalb werde ich meine Stärken gern gewinnbringend in Ihr Unternehmen einbringen.

Als Industriemeister der Fachrichtung Elektrotechnik bin ich derzeit bei einer Firma im Sondermaschinenbau als stellvertretender Produktionsleiter beschäftigt. Zu meinen Aufgaben gehört das Erstellen von Prüfplänen für die Qualitätssicherung sowie deren Dokumentation. Die Überwachung der Qualitätsstandards in der Produktion unter Einhaltung der Terminvorgaben und das Erarbeiten neuer Prozessabläufe zur Produktionsoptimierung sind ebenfalls Bestandteil meiner Arbeit. Des Weiteren habe ich Erfahrung im Erstellen von Arbeitsanweisungen, Schulung und Einsatzplanung der Mitarbeiter.

Aufgrund meiner beruflichen Laufbahn kann ich auf langjährige Erfahrung als Produktionstechniker im Schaltschrankbau und beim weltweiten Einsatz als Servicetechniker zurückgreifen. Hierbei sind selbständiges und kundenorientiertes Arbeiten, sowie das Entwickeln innovativer Problemlösungen für mich selbstverständlich geworden.

Auf die Möglichkeit im Rahmen eines persönlichen Vorstellungsgespräches mehr von Ihrem Unternehmen zu erfahren, sowie Sie von meiner Motivation und meinen Fähigkeiten zu überzeugen, freue ich mich daher ganz besonders.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 21.01.2010, 17:02

Du solltest erst etwas zum Nutzen für das Unternehmen schreiben, dann etwas zur eigenen Weiterentwicklung.
Sehr geehrter Herr xy,

vielen Dank für das freundliche, informative Telefonat von heute morgen. Wie besprochen sende ich Ihnen hiermit meine Bewerbungsunterlagen zu.
Als Werkstattmeister in Ihrem Betrieb tätig zu werdenKomma stellt für mich eine ideale Möglichkeit dar, meine Stärken gewinnbringend in Ihr Unternehmen einzubringen und mich beruflich weiterzuentwickeln.
Oder alternativ: "Ich möchte gerne als Werkstattmeister in Ihrem Betrieb tätig werden, um meine Stärken in ... gewinnbringend bei Ihnen einzubringen und mich beruflich weiterzuentwickeln."

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