Bewerbung als Medizinische Dokumentarin (hier: Dok-Ass.)

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Ruth_26
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Bewerbung als Medizinische Dokumentarin (hier: Dok-Ass.)

Beitrag von Ruth_26 » 07.08.2016, 08:46

Ich weiß, dass es noch lange nicht rund ist. Es ist mal der erste Versuch und ich würde mich freuen, wenn jemand mit mir daran herumbasteln würde :lol:

Meine Ausgangssituation sieht so aus:

-Studium 2015 beendet
-zwei halbjährige Sprachkurse (hebräisch) in Israel
-im Alltag (mit den 20 anderen Leuten) aber Englisch gesprochen,
dadurch hat sich mein Englisch sehr verbessert
-jetzt als Berufseinsteiger auf Jobsuche
-ich bin seit einer Woche wieder hier

Sehr geehrte Frau xxxxxxxxx,
mit großem Interesse habe ich die Stellenausschreibung auf Ihrer Internetseite gelesen und bewerbe mich hiermit<br> auf die ausgeschriebene Stelle als Medizinische Dokumentationsassistentin in Ihrem Hause.
Im Jahr 2015 habe ich mein Studium des Medizinischen Informationsmanagements an der Hochschule Hannover <br> mit dem Schwerpunkt Recherchetechniken und Programmierung erfolgreich abgeschlossen.

Zur Verbesserung meiner Sprachkenntnisse besuchte ich nach dem Abschluss meines Studiums zwei halbjährige Intensivsprachkurse in Israel. <br>Aufgrund dieses einjährigen Aufenthaltes verfüge ich über sehr gute Englischkenntnisse. Durch meine Praktika bot sich mir die Möglichkeit, <br>meine Kenntnisse der medizinischen Terminologie zu vertiefen und meine Fähigkeiten in der ICD- und OPS-Verschlüsselung anzuwenden.

Ich bin im Umgang mit Datenbanksystemen, sowie den gängigen Programmiersprachen (SQL, Java, Html und PHP) vertraut. <br>Ich besitze umfassende Kenntnisse im Bereich der Literaturrecherche und Literaturdokumentation. <br>Zuverlässiges, effizientes und sauberes Arbeiten erachte ich als ebenso selbstverständlich <br>wie freundliches und höfliches Auftreten im Umgang mit Mitarbeitern und Vorgesetzten. <br>Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.

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TheGuide
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Re: Bewerbung als Medizinische Dokumentarin (hier: Dok-Ass.)

Beitrag von TheGuide » 07.08.2016, 09:05

Ruth_26 hat geschrieben:Sehr geehrte Frau xxxxxxxxx,
|Abstand
mit großem Interesse habe ich die Stellenausschreibung auf Ihrer Internetseite gelesen und bewerbe mich hiermit<br> auf die ausgeschriebene Stelle als Medizinische Dokumentationsassistentin in Ihrem Hause.
Erster Satz, einschl. Fundort in den Betreff.
Im Jahr 2015 habe ich mein Studium des Medizinischen Informationsmanagements an der Hochschule Hannover <br> mit dem Schwerpunkt Recherchetechniken und Programmierung erfolgreich abgeschlossen.
Das steht im Lebenslauf. Hier ist nicht der Ort den LL nachzuerzählen, sondern zu argumentieren.
Zur Verbesserung meiner Sprachkenntnisse besuchte ich nach dem Abschluss meines Studiums zwei halbjährige Intensivsprachkurse in Israel.
Das ist sicher toll, aber wozu ist das für die Medizinische Dokumentarin wichtig?
Durch meine Praktika bot sich mir die Möglichkeit, meine Kenntnisse der medizinischen Terminologie zu vertiefen und meine Fähigkeiten in der ICD- und OPS-Verschlüsselung anzuwenden.
Ob sich dir die Möglichkeit bot, ist nicht relevant. Relevant ist, dass du sie genutzt hast. Wobei ich das Argument Terminologie zu vertiefen für ein Praktikum als komisch empfinde.
Ich bin im Umgang mit Datenbanksystemen, sowie den gängigen Programmiersprachen (SQL, Java, Html und PHP) vertraut.
Komma streichen.
Ich besitze umfassende Kenntnisse _im Bereich der Literaturrecherche und Literaturdokumentation.
Literaturrecherche und -dokumentation
Und was machst du mit diesen umfangreichen Kenntnissen?
Zuverlässiges, effizientes und sauberes Arbeiten erachte ich als ebenso selbstverständlich wie freundliches und höfliches Auftreten im Umgang mit Mitarbeitern und Vorgesetzten.
Vorgesetzte vor Mitarbeiter.

Ruth_26
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Ich hab's mal umgeschrieben...was hälst du hiervon?

Beitrag von Ruth_26 » 07.08.2016, 09:43

Bewerbung auf Ihr Stellenangebot als Medizinische Dokumentationsassistentin


Sehr geehrte Frau xxxxx,

mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige auf der Internetseite xxxxxx. de <br> vom 07.08.2016 und bewerbe mich hiermit auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle. <br>Die angebotene Tätigkeit als Medizinische Dokumentationsassistentin entspricht genau meinen beruflichen Vorstellungen.

Ich besitze ein abgeschlossenes Studium der Medizinischen Dokumentation, welches ich an der Hochschule Hannover erworben habe.
Meine Praktika nutzte ich dazu, meine im Studium erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden und zu vertiefen. Schwerpunkte<br> meiner Arbeit waren hierbei die ICD- und OPS-Verschlüsselung, sowie die Durchführung umfangreicher Literatur- und Datenbankrecherchen.
Ich besitze gute Kenntnisse im Umgang mit Java, PHP, , HTML, CSS und SQL.
Des Weiteren verfüge ich über fließende Englischkenntnisse.

Meinen neuen Aufgaben und Herausforderungen widme ich mich stets mit großer Motivation
und vollem Einsatz.

Zuverlässiges, effizientes und sauberes Arbeiten erachte ich als ebenso selbstverständlich wie freundliches<br> und höfliches Auftreten im Umgang mit Vorgesetzten und Mitarbeitern.
Ich stehe Ihrem Unternehmen ab sofort zur Verfügung.
Falls meine Bewerbung Ihr Interesse geweckt hat, freue ich mich über eine Einladung zum persönlichen Gespräch.

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TheGuide
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Re: Ich hab's mal umgeschrieben...was hälst du hiervon?

Beitrag von TheGuide » 07.08.2016, 10:26

Ruth_26 hat geschrieben: mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige auf der Internetseite xxxxxx. de <br> vom 07.08.2016 und bewerbe mich hiermit auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle. <br>
Siehe oben!
Die angebotene Tätigkeit als Medizinische _Dokumentationsassistentin entspricht genau meinen beruflichen Vorstellungen.
Reines Lippebekenntnis.
Ich besitze ein abgeschlossenes Studium der Medizinischen Dokumentation, welches ich an der Hochschule Hannover erworben habe.
Argumentieren!
Meine Praktika nutzte ich dazu, meine im Studium erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden und zu vertiefen.
Das hebt dich nicht wirklich von deinen Mitbewerbern ab. Das tun so gut wie alle Praktikanten. Du musst detaillierter auf deine Leistungen in den Peaktika eingehen.
Schwerpunkte<br> meiner Arbeit waren hierbei die _ICD- und OPS-Verschlüsselung, sowie die Durchführung umfangreicher Literatur- und Datenbankrecherchen.
Vor sowie kommt, vorbehaltlich anderer Regeln, kein Komma.
Ich besitze gute Kenntnisse im Umgang mit Java, PHP, , HTML, CSS und SQL.
Die du wozu nutzt?
Meinen neuen Aufgaben und Herausforderungen widme ich mich stets mit großer Motivation
und vollem Einsatz.
Das klingt so, als würden Motivation und Einsatz bei ein wenig Routine abflauen.
Falls meine Bewerbung Ihr Interesse geweckt hat, freue ich mich über eine Einladung zum persönlichen Gespräch.
Zwingender formulieren, geh sprachlich-darstellerisch gar nicht erst davon aus, dass es anders sein könnte.
Zuletzt geändert von TheGuide am 07.08.2016, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.

Ruth_26
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Rückfragen

Beitrag von Ruth_26 » 07.08.2016, 10:45

1. Die angebotene Tätigkeit als Medizinische Dokumentationsassistentin entspricht genau meinen beruflichen Vorstellungen.

Ersatzlos streichen?

2. Ich besitze ein abgeschlossenes Studium der Medizinischen Dokumentation, welches ich an der Hochschule Hannover erworben habe.

Was meinst du an dieser Stelle mit „argumentieren“?
Argumentieren, warum ich diesen Studiengang gewählt habe?


3.Meine Praktika nutzte ich dazu, meine im Studium erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden und zu vertiefen.


Meine Leistungen im Praktikum? Dewegen schrieb ich :

Schwerpunkte meiner Arbeit waren hierbei die ICD- und OPS-Verschlüsselung, sowie die Durchführung umfangreicher Literatur- und Datenbankrecherchen


Alle anderen Punkte versuche ich soweit umzusetzen, aber bei diesen hier weiß ich noch nicht genau, was du meinst.

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 07.08.2016, 11:18

Ich rate davon ab, das Wort "Mitarbeiter" im Zusammenhang mit sich selbst als Synonym für "Kollegen" zu verwenden. Üblicherweise machen das Chefs, wenn sie von dem sprechen, was früher mal "Untergebene" hieß, das hat sich als Ersatz so eingebürgert, weil es eher einem modernen Führungsstil entspricht. Es kommt zwar mittlerweile ab und zu vor, dass jemand Mitarbeiter sagt und dabei eigentlich Kollegen meint, das kann aber als anmaßend missverstanden werden.

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TheGuide
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Re: Rückfragen

Beitrag von TheGuide » 07.08.2016, 12:34

Ruth_26 hat geschrieben:1. Die angebotene Tätigkeit als Medizinische Dokumentationsassistentin entspricht genau meinen beruflichen Vorstellungen.

Ersatzlos streichen?
Das oder konkreter werden.
2. Ich besitze ein abgeschlossenes Studium der Medizinischen Dokumentation, welches ich an der Hochschule Hannover erworben habe.

Was meinst du an dieser Stelle mit „argumentieren“?
Argumentieren, warum ich diesen Studiengang gewählt habe?
Du erzählst deinen Lebenslauf nach. Das ist nicht notwendig, dein Lebenslauf liegt ja bei. Deine Aufgabe ist es deinem Adressaten zu erläutern, warum er dich einstellen soll.
3.Meine Praktika nutzte ich dazu, meine im Studium erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden und zu vertiefen.

Meine Leistungen im Praktikum? Dewegen schrieb ich :

Schwerpunkte meiner Arbeit waren hierbei die ICD- und OPS-Verschlüsselung, sowie die Durchführung umfangreicher Literatur- und Datenbankrecherchen

Und das kann man nicht auf einen Satz eindampfen? Der Satz oben beinhaltet keine Aussage, welche in den Folgesätzen nicht auch vorkäme.

Ruth_26
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wie ist es damit...?

Beitrag von Ruth_26 » 08.08.2016, 12:54

Bewerbung auf Ihr Stellenangebot als Medizinische Dokumentationsassistentin


Sehr geehrte Frau Zismann,

mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige auf der Internetseite indeed.com vom 21.07.2016
gelesen und bewerbe mich hiermit auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle.

Schwerpunkte meiner Studienpraktika waren die ICD- und OPS-Verschlüsselung sowie die Durchführung<br> umfangreicher Literatur- und Datenbankrecherchen. Ich besitze gute Kenntnisse im Umgang mit Java, PHP, , HTML, CSS und SQL <br>und habe Erfahrung im Bereich der Datenbankprogrammierung und – abfrage. Diese Kenntnisse habe ich während meiner Zeit <br>als studentische Hilfskraft der LesoMed GmbH anwenden und erweitern können.

Den mir übertragenen Aufgaben und Herausforderungen widme ich mich stets mit großer Motivation und vollem Einsatz.<br> Zuverlässiges, effizientes und sauberes Arbeiten erachte ich als ebenso selbstverständlich wie freundliches und höfliches Auftreten<br> im Umgang mit Vorgesetzten und Mitarbeitern.

Ich stehe Ihrem Unternehmen ab sofort zur Verfügung.

Ich freue mich auf ein persönliches Vorstellungsgespräch und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von Ruth_26 am 08.08.2016, 14:54, insgesamt 1-mal geändert.

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 08.08.2016, 13:03

BlackDiamond hat geschrieben:Ich rate davon ab, das Wort "Mitarbeiter" im Zusammenhang mit sich selbst als Synonym für "Kollegen" zu verwenden. Üblicherweise machen das Chefs, wenn sie von dem sprechen, was früher mal "Untergebene" hieß, das hat sich als Ersatz so eingebürgert, weil es eher einem modernen Führungsstil entspricht. Es kommt zwar mittlerweile ab und zu vor, dass jemand Mitarbeiter sagt und dabei eigentlich Kollegen meint, das kann aber als anmaßend missverstanden werden.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 08.08.2016, 13:18

Ich würde, ebenso wie BlackDiamond die 'Kollegen' den 'Mitarbeitern' vorziehen. Die Variante, die momentan da steht, wirkt irgendwie out of place...

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 08.08.2016, 14:17

Hallo Ruth26,

erstmal vorweg: Du hast Dein Anschreiben mit Deinem Echtnamen unterschrieben. Ändere das doch besser.

Ansonsten frage auch ich mich, warum Du den folgenden Satz nicht rausnimmst:
mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige auf der Internetseite indeed.com vom 21.07.2016
gelesen und bewerbe mich hiermit auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle.
Dann steig lieber hiermit ein und begründe, warum Dich dies für den neuen Job qualifiziert:
Im Jahr 2015 habe ich mein Studium des Medizinischen Informationsmanagements an der Hochschule Hannover
mit dem Schwerpunkt Recherchetechniken und Programmierung erfolgreich abgeschlossen.

Ruth_26
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Beitrag von Ruth_26 » 08.08.2016, 15:11

Bewerbung auf Ihr Stellenangebot als Medizinische Dokumentationsassistentin


Sehr geehrte Frau Zismann,

Im Jahr 2015 habe ich mein Studium des Medizinischen Informationsmanagements an der Hochschule Hannover<br> mit dem Schwerpunkt Recherchetechniken und Programmierung erfolgreich abgeschlossen.
Im meinen Studienpraktika gehörten die ICD- und OPS-Verschlüsselung sowie die Durchführung<br> umfangreicher Literatur- und Datenbankrecherchen zu meinen Aufgaben. Ich besitze gute Kenntnisse im Umgang mit Java, PHP, , HTML, CSS und SQL<br> und habe Erfahrung im Bereich der Datenbankprogrammierung und – abfrage. Diese Kenntnisse habe ich während meiner Zeit als studentische Hilfskraft<br> der LesoMed GmbH anwenden und erweitern können.

Den mir übertragenen Aufgaben und Herausforderungen widme ich mich stets mit großer Motivation und vollem Einsatz. <br> Zuverlässiges, effizientes und sauberes Arbeiten erachte ich als ebenso selbstverständlich wie freundliches und höfliches Auftreten im Umgang <br> mit Vorgesetzten und Mitarbeitern.

Ich stehe Ihrem Unternehmen ab sofort zur Verfügung.

Ich freue mich auf ein persönliches Vorstellungsgespräch und verbleibe mit freundlichen Grüßen


der Verfasser wird mit jedem Mal verwirrter

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 08.08.2016, 15:35

Ruth_26 hat geschrieben: der Verfasser wird mit jedem Mal verwirrter
Das liegt - mit Verlaub - wohl auch daran, dass Du Dir anscheinend keine eigenen Gedanken mehr machst beziehungsweise Dich voll und ganz darauf verlässt, dass wir Dir hier Dein Anschreiben fertigstellen. Das können wir aber nicht, selbst dann nicht, wenn wir es wollten. ;)

Als ich beispielsweise schrieb, dass Du mit Deinem Satz einen Bezug zur Stelle herstellen könntest, meinte ich nicht, dass es reicht, ihn mit den schon vorhandenen Textbausteinen kombinieren. Erkläre dem Arbeitgeber doch mal, wie Du Deine beim Studium und in den Praktika gewonnenen Erfahrungen zu seinem Nutzen einsetzen wirst.

Im Grunde kannst Du Dir die Ausschreibung wie einen Fragekatalog vorstellen, auf den Du möglichst konkret antwortest.

Also zum Beispiel:

- Sie besitzen gute Kenntnisse in Java, PHP, , HTML, CSS und SQL

:arrow: "Während meines Studiums/meiner Tätigkeit habe ich meine Kenntnisse in Java, PHP, , HTML, CSS und SQL angewandt/erweitert/perfektioniert, indem ich regelmäßig an Seminaren teilnahm/Seminare leitete/eine Nebentätigkeit als ... ausübte."

Wichtig ist, dass Du Deine Kompetenzen mit Beispielen aus Deinem bisherigen Werdegang etwas "unterfütterst", damit Du interessanter wirkst.

Ich hoffe, das hilft Dir ein bisschen weiter.

Ruth_26
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Beitrag von Ruth_26 » 08.08.2016, 19:12

Sehr geehrte Frau Zismann,
Im Jahr 2015 habe ich mein Studium des Medizinischen Informationsmanagements an der Hochschule Hannover<br> mit dem Schwerpunkt Recherchetechniken und Programmierung erfolgreich abgeschlossen.
Durch meine Tätigkeit als studentische Hilfskraft im Institut für Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsforschung <br>konnte ich meine im Studium erlernten Kenntnisse der Literatur- und Datenbankrecherche anwenden und vertiefen.
Während meines Studienpraktikums hatte ich außerdem die Möglichkeit meine theoretischen Kenntnisse der Kodierrichtlinien praktisch <br>anzuwenden und zu erweitern. Hierbei arbeitete ich in
den Abteilungen Kodierung / Fallmanagement und bearbeitete selbstständig Fälle nach den ICD- und OPS-Richtlinien.
Ich besitze gute Kenntnisse im Umgang mit Java, PHP, , HTML, CSS und SQL und habe Erfahrung im Bereich der Datenbankprogrammierung und – abfrage. <br>Während meiner Tätigkeit in der Lesomed GmbH nutzte ich diese zur Erstellung der betrieblichen Homepage und erstellte mit PHP die interne Datenbank zur Kundenverwaltung.
Den mir übertragenen Aufgaben und Herausforderungen widme ich mich stets mit großer Motivation und vollem Einsatz. Zuverlässiges,<br> effizientes und sauberes Arbeiten erachte ich als ebenso selbstverständlich wie freundliches und höfliches Auftreten im Umgang mit Vorgesetzten und Mitarbeitern.

Ich stehe Ihrem Unternehmen ab sofort zur Verfügung.

Ich freue mich auf ein persönliches Vorstellungsgespräch und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Zu der Stelle einen Bezug herzustellen ist hier etwas schwierig,
weil die jemanden für den Postverkehr, die Ablage, mit Kenntnis der medizinischen Terminologie suchen <br>...da ist nicht viel, auf das man sich beziehen könnte...

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 08.08.2016, 19:47

Bitte anonymisiere doch Dein Anschreiben.
Ruth_26 hat geschrieben:Sehr geehrte Frau xxxxxxxxx,

NACH EINEM KOMMA GEHT ES KLEIN WEITER

im Jahr 2015 habe ich mein Studium des Medizinischen Informationsmanagements an der Hochschule Hannover<br>

IST DIE UNI WIRKLICH RELEVANT?

mit dem Schwerpunkt Recherchetechniken und Programmierung erfolgreich abgeschlossen.

ALTERNATIV: 'WÄHREND MEINES STUDIUMS DES MEDIZINISCHEN INFORMATIONSMANAGEMENTS MIT DEM SCHWERPUNKT RECHERCHETECHNIKEN UND PROGRAMMIERUNG HABE ICH ALS HIWI IM INSTITUT FÜR DINGENS MEINE KENNTNISSE IN SOWIESO ANGEWANDT UND VERTIEFT.'

DAMIT HÄTTEST DU DIE BEIDEN SÄTZE SCHÖN EINGEDAMPFT.

Durch meine Tätigkeit als studentische Hilfskraft im Institut für Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsforschung <br>konnte ich meine im Studium erlernten Kenntnisse der Literatur- und Datenbankrecherche anwenden und vertiefen.

Während meines Studienpraktikums hatte ich außerdem die Möglichkeit

HAST DU DIE AUCH GENUTZT? WIRKKLICH? DAS SCHREIBST DU NÄMLICH NICHT!

meine theoretischen Kenntnisse der Kodierrichtlinien praktisch <br>anzuwenden und zu erweitern.

PRAKTISCH GENUTZT UND ERWEITERT HABE ICH MEINE KENNTNISSE DER KODIERRICHTLINIEN IN MEINEM STUDIENPRAKTIKUM.

Hierbei arbeitete ich in
den Abteilungen Kodierung / Fallmanagement und bearbeitete selbstständig Fälle nach den ICD- und OPS-Richtlinien.
Ich besitze gute Kenntnisse im Umgang mit Java, PHP, , HTML, CSS und SQL und habe Erfahrung im Bereich der Datenbankprogrammierung und – abfrage. <br>Während meiner Tätigkeit in der

XXXXXXXXGmbH

nutzte ich diese

ERFAHRUNG

zur Erstellung der betrieblichen Homepage und erstellte mit PHP die interne Datenbank zur Kundenverwaltung.
Den mir übertragenen Aufgaben und Herausforderungen widme ich mich stets mit großer Motivation und vollem Einsatz.

DAS KLINGT JETZT SO, ALS OB DU SELBST DIE ARBEIT NICHT SIEHST... UND NACH ZEUGNISSPRACHE.

Zuverlässiges,<br> effizientes und sauberes Arbeiten erachte ich als ebenso selbstverständlich

WENN ES SELBSTVERSTÄNDLICH IST, WARUM MUSST DU ES DANN ERWÄHNEN? IST ES DIR VIELLEICHT EHER 'WICHTIG'?

wie freundliches und höfliches Auftreten im Umgang mit Vorgesetzten und Mitarbeitern.

KOLLEGEN!

Ich stehe Ihrem Unternehmen ab sofort zur Verfügung.

ALTERNATIV: GERNE STEHE ICH IHNEN AB DEM 15. AUGUST ZUR VERFÜGUNG.

ES IST GESCHICKTER, EIN KONKRETES DATUM ANZUGEBEN. AM BESTEN SOGAR SCHON IN DER BETREFFZEILE DER BEWERBUNGS-MAIL.

Ich freue mich auf ein persönliches Vorstellungsgespräch und verbleibe mit freundlichen Grüßen

VERBLEIBEN FINDEN ICH RECHT OBSOLET.

Ruth_26
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das ergibt dann...

Beitrag von Ruth_26 » 08.08.2016, 20:31

Ich hoffe, ich habe jetzt alles berücksichtigt. Nur die letzten zwei Vorschläge habe ich mal ignoriert :lol:
Da ich seit 'ner Woche aus dem Ausland zurück und quasi gerade arbeitslos bin, erscheint es mir ungeschickt, ein Einstiegsdatum anzugeben.<br> Daraus könnte man vllt. schlussfolgern-> warum dann erst ab dem xx.xx.xxxx und nicht sofort?

während meines Studiums des Medizinischen Informationsmanagements mit dem Schwerpunkt Recherchetechniken und Programmierung<br> habe ich als studentische Hilfskraft im Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsforschung meine Kenntnisse der Literatur- und Datenbankrecherche<br> anwenden und vertiefen können.
Praktisch genutzt und erweitert habe ich meine Kenntnisse der Kodierung nach ICD- und OPS-Richtlinien im meinem Studienpraktikum im Johannes
Wesling Klinikum Minden.
Hier arbeitete ich in den Abteilungen Kodierung / Fallmanagement und bearbeitete selbstständig Fälle nach den ICD- und OPS-Richtlinien.
Ich besitze gute Kenntnisse im Umgang mit Java, PHP, , HTML, CSS und SQL und habe Erfahrung im Bereich der Datenbankprogrammierung und – abfrage. <br>Während meiner Tätigkeit in der Lesomed GmbH nutzte ich diese Erfahrung zur Erstellung der betrieblichen Homepage und erstellte mit PHP die interne Datenbank zur Kundenverwaltung.
Zuverlässiges, effizientes und sauberes Arbeiten erachte ich als ebenso wichtig wie freundliches und höfliches Auftreten im Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen.

Ich stehe Ihrem Unternehmen ab sofort zur Verfügung.

Ich freue mich auf ein persönliches Vorstellungsgespräch und verbleibe mit freundlichen Grüßen

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TheGuide
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Re: das ergibt dann...

Beitrag von TheGuide » 08.08.2016, 20:45

Ruth_26 hat geschrieben: während meines Studiums des Medizinischen Informationsmanagements mit dem Schwerpunkt Recherchetechniken und Programmierung<br> habe ich als studentische Hilfskraft im Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsforschung meine Kenntnisse der Literatur- und Datenbankrecherche<br> anwenden und vertiefen können.
Streich können aus deinem Wortschatz.
Warum ist das für die Stelle wichtig?
Praktisch genutzt und erweitert habe ich meine Kenntnisse der Kodierung
nach ICD- und OPS-Richtlinien im meinem Studienpraktikum im Johannes
Wesling Klinikum Minden.
Hier arbeitete ich in den Abteilungen Kodierung / Fallmanagement und bearbeitete selbstständig Fälle nach den ICD- und OPS-Richtlinien.
Redundanzen!
Ich besitze gute Kenntnisse im Umgang mit Java, PHP, , HTML, CSS und SQL und habe Erfahrung im Bereich der Datenbankprogrammierung und –_abfrage.

Du argumentierst zu wenig. Du bringst die Fakten aber eben nicht in einer adressatenadäquaten Form. Geh davon aus, dass dein Anschreiben zunächst von einem Personaler, der Jura, BWL oder Psychologie studiert hat, vorsortiert wird. Deine Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass der dich versteht, damit er das ganze an die Fachabteilung weiterleitet.

Ruth_26
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meinst du...

Beitrag von Ruth_26 » 09.08.2016, 12:04

dass ich zu wenig Bezug auf die Stellenanzeige nehme? :lol:

Romanum
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Beitrag von Romanum » 09.08.2016, 14:11

Einiges ist mir bei deinem Werdegang noch nicht so klar.

Bewirbst du dich jetzt auf eine Stelle, wofür eine Ausbildung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin ausreichend ist?

Warum hast du Hebräisch-Sprachkurse belegt? Welches Ziel hast du damit verfolgt?

Sind in den ausgewählten Jobs englische Sprachkenntnisse so wichtig? Kannst du entsprechende Zertifikate deines Sprachniveaus vorweisen?

Warum hast du dich nicht schon aus dem Ausland für einen Job beworben?

Und ganz allgemein ist mir unklar, was du als "Medizinische Informationsmanagerin" mit den Schwerpunkten Recherchetechniken und Programmierung jetzt genau arbeiten könntest und worin deine Aufgaben bestünden.

Es bringt jetzt wohl nichts, wenn du einfach immer nur die einzelnen Sätze nach den Hinweisen änderst. Wie TheGuide schon schreibt; du listest einfach nur die Fakten auf, aber der innere Zusammenhang und deine Argumentation, was du nun besonders gut kannst, kommt nicht rüber. Vielleicht verstehen Mediziner dich ja besser, was du überhaupt ausdrücken willst. Aber im Grunde schreibst du in deinem Anschreiben ja nur das, was jeder Absolvent deines Studienganges vorzuweisen hat. Warum sollte man also gerade dich auswählen?

Vielleicht kannst du dir noch bei anderen Bewerbungen Anregungen holen:

Bewerbung als Medizinische Dokumentarin

Ausbildungsplatz zur Medizinischen Dokumentationsassistentin

Medizinische Dokumentationsassistentin Initiativbewerbung

Medizinische Dokumentationsassistentin Bewerbung

Infos zur Medizinischen Dokumentationsassistentin

Medizinische Dokumentationsassistentin Anschreiben

Ruth_26
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Beitrag von Ruth_26 » 09.08.2016, 14:30

1. Unser Studiengang unterscheidet sich laut den Profs nur unwesentlich von der Ausbildung zur Medizinischen Dokumentarin, der Inhalt ist der gleiche.
2. Hebräisch Sprachkurse habe ich aus persönlichem Interesse belegt. Und weil ich vllt. später mal in Israel arbeiten will.
3. Allgemein wird nur Schulenglisch verlangt, trotzdem war ein halbes Jahr mit lauter Englischmuttersprachlern eine gute Übung.
4. Wir hatten verschiedene Schwerpunkte aus denen wir im letzten Semester wählen konnten. Unser Studiengang ist halt mehr so 10-Kampf. Wir können alles, aber nichts richtig :lol:

Naja, am Studienende haben wir halt alle relativ den gleichen Kenntnissstand...ich verstehe worauf du hinaus willst, aber ich kann ja nichts dazuerfinden, was ich nicht vorzuweisen habe.

Ruth_26
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Beitrag von Ruth_26 » 09.08.2016, 17:39

Okay, nehmen wir mal an, ich bewerbe mich als Kodierer.
Ich habe mal versucht es mehr in eine Richtung zu lenken...

während meines Studiums des Medizinischen Informationsmanagements mit dem Schwerpunkt <br>Recherchetechniken und Programmierung habe ich meine erlernten Kenntnisse
der DRG-Kodierung als Praktikantin im Johannes Wesling Klinikum Minden <br> angewandt und vertieft . Hierbei arbeitete ich in den Abteilungen Kodierung / Fallmanagement und bearbeitete selbstständig <br> Fälle nach den ICD- und OPS-Richtlinien. Ich habe Erfahrung in der Pflege von Krankenhausinformationssystemen und<br> der Verwaltung von Patientendaten.
Zudem verfüge ich über gute Kenntnisse im Umgang mit Java, PHP, HTML, CSS und SQL und habe Erfahrung im Bereich der Datenbankprogrammierung und – abfrage. <br> Während meiner Tätigkeit in der LeSoMed GmbH nutzte ich diese Erfahrung zur Erstellung einer webbasierten Datenbank mittels PHP,
sowie zur Erstellung der Internetpräsenz mittels Html und CSS.
Zuverlässiges, effizientes und sauberes Arbeiten erachte ich als ebenso wichtig wie freundliches und höfliches <br> Auftreten im Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen.

Ich stehe Ihrem Unternehmen ab dem 15.08.2016 zur Verfügung.

Ich freue mich auf ein persönliches Vorstellungsgespräch und verbleibe mit freundlichen Grüßen

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Beitrag von TheGuide » 09.08.2016, 22:03

Ruth_26 hat geschrieben: während meines Studiums des Medizinischen Informationsmanagements mit dem Schwerpunkt <br>Recherchetechniken und Programmierung habe ich meine erlernten Kenntnisse
der DRG-Kodierung als Praktikantin _im Johannes Wesling Klinikum Minden <br> angewandt und vertieft_.
Der Satz ist ein wenig sperrig. Und warum ist das die wichtigste Information für deinen Adressaten, dass du für sie den prominenten ersten Satz reservierst?

Es fällt mir auch schwer, eine Motivation deinerseits für die Stelle, auf die du dich bewirbst, zu erkennen.

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