Bewerbung als IT-Projektkoordinator

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daawuud
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Bewerbung als IT-Projektkoordinator

Beitrag von daawuud » 25.07.2017, 12:49

Hallo,

habe heute meine Bewerbung angepasst und wuerde mich auf euer Feedback sehr freuen.

Bild

Mit freundlichen Gruessen
Zuletzt geändert von daawuud am 27.07.2017, 12:09, insgesamt 1-mal geändert.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 25.07.2017, 19:24

Text einstellen, sonst wird das nichts.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 25.07.2017, 20:08

Ja, dawuud, sei so gut und stell' Deine Schriftstücke bitte direkt ins Forum, so ist es zu mühselig. Mein Feedback bekommst Du/Ihr dann bestimmt - so eher nicht.

daawuud
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Bewerbung als IT-Projektkoordinator

Beitrag von daawuud » 25.07.2017, 22:55

Tschuldigt


Bewerbung als IT-Projektkoordinator
Gemäß Ihrer Internetpräsenz und in Bezugnahme auf unser Telefonat

Sehr geehrte Herr ...,

obwohl ich seit mehr als viereinhalb Jahren für ein IT Unternehmen als IT-Teamleiter Projektmanagement innerhalb der [Firma] Group sehr erfolgreich tätig bin, möchte ich mich einer neuen Herausforderung als IT-Projektkoordinator bei Ihnen stellen.

Zu meinen Zielen gehört es, Sie sowohl bei der Entwicklung von Innovationen zu unterstützen als auch gewissenhaft zum Wachstum Ihres Unternehmens beizutragen. Aus diesem Grund bewerbe ich mich auf Ihre Vakanz.

Eingestellt wurde ich als IT-Servicetechniker und entwickelte mich in elf Monaten zum Teamleiter im IT-Projektmanagement, mit Weisungsbefugnis und Führungsverantwortung. Anfangs bekam ich die Verantwortung von kleineren Projekten, mittlerweile werden mir die größten Projekte in diesem Segment anvertraut. Hinzukommen weitere projektspezifische Ansprüche mit verschiedenen Ansprechpartnern, an verschiedenen bundes-weiten Standorten und die Erledigung der Tätigkeiten innerhalb festgelegten Fristen.

Gemeinsam mit anderen Projektbeteiligten, bin ich von der Planung bis zur Fertigstellung des Projekts involviert. Bei der Umsetzung, bin ich gemeinsam mit meinem Team vor Ort, bei den Anwendern präsent. Hauptsächlich bin ich für die Einweisung der Anwender jeder Sparte zuständig. Nach Möglichkeit und Situation unterstütze ich die Mitarbeiter, welche ich zuvor auf den optimalen Wissenstand bringe.

Meine Stärken liegen beim schnellen Erlernen neuer Tätigkeitsgebiete, sowie spezifischer Programme. In kritischen Fällen kann ich rational umdenken und dadurch die Fortführung eines einwandfreien Arbeitsablaufs gewährleisten. Zusätzlich besitze ich stets einen ausgeprägten Sinn für potenziell mögliche Effizienzsteigerungen und Fehlerabstellprozesse.

Sechs Wochen nach Zusage kann ich Sie als Mitarbeiter unterstützen und freue mich aus diesem Grund auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

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FRAGEN
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Re: Bewerbung als IT-Projektkoordinator

Beitrag von FRAGEN » 30.07.2017, 16:22

Hallo daawuud!
daawuud hat geschrieben:obwohl ich seit mehr als viereinhalb Jahren für ein IT Unternehmen als IT-Teamleiter Projektmanagement innerhalb der [Firma] Group sehr erfolgreich tätig bin, möchte ich mich einer neuen Herausforderung als IT-Projektkoordinator bei Ihnen stellen.
Das ist ein eigentümlicher Einstieg. Der klingt fast so, als wärst Du Dir der Tatsache bewusst, dass Deine Wechselabsicht *an sich* völlig unplausibel sei. Ich kann das nicht beurteilen; es klingt nur so. Daher wäre meine erste Frage, was genau der fachliche Unterschied zwischen bisheriger und zukünftiger Stelle wäre - und was genau an zweiterer den Reiz zum Wechsel ausmacht.

Daneben fällt mir ganz allgemein auf, dass der Text sehr allgemein klingt... was vor allem an der Häufung des Wortes "Projekt" liegt... was erst einmal ja so ziemlich alles bedeuten kann. Um was für eine Art von Projekten geht es hier (a) bei dem bisherigen und b) bei dem künftigen Job)? Sind sie fachlich/inhaltlich sowie von Komplexität und/oder Größenordnung vergleichbar? Mir kommt es bei Deinen auffallend weichen Umschreibungen relativ schwierig vor, Deine tatsächliche Eignung abzuklopfen. Der einzige greifbare Punkt (die möglicherweise relevante Erfahrungsdauer) scheint mit 11 Monaten ja eher an der Untergrenze zu liegen...?

Schade finde ich BTW noch die Tatsache, dass die "Bezugnahme auf Euer Telefonat" nur als Stichwort im Betreff fehlt und an keiner Stelle als inhaltlicher Anknüpfungspunkt genutzt wird. Worüber habt Ihr denn geredet?

daawuud
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Beitrag von daawuud » 01.08.2017, 05:26

Vielen Dank fuer Dein Feedback.
Das ist ein eigentümlicher Einstieg. Der klingt fast so, als wärst Du Dir der Tatsache bewusst, dass Deine Wechselabsicht *an sich* völlig unplausibel sei. Ich kann das nicht beurteilen; es klingt nur so.
Hatte den ersten Absatz bereits geaendert gehabt, bevor ich die Bewerbung abgeschickt habe, weil das "obwohl" viele Freunde kritisiert hatten. Weiter unten ist das Anschreiben in der Form, wie ich es abgeschickt habe.
Daher wäre meine erste Frage, was genau der fachliche Unterschied zwischen bisheriger und zukünftiger Stelle wäre - und was genau an zweiterer den Reiz zum Wechsel ausmacht.
So wie der Herr mir das am Telefon eroertert hat, ziemlich dasselbe. Wobei ich denke, dass ich als IT-Projektkoordinator nicht so oft vor Ort "am Geschehen" sein werde als zuvor, sondern eher die Planung uebernehme.

Aktuell bin ich IT-Teamleiter Projektmanagement und das waere eine Vakanz fuer IT-Projektkoordinator.

Daneben fällt mir ganz allgemein auf, dass der Text sehr allgemein klingt... was vor allem an der Häufung des Wortes "Projekt" liegt... was erst einmal ja so ziemlich alles bedeuten kann.

Leider, weil es sich hierbei um eine Holding handelt und ich kaum etwas ueber dieses Unternehmen finde. Weder auf der eigenen Homepage, noch per Google. Ansonsten schreibe ich vorallem den ersten Absatz stellengesuchorientiert.
Um was für eine Art von Projekten geht es hier (a) bei dem bisherigen und b) bei dem künftigen Job)?

Organisation von PC-Hardware-Austausch (Rollouts) (bspw. Drucker, PCs, Monitore)
Sind sie fachlich/inhaltlich sowie von Komplexität und/oder Größenordnung vergleichbar?

in etwa, ja
Mir kommt es bei Deinen auffallend weichen Umschreibungen relativ schwierig vor, Deine tatsächliche Eignung abzuklopfen.
Meine Eignungen gehen eher aus der Dritten Seite hervor: http://www.bewerbung-forum.de/forum/vie ... highlight=
Der einzige greifbare Punkt (die möglicherweise relevante Erfahrungsdauer) scheint mit 11 Monaten ja eher an der Untergrenze zu liegen...?
Die elf Monate sind die Entwicklungsdauer vom IT-Servicetechniker zum IT-Teamleiter im Projektmangement. Meine Berufserfahrung als IT-Servicetechniker liegt bei 4,5 Jahren und als IT-Teamleiter bei 3,5.



Folglich das Anschreiben, welches ich an das Unternehmen geschickt habe:

Sehr geehrter Herr ...,

erst einmal möchte ich mich recht herzlichst bei Ihnen für das nette Telefonat am vorgestrigen Tag bedanken.

Seit über viereinhalb Jahren bin ich für ein IT-Unternehmen als Teamleiter im IT-Projektmanagement innerhalb der [Firma] Group sehr erfolgreich tätig. Nun möchte ich mich in Ihrer jungen sowie dynamischen Holding einer neuen Herausforderung im Projektmanagement stellen. Zu meinen Zielen gehört es, mit meiner Arbeitsleistung und Engagement zu Ihrem Unternehmenserfolg in der Unternehmensberatung beizutragen und Sie gewissenhaft bei der Entwicklung von kundenorientierten Lösungskonzepten sowie Innovationen zu unterstützen.

Eingestellt wurde ich als IT-Servicetechniker und entwickelte mich in elf Monaten zum Teamleiter im IT-Projektmanagement, mit Weisungsbefugnis und Führungsverantwortung. Anfangs bekam ich die Verantwortung von kleineren Projekten, mittlerweile werden mir die größten Projekte in diesem Segment anvertraut. Hinzukommen weitere projektspezifische Ansprüche mit verschiedenen Ansprechpartnern, an verschiedenen bundesweiten Standorten und die Erledigung der Tätigkeiten innerhalb festgelegten Fristen.

Gemeinsam mit anderen Projektbeteiligten, bin ich von der Planung bis zur Fertigstellung des Projekts involviert. Bei der Umsetzung, bin ich gemeinsam mit meinem Team vor Ort, bei den Anwendern präsent. Hauptsächlich bin ich für die Einweisung der Anwender jeder Sparte zuständig. Nach Möglichkeit und Situation unterstütze ich die Mitarbeiter, welche ich zuvor auf den optimalen Wissenstand bringe.

Meine Stärken liegen beim schnellen Erlernen neuer Tätigkeitsgebiete, sowie spezifischer Programme. In kritischen Fällen kann ich rational umdenken und dadurch die Fortführung eines einwandfreien Arbeitsablaufs gewährleisten. Zusätzlich besitze ich stets einen ausgeprägten Sinn für potenziell mögliche Effizienzsteigerungen und Fehlerabstellprozesse.

Da ich mich kontinuierlich verbessern möchte, nehme ich jedes Feedback von meinen Vorgesetzten, Mitarbeitern sowie Kollegen dankend an und bin auch jederzeit bereit ein ehrliches Feedback selber abzugeben.

Sechs Wochen nach Zusage kann ich Sie als Mitarbeiter unterstützen und freue mich aus diesem Grund auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen



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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 01.08.2017, 08:26

daawuud hat geschrieben:erst einmal möchte ich mich recht herzlichst bei Ihnen für das nette Telefonat am vorgestrigen Tag bedanken.
Für die Zukunft: Wenn du nicht mehr aus dem Telefonat mit in das Anschreiben hinüber nimmst, ist ein solcher Satz überflüssig.
Seit über viereinhalb Jahren bin ich für ein IT-Unternehmen als Teamleiter im IT-Projektmanagement innerhalb der [Firma] Group sehr erfolgreich tätig.

Das steht doch schon im Lebenslauf und ist kein Einstellungsargument. Zudem hat der Satz eine gewisse Redundanz (ein IT-Unternehmen ... innerhalb der X Group).
Nun möchte ich mich in Ihrer jungen sowie dynamischen Holding einer neuen Herausforderung im Projektmanagement stellen.
Es fehlt die Begründung, warum du das willst und wenn die Holding jung und dynamisch ist (*Schleimer*), wissen deine Adressaten das selbst. Das Bewerbungsschreiben hat den Sinn DICH mit DEINER Motivation und den Argumenten für DEINE Einstellung (Kompetenzen und Stärken) zu präsentieren.
Zu meinen Zielen gehört es, mit meiner Arbeitsleistung und Engagement zu Ihrem Unternehmenserfolg in der Unternehmensberatung beizutragen und Sie gewissenhaft bei der Entwicklung von kundenorientierten Lösungskonzepten sowie Innovationen zu unterstützen.
Das ist nicht plausibel. Warum sollte das zu deinen Zielen gehören? Welchen Bezug hast du zu diesem Unternehmen, dass du das wollen solltest?
Eingestellt wurde ich als IT-Servicetechniker und entwickelte mich in elf Monaten zum Teamleiter im IT-Projektmanagement, mit Weisungsbefugnis und Führungsverantwortung.

Das hattest du doch schon im ersten Satz geschrieben.
....Teamleiter im IT-Projektmanagement, mit Weisungsbefugnis und Führungsverantwortung.
Anfangs bekam ich die Verantwortung von kleineren Projekten, mittlerweile werden mir die größten Projekte in diesem Segment anvertraut. Hinzukommen weitere projektspezifische Ansprüche mit verschiedenen Ansprechpartnern, an verschiedenen bundesweiten Standorten und die Erledigung der Tätigkeiten innerhalb festgelegten Fristen.
Gemeinsam mit anderen Projektbeteiligten, bin ich von der Planung bis zur Fertigstellung des Projekts involviert.
Siehst du die ganzen Wiederholungen?
Zudem trittst du nicht aktiv auf sondern passiv: Du bekommst etwas, dir wird etwas anvertraut... oder bist bestenfalls involviert. (Was soll das genau heißen?)
Bei der Umsetzung, bin ich gemeinsam mit meinem Team vor Ort, bei den Anwendern präsent.
Falsches Komma.
...bei den Anwendern präsent.
Hauptsächlich bin ich für die Einweisung der Anwender jeder Sparte zuständig.
In kritischen Fällen kann ich rational umdenken
Denkst du vorher irrational?
Zusätzlich besitze ich stets einen ausgeprägten Sinn für potenziell mögliche Effizienzsteigerungen und Fehlerabstellprozesse.
Da ich mich kontinuierlich verbessern möchte, nehme ich jedes Feedback von meinen Vorgesetzten, Mitarbeitern sowie Kollegen dankend an und bin auch jederzeit bereit SELBER ein ehrliches Feedback selber abzugeben.
Es bleibt völlig unklar, warum du als erfolgreicher IT-Projektmanager, dich überhaupt bewirbst.

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