Gehaltsverhandlungen

Wie geht es weiter nach Absagen? Was kann daraus gelernt werden? Lass andere an deinen Erfahrungen teilhaben. Berichte über gute und schlechte Erfahrungen bei der Stellensuche.
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Claudia2302
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Gehaltsverhandlungen

Beitrag von Claudia2302 » 13.03.2013, 12:21

Hallo

ich hatte bereits ein Vorstellungsgespäch, vorab sollte ich meinen Gehaltswunsch angeben. Nun wollen Sie mich einstellen... aber für weniger Geld. Nach 6 Monaten soll wieder über das Gehalt verhandelt werden. Ich bin hin und her gerissen ob ich den Job zusage. Wie soll ich mich verhalten?

Esprit
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Beitrag von Esprit » 13.03.2013, 12:40

Ist der Unterschied denn sehr groß? Und hast Du Alternativen zu der Stelle oder bist Du auf den Job angewiesen?

Claudia2302
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Beitrag von Claudia2302 » 13.03.2013, 13:05

Ich habe keine Alternative. Aber ich müßte mir dann noch zusetzlich einen Nebenjob suchen und das auf dauer. Das mit den Verhandlungenn nach 6 Monate... ist doch meistens so das man dann nicht mehr bekommt oder? Es wird viel geredet aber wenn man erst angefangen hat?

Esprit
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Beitrag von Esprit » 13.03.2013, 13:10

Wenn Du keine Alternative hast, wird es natürlich schwierig. Die Variante Job + Nebenjob wäre in jedem Fall besser als arbeitslos zu sein. Ich würde während der 6 Monate (das wäre ja vermutlich die Probezeit) weiter nach einer anderen Stelle suchen und die Firma dann vor die Wahl stellen: Entweder erhöhen sie Dein Gehalt oder Du gehst.

Claudia2302
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Beitrag von Claudia2302 » 13.03.2013, 13:17

Ich sehe das auch so... besser als arbeitslos zu sein. Nur ich müßte dort auch Sa und So arbeiten, das wäre auch für mich kein Problem... wenn das Gehalt stimmen würde. Das heißt ich würde an 7 Tagen arbeiten müssen. Mir wurde auch gesagt das in Sommer mehr Arbeit geleistet werden müßte und die Überstunden in Winter angerechnet wird. ( Golf Branche ). Also wird es sehr schwierig mit dem Nebenjob? Ich möchte von meine Haupt Job leben können.

Claudia2302
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Beitrag von Claudia2302 » 13.03.2013, 13:19

Ich wollte noch hinzu fügen, das ich erst einen befristeten Vertrag von 3 Monate bekomme und dann erst einen Festvertrag.

Esprit
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Beitrag von Esprit » 13.03.2013, 13:35

Ach herje, was sind denn das für Sklaventreiber? Klingt so, als ob sie für den Sommer eine billige Arbeitskraft brauchen und wenn Du Pech hast, bekommst Du dann nicht mal den Vertrag.

Ohne Dich und Deine persönliche Situation zu kennen, ist es es schwer Dir einen Rat zu geben. Aber mal ehrlich, man muss auch nicht alles mit sich machen lassen. :?

Claudia2302
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Beitrag von Claudia2302 » 13.03.2013, 13:39

So eine Vermutung habe ich auch, ich möchte gerne arbeiten und hätte auch gar kein Problem viel zu arbeiten, aber das Geld muss auch stimmen... danke für deine Antwort. :wink:

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Beitrag von schattenmann » 13.03.2013, 13:45

Also ich fass es mal wie folgt zusammen:
- im Sommer mehr gearbeitet werden muss, das dann im Winter kompensiert werden kann.
- geringeres Gehalt als im VG/Bewerbung besprochen wurde.
- nach 6 Monaten soll über das Gehalt verhandelt werden...
ABER
- du würdest (nur) nen 3monatigen befristeten Vertrag bekommen.

Nun bin ich ein ziemlicher Schwarzmaler; aber weist du wie sich das für mich anhört? Nach Verar**e. Denn auch in Deutschland kennt man das Instrument der "Probezeit"; da muss man nicht den Vertrag künstlich befristen... Und schon gar nicht SO kurzfristig.

Aber eben - alles ist besser als Arbeitslosigkeit... Ich würde dem Chef in spe sagen das du den Job nimmst, es aber sein kann das du wegen weiteren Vorstellungsgesprächen häufiger frei nehmen musst. Wenn Chef fragt warum, dann kannst du ohne schlechtes Gewissen argumentieren, das dir unter obigen Umständen der Job zu unsicher ist... (dann kann dir der Chef ein besseres Angebot machen, wenn er dich behalten will)

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Beitrag von Claudia2302 » 13.03.2013, 13:53

Danke Ihnen, jetzt fällt mir meine Entscheidung leichter. Bilde mich dann lieber weiter. :wink:

schattenmann
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Beitrag von schattenmann » 13.03.2013, 14:04

Lehn aber den Job nicht von dir aus ab!!

So wie ich das lese, bist du gerade "beim Amt" (Arbeitslos)...

Ich würde das daher dem Chef in spe genau so mitteilen wie in meinem letzten Absatz (naja, etwas korrekter formuliert, natürlich ;-) - wenn ER dann nein sagt, dreht dir das Amt keinen Strick draus; dann kannst du nämlich mit den gleichen Argumenten "Sanktionsfrei" halten, wie ich das aufgezählt habe...

Selbst für die hartgesottensten AA-Sachbearbeitern dürfte so ein Angebot als "suspekt" erscheinen...

(Besser Absage als abgelehnter Job)

Claudia2302
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Beitrag von Claudia2302 » 13.03.2013, 14:16

Die wissen von den Job nichts. Aber danke werde das so machen. Mal schauen wenn sie mich wirklich wollen... ob sie nochmal einlenken.

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Beitrag von schattenmann » 13.03.2013, 14:20

Glaub mir, die wissen sehr schnell vom Job.

Vor allem wenn ein AG "proaktiv" dem Amt mitteilen würde, das du den Job abgelehnt hast... (passiert bsp. wenn der Chef nen guten Draht zu jenen im Amt hat)

So wie ich das rausgelesen habe, ist der Job in einer Branche, wo andere die Gelegenheit nutzen die "Geschäftsbeziehungen zu vertiefen", also viele Krawattenhalter rum laufen...

Ganz ehrlich, ich würd auf Nummer sicher gehen... Das Risiko ist zu hoch, das bei deinem zuständigen Amt ein Golfer hockt... Wenn du verstehst was ich meine...

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