Vertrauens-/ Respektsverlust beim Arbeitgeber

Auch im Berufsleben steht man immer wieder vor Herausforderungen und Problemen. Die könnt ihr hier diskutieren.
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klappschmier
Beiträge: 1
Registriert: 01.05.2012, 09:42

Vertrauens-/ Respektsverlust beim Arbeitgeber

Beitrag von klappschmier » 01.05.2012, 10:54

Hi Gemeinde,

wenn der Beitrag im falschen Forum gelandet sein sollte, schubst ihn an die richtige Stelle


meine Person: 37 und arbeite in der IT Branche

ich bin erst 2 Monate meiner jetzigen Firma angestellt, und will wechseln, da ich zu meinem Chef das Vertrauen noch wichtiger den Respekt verloren habe,
Hintergrund:
war letzte Woche 3 Tage wegen einem Hexenschuß krankgeschrieben, Donnerstags wieder in der Firma, dort wurde ich behandelt wie Luft, gänzlich ignoriert ( Gut ich dachte jeder hat einen schlechten Tag, morgen ist es anders) Dem war nicht so Freitags ging das wieder von vorne los, als ich das Gespräch suchte um zu erfahren warum ich ignoriert wurde, bekam ich nur als antwort, das ich 3 tage krank war und das so nicht geht. und da wollte er das gespräch beenden. ich aber nicht, da ich die Situation klären wollte um zu wissen, ob das jetzt so weiter geht und ich immer noch ignoriert werde. Bekam ich nur einen dummen Spruch und ich sollte gehn, was ich nicht eingesehen habe ohne einen Klärung der Situation.
Ich bin immer ruhig und sachlich aber bestimmt geblieben, ohne freche oder dumme Kommentare meinerseits.
Mein chef meinte nur mir blöde sachen an den kopf zu werfen und mit mir zu schreien. Ich habe ihn daruaf hingewiesen, das ich mich nicht anschreien lasse, und schon gar nicht ohne Grund. Daraufhin ist er aufgesprungen und stellte sich ca. 1cm mit seinem gesicht vor meins und ballte an der Seite eine Faust. Er forderte mich auf zu gehn, nach einigem hin und her bin, (nachdem ich gemerkt hatte das mit Ihm kein vernünftiges Gespräch zustande kommen wird) bin ich dann nach Hause.

Ich weiß für mich das ich dort nicht länger arbeiten werde, denn niemand darf mir so drohen.

Jetzt sitze ich vor der Bewerbung und weiß nicht wie ich das ganze formulieren soll.
Ich weiß das negative Äußerungen nicht in ein Anschreiben reingehören und bereits nach 2 Monaten zu wechseln kommt bestimmt auch nicht grad gut beim Personaler der anderen Firmen an. Ohne das man auch nur kurz die Situation anreißt oder?

Habt Ihr Ideen?

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 01.05.2012, 12:13

Hallo klappschmier,

Hintergründe gehören auch nicht in ein Anschreiben. Denn über diese möchten sich die Personalverantwortlichen auch lieber in einem persönlichen Gespräch unterhalten, weil sie dort besser herausfinden können, ob die Angaben auch tatsächlich stimmig sind.

Im Anschreiben wollen Personalverantwortliche lediglich lesen, was kann der Bewerber und welche Kompetenzen bringt er mit.

Viele Grüße aus Duisburg

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 01.05.2012, 23:41

klappschmier hat geschrieben:Ich weiß das negative Äußerungen nicht in ein Anschreiben reingehören und bereits nach 2 Monaten zu wechseln kommt bestimmt auch nicht grad gut beim Personaler der anderen Firmen an.
Du kannst schreiben, dass die derzeitige Stelle nur als Überbrückung (u.U. auch von beiden Seiten) gedacht war, um nicht arbeitslos zu sein, du jetzt aber die absolute Traumstelle gefunden hast, weil...

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