Praktikum beim Fotografen Bewerbung - Berufskolleg Grafik

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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MarT
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Praktikum beim Fotografen Bewerbung - Berufskolleg Grafik

Beitrag von MarT » 25.02.2012, 22:11

Hallo,

tut mir Leid, dass es so lang wird:

Ich habe vor mich um ein Praktikum beim Fotografen zu bewerben. Im Rahmen dessen habe ich mich im Internet schlau gemacht und wenn ich an meinen letzten Versuch in diesem Anliegen zurück denke, dann kommen mir gewisse Zweifel auf, ob ich das überhaupt richtig angehe.

Der Punkt ist der: als Begründung wurde mir damals gesagt, das mein Passbild nicht angemessen wäre. Dieses hatte ich selber gemacht, nun bin ich aber nicht sehr fotogen und hatte offensichtlich nicht das richtige Gespür und die Technik dafür (heute hätte ich z. B. Zugang zu einem Fotostudio) - war dumm, ich weiß. Da es nun ingesamt zwei verschiedene Fotografen waren, die dies behauptet hatten, weis ich nicht, ob das die Wahrheit war oder nicht. Denn bemängelt wurde sonst nichts, sowohl an den Bewerbungsunterlagen als auch den abgegebene Arbeitsproben, im Gegenteil, ich wurde hoch gelobt und befinde mich seit dem bei einem der beiden auf der Warteliste - nebenbei: wie ist das einzuschätzen?.

Nun will ich einen zweiten Versuch starten und mein Anschreiben überarbeiten. Im Rahmen dessen sind mir gewisse Zweifel am Damaligen aufgetreten, sowohl was Inhalt als auch die Gestaltung angeht. Zu erwähnen ist, dass ich meine Unterlagen damals von 2 meiner Lehrer (darunter Text-&Werbelehrerin sowie Deutschlehrerin) habe darüber schauen lassen. Auch sie hatten nichts zu bemängeln, in beiderlei Hinsicht.

So durfte ich feststellen, das ich keinen Briefkopf hatte. Ist der nun Pflicht oder nicht (habe die Unterlagen damals persöhnlich abgegeben)? Ich bin irritiert. Müssen darüber hinaus z. B. echt 24,1mm Rand links, rechts 8,1mm bis 10mm und oben und unten jeweils 16,9mm Rand bestehen? Finde ich krass extrem, wie würden die das denn nach messen wollen?
Da ich mein Anschreiben wie auch den Rest etwas gestalterisch abheben möchte, frage ich mich nun auch, in wie weit das möglich ist. Ich habe sogar gelesen, dass man eher Serifenbetonte-Schriften als Serifenlose-Schriften nehmen sollte :shock:

Erhebliche Probleme macht mir auch die Einleitung. Ich stehe da total auf dem Schlauch und komm mir extrem unfähig vor. Damals ging es wunderbar von der Hand. Normalerweise habe ich keine Probleme damit. Schreiben macht mir im Allgemeinen auch Spaß! Ich bin offensichtlich total durcheinander.

Mittlerweile weiß ich eigentlich gar nicht mehr, wie ich überhaupt nur irgendwas formulieren soll. Dabei ist das Praktikum freiwillig für die kommenden oder auch darauf folgenden Ferein geplant. Ich habe irgendwie nur noch das Wort Absage im Kopf :roll:

Außerdem Denke ich immer zu, dass ich was vergesse zu erwähnen. Und dann ist es am Ende mehr als eine Seite LOL

Ich werde nun mal mein damaliges Anschreiben und anschließend meinen neuen Versuch hochladen. Hoffe, ich könnt mir helfen, denn ich versinke im Chaos und mir brummt der Schädel! Hab´s schon mit einer Liste veruscht, aber naja - ich habe auch gewisse Probleme mit Selbstvertrauen und Enscheidungsfähigkeit gepaart mit teilweise extremen Perfektionismus, was die Sache ziemlich erschwert.

Kurz noch zu meiner Person: Mache momentan eine Ausbildung zum GrafikDesigner (im zweiten Lehrjahr) und interessiere mich mittlerweile zunehmend mehr für Fotografie (Bestandteil der Ausbildung). Ich habe bereits Einblick in den Berufsalltag erfahren dürfen (eintägiges Praktikum) und versuche mich privat soweit mir möglich weiter zu bilden. Hab außerdem ein allgemeines ABI mit wirtschaftlicher Fachrichtung - ist aber nicht mehr mein Interessensschwerpunkt, ging mehr um das ABI an sich.


---


Sehr geehrte/r ...,



gerne würde ich im Rahmen eines Praktikums in Ihrem Betrieb
Erfahrungen zum Berufsfeld des Fotografen sammeln.

Zur Zeit besuche ich das 3-jährige Berufskolleg Grafik-Design in Lahr.
Im Rahmen dieser Ausbildung bin ich mit dem Thema Fotografie, für welches ich mich bereits interessiert habe, nun auch fundiert in
Kontakt gekommen.
Im Rahmen meiner Ausbildung spielt, unter anderem, sowohl die
analoge, in erster Linie aber die digitale Fotografie mit der dazu
gehörigen Bildbearbeitung am Rechner (MAC-Kenntnisse) eine
wesentliche Rolle. Besonders was die Bildbearbeitung (Photoshop 5) als auch den Druck angeht, erwerben wir fundierte Kenntnisse.

In meiner Freizeit versuche ich mich im Bereich der Fotografie u.a. durch das Lesen von Büchern und dem Recherchieren im Internet weiterzubilden. Weiterhin versuche ich mich im Fotografieren sowie der Bildbearbeitung.

Meine Interessensschwerpunkte innerhalb der Fotografie sind bis
heute die figürliche Fotografie (Portrait, Akt, Kostümierung).
Weiterhin habe ich großes Interesse an der Studiofotografie (Grundkenntnisse vorhanden).

Nur zu gerne würde ich die Möglichkeit eine Praktikums im Rahmen der kommenden Osterferien nutzen, um mein bisheriges Wissen in der Praxis zu erleben und weiter auszubauen.
Bezüglich des Zeitraumes muss ich mich nach den gesetzlich
geltenden Ferien vom xxx. - yyy. richten.


Über eine Antwort freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen


Unterschrift
Vorname, Nachname, Ort, Datum


---

Unten wären dann noch die Kontaktdaten aufgelistet, ähnlich wie bei Geschäftpapieren.

Und hier der zweite Versuch:


---

Briefkopf



Bewerbung um eine Praktikantenstelle als Fotograf


Sehr geehrter Herr/Frau XYZ,

um meinem Interesse an der Fotografie weiter nachzukommen möchte ich die Chance eines
Praktikums als Fotograf im Zeitraum vom xx. bis zum yy. nutzen. Nach eingehender Recherche kommt Ihr Unternehmen für mich besonders in Frage, da ich mich u. a. sehr für die figürliche
Fotografie interessiere. Ihrer Website bin ich daher mit großer Begeisterung begegnet.

Momentan besuche ich das 3-jährige Berufskolleg Grafik Design in Lahr. Durch mein zuvor schon
bestehendes, fotografisches Interesse, dem fundierten Kontakt innerhalb der Ausbildung und einem
kurzzeitgen Praktikum in gleicher Branche bin ich darin bestärkt, mich diesem Berufsfeld zu öffnen.

Kenntnisse weiß ich in den gängigen Adobe Programmen aufzuweisen. Der Windowsrechner ist mir hier nicht weniger fremd als der MAC. Im Umgang mit der digitalen Spiegelreflexkamera (Canon und Sony) bin ich erfahren und grundlegende Kenntnisse der Studiofotografie habe ich mir angeeignet. Privat habe ich Erfahrungen in der Outdoor-Fotografie gesammelt.

Qualitativ hochwertige Arbeiten sind mir wichtig. Entsprechend bin ich bemüht, diese sowohl im
Alleingang als auch im Team zu erbringen. Meine Teamfähigkeit konnte ich im Rahmen
projektbezogener Arbeiten unter Beweis stellen. Ich arbeite zielorientiert, ehrgeizig und zuverlässig.

Mein besonderes Interesse gilt der figürlichen Fotografie wie dem Portrait, Akt und der
Fantasie-Fotografie. Mein Ziel ist es, Bilder soweit wie möglich schon mit der Kamera allein zu
gestalten, in Folge dessen die Bildbearbeitung nur geringfügig nötig ist. Doch auch Letzteres will ich beherrschen wie Ersteres.

Mit den beiliegenden Arbeitsproben möchte ich Ihnen einen Einblick in meine Fähigkeiten ermöglichen und freue mich, wenn ich mich in einem persönlichen Gespräch näher dazu äußern kann.



Unterschrift

Mit freundlichen Grüßen


---


Diese Version ist leider größer als eine DIN A4 Seite und meines Erachtens nach weniger aussagekräftig als die Erste. Ich habe versucht, das Ganze persöhnlicher und individueller zu gestalten sowie bewusst meine Kenntnisse, Fähigkeiten und Wünsche mit ein zu bringen - leider gelingt mir dies wie oben erwähnt nicht. Ich weis nciht, wie weit ich gehen kann bzw. soll und meine zu großen Ausschweifungen zu neigen.

Im Lebenslauf beider Versionen ist noch erwähnt, dass ich jenes Eintagespraktikum gemacht habe. Passt das, oder gehört das in das Anschreiben.
In beiden Versionen gibt es zudem Zeugnisse, einen Lebenslauf und ein Deckblatt, auf welchen das Bewerbungsfoto sein soll sowie eine Mappe mit Arbeitsproben (um die 20 Stück - zu viel?)


Hoffe es macht sich jemand die Mühe mir zu helfen. Vielleicht ist ja eine Kombination aus beidem emphehlenswert (?).

Bei Fragen stehe ich gerne Rede und Antwort ^^.

Über eine Antwort, Anregungen und Ratschläge freue ich mich sehr.

MarT

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 26.02.2012, 13:18

Hallo MarT,

zunächst einmal solltest Du die Meinung von Lehrern zum Thema Bewerbung nicht allzuhoch einstufen. Da sich Lehrer selber nicht bewerben müssen, fehlen ihnen bereits eigene Erfahrungswerte. Ich habe bislang noch kaum eine Bewerbung gesehen, die von Lehrern abgesegnet wurden und die auch nur ansatzweise überzeugen konnte. Im Gegenteil. Wir hatten etwa von kurzem eine Schülerin, die sich seit einem halben Jahr mit an der Schule erstellten Bewerbungsunterlagen vergeblich um eine Ausbildung beworben hatte. Das anschreiben, überhaupt die ganze Präsentation war ..... Wir haben ihr dann die Unterlagen optimiert, so dass sie diese per Mail verschicken konnte und innerhalb von 24 Stunden hatte sie bereits zwei Vorstellungsgespräche bei drei versandten Bewerbungen.

Die meisten Lehrer erstellen immer noch die Bewerbungen wie im letzten Jahrtausend und haben nicht mitbekommen, dass die Anforderungen sich an diese geändert haben.

Dies belegen auch die von Dir angegeben Randbreiten. Es gibt eine DIN in der das festgelegt wurde. Allerdings gilt diese DIN ausdrücklich nur für Geschäftsbriefe. Und das Bewerbungen kaum Gerschäftsbriefe sind, braucht wohl nicht näher dargelegt werden. Wenn jemand sich für eine Bürotätigkeit bewirbt, macht es vielleicht noch Sinn, die DIN noch zu berücksichtigen. Aber welchen sinn macht diese DIN etwa bei kreativen berufen? Keinen!

Für Deine Tätigkeit ist die DIN folglich gar nicht bindend.

Bewerbungen sind Werbung. Und wie in der Werbung ist auch hier die Präsentation sehr wichtig. Eine Kopfzeile ist da ein wichtiges Instrument der Präsentation. Mit einer einheitlichen Kopfzeile (Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf) schaffe ich etwa eine optische Verbindung der drei Einzelteile. Außerdem kann ich da bereits meine Kreativität zeigen, sprich, der personalverantwortliche kann sofort erkennen, dass der Bewerber kreativ ist.

Wichtig ist, die ganze Präsentation sollte und muss zu dem Bewerber passen, was auch für die Schriftart gilt. Ist etwa der Bewerber ein "Koloss von einem Mann" (1,80 bei 125 Kilo), dann wäre etwa eine sehr feingliedrige Schriftart eher unpassend.

Da Du Dich für ein Fotografen-Praktikum bewerben möchtest, würde ich möglicherweise nicht ein Deckblatt mit einem "klassischen" Bewerbungsfoto, sondern eher eines mit einer Collage wählen, um so gleich meine Kreativität und meine "Leidenschaft" von anfang an zu dokumentieren.

Was Deine beiden Entwürfe betrifft, schreibt Du zwar immer wieder von deinem Interesse. Durch Deinen sachlich-nüchternen Schreibstil spürt man aber nichts von Deiner Begeisterung. es steht nirgendswo, dass man seine Begeisterung nicht ausdrücken darf. Im Gegenteil. warum hast Du etwa ein besonderes Interesse an figürlicher Fotografie, was fasziniert ich so daran? Belasse es nicht einfach bei Pauschalaussagen, sondern erläutere sie auch, damit man deine aussage besser nachvollziehen kann.

Und wähle bei deinen Kompetenzen nicht die 08/15, sondern die besonderen, die man gerade für diese Tätigkeit benötigt: Kreativität, ein gutes Auge, eine sichere, ruhige Hand, ....

Viele Grüße aus Duisburg

MarT
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Beitrag von MarT » 26.02.2012, 21:13

hallo,

@ Andreas Riempler: Vielen Dank für deine ausführliche Kritik :D .

Hier mein neuer Versuch.


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Kopfzeile

Bewerbung um eine Praktikantenstelle zum Fotografen


Sehr geehrter Herr/Frau XYZ,

momentan besuche ich das 3-jährige Berufskolleg Grafik Design in Lahr. Durch mein fotografisches Interesse, dem fundierten Kontakt innerhalb der Ausbildung, einem kurzzeitgen Praktikum sowie durch meine private Tätigkeit bin ich darin bestärkt, mich diesem Berufsfeld zu widmen. Dafür möchte ich dieses Praktikum im Zeitraum vom xx. - yy. als konkrete Einstiegschance nutzen.

Mit ruhiger Hand, viel Geduld, einem kreativen Auge fürs Wesentliche und dem nötigen, grundlegenden Know-How im Umgang mit der Technik schieße ich meine Bilder. Es fasziniert mich, mit dem Licht zu gestalten, mit der Perspektive zu experimentieren, unscheinbare Motive grandios in Szene zu setzen und den Bildern Emotionen und eine Geschichte zu verleihen.

Mein größtes Augenmerk gilt der figürlichen Fotografie. Ich kann mich an Bildern dieser Art nicht satt sehen. Aber auch Architektur, Natur und melancholische wie surreale Bilder faszinieren mich ungemein.

Mit den beiliegenden Arbeitsproben möchte ich Ihnen einen Einblick in meine Fähigkeiten ermöglichen. Das Repertoire ist weitgefächert und ich freue mich, wenn ich in einem persönlichen Gespräch meine Schwerpunkte näher darlegen kann.


Unterschrift

Mit besten Grüßen


---


Ich habe mich dabei an dem zweiten Versuch orientiert. Ich hoffe es geht nun eher in die richtige Richtung.

Ich habe versucht, mein Interesse bestimmter zu untermauern und zu erläutern und meine 08/15 Kenntnisse in ein einziges Wort verpack (Wobei meine Kenntnisse im Verlgeich zu einigen anderen in z. B. meiner Klasse denk ich wesentlich umfangreicher sind: Tutorials, Lernvideos, etc. -> eine ganze Menge habe ich mir selber beigebracht)

Auserdem habe ich das Ganze ertwas versucht zu gliedern: Einleitung: Momentane Situation und Grund der Bewerbung; Interesse, Begeisterung, Motivation; Schluss

Zur figürlichen Fotografie: ich interessiere mich sehr dafür, hatte aber bisher keine Möglcihkeit dafür, da ich mich selber nicht gerne als Modell nehme und sonst keine Modelle habe. In wie weit kann ich das also erwähnen? Erfahrungen sind hier leider gering, (dafür aber anderweitig vertreten)

Was mir auch noch einfiel: ich zeichne, und das hauptsächlich figürlich. War der wesentliche Grund für meine Grafikerausbildung und dem Thema Fotografie. Sollte man sowas erwähnen, oder ginge das zu weit?
Die GD-Ausbildung spielt denk ich eine wesentliche Rolle, weil mir diese Schule von Seiten einiger Fotografen gut emphohlen wurde.

Bezüglich der Gestaltung schaue ich mal dass mir noch was einfällt ^^ die Collage ist nebenbei keine schlechte Idee

Mit freundlichen Grüßen

MarT


Edit: Ganz vergessen: dieser Fotograf ist spezialisiert auf figürliche Fotografie (Portrait, etc.). Andere in Frage kommende Fotografen sind das nicht. Ich würde die Bewerbung also jedesmal etwas abändern müssen. Wäre das sinnvoll? Meine Interessen sind ja immer noch die gleichen?

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 27.02.2012, 12:50

Hallo MarT,

ich finde, jetzt bekommt das Anschreiben die entscheidende Aussagekraft.

Viele Grüße aus Duisburg

Zyro
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Beitrag von Zyro » 28.02.2012, 10:22

Ich denke das Anschreiben ist da schon recht gut. Aber du musst dir auch bewusst sein, dass du mit einigen Formulierungen dir die Latte sehr hoch hängst. Stellenweise klingt es so, als könntest du schon alles und deine Fotos sehen so aus, als könne man sie sofort in Hochglanzmagazinen abdrucken. ;)

Wenn dann deine Arbeitsproben (die solltest du beilegen) dem nicht entsprechen, dann kann es schnell nach hinten los gehen. Vielleicht magst du mal zwei, drei deiner Fotos zeigen? Mich würd das mal interessieren, zumal ich mich dieses Jahr erst erfolgreich für eine Fotografen Ausbildung beworben habe ;) Da kann ich dir vielleicht sogar etwas rat geben.

MarT
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Beitrag von MarT » 04.03.2012, 15:36

Hallo,

tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde...ich habe zur zeit - wie üblich - viel zu viel Chaos zu bewältigen.


@ Andreas Riempler: Erneut vielen Dank für deinen Kommentar. Freut mich, dass schon deutlich mehr an Aussagekraft zu erkennen ist.


@ Zyro: Auch dir danke für deinen Kommentar. Aber: findest du wirklich, dass hier ein hohes Maß an Können vermittelt wird? Ich dachte eher das Gegenteil :?

Bilder, nun also: ich bin kein Profi! Ich gebe mir Mühe, aber meine Fähigkeiten halten sich in Grenzen. Da niemanden genauer kenne, der der Fotografie nachgeht, kann ich mich leider nicht genau einschätzen. Ich gebe zu: oft ist auch der Zufall am Werk - was aber ein nicht weg zu denkender Faktor ist. Mich würde auch Bilder von dir interessieren, nachdem du ja Erfolg verbuchen kannst.


Edit: ich habe für meine Arbeitsproben einen extra Thread eröffnet. Leider habe ich diesen meinen Fehler erst jetzt nachträglich erkannt. Tut mir leid.
Edit-Ende


Hier der Link: http://www.bewerbung-forum.de/forum/mei ... tml#202518

Mit freundlichen Grüßen
MarT
Zuletzt geändert von MarT am 06.03.2012, 21:07, insgesamt 1-mal geändert.

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KillrAngel
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Beitrag von KillrAngel » 04.03.2012, 17:37

Briefkopf


Praktikum zum Fotografen


Sehr geehrter Herr/Frau XYZ,

momentan besuche ich das 3-jährige Berufskolleg Grafik Design in Lahr. Durch mein fotografisches Interesse, dem fundierten Kontakt innerhalb der Ausbildung, einem kurzzeitigen Praktikum (mehr dazu!) sowie durch meine private Tätigkeit bin ich darin bestärkt, mich diesem Berufsfeld zu widmen. Dafür möchte ich dieses Praktikum im Zeitraum vom xx. - yy. als konkrete Einstiegschance nutzen.

Mit ruhiger Hand, viel Geduld, einem kreativen Auge fürs Wesentliche und dem nötigen, grundlegenden Know-How im Umgang mit der Technik schieße ich meine Bilder. Es fasziniert mich, mit dem Licht und der Perspektive zu experimentieren, unscheinbare Motive grandios in Szene zu setzen sowie den Bildern Emotionen und eine Geschichte zu verleihen.

Mein größtes Augenmerk gilt der figürlichen Fotografie. Ich kann mich an Bildern dieser Art nicht (keine Verneinungen nutzen)satt sehen. Aber auch Architektur, Natur und melancholische wie surreale Bilder faszinieren mich ungemein.

Mit den beiliegenden Arbeitsproben möchte ich Ihnen einen Einblick in meine Fähigkeiten ermöglichen. Das Repertoire ist weitgefächert und ich freue mich, wenn ich in einem persönlichen Gespräch meine Schwerpunkte näher darlegen kann.

Mit besten Grüßen


Unterschrift hier!


Was mir fehlt ist der Grund, warum ausgerechnet dort. Du sagst zwar, dass du die figürliche Fotografie schön findest, aber eben nicht, dass du genau deswegen dort Erfahrungen sammeln willst.
Es fällt auf dass der Informationsgehalt im Vergleich zu den oberen Bewerbungen sehr nachgelassen hat.

Dieser Absatz gefällt mir ganz gut:
Mein besonderes Interesse gilt der figürlichen Fotografie wie dem Portrait, Akt und der Fantasie-Fotografie. Mein Ziel ist es, Bilder soweit wie möglich schon mit der Kamera allein zu gestalten, in Folge dessen die Bildbearbeitung nur geringfügig nötig ist. Doch auch Letzteres will ich beherrschen wie Ersteres.
Nur das der letzte Satz vielleicht den Hinweis auf deine vorhandenen Bildbearbeitungskenntnisse geben sollte.

MarT
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Beitrag von MarT » 05.03.2012, 21:01

Hallo,

@ KillrAngel: Vielen Dank für deine Kritik. Ja, es stimmt: der Infogehalt ist deutlich geschrumpft. Ich habe jetzt versucht, wieder etwas mehr hinein zu packen. Ich glaube, ich schreibe zu umständlich in Folge dessen das Ganze nun schon über eine Seite hinaus geht, wenn auch nur mit einem Absatz. Habe mal die Kameramodelle und die Software erwähnt, die ich kenne und nutze sowie die Kenntnisse in Windows und MAC (ich weis, das das gerne gesehen ist).
Wäre es sinnvoll, die konkreten Kameramodelle zu nennen?

Analoge Fotografie erwähne ich weniger, da ich da nicht viel Erfahrung habe - leider. Thema Druck fällt auch weg.

Vielleicht sollte man "Doch auch Architektur, Natur und melancholische wie abstrakte Bilder faszinieren mich ungemein." löschen? Ich weiß das momentan nicht konkret ein zu bringen.

Und ich weiß nicht, was ich zu dem Praktikum schreiben soll: es ging leider nur einen Tag lang und ergab sich kurzfristig. Deswegen will ich jetzt ein Richtiges!

Und ich glaube, der zweite Satz im ersten Absatz ist zu lang (?) Außerdem sind ein paar neue Formulierungen drin, mit denen ich mich besser identifizieren kann (grün markiert).

Hier der neue Versuch:


---


Bewerbung um eine Praktikantenstelle als Fotograf


Sehr geehrter Herr/Frau XYZ,

momentan besuche ich das 3-jährige Berufskolleg Grafik Design in Lahr. Durch mein zuvor schon bestehendes, fotografisches Interesse, dem fundierten Kontakt innerhalb der Ausbildung, einem kurzzeitigen Praktikum in gleicher Branche, durch welches ich einen interessanten Einblick in den Alltag des Fotografen erfuhr, sowie durch meine privaten Tätigkeiten bin ich darin bestärkt, mich diesem Berufsfeld zu öffnen. Dafür möchte ich dieses Praktikum im Zeitraum vom xx. - yy. als mögliche Einstiegschance nutzen.

Mit ruhiger Hand, viel Geduld, einem kreativen Auge fürs Wesentliche und dem nötigen, grundlegenden Know-How im Umgang mit der Kamera (SONY, Canon) sowie im Bereich der digitalen Bildbearbeitung (CS 5 Photoshop – Windows/MAC) erarbeite ich meine Bilder. Es fasziniert mich, mit dem Licht zu gestalten, mit Perspektive zu experimentieren, unscheinbare Motive grandios in Szene zu setzen und den Bildern Emotionen und eine Geschichte zu verleihen. Mein größtes Ziel ist es, Bilder möglichst allein mit der Kamera zu gestalten, da dies für mich die wahre Fotografie darstellt.

Mein größtes Augenmerk gilt der figürlichen Fotografie. Ich kann mich an Bildern dieser Art nur schwer satt sehen. Der menschliche Körper ist für mich mit nichts anderem vergleichbar.
Da sich Ihr Studio intensiv diesem Thema widmet bewerbe ich mich bei Ihnen.

Mit den beiliegenden Arbeitsproben möchte ich Ihnen einen Einblick in meine Fähigkeiten ermöglichen. Das Repertoire ist weitgefächert und ich freue mich, wenn ich in einem persönlichen Gespräch meine Schwerpunkte näher darlegen kann.



Mit besten Grüßen

Unterschrift


EDIT: habe meinen Namen rausgelöscht...war ein Versehen
EDIT ENDE


---


Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen


PS: ich habe eine PN bekommen, nur: ich kann keine PN`s empfangen und senden. Ich soll dahingehend den Admin (FAQ) kontaktieren. Wie finde ich raus, wer das ist und wie mache ich das, wenn ich keine PN´s nutzen kann? Ich bin kein erfahrener Forumsschreiber, also entschuldigt bitte diese vielleicht komische Frage.
Zuletzt geändert von MarT am 07.03.2012, 16:24, insgesamt 1-mal geändert.

Zyro
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Beitrag von Zyro » 06.03.2012, 10:20

Hm, die PN ist von mir. Hab dir da mal was zu den Bildern usw. gesagt. Wäre ja doof, wenn man die jezt nicht öffnen kann.

Wenn du allerdings auch öffentliche Kritik vertragen kannst, könnte ich auch den Inhalt hier posten. Ich war aber sehr ehrlich. :oops: :D

MarT
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Beitrag von MarT » 06.03.2012, 21:14

Hallo,

@ Zyro: Habe mir schon gedacht, dass das du sein könntest. Danke dass du dir die Mühe machst.
Nun muss man eine bestimmte Anzahl an Beiträgen schreiben um PN´s nutzen zu können. Da ich nicht weis, wie lange sich das hinziehen wird, kannst du deine Kritik, vorausgesetzt sie ist nicht herabwertend oder einfach zu extrem, z. B. negativ, veröffentlichen. Man kann den Beitrag bei Wunsch ja wieder löschen, wenn es an der Zeit ist.

Wenn du also dies machen willst: ich habe oben den Link zum neuen Thread dazu gesetzt. Bitte dann dort.

Mit freundlichen Grüßen
MarT

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KillrAngel
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Beitrag von KillrAngel » 06.03.2012, 22:22

Gut, dann etwas verkürzt:
durch mein privates fotografisches Interesse, meine Ausbildung in Grafik Design am Berufskolleg in Lahr sowie einem kurzen Praktikum bei X wünsche ich mir eine berufliche Zukunft als Fotografin. Dafür möchte ich gern dieses Praktikum im Zeitraum vom xx. - yy. als Einstiegschance nutzen.
Die grün markierten Wörter haben irgendwie nicht gepasst.

Der zweite Absatz gefällt mir so. Auch wenn es bei Klammerinformationen immer geteilte Meinungen gibt.

Alternativ zum Rest (wegen Platzmangel):
Da ich ebenfalls eine Vorliebe für die figürliche Fotografie habe, möchte ich gern von Ihnen lernen. Doch ebenso faszinieren mich ..., ... und ...

Anbei finden Sie Arbeitsproben von mir, welche ich gern mit Ihnen persönlich besprechen möchte. Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Im Übrigen sind zwischen Absätzen nur jeweils eine Zeile frei. Außer nach dem Betreff (wenn dieser einzeilig), dann zwei Leerzeilen und nach MFG innerhalb von drei Zeilen die Unterschrift. Da dein Name im Briefkopf steht, wird der Name hier nicht noch einmal wiederholt.

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Beitrag von Kroschka » 07.03.2012, 10:00

ich habe eine PN bekommen, nur: ich kann keine PN`s empfangen und senden.
MarT, dir fehlen nur noch zwei Postings um PN lesen zu können. :wink:

Zyro
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Beitrag von Zyro » 07.03.2012, 10:04

Kroschka hat geschrieben:
ich habe eine PN bekommen, nur: ich kann keine PN`s empfangen und senden.
MarT, dir fehlen nur noch zwei Postings um PN lesen zu können. :wink:
Dann sollte er einfach noch zwei schreiben. Im Offtopic irgend nen Quatsch oderso :D

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Beitrag von Kroschka » 07.03.2012, 10:10

Oder besser wäre es noch ein paar User bei Bewerbungen helfen :wink:

MarT
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Beitrag von MarT » 12.06.2012, 16:41

Hallo,

da bin ich wieder. Private Umstände haben es mir nicht erlaubt, mich weiter hierum zu kümmern - leider zu viel Stress zur Zeit.
Hoffe ich bin damit nun nicht zu spät und kann weiter auf eure Hilfe hoffen.


Habe mein Schreiben nun etwas weiter bearbeitet. Dazu habe ich mir jemanden aus dem Bekanntenkreis dazu geholt, die professionelle Texterin ist. Was die Formulierungen angeht finde ich das jetzige Ergebnis sehr leserfreundlich.
Was den inhalt angeht: nun, es fällt mir weiterhin schwer, da den Überblick zu bewahren - ich habe stets den Eindruck als fehle etwas. Ein paar Sachen sind raus geflogen, ein paar haben sich verändert. Ich persöhnlich finde es wie gesagt sehr gut...oder wieder zu sachlich?

Hoffe auf eine Meinung eurerseits.

Hier das Anschreiben:


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Bewerbung um eine Praktikantenstelle als Fotograf



Sehr geehrter Herr/Frau XYZ,


Gerne würde ich im Rahmen eines Praktikums in Ihrem Betrieb Erfahrungen zum Berufsfeld des Fotografen sammeln. Zur Zeit besuche ich im zweiten Jahr das 3-jährige Berufskolleg Grafik-Design Lahr. Im Rahmen meiner Ausbildung spielt sowohl die analoge und besonders die digitale Fotografie mit der dazugehörigen Bildbearbeitung (Photoshop 5, Windows/Mac) eine wesentliche Rolle.

Mein schon seit Jahren großes fotografisches Interesse wurde durch ein Praktikum sowie durch Ausprobieren und Experimentieren verstärkt. Neben der praktischen Übung lese ich viel über das professionelle Fotografieren und recherchiere im Internet um mein Wissen auf dem aktuellen Stand zu halten. Auch der Bildbearbeitung anhand eigener Motive widme ich mich intensiv.

Meine Interessenschwerpunkte innerhalb der Fotografie sind das Portraitieren und der Akt. Kaum etwas anderes fasziniert mich mehr als der menschliche Körper. Weiterhin habe ich großes Interesse an der Studiofotografie. Da Sie sich konkret diesen Tehmen widmen, bewerbe ich mich bei Ihnen.
Mit ruhiger Hand, viel Geduld, einem kreativen Auge fürs Wesentliche und dem nötigen, grundlegenden Know-How im Umgang mit der Kamera (SONY, Canon) erarbeite ich meine Bilder. Es fasziniert mich, mit Licht zu gestalten, mit der Perspektive zu experimentieren, unscheinbare Motive grandios in Szene zu setzen und den Bildern Emotionen und eine Geschichte zu verleihen.

Sehr gerne möchte ich die Möglichkeit eines Praktikums bei Ihnen im Rahmen der kommenden Sommerferien nutzen, um mein bisheriges Wissen in der Praxis zu erleben und weiter auszubauen. Bezüglich der Dauer möchte ich mich nach Ihnen richten, doch dachte ich an 1-2 Wochen. Die genauen Daten liegen bei.




Auf ein persönliches Gespräch freue ich mich sehr.

Unterschrift


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So, hoffe auf eine hilfreiche Kritik. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
MarT

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