Absage aufgrund zu hoher Gehaltsvorstellungen

Wie geht es weiter nach Absagen? Was kann daraus gelernt werden? Lass andere an deinen Erfahrungen teilhaben. Berichte über gute und schlechte Erfahrungen bei der Stellensuche.
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W8ne3
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Absage aufgrund zu hoher Gehaltsvorstellungen

Beitrag von W8ne3 » 20.03.2017, 22:25

bekam am freitag eine absage. darauf hin habe ich mich nach dem grund erkundigt.
Dieser war die zuhohe Gehaltsvorderung. Lebenslauf usw. hätte ihnen zugesagt und ich würde für die stelle passen.

im nachhin muss ich zugeben dass ich schlecht recherchiert habe und statt dem branchendurchschnitt von 45.000 - 55.000 als unterste schmerzgrenze gefordert habe. (Gehaltsvorderung wurde bereits bei der bewerbung gefordert) -> es kam noch nicht zum vorstellungsgespräch

Nach dem telefonat mit dem personaler meinte dieser dass ich mich gerne noch einmal melden können sobald ich meine gehaltsvorderungen angepasst habe.

Nun weiß ich nicht ob und wenn ja, wann ich mich bei dieser firma noch einmal melden soll. da ich durchaus interesse an der firma und der stelle habe. leider weiß ich nachwievor nicht wieviel sie zahlen würden und habe daher angst dass sie mich im gehalt auf grund der tatsache sehr nach unten drücken wollen.
habt ihr tips ratschläge wie ich reagieren/handeln soll.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 20.03.2017, 22:46

Naja, was heißt runterdrücken. Es kommt doch darauf an, was du dem AG anzubieten hast und ob die Stelle deiner Erfahrung und deinen Kenntnissen entspricht.

Du bewirbst dich ja nicht nur bei einem Unternehmen, daher musst du diesem AG nun auch nicht hinterlaufen. Wenn du deine Gehaltsvorstellungen überdacht hast, dann schreibe sie eben in den nächsten Bewerbungen so rein, falls gefordert.

An deiner Stelle würde ich dieses Unternehmen jetzt nicht kontaktieren, nur um zu sagen, dass du auch für 45.000 Euro arbeiten würdest. Das kommt eben auch so rüber, als wenn du von der Branche keinen Plan hättest oder woanders nicht unterkommen würdest. Dann haben die halt Pech gehabt, dass sie dich nicht als Experten bekommen. Du bist ja dein Geld wert. :)

W8ne3
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Beitrag von W8ne3 » 20.03.2017, 22:51

die stelle würde perfekt für mich passen, das sagte auch der AG . jedoch ist dieser nicht bereit das angegebene gehalt für mich als Absolvent zu zahlen.
ich habe mich lediglich nach dem gehalt einer großen firma in einer großstadt gerichtet.
die firma befindet sich jedoch auf dem land und ist auch nicht so groß.
es steht nat. drüber und kann auch eingestehen dass es mein fehler was und ich falsch recherchiert habe.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 20.03.2017, 23:03

Ok, dann sage oder schreibe ihm das morgen noch mal sachlich. Aber ohne großartige Entschuldigung oder so. Einfach sachlich darstellen, dass du jetzt auch Unterschiede in Unternehmensgröße, Branche und Region bedacht hast. Das kann man dir eigentlich nicht ankreiden. Versuchen kann man es ja. :)

W8ne3
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Beitrag von W8ne3 » 21.03.2017, 17:23

da ich nachwievor nicht weiß wieviel sie zahlen. wäre es auch erlaubt gleich eine gegenfrage zu stellen und fragen wieviel sie denn bereit wären zu zahlen?

kann es im nachhinein nachteile für mich haben, dass ich vll als überheblich etc. abgestempelt werden?
oder macht es sogar einen guten eindruck wenn ich hartnäckig bin und es trotz einer absage nochmal versuche.!?

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 21.03.2017, 17:57

Was hast Du denn zu verlieren? Die Absage hast Du schon. Wenn Du jetzt nachhakst, kann es doch nicht schlimmer kommen. Es kann besser werden - Du bekommst den Job. Oder es bleibt bei der Absage.

W8ne3
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Beitrag von W8ne3 » 21.03.2017, 18:27

Auf nachfolgende Jahresabschlussgesprächen oder weiten gehaltsverhandlungen wirkt sich das nicht aus ?

Jameson
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Re: Absage aufgrund zu hoher Gehaltsvorstellungen

Beitrag von Jameson » 11.06.2017, 13:05

W8ne3 hat geschrieben: Nach dem telefonat mit dem personaler meinte dieser dass ich mich gerne noch einmal melden können sobald ich meine gehaltsvorderungen angepasst habe.
Wäre es nicht am einfachsten ihn anzurufen und alles weitere direkt zu erörtern?!?

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