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Vorhandene Schwächen in Stärken verwandeln.

 
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Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 303
Wohnort: Bautzen

BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 23:50    Titel: Vorhandene Schwächen in Stärken verwandeln.

Hallo Rat- und Jobsuchende,

in meinen letzten beiden Beiträgen habe ich beschrieben, wie man die Qualifikationen, Fähigkeiten und Stärken sehr werbewirksam "verkauft", weil diese immer mit dem Erfolg des Unternehmens verbunden werden.
Außerdem habt ihr erfahren, dass es ein besonders stichhaltiger Trumpf ist, wenn man noch eine besondere persönliche Stärke "aus dem Ärmel zaubert", die dem Personaler noch die letzten Zweifel zerstreuen lässt.

Heute nun soll ein etwas heikleres Thema erläutert werden:

Wie schaffe ich es irgendwie dem Personaler darzulegen, dass ich diese Anforderung im Stellenangebot (noch) nicht erfüllen kann, ohne dass man mir gleich absagt?

Nun, zuerst sollte man sich überlegen, ob man dieses Thema überhaupt in das Anschreiben aufnehmen muss. Denn, wie ich schon geschrieben habe, ist es nicht Aufgabe des Anschreibens einerseits den Lebenslauf zu ersetzen, indem man chronologisch alles hineinpackt was man gelernt hat. Und andererseits ist eine A4-Seite auch viel zu begrenzt, als dass man auf alle Anforderungen im Stellenangebot eingehen kann.

Wenn ihr also zwei bis drei Anforderungen ohne weiteres erfüllen könnt, dann "schlachtet" diese werbewirksam aus. Denn das genügt voll und ganz, dem Personaler das sympathische Image zu geben, das nötig ist und das ihn auch überzeugt.

Nun kann es aber trotzden der Fall sein, dass man um eine so genannte Soll-Anforderung nicht herum kommt.

Die in den Soll-Anforderungen geforderten Qualifikationen und Fähigkeiten besitzen in der Regel den Status „gute“ oder „sehr gute“ Kenntnisse – aber nicht „zwingend erforderlich“. Und diesen kleinen Unterschied nimmt das Unternehmen auch bewusst vor. Denn die Personaler wissen ebenso gut, dass da draußen unter den potentiellen Bewerbern kein Universalgenie vorhanden ist, das alle gewünschten Fähigkeiten problemlos umsetzen kann.

Und so genügt es auch (wenn es denn sein muss), lediglich darauf hinzuweisen, dass die gewünschte Anforderung zwar noch nicht vorhanden ist, aber durch schnelle, gründliche und konzentrierte Einarbeitung sowie durch Fortbildungskurse diese Schwäche rasch beseitigt werden kann.

Damit nehmt ihr euren Defiziten gleich den Wind aus den Segeln. Denn nur so hat sich auch ein Personalchef hoch gearbeitet.

Beispiele:

Hausmeister:
Durch Fortbildungsmaßnahmen, die ich gern zum Erfolg Ihres Unternehmens durchführen will, werde ich mein Fachwissen immer dem notwendigen und aktuellen Stand anpassen können. Besonders im elektrotechnischen Bereich sehe ich da immer wieder Potential.

IT-Administrator:
Nun, Ihr vorhandenes ERP-System ist allerdings Neuland für mich. Doch als IT-Administrator gehört es zu meinem Beruf, sich ständig mit neuer Hard- und Software auseinander zu setzen. Denn nichts ist wohl heute schnelllebiger als die Kommunikationstechnologie. So bin ich überzeugt, auch Ihr ERP-System nach wenigen Wochen beherrschen und betreuen zu können.

Helfer im Tiefbau:
Jetzt will ich noch mal von vorn anfangen. Einen neuen Ausbildungsplatz habe ich zwar nicht bekommen, aber Ihr Stellenangebot motiviert mich ungemein, über eine Hilfstätigkeit im Tiefbau zu einem Facharbeiter-Abschluss zu gelangen. Dafür werde ich alles geben und das vom ersten Arbeitstag an.

Also, wenn es sich nicht optimal umgehen lässt, auf fehlende Qualifikationen und Fähigkeiten hinzuweisen, dann sind die Einsatzbereitschaft für Fort- und Weiterbildung im Speziellen und die Hingabe zum Unternehmen im Allgemeinen die besten Argumente, diese vorhandenen Schwächen als Stärken zu präsentieren.

Tilo

P.S. Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich für die ausnahmslos freundlichen und positiven Feedbacks, die mich per E-Mail erreicht haben. Vielen Dank auch an Sie, Bennie, für den Beitrag zu meinem letzten Posting. Ich hoffe, Ihr Vorstellungsgespräch wird ein voller Erfolg! Dennoch werde ich hier nicht über dieses Thema schreiben, weil es hier um das Bewerbungsschreiben geht.
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