Vorstellungsgespräch absagen

Fragen zum Vorstellungsgespräch: Welche Kleidung ist am besten? Welche Vorbereitung ist nötig? Welche Fangfragen werden gestellt? Wie bekomme ich meine Aufregung in Griff?
schlumpfi
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Vorstellungsgespräch absagen

Beitrag von schlumpfi » 15.11.2006, 16:19

Hallo Leute,

ich bin zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Allerdings habe ich schon ein Abgebot von einem anderen Unternehmen. Nun will ich das Gespräch absagen.

Wie soll ich so eine Absage formulieren :cry: , gibt es irgendwelche Vorlagen?

:wink:

Tschüs

Zonnie
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Beitrag von Zonnie » 15.11.2006, 20:46

Also ich sag da nur: Anrufen und es einfach sagen!
Musste ich auch, aber schon doof wenn man die Qual der Wahl hat...

Ansonsten kannst du hier noch gucken, hier gibt es ein paar gute Beispiele, vor allem am Ende:

https://vorstellungsgespraech.de/antwor ... raech.html

http://www.bewerbung-forum.de/vorstellu ... raech.html

http://www.bewerbung-forum.de/vorstellu ... sagen.html

http://www.bewerbung-forum.de/vorstellu ... raech.html

schlumpfi
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Beitrag von schlumpfi » 15.11.2006, 21:20

Stimmt schon! Ich will es aber unbedingt schriftlich machen und das anständig formuliert haben. Es kommt noch hinzu, dass die mir einiges an Infomaterial mitgeschickt habe. Das Zeug will ich natürlich zurück schicken :(

Will mir das mit dem Unternehmen auch nicht verbauen 8)

schlumpfi
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Beitrag von schlumpfi » 16.11.2006, 22:19

Habe mir jetzt etwas ausgedacht, und hoffe es ist o.k.

Sehr geehrte....,

zunächst einmal herzlichen dank für die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Wie schon am Telefon angesprochen, hatte ich mich auf mehrere Vakanzen beworben. Nun habe ich in der Zwischenzeit ein konkretes Angebot auf eine Position als ......

Unter diesen Umständen muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich hiermit meine Bewerbung vom ... zur Stellenausschreibung unter der Kennziffer .... wieder zurücknehme. Demnach werden ich nicht am .... zum Vorstellungsgespräch erscheinen.

Ich würde mich darüber freuen, wenn Sie mir, meine Bewerbungsunterlagen wieder zurückschicken könnten.

Ich hoffe Ihnen damit keine Umstände bereitet zu haben und verbleibe,

mit freundlichen Grüßen
Findet ihr das passend, oder ist es vielleicht doch etwas zu schwammig formuliert!?

Grüße

DesiiLeiin
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mh..:!:)

Beitrag von DesiiLeiin » 27.11.2007, 07:32

finde deine antwort voll okay,
außerdem kannst du ja nix verlieren,ist ja nur eine absage,die du willst;)

ich habe auch 5 vorstellungsgespräche abgsagt, aber immer persönlich angerufen und die waren immer sehr nett und gleich bereit meine sachen zurück zu schicken:)

mfg,desii

Cover
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Vorstellungsgespräch absagen

Beitrag von Cover » 21.05.2012, 13:57

Also ich hab den es am Telefon, so formuliert, sie reagierten recht nett und freundlich bedankten sich :)

hier der Text:


Sehr geehrte/r Frau/Herr [Vorname],

zunächst einmal herzlichen dank für die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Nun habe ich in der Zwischenzeit ein konkretes Angebot von einem anderen Unternehmen bekommen, unter diesen Umständen muss ich Ihnen leider mitteilen, das ich Demnach nicht Heute zum Vorstellungsgespräch erscheinen werde.

Ich hoffe Ihnen damit keine als zu großen Umstände bereitet zu haben

JR291
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Vorstellungsgespräch absagen da Fahrtkosten nicht erstattbar

Beitrag von JR291 » 19.02.2013, 13:22

Hallo,

ich habe gerade eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalten. Das hat mich auch sehr gefreut, da ich schon eine Weile suche aber leider hat mir das Unternehmen dabei auch mitgeteilt, dass die Fahrkosten nicht übernommen werden :( Da das Unternehmen fast 200km entfernt ist kann ich mir das leider nicht leisten. Nun möchte ich ehrlich sein und das Gespräch deshalb absagen. Aber wie formuliert man das am besten?

(Ich habe auch ein schlechtes Gewissen die Einladung auszuschlagen aber ich bin noch Studentin und komm mit meinem Nebenjob gerade so über die Runden)

ka9de
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Beitrag von ka9de » 19.02.2013, 13:44

Sehr geehrter Herr Personalgeier,

vielen Dank für ihr Angebot zum Bewerbungsgespräch. Leider muss ich absagen, da es mir als Studentin finanziell nicht möglich ist die Fahrtkosten vollständig zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen,
die arme Studentin.
Wer seinen Bewerbern nicht mal eine 200km Zugfahrt bezahlen will hat Pech gehabt. Ich find sowas unmöglich.
Zuletzt geändert von ka9de am 19.02.2013, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.

JR291
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Beitrag von JR291 » 19.02.2013, 13:49

Naja ganz so offensichtlich muss es auch nicht sein :) Noch andere Vorschläge?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 19.02.2013, 14:20

Wieso nicht? Wenn du mit diesem AG nichts mehr zu tun hast, dann kann dir Ehrlichkeit doch nicht schaden. Vielleicht überlegen die auch noch einmal ihre Nichtbeteiligung, wenn du knallhart schreibst, was Sache ist. Denn so ungewöhnlich ist es eigentlich nicht, dass man als Student nicht hunderte Euro für Fahrtkosten über hat. Muster für die Absage findest du hier.

Vielleicht bietest du noch eine Alternative für die Gesprächsführung per Telefon/Webcam an.

GutOderSchlecht
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Beitrag von GutOderSchlecht » 19.02.2013, 16:25

Ich würde es mal ehrlich versuchen und sagen, dass du gerne dort arbeiten würdest, deine momentane Finanzielle Situation es dir leider nicht gestattet insgesamt 400KM Fahrt zu finanzieren.

Entweder sagen sie dann danke und tschüß, oder sie bieten dir ein Telefon/Skype-Interview an (könntest du auch anbieten) oder sie sagen komme sie, wir machen das ausnahmsweise.

Bleib ehrlich, aber wenn du den Job trotzdem willst, solltest du nicht direkt Absagen, sondern erst mal ehrlich deine Situation erläutern.

Wichtig, versuch es telefonisch zu machen. E-Mails werden eher abgelehnt, als bei einem persönlichen Telefonat.

ka9de
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Beitrag von ka9de » 19.02.2013, 19:17

So unterschiedlich können Meinungen sein. Natürlich besteht auch die Möglichkeit eines Telefoninterviews oder einer Skypesession, aber ich finde so ein "wir können die Fahrtkosten leider nicht übernehmen" zeigt eine gewisse Mentalität und würde für mich diese Firma dann sowieso uninteressant machen.

GutOderSchlecht
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Beitrag von GutOderSchlecht » 19.02.2013, 19:30

Ist üblich, dass es nicht mehr bezahlt wird. Wird auch immer üblicher. so ist das halt.

Irgendwerwo
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Beitrag von Irgendwerwo » 19.02.2013, 20:04

GutOderSchlecht hat geschrieben:Ist üblich, dass es nicht mehr bezahlt wird. Wird auch immer üblicher. so ist das halt.
Aber auch nur weil die Bewerber sich alles gefallen lassen und dann trotzdem kommen. Wenn alle Bewerber solche Firmen konsequent meiden würden, würden die auch ganz schnell wieder zahlen.

GutOderSchlecht
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Beitrag von GutOderSchlecht » 19.02.2013, 20:11

Ja und wenn wir alle auf Lohn verzichten, hätte der Staat genug geld, die dritte welt zu essen und zu trinken. Wenn alle einander respektieren würden, bräuchte man dazu auch keine kriege mehr.
Aber so ist das halt. Die Welt ist nicht perfekt.

ka9de
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Beitrag von ka9de » 19.02.2013, 23:52

GutOderSchlecht hat geschrieben:Ist üblich, dass es nicht mehr bezahlt wird. Wird auch immer üblicher. so ist das halt.
Ich hatte kürzlich 5 Bewerbungsgespräche bzw Einladungen bei denen JEDES Unternehmen die Fahrtkosten übernommen hat/hätte, jeweils 80-120€. Ist wohl stark abhängig von der Branche (ERP Systeme/IT Beratung bei mir).

Romanum
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Beitrag von Romanum » 20.02.2013, 20:20

Es hängt auch davon ab, wie groß das Unternehmen ist und was für eine Stellenart es geht.

Es wird sicherlich um kein so spezialisierten Job gehen, so dass das Unternehmen nicht auch im näheren Umkreis dafür fände.

rinja
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Beitrag von rinja » 27.02.2013, 17:56

Bei der Jobsuche nach meinem Studium hat die Agentur für Arbeit alle Fahrtkosten zu Bewerbungsgesprächen übernommen. Es wurden direkt von der Arbeitsagentur die Bahntickets ausgestellt. Ist allerdings ein paar Jahre her und ich weiß nicht, ob es noch so ist.

Irgendwerwo
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Beitrag von Irgendwerwo » 28.02.2013, 19:30

rinja hat geschrieben:Bei der Jobsuche nach meinem Studium hat die Agentur für Arbeit alle Fahrtkosten zu Bewerbungsgesprächen übernommen. Es wurden direkt von der Arbeitsagentur die Bahntickets ausgestellt. Ist allerdings ein paar Jahre her und ich weiß nicht, ob es noch so ist.
Dann warst du aber schon arbeitslos gemeldet. Solange man noch im Studium ist, zahlt das Arbeitsamt gar nichts.

MSX
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Vorstellungsgespräch absagen - soll ich ehrlich sein?

Beitrag von MSX » 01.04.2013, 14:30

Hallo zusammen :)

kurz vor den Feiertagen erhielt ich einen Brief, zu einem Vorstellungsgespräch. Eigentlich hatte ich mich eher just for fun auf diese Stelle beworben, um eine Alternative zu haben und weil ich die Stelle nur besetzen würde, wenn die Arbeitsumgebung und die Kollegen passen.

Jedenfalls wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Der Knaller: das Gespräch findet an einem zentralen Standpunkt statt und so wie es sich anhört werde ich nicht mal meinen späteren Chef/in kennenlernen. Und natürlich werden wir Bewerber in 5er Gruppen zum Gespräch eingeladen. :evil:

Darauf habe ich nun absolut keine Lust und deswegen möchte ich die Stelle auch nicht mehr haben.

Sollte ich den Brief ignorieren, einen 0815 Text schreiben dass ich bereits anderweitig fündig wurde oder meinen Unmut kundtun?

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FRAGEN
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Re: Vorstellungsgespräch absagen - soll ich ehrlich sein?

Beitrag von FRAGEN » 01.04.2013, 15:00

MSX hat geschrieben:Darauf habe ich nun absolut keine Lust und deswegen möchte ich die Stelle auch nicht mehr haben.
Naja... wenn ich Dich richtig verstehe, wolltest Du sie ja vorher eigentlich auch nicht haben... und andererseits: An den Aspekten, die vorher dafür sprachen, hat sich mit der Ansage ja nichts geändert. Und wenn Du das alles ohnehin so locker-flockig vom Hocker angehst... dann wäre natürlich auch so ein (für Dich noch) neues Ausleseverfahren vielleicht nicht uninteressant. Sowohl das Parallelgespräch als auch der Verfahrensaufbau in mehreren Gesprächen (weitere Gespräche mit unmittelbaren Vorgesetzten und Kollegen würden ja garantiert noch folgen) sind ja offenbar Abläufe, die Dir in Deinem Repertoire noch fehlen... und wer weiss, ob nicht noch einmal der Tag kommt, an dem Du froh wärst, so etwas schon einmal durchexerziert zu haben.

MSX
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Beitrag von MSX » 01.04.2013, 15:34

Hallo, ja fast richtig. Interesse hatte ich schon etwas. Mein Interesse ist aber sehr abhängig von der Arbeitsumgebung und den Kollegen. Es war für mich eine Art Notlösung, besser als arbeitslos zu werden. Weil für die Tätigkeit/en die ich später ausüben möchte, bringt mich diese Stelle keineswegs weiter. Ich hätte zwar ein einigermaßen ordentliches Einkommen, werde aber nie große Sprünge machen können und sollte ich doch nicht mehr gebraucht werden, sieht es sehr schlecht aus mit Umstiegschancen.

Dass es nur dieses eine Gespräch geben wird, da bin ich mir sehr sicher. Weil es sich um einen Konzern handelt, bei dem ich bereits meine Ausbildung gemacht habe. Da sitzen dann ein Personalmanager, irgendein Mitarbeiter aus dem Bereich und vielleicht noch ein Chef. Nach dem Gespräch gibt es dann wenige Tage später die Zusage.

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 01.04.2013, 17:41

Also ich finde das auch unerhört, dass sich ein Chef nicht einmal Zeit nimmt für die Bewerber; und dann soll man sich auch noch mit den Konkurrenten .... Also das geht ja nun gar nicht . . . . (April, April).

Das schöne, der Bewerber darf selber entscheiden, was er möchte. Und wenn er das Gespräch nicht möchte, darf er auch dankend absagen.

Für mich persönlich würde es der Respekt gebieten, dem Arbeitgeber dankend abzusagen. Und da man ja nie weiss, ob man sich nicht im Leben doch noch einmal begegnet, würde ich das damit begründen, anderweitig bereits untergekommen zu sein.

MSX
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Beitrag von MSX » 01.04.2013, 21:14

Ist das etwa normal, dass ich nicht mal weiß, wer mein Vorgesetzter sein wird, mit wem ich 5 Tage die Woche 8 Stunden zusammenarbeiten werde und wie meine Arbeitsumgebung so ist? :shock: Ich empfinde das mit mehreren Leuten zentral, zu einem Gespräch als Massenabfertigung. Nach dem Motto, Der Schönste, der am Besten lügen kann bekommt den Job. Hauptsache jemand macht die Arbeit.

Ich kann mich natürlich auch täuschen, da mir einfach die Erfahrung fehlt. Da ich aber kein Zeitarbeiter oder Schüler bin, hätte ich mit etwas mehr Persönlichkeit gerechnet.

Alles klar, dann werde ich die höfliche Variante wählen. Danke

darkwing
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Beitrag von darkwing » 01.04.2013, 21:53

In einem AC wärest Du auch nicht alleine. Eventuell gehts ja bei dem Job auch um Teamarbeit.
Ansehen würde ich es mir... auch wenn ich selber kein Freund von "Gruppenbewerbungsgesprächen" bin. Wobei ich mir wirklich die Frage stellen würde... lehne ich aus Überzeugung ab oder fühle ich mich eher unsicher und hab Angst mich gegen direkte Konkurrenz nicht durchsetzen zu können.
Sollte es wirklich eine Massenabfertigung sein, dann steht es Dir ja frei das Gespräch zu beenden.

Absage... wie schon erwähnt gebietet das die Höflichkeit. Am besten telefonisch abklären wie das Gespräch aus Sicht des AG laufen soll und wenn der Verdacht sich verhärtet höflich absagen.

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