Vorstellungsgespräch - Anzahl der Personen

Fragen zum Vorstellungsgespräch: Welche Kleidung ist am besten? Welche Vorbereitung ist nötig? Welche Fangfragen werden gestellt? Wie bekomme ich meine Aufregung in Griff?
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Wie viele Personen haben mit euch das Vorstellungsgespräch durchgeführt?

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Caroline
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Vorstellungsgespräch - Anzahl der Personen

Beitrag von Caroline » 05.09.2004, 14:05

Hallo,

beim Vorstellungsgespräch können ein, zwei, drei oder auch mehr Personen sitzen und den Bewerber so richtig in die Mangel nehmen. Gebt doch mal an, wie viel Personen vom Arbeitgeber durchschnittlich bei euren Vorstellungsgesprächen teilgenommen haben. Seid ihr schon einmal so richtig in die Mangel genommen worden, nach der Art "Guter Cop, böser Cop"?

Thea
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Beitrag von Thea » 06.09.2004, 18:52

Tja, das war immer unterschiedlich. Ich hatte bis dato 3 Gespräche:

1. Gespräch: 5 Personen
2. Gespräch: 6 Personen
3. Gespräch: 3 Personen

Und wie man sich das immer so schön vorstellt: Je weniger Personen, desto angenehmer das Gespräch. Das ist bis jetzt wirklich so!!!!! :lol:



Gruß Thea

nbr79
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Beitrag von nbr79 » 07.09.2004, 09:48

Hallo, also bei mir war das auch verschieden.
Beim ersten Gespräch waren glaube ich etwa 6 Personen anwesend,
beim zweiten war ich mit dem Chef alleine und bei meinem dritten Gespräch waren es zwei Personen. Aber ich muss sagen, ich fand alle drei Gespräche sehr angenehm.

Hase70
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Anzahl der Personen im Vorstellungsgepräch

Beitrag von Hase70 » 11.09.2004, 14:43

Hallo,
arbeite bei einer Kommunalverwaltung und war auch Mitglied des Personalrates.

Bei Einstellungsgesprächen bei Behörden ist es meistens so, dass mindestens folgende Personen teilnehmen müssen:

1. Gleichstellungsbeauftragte/r
2. mind. 1 Vertreter des Personalrates
3. mind. 1 Vertreter der Schwerbehindertenvertretung

dazu kommen dann meistens
mind. 1 Person aus dem Personalamt
mind. 1 Person aus dem Amt, in dem die Stelle zu besetzen ist

Bei Ausbildungsberufen nimmt auch noch die Auszubildenenvertretung mit mindestens 1 Person teil.
Bei hochbezahlten Stellen nimmt auch der Bürgermeister an den Vorstellungsgesprächen teil.

Bei uns waren im Durchschnitt 5 Personen bei Vorstellungsgesprächen anwesend.

Enrico
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Beitrag von Enrico » 26.02.2007, 02:33

Zwei Personen scheint schon üblich zu sein, damit sich der Arbeitgeber auch gegenseitig absichern kann. Zu viele Gesprächspartner lassen ein Vorstellungsgespräch dann aber schnell zum Verhör werden, weil jeder der Gesprächspartner sich lange die Fragen überlegen kann, währenddessen man selbst auch nun noch sehr viele Personen schnell analysieren und einschätzen muss. :wink:

Barnett
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Beitrag von Barnett » 07.03.2007, 18:35

Ich weiß bereits jetzt, dass ich lediglich nur dem Chef gegenübertreten werde. Scheihnt wohl unüblich zu sein, wenn ich hier höre, dass da immer mehr als 2 Personen anwesend waren. Da hätte ich mal voll bammel vor.

1sonne
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Drei Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch

Beitrag von 1sonne » 01.03.2011, 15:00

Mich wundert es ohnehin jedesmal wenn 2 Leute einem beim Vorstellungsgespräch gegenüber sitzen, als hätte einer alleine Angst man könne ihm wenn man sich mit ihm unterhält ins Gesicht springen, aber da ich ja verständnisvoll bin, will der sich natürlich "nur" die Verantwortung mit jemand anderen teilen, damit es im nachhinein auf jemanden anderen geschoben werden kann.

Meine Frage hieß ja aber: wer kann mir das erklären bzw. wer kann mir das entschlüsseln:

Es sitzen 3 Verantwortliche mir im Gespräch gegenüber (also alles noch Steigerungsfähig, das nächste mal sind es bestimmt 5 - sicher ist ja sicher!) Früher hat man komischerweise Gespräche mit einem Verantwortlichen geführt.

Aber nun wieder zu meiner Frage:

Da sitzt eine "Redensführerin" ein Geschäftsleiter und eine Dienstleitung
Redensführerin leitet das Gespräch ein, ich erzähle ihr von meinen Absichten und das bereits erwähnte in der Bewerbung, das was vorhanden ist usw.

1. Redensführerin ist das alles zu wenig
2. Dienstleitung bietet ein 3 Wöchiges Praktikum an, damit ich überhaupt mal sehen kann wie so eine Arbeit läuft und das es viel mehr sei
3. Geschäftsführer will mir nur eine ?13 Stunden? Stelle geben (wollte mindestens 30 Stunden arbeiten)
3. Redensführerin lehnt mich indirekt ab und gibt mir meine Bewerbungsunterlagen zurück (von teamfähigkeit hielt sie nichts sondern von "selbstständigkeit", was auch ihr Verhalten den anderen beiden gegenüber erklären würde)

Hatte ich da nun eine Zusage oder Absage?

WARUM wird man erst zum Gespräch bestellt, wenn dann doch kein Interesse (steht alles in der Bewerbung bereits drinnen, daß ich bisher noch keine Erfahrung in dem Bereich gesammelt habe) und wenn es nur darum geht daß ich ein praktikum mache damit sie nachher noch mal sagen können "nööö, das hat uns nicht gereicht", dann hätte man mir doch auch nicht meine Unterlagen wieder mit gegeben oder? Auch, daß ich so viele Stunden arbeiten wollte stand bereits drinnen.

Und nur mal so erwähnt, wo ich an anderer Stelle gelesen habe, daß die meisten angeblich keine Bewerbungsmappen mitsenden: Ich habe eine Bewerbungsmappe mitgesendet, und bekam nur meine Unterlagen zurück, die Mappe schien wohl ganz gut gewesen zu sein (kosten ja auch so einiges)

franzhi
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Beitrag von franzhi » 01.03.2011, 16:04

das hab ich mich auch schonmal gefragt.
Ich hatte jetzt innerhalb eines Jahres ganze ZWEI VGs! Beim ersten saßen mir zwei gegenüber - das versteh ich ja noch, Personalchef und direkter Vorgesetzter.
Beim zweiten kamen zwei Chefs (war ein kleiner Handwerksbetrieb), die beide so überhaupt nicht vorbereitet waren und so gaaaarkeine Ahnung hatten, was sie mich fragen sollen. Hatte schon überlegt, ihnen zu sagen, was sie mich fragen sollen. Dann kam plötzlich noch so ne arrogante Zicke rein (ich nehm an die Partnerin einer der beiden - oder beider :lol: ). Die hat dann erstmal auf meine Aussage, daß ich erstmal gerne wieder ins "Berufsleben" einsteigen möchte, gesagt, daß ich ja noch garnicht so lange arbeitslos wäre (war da auch immerhin schon ein halbes Jahr und das nach 22 Jahren fand ich doch schon ziemlich lang). Und auf die Frage, wie ich mir das mit dem Verdienst vorgestellt hab, hab ich blöderweise gesagt, daß ich so garkeine Ahnung hab, was man in dem Bereich verdient und sie sollten mir doch mal was anbieten. Da kam von der Zicke ein "sie werden ja wohl wissen, was Sie sich wert sind" (klar weiß ich das, aber ich hab jahrelang in einer sehr gut bezahlenden Branche gearbeitet und wenn ich das, was ich da verdient hab und mir auch wert bin dann sag, brauch ich garnicht erst zu nem VG, da kann ich direkt daheim bleiben...)
Einer der Chefs sagte dann zum Schluß fragend zu den anderen "probearbeiten?", worauf diese Zicke (die übrigens nichts mit der GL des Betriebes zu tun hatte) dann meinte "gucken wir erst noch mal". Zwei Tage später hatte ich die Absage im Briefkasten.

Ich weiß, wie frustrierend sowas sein kann und hab noch dazu das Problem, daß ich extreme Prüfungsangst hab - und ein Vorstellungsgespräch ist für mich nichts anderes, als eine mündliche Prüfung. Bin mal gespannt, ob ich irgendwann mal noch in den "Genuss" eines VGs komme.

Also bei dir denk ich mal, es kommt halt drauf an, wieviel Gewicht auf der Redensführerin liegt. GF sitzt wahrscheinlich eh nur aus Jux und Dollerei dabei, sofern du nicht direkt für ihn arbeiten sollst.

Das mit den Mappen find ich auch fies. Ich hatte zwar nur zwei Kunststoff-Mappen, die hab ich eigentlich immer gerade rechtzeitig wieder zurückbekommen. Hab auch schon mal geguckt, ob ich noch welche nachkaufen kann, aber ich finde einfach keinen Laden, wo es die gibt. Mit den Mappen streiten sich eh die Geister. Aber ich hatte auch jede Menge Bewerbungen per e-Mail verschickt. Vom letzten Mal hab ich die Mappen jetzt nicht wiederbekommen und ich denk auch nicht, daß sie hier nochmal aufschlagen. Also hab ich doch wieder auf die Papp-Mappen zurückgegriffen, obwohl ich die persönlich nicht so gut finde. Aber wie gesagt, daß sieht jeder Personaler glaub ich anders. Hauptsache die Unterlagen sind sauber und vollständig.

Drück dir die Daumen, daß doch noch ne positive Antwort kommt (und wenn es nur erstmal ein Praktikum ist)

1sonne
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Beitrag von 1sonne » 02.03.2011, 07:34

Hab auch schon überlegt, ob ich nicht Familie oder Freunde mitbringen soll, mal sehen ob Ihnen das zusagt (zumindest können die mir dann vlt. erklären was das herum gerede und die Einladung denn eigentlich sollte) *g*

Beim letzten Gespräch waren es auch 2

Ein anderes mal bei Tschibo (Tochter (die Filialleitung) und zur Unterstützung saß der Vater noch dabei)

Ich frage mich aber immernoch WARUM bestellen die einen zum Vorstellungsgespräch, wenn sie eh kein Interesse haben und dann dieses bla bla, anstatt zur sache zu kommen

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 02.03.2011, 12:26

bei uns gibt es unter anderem auch Gespräche, an denen wir zu dritt teilnehmen. Und das machen wir nicht, weil wir Angst haben oder nix zu tun... :?

Grund: Personalabteilung ist immer dabei, Bereichsleitung, Teamleitung.
hört sich vielleicht viel an, aber es ist doch logisch, dass der Bereichsleiter auch wissen möchte, wer da kommt und der direkte Vorgesetzte auch. Da die Fachabteilung nun nicht zwingend so viel Erfahrung im Führen von VGs hat, leite ich als PA das Gespräch und kümmere mich darum, dass wir den Bewerber auch wirklich kennen lernen.

1sonne
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Beitrag von 1sonne » 02.03.2011, 13:09

Wobei man von wirklichem "kennen lernen" bei dem gespräch überhaupt nicht reden kann, es war ja von vorn herein kein Interesse da und schon garkeine Kompetenz

Habe gerade ein Vorstellungsgespräch gehabt: DAS nenne ich Vorstellungsgespräch!!!! Und vor allen war das eine sehr kluge Frau! nicht einfach nur arrogant und dahinlabbernd ohne irgend einen Sinn! Und vor allen hatte die alles alleine im Griff! Hat auch mal was über die Einrichtung erzählt, Fragen gestellt wo man wirklich von Bewerber kennen lernen reden kann usw. Bei DREIEN klappt sowas komischerweise nicht :?

Die Einrichtung hat mich auch so angesprochen, daß ich dort sogar Probe arbeite, obwohl der Weg dort hin eigentlich zu weit und die Stundenzahl zu wenig sind.
logisch, dass der Bereichsleiter auch wissen möchte, wer da kommt und der direkte Vorgesetzte auch. Da die Fachabteilung nun nicht zwingend so viel Erfahrung im Führen von VGs hat, leite ich als PA das Gespräch und kümmere
:lol: Ja ist wirklich logisch, aber vergesst das nächste mal nicht auch noch die Mitarbeiter, denn die wollen logischerweise auch wissen mit wem die in Zukunft zusammen arbeiten müssen!

Sweetie_EF
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Beitrag von Sweetie_EF » 02.03.2011, 15:00

**mizi** hat geschrieben:bei uns gibt es unter anderem auch Gespräche, an denen wir zu dritt teilnehmen. Und das machen wir nicht, weil wir Angst haben oder nix zu tun... :?

Grund: Personalabteilung ist immer dabei, Bereichsleitung, Teamleitung.
hört sich vielleicht viel an, aber es ist doch logisch, dass der Bereichsleiter auch wissen möchte, wer da kommt und der direkte Vorgesetzte auch. Da die Fachabteilung nun nicht zwingend so viel Erfahrung im Führen von VGs hat, leite ich als PA das Gespräch und kümmere mich darum, dass wir den Bewerber auch wirklich kennen lernen.
Eine ähnliche Erfahrung habe ich auch gemacht. Das Maximum an Gesprächsteilnehmern, welche ich in einem Vorstellungsgespräch vor 3 Monaten hatte, waren 6 Personen! Davon waren 3 nur Beisitzer (Lehrstuhlinhaber) und drei haben sich aktiv an der Unterhaltung beteiligt.

Ich kann ja noch verstehen, dass der Personalverantwortliche, in meinem Fall zusätzlich die Schwerbhindertenvertretung sowie ein pot. zukünftiger Vorgesetzter in einem solchen Gespräch dabei sind. Aber 6 Personen finde ich - in Anbetracht eines Erstgesprächs - als ziemlich geballte Übermacht und einschüchternd. :roll:

Die angenehmsten Gespräche, die ich bisher führte, beschränkten sich auf 2 oder drei Personen. Da geht es in der Regel doch immer ein wenig lockerer zu.

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 03.03.2011, 08:37

6 sind definitiv zu viel, vor allem, wenn 3 gar nichts sagen.

Die Kandidaten haben letzte Woche bei 3 Leuten auch erst komisch geschaut, aber wenn man denen erklärt, warum jeder einzelne da ist, dann verstehen die das auch und entspannen sich wieder.

Klar, es gibt immer wieder VGs bei denen man sich als Bewerber hinterher denkt: das sollte das denn?
Fraglich ist, ob man in diesem Unternehmen dann wirklich arbeiten möchte.

Sollte nicht die Zielstellung sein, dass sich Bewerber und Unternehmen authentisch präsentieren? Selbst wenn man dann nicht eingestellt wird, sollte man doch sagen können: das Gespräch war nett und das Unternehmen macht einen guten Eindruck.

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