Was nach Ausbildung?

Auch im Berufsleben steht man immer wieder vor Herausforderungen und Problemen. Die könnt ihr hier diskutieren.
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mountisa
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Was nach Ausbildung?

Beitrag von mountisa » 26.04.2007, 19:05

Vor gut 3 Jahren habe ich meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation begonnen. Ja soweit so gut. Damals habe ich auch sehr viele Bewerbungen schreiben müssen.

Nun nach meinen baldigen Ausbildungsende werde ich leider nicht übernommen. Bewerbungen habe ich schon über 200 geschrieben. Davon etwa 96 Absagen.

Als Notlösung habe ich mich auf der FOS beworben und habe auch den Aufnahmebescheid bekommen. Aber das ist auch nicht das wahre ich möchte lieber arbeiten gehen.

Jeden Tag schreibe ich Bewerbungen aber Berufserfahrung habe ich ja auch nicht.

Gibt es vielleicht etwas anderes was man machen könnte?


Zum Studium ist ja auch ziemlich teuer und meine Eltern können mich nicht finanziell unterstützen.

In meiner Ausbildung war ich eigentlich sehr gut habe einen der besten Schulzeugnisse.

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Knightley
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Re: Was nach Ausbildung?

Beitrag von Knightley » 28.04.2007, 16:23

mountisa hat geschrieben:Bewerbungen habe ich schon über 200 geschrieben. Davon etwa 96 Absagen.
Und die anderen 104 Bewerbungen wurden nicht beantwortet? Vielleicht besser vorher bei den Firmen anrufen, ob die überhaupt Berufsanfänger einstellen. Denn bei so vielen Bewerbungen kann man ja nicht so viele individuelle Anpassungen vornehmen, so dass sie eher Massenware sind. Außerdem ist es ja auch teuer, so viele Bewerbungen wegzuschicken.

Einen weiteren Schulbesuch würde ich auch nicht empfehlen. Dann würde man ja nicht sehr viel verdienen.

Freiwilligendienst könnte man machen, aber dann ist man ja aus dem Beruf ein Jahr raus und verdienen tut man da auch nicht. Vielleicht ins Ausland für eine kurze Zeit gehen - in Österreich und in der deutschsprachigen Schweiz braucht man dazu noch nichtmal Fremdsprachenkenntnisse. Es gibt ja viele Ostdeutsche, die dort tätig sind, aber eher in der Hotel- und Baubranche. Aber die Arbeitslosigkeit liegt in der Schweiz nur bei knapp 3 %. Ein paar offene Stellen sollte es also geben.

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