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tanda
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 245
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet / Südhessen, bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 00:44    Titel:

Elina hat Folgendes geschrieben:
Ok wie wärs mit folgender Idee. Ich lasse Studium und Abitur weg, da Überqualifizierte keine Chancen haben... löst auch das Problem, dass auf jedem meiner Zeugnisse ein anderer Name steht, sicherlich auch nicht grade vertrauenserweckend (wurde allerdings noch nie deswegen gefragt)


Warum steht auf jeden deiner Zeugnisse ein anderer Name?
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10520

BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 12:15    Titel:

Elina hat Folgendes geschrieben:
...wenn ich da so gesehen habe, was zB die Germanistik Studenten so machen mußten (12 Wochenstunden und das wars)...

Es ist schon korrekt, Geisteswissenschaftler haben i.d.R. mehr Freiräume als die laborgebundenen Naturwissenschaftler. Allerdings... das mit den "zwölf Wochenstunden und das war's" stimmt nicht. Das ist vielleicht eines von zweieinhalb/drei/dreieinhalb Fächern (naja, heute nach der Bachelorisierung eines von zweien), Du kommst also auch bei Geisteswissenschaftlern auf locker 28 - 40 SWS. Dazu kommen Referate und Hausarbeiten. Das ist sicher nicht so arbeitsintensiv, wie bei den Naturwissenschaftlern. Allerdings wird von den Studierenden erwartet, dass sie neben der Vorberietung von Referaten und Hausarbeiten lesen, lesen, lesen.
Ich habe mal im Grundstudium ein Seminar Romane der Weimarer Republik belegt. Die Dozentin erwartete, dass wir zu jeder Sitzung einen Roman gelesen hatten (u.a. Manns Zauberberg = 500 Seiten in denen fast nichts passiert und ein kleinbürgerlicher Fatzke Monologe hält) nebst Fachliteratur. Und das war nur für ein Seminar von zwei Stunden... Ich hatte in dem Semester 36 SWS... Dieses Seminar war extrem, das stimmt. Aber nichtsdestotrotz.... so einfach ist das nicht.
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Charlie Schmidt
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 25.02.2016
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 12:36    Titel:

Moin,

also, ich würde Dir empfehlen, keinen neuen Lebenslauf zusammenzudichten, sondern Dich vielmehr auf Stellen zu konzentrieren, die irgendwie auf Dein Profil passen. Das Problem ist, dass es Biologen wie Sand am Meer gibt, deswegen ist es grundsätzlich gut, dass Du über den Tellerrand schaust, aber Du orientierst Dich m. E. falsch. Ich meine: Wo lag denn Dein Schwerpunkt im Studium? Wo könntest Du diese Inhalte zumindest irgendwie sinnvoll einbringen? Beim Tierschutzbund? Irgendwo im Labor?

Und wie lange liegt Dein Abschluss überhaupt zurück?
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tanda
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 245
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet / Südhessen, bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 12:41    Titel:

@Charlie Schmidt: Das sehe ich auch so. Irgendwo muss es doch Anknüpfungspunkte geben.
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Elina



Anmeldungsdatum: 30.12.2016
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 22:21    Titel:

@ tanda
diverse Ehen Winken

@ TheGuide
das mit den 12 SWS war noch auf Magister bezogen, damals gabs noch keinen Bachelor. Jetzt sieht das alles anders aus, Studium ist ja praktisch wie Schule geworden. Ich hab später auch nochmal studiert, zwar wieder auf Diplom, aber alles war schon an den Bachelorstudiengängen ausgerichtet. Man merkte schon den Unterschied...

@charlie Schmidt
Das mit den passenden Stellen hab ich die ersten Jahre nach dem Abschluss (2004) ohne jeglichen Erfolg versucht. Irgendwann bewirbt man sich auf alles.
Hauptfächer waren Molekulare Genetik und Zoologie. Zumindest mit der Genetik dachte ich könne man was anfangen...
Ich mache im Naturschutz schon ehrenamtlich was, das Problem ist halt, dass es superviel Arbeit aber keine Bezahlung gibt Traurig
Labor wär schon schön aber scheint einfach unerreichbar.
Wenn mich frisch von der Uni keiner wollte, wieso dann mit 13 Jahren Lücke im Lebenslauf Traurig Nein da muß eine andere Idee her, notfalls eben mit legalen Lügen im Lebenslauf Traurig
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10520

BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 22:47    Titel:

Beim NABU sind Stellen ausgeschrieben.
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Charlie Schmidt
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 25.02.2016
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 23:42    Titel:

Elina hat Folgendes geschrieben:
Ich mache im Naturschutz schon ehrenamtlich was, das Problem ist halt, dass es superviel Arbeit aber keine Bezahlung gibt Traurig
Labor wär schon schön aber scheint einfach unerreichbar.


Je nachdem, was Du dort machst, könntest Du doch damit bei einer neuen Stelle argumentieren? Was machst Du denn? Hast Du mal beim NABU (s. TheGuides Vorschlag) geschaut?

Elina hat Folgendes geschrieben:
Wenn mich frisch von der Uni keiner wollte, wieso dann mit 13 Jahren Lücke im Lebenslauf Traurig Nein da muß eine andere Idee her, notfalls eben mit legalen Lügen im Lebenslauf Traurig


Du wirst diese Geschichte mit Leben füllen müssen. Selbst, wenn Dir das gut gelingen sollte, musst Du immer Angst haben, dass es Dir wieder auf die Füße fällt. Außerdem ist die Lücke dann ja noch viel, viel größer. Mir ist nicht klar, was das bringen sollte.
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Elina



Anmeldungsdatum: 30.12.2016
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 02.01.2017, 17:11    Titel:

Also beim NABU hab ich geschaut, da ist nichts in meiner Nähe - ein Umzug kommt aber nicht in Frage, da ich hier ein Haus habe.
Ehrenamtlich habe ich eine Wildtierauffangstation für Eichhörnchen, aber mit sowas kann man nicht wirklich Eindruck schinden. Hatte bisher noch ein zweites Ehrenamt im Tierschutz, die habe ich auch jeweils in die Bewerbungen reingeschrieben.

Alternativ habe ich auch überlegt einfach noch einen Master zu machen oder zu promovieren (dann eben ohne Stelle = ohne Bezahlung), einfach um wieder in irgendeiner Form unter Leute zu kommen. Ich habe nun endlich angefangen den Führerschein zu machen, damit ich aus dem Kaff hier auch wegkomme. Der kann sich bei einer Fahrstunde im Monat aber noch gewaltig in die Länge ziehen und mehr ist kostenmäßig nicht drin.
Zum Studieren oder Promovieren müßte ich allerdings auch bis Frankfurt fahren, denn in Mainz werden 1000 Euro Studiengebühren pro Semester erhoben (mußte deshalb mein zweites Studium abbrechen, es wurde einfach zu teuer).
Das wäre dann allerdings wirklich nur eine Notlösung, Geld verdienen wäre mir lieber als eine schlichte Beschäftigungstherapie Traurig
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10520

BeitragVerfasst am: 02.01.2017, 17:32    Titel:

Vielleicht solltest du mehr Geld in den Führerschein investieren, denn Führerscheinlosigkeit kann durchaus auch ein Grund dafür sein, warum du keine Arbeitsstelle findest.
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tanda
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 245
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet / Südhessen, bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: 02.01.2017, 18:31    Titel:

TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht solltest du mehr Geld in den Führerschein investieren, denn Führerscheinlosigkeit kann durchaus auch ein Grund dafür sein, warum du keine Arbeitsstelle findest.


Ohne Führerschein sind viele Arbeitsplätze schwer zu erreichen. Wurdest du im VG schon mal gefragt, ob du einen Führerschein/ein Auto hast?
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Charlie Schmidt
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 25.02.2016
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 02.01.2017, 22:24    Titel:

Also, ich komme (allerdings in der Großstadt mit gut ausgebautem öffentlichen Nahverkehr) sehr gut ohne Auto aus. Hier geht der Trend eher wieder zur Förderung des Drahtesels (https://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/bundesweit/index.php). Winken

Falls Mobilität und ein Führerschein explizit gewünscht beziehungsweise nötig sind, wird dies in der Regel auch in der Stellenbeschreibung mit angegeben.
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tanda
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 245
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet / Südhessen, bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: 02.01.2017, 22:30    Titel:

Charlie Schmidt hat Folgendes geschrieben:
Also, ich komme (allerdings in der Großstadt mit gut ausgebautem öffentlichen Nahverkehr) sehr gut ohne Auto aus. Hier geht der Trend eher wieder zur Förderung des Drahtesels (https://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/bundesweit/index.php). Winken

Falls Mobilität und ein Führerschein explizit gewünscht beziehungsweise nötig sind, wird dies in der Regel auch in der Stellenbeschreibung mit angegeben.


Manchmal kommt man ohne Auto einfach nur sehr umständlich an den Arbeitsplatz. Ich käme ohne Auto gar nicht klar. Nicht jeder wohnt in der Nähe seines Arbeitsplatzes. Ich fahre pro Strecke 56 km - also 112 km pro Arbeitstag.
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Charlie Schmidt
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 25.02.2016
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 03.01.2017, 00:31    Titel:

Deswegen hatte ich es auch auf meine Umgebungsbedingungen eingeschränkt. Winken Ich glaube einfach, dass es dem Arbeitgeber grundsätzlich egal ist, wie man zur Arbeit kommt. (Es fahren ja auch in Industriegebiete Busse oder man könnte Fahrgemeinschaften bilden, auch wenn das vielleicht sehr Achtziger ist.) Probleme gibt es erst dann, wenn man nicht oder ständig zu spät kommt.

Anders sieht es aber aus, wenn gewünscht ist, dass man mit einem PKW zum Kunden oder wohin auch immer fährt. Das wird in der Regel aber angegeben ("Führerschein", womöglich sogar "eigener PKW erforderlich").
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cre
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.06.2016
Beiträge: 262

BeitragVerfasst am: 03.01.2017, 00:56    Titel:

Elina, ich könnte dir jetzt sicherlich große Hoffnungen machen dass du mit dem richtigen Anschreiben usw. garantiert eine tolle Stelle findest. Aber ich bin mal schonungslos ehrlich, das wird wohl eher nicht passieren. Es ist nicht unmöglich, aber es wird sehr schwer.
Du bringst einfach nciht viel mit, was dich für einen Arbeitgeber wirklich attraktiv macht. Damit will ich dich nicht persönlich angreifen, aber so erschließt sich mit die Faktenlage. Ich fürchte auch mit einem Master wird sich da nicht viel ändern.


Natürlich solltest du dich weiter bewerben, aber letztlich würde ich mir auch überlegen welche ehrenamtliche Arbeit du wirklich gerne machen würdest (das, was du jetzt hast oder was anderes). Das ist vielleicht nicht das was du hören willst und es wird dir finanziell nichts bringen. Aber du kommst wieder unter Leute.
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katerfreitag
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1991

BeitragVerfasst am: 03.01.2017, 13:14    Titel:

Was für Stellen (in welchen Branchen) sind denn in Deiner Gegend frei und realistisch für Dich erreichbar?
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