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Weiterbildung/Umschulung der schulischen Art gescheitert...

 
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Fortbildung für Integrationskurse << Zurück :: Weiter >> Der Hauptmann von Köpenick im 21.Jhdt  
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Bernie



Anmeldungsdatum: 30.12.2015
Beiträge: 178

BeitragVerfasst am: 22.05.2016, 11:08    Titel: Weiterbildung/Umschulung der schulischen Art gescheitert...

...dank Zuständigkeitsproblemen zwischen Arbeitsagentur und hiesigem Jobcenter (hier ARGE genannt).

Ich hab mir mal fest vorgenommen mit an eine unabhängige Sozialberatung zu wenden, da der Umgang mit mir doch wirklich an den Film "Asterix erobert Rom", dem Haus das Verrückte macht erinnert.

Hier mal mein konkreter Fall:

Ich war bis März bei einem elterlichen, saisonalen Campingunternehmen angestellt und wurde dort, dank miterbender Geschwister, rausgemobbt worauf ich sofort zur Arbeitsagentur ging um mich arbeitlos zu melden. Die freundliche Frau dort meinte, dass ich gute Aussichten auf eine berufliche Umschulung der schulischen Art hätte, und empfahl mir einen Bildungsträger an den ich mich sofort wandte. Außerdem meinte Sie, dass 7,78 € ALG 1 am Tag zuwenig zum (Über-)leben wären und ich solle einen Antrag auf "ergänzendes ALG II" stellen was ich auch sofort tat.

Tja, so fingen die Probleme an, denn erstens mußte ich 3 Tage hintereinander alle Unterlagen beibringen, die man mir vergessen hatte mitzuteilen - so z.B. über die Tatsache der sogenannten Haushaltsgemeinschaft (!: keine Bedarfsgemeinschaft da ich mit Mutter, Schwester und mir im selben Eigentumswohnhaus lebe, dass mein Vater einst gebaut hat bzw. wir wirtschaften getrennt nicht zusammen), und die Grundstücke der Erbengemeinschaft und zwar egal ob ich mit 1/8 nur einen geringen Erbteil hätte und die Erbengemeinschaft sich, wegen der Demenzerkrankung der Haupterbin (=meiner Mutter) die derzeit wichtiger ist, so schnell nicht auflösen wird. Eine Lösung wäre auf den Erbteil zu verzichten, aber da wir auch nirgends ein notariell eingetragenes Wohnrecht im Grundbuch haben eine ganz schlechte Idee (ich will ja nicht obdachlos werden) - langer Rede kurzer Sinn, ich konnte nachweisen, dass ich ein sogenannter Besonderer Härtefall bin, und erhielt "ergänzendes ALG 2" als Darlehen. Die eigentlich zuständige Arbeitsvermittlerin wechselte von der Arbeitsagentur zum Jobcenter (die hab ich nie kennengelernt sondern hatte nur das "Vergnügen" mit ihrer Stellvertreterin).

Die schulische Umschulung kam auch nicht zustande, da beschied man mir seitens dieser Stellvertreterin der Arbeitsvermittlerin beim Jobcenter, dass "die Rechtslage beschissen wäre (im Originalton)", und sie hätte einen Vorschlag - ich solle auf "ergänzendes ALG 2" verzichten und somit wäre wieder die Arbeitsagentur für mich zuständig - wegen dem Bildungsgutscheinantrag. Ich folgte ihrer Empfehlung somit war wiederrum die Arbeitsagentur für mich zuständig.

Beim Termin mit dem Boss der hiesigen Außenstelle der Arbeitsagentur xxxxx bekam ich dann mitgeteilt, dass die Bildungsgutscheinförderung bei mir nicht drin wäre, da ich ja eine schulische Umschulung anstrebe. Als Tipp gab er mir mit, dass ich mich um eine betriebliche Umschulung kümmern solle, die würde er fördern, und vorher x-beliebige Helferstellen der sozialversicherungspflichtigen Art um mir neue, höhere Ansprüche zu erarbeiten (die letzten 12 Jahren zählen wohl nicht?).

Tja was soll ich schreiben? 2 Monate umsonst und dies schreibe ich ohne dem Bildungsträger, der IHK und der Arbeitsvermittlerin der Arbeitsagentur Vorwürfe zu machen, denn die hätten mich ja sofort gefördert.

Es scheitert an ihrem Boss, der Jobcenter-Arbeitsvermittlung und der dortigen Leistungsabteilung - Gestern bekam ich den Bescheid, dass ich das ergänzende ALG II, dass ich seit April erhalten habe, zurückbezahlen soll, da ich ja - auf Anraten der Jobcenter-Arbeitsvermittlung - darauf verzichtet hätte (Zum Glück bin ich ein sparsamer Mensch, d.h. das Geld kann ich zurückzahlen, aber ich ärgere mich über das Unrecht s.o).

So kann man einen Menschen auch in den Wahnsinn treiben, denn wie bereits erwähnt, ich dachte schon es klappt ganz sicher mit der schulischen Umschulung, die mir nun ganz verbaut ist, so wie es aussieht.

Obwohl?

Heute habe ich mal überlegt, da ich ja einen Lendenwirbelbruch und eine verkrüppelte Hand habe (nach einem Sturz von einem hohen Baum vor 5 Jahren), ob dies nicht eine Umschulung aus gesundheitlichen Gründen zurück in den Bürobereich rechtfertigen würde.

Wenn ja, wer ist hier die zuständige Stelle? Wer ist hier ein möglicher Ansprechpartner bzw. Träger?

Würde mich mal interessieren. Auch wie ich in einem solchen Fall vorgehen bzw. an wen ich mich da wenden könnte.

Gruß
Bernie
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12163

BeitragVerfasst am: 22.05.2016, 15:41    Titel:

Aus meiner Sicht brauchst Du ganz dringend jemanden, der das Thema IM GANZEN von aussen betrachtet - d. h. einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Weiter von Pontius zu Pilatus laufen, hilft hier m. E. überhaupt nichts... weil für jede weitere Behörde oder Dienststelle, die Du aufsuchen könntest, dasselbe gelten wird wie für alle davor: Jeder von denen kennt exakt SEINE Schiene - mit den paar Standardfällen und den dazu passenden Arbeitsanweisungen. Was davon abweicht oder darüber hinaus geht, kann er nicht. Das ist kein böser Wille; er/sie hat das einfach nicht im Programm. Er/Sie hat dann zwei Möglichkeiten: Entweder "Nicht zuständig!" sagen... oder versuchen, den Fall auf "seine/ihre" Optionen hinzubiegen. Beides hilft Dir nicht.

Es müsste aber auch ein unglaublicher Zufall sein, wenn Du in irgendeinem Forum jemanden treffen würdest, der erstens das nötige (übergreifende) Wissen hat und zweitens mal eben so sämtliche relevanten Informationen aus Dir heraus bekommt. Wir hier verfolgen das Geschehen ja schon seit Monaten - und trotzdem hat niemand hier die Sache mit Deinem Arbeitsunfall und der damit einher gehenden Tätigkeitseinschränkung gewusst. Damit bist Du gestern(!) - im ca. 25-sten Thread zum Thema - halb zufällig um die Ecke gekommen. Du brauchst jemanden, der Dir Auge in Auge genau die richtigen Fragen stellt - supersystematisch von oben nach unten... und daraus dann eine Gesamtstrategie entwickelt...
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Bernie



Anmeldungsdatum: 30.12.2015
Beiträge: 178

BeitragVerfasst am: 22.05.2016, 16:55    Titel: @Bewerbungshelfer

Zitat:
Aus meiner Sicht brauchst Du ganz dringend jemanden, der das Thema IM GANZEN von aussen betrachtet - d. h. einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Weiter von Pontius zu Pilatus laufen, hilft hier m. E. überhaupt nichts... weil für jede weitere Behörde oder Dienststelle, die Du aufsuchen könntest, dasselbe gelten wird wie für alle davor: Jeder von denen kennt exakt SEINE Schiene - mit den paar Standardfällen und den dazu passenden Arbeitsanweisungen. Was davon abweicht oder darüber hinaus geht, kann er nicht. Das ist kein böser Wille; er/sie hat das einfach nicht im Programm. Er/Sie hat dann zwei Möglichkeiten: Entweder "Nicht zuständig!" sagen... oder versuchen, den Fall auf "seine/ihre" Optionen hinzubiegen. Beides hilft Dir nicht.


Du meinst einen Fachwanwalt für Sozialrecht?

Oder?

Arbeitsrecht ist in meinem speziellen Fall wohl die falsche Wahl, da ich ja momentan keine Arbeit habe.

Zitat:
Es müsste aber auch ein unglaublicher Zufall sein, wenn Du in irgendeinem Forum jemanden treffen würdest, der erstens das nötige (übergreifende) Wissen hat und zweitens mal eben so sämtliche relevanten Informationen aus Dir heraus bekommt. Wir hier verfolgen das Geschehen ja schon seit Monaten - und trotzdem hat niemand hier die Sache mit Deinem Arbeitsunfall und der damit einher gehenden Tätigkeitseinschränkung gewusst. Damit bist Du gestern(!) - im ca. 25-sten Thread zum Thema - halb zufällig um die Ecke gekommen. Du brauchst jemanden, der Dir Auge in Auge genau die richtigen Fragen stellt - supersystematisch von oben nach unten... und daraus dann eine Gesamtstrategie entwickelt...


Auf die Idee bin ich auch gekommen aber so einen jemanden gibt es wohl im realen Leben nicht. Vielleicht hilft ja auch eine Beratung bei einer unabhängigen Sozialberatungsstelle für Arbeitslose?

Ich kenne nämlich da zufälliger Weise eine in der nächsten Großstadt, die mir vor Jahren schon einmal sehr behilflich war, und überlege schwer da mal wieder einen Termin abzumachen - Nach Jahren wo ich die nicht mehr gebraucht habe bzw. gedacht habe deren Hilfe benötige ich nie wieder, da nicht mehr arbeitslos Idee

Was meinen "Arbeitsunfall" angeht ich weiß nicht ob der als "Arbeitsunfall" zählt, da ich ja beim Äpfel ernten vom Baum gefallen bin - Mit böser Absicht könnte man mir da auch einen "Privatunfall" unterstellen, und dann war's das mit der Umschulung aus gesundheitlichen Gründen - daher ja meine Frage hier.


Gruß
Bernie

PS: Heute, am 29.07.16 traf ich jemanden zufälliger Weise der mir einen guten Rat gab, an den ich selbst nicht dachte.

Ich bin doch wegen einer Anpassungsstörung auf Jobsuche, da mich die Situation mit demenz- und parkinsonkranker Mutter sowie den ewigen Streitigkeiten in der Erbengemeinschaft so "verrückt" gemacht hat, dass ich mich nicht weiter im elterlichen Unternehmen mit einbringen kann. Tja, ist das nicht allein schon ein Grund für eine REHA, und danach eine Umschulung durch den Rentenversicherungsträger? Idee Frage
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