Wie muss Deckblatt für Bewerbung aussehen?

Einzelne Bewerbungen können sehr umfangreich werden. In dieser Rubrik wird über fakultative Elemente der Bewerbungsunterlagen diskutiert.
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Asterixx
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Beitrag von Asterixx » 31.10.2012, 12:25

Hallo!

ich wuerde ebenfalls ein Deckblatt verwenden!

Mappen bedeuten oftmals nichts als "Ballast" fuer den Arbeitgeber.

LG

otto34
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Beitrag von otto34 » 09.12.2012, 12:54

Hallo,
bin zwar kein Personalverantwortlicher doch ich sehe es schon so das Mappen etwas "her" machen. Ich denke nicht das es die Chancen des Bewerbers schmälert aber gut kann man drüber streiten :)
Beste Grüße
Otto
Zuletzt geändert von otto34 am 09.01.2013, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.

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TanteEmma
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Beitrag von TanteEmma » 27.12.2012, 12:50

Hallöchen,

grundsätzlich bitte keine dreiteiligen Bewerbungsmappen verwenden, die sind so unpraktisch und kosten viel Geld. Nehmen viel Platz ein, passen nicht in DIN A 4 Fensterumschläge (sprich, der Rückumschlag muss per Hand beschriftet werden).

Bei einer "normalen" Mappe, ich empfehle eine mit einem Klipp an der Seite, z.B. von Leitz, gehört das Deckblatt unter das lose aufliegende Anschreiben.

Viele Grüße

Emman

petra190672
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Deckblatt Bewerbung - Reihenfolge für Deckblatt?

Beitrag von petra190672 » 10.02.2014, 15:41

Hallo,

an welcher Stelle sollte das Deckblatt versendet werden.
Mir wurde diese Reihenfolge mitgeteilt.
Anschreiben
Deckblatt
Lebenslauf
Zeugnisse
Stimmt dies?
Im Internet lese ich immer wieder Deckblatt, Anschreiben usw.

dicker Zeh
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Beitrag von dicker Zeh » 10.02.2014, 15:53

Absolut richtig was du schreibst.

Bedenke noch: Das Anschreiben liegt lose auf der Bewerbungsmappe drauf. Auf keinem Fall einheften.

Dann kommt Deckblatt, LL, Zeugnisse ( das neueste oben!)

Laß Dich nicht von sog. Experten im Internet verwirren :D

Gabriele
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Beitrag von Gabriele » 24.02.2014, 13:04

Welchen Sinn hat ein Deckblatt? Beziehungsweise, warum heisst das Deckblatt wohl Deckblatt.
Das Deckblatt mit dem zentralen Bild vermittelt doch den ersten Eindruck vom Bewerber. und ist, bildlich gesprochen, das Geschenkpapier, in das das Geschenk (=die Bewerbung) eingepackt ist.
Zugleich soll das sympathische Lächeln ja den Personalverantwortlichen auch ein wenig positiv beeinflussen (ein Hauptziel jeder Werbung).
Packe ich das Anschreiben, wie früher, auf die Bewerbungsmappe, geht die Wirkung des Deckblattes vollkommen verloren; einmal abgesehen von der Gefahr, dass bei einem unsachgemäßen Öffnen des Briefumschlages, so etwas soll schon einmal in einem Unternehmen passieren, das Anschreiben eingerissen / beschädigt werden kann.

Und bei den Email-Bewerbungen, die ja nun einmal immer mehr in werden, kann man das Anschreiben eh nicht irgendwo "drauflegen". Berücksichtigt man, dass die Personalverantwortlichen in diesem Fall die Datei zunächst ausdrucken, weil sich etwa der Lebenslauf in papierfoprm besser lesen lässt wie am Bildschirm, sorgt man als Bewerber mit der Reihenfolge Deckblatt-Anschreiben-Lebenslauf dafür, dass der Personalverantwortliche die Unterlagen in der Form ausgedruckt vorliegen hat, wie wenn er das Ganze postalisch bekommen hätte.

Viele Grüße aus Duisburg

dicker Zeh
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Beitrag von dicker Zeh » 24.02.2014, 15:37

sorry Gabriele,

das mag dir alles so logisch erscheinen wie du das argumentierst, aber es ist einfach falsch.
1.
Auf rechtliche Gründe - (ja, das gibts tatsächlich) Anschreiben ist ein Brief an die Firma und gehört juristisch der Firma, Bewerbung (und dazu gehört nun mal das Deckblatt) gehört dem Bewerber und wird übersandt - will ich gar nicht weiter ausführlich eingehen.
2.
Rein praktisch eröffnest du nun mal einen Geschäftskontakt mit einem Brief und nicht mit "Geschenkpapier"
3.
Das Deckblatt ist ja keine Pflicht. Dann liegt das Bild auch im Lebenslauf. Nach deiner Argumentation könnte man dann ja den LL oben auf legen.
4.
Haben Personaler keine Lust ( teilweise sichten die 400 Bewerbungen auf eine Stelle) die Anschreiben aus den Unterlagen rauszusuchen oder rauszuheften. Die werden von oben genommen und auch bei Absagen abgeheftet. - red mal mit Leuten aus Personalabteilungen-

dicker Zeh
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Beitrag von dicker Zeh » 24.02.2014, 15:40

ach, und Punkt 5. hab ich noch glatt vergessen.

5.
Du steckst Deine Bewerbung in einen Fenster DIN A4 umschlag und zwar so, das die Adresse des Empfänger im Fenster erscheint. Das geht bei Deckblatt oben auf nicht.
Und dann sieht dein Umschlag ( handbeschriftet oder Aufkleber ) leider nicht mehr professionell aus.

Gruß :D :D

paragräphchen86
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Was haltet ihr von Deckblättern?

Beitrag von paragräphchen86 » 13.05.2015, 12:37

Hallo an alle,

wie findet ihr Deckblätter? Muss man diese anwenden? Eigentlich stehen doch alle Daten wie Adressdaten und Bewerbungszweck schon im Briefkopf und Anschreiben drin.

Ist es für euch ein Muss oder findet ihr Deckblätter überflüssig?

LG :idea:

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 13.05.2015, 13:43

Ich habe bei den wenigsten Bewerbungen welche verwendet. Einen spürbaren Einfluss darauf, ob ich eine Runde weiterkam oder nicht, konnte ich nicht beobachten.

Tendeziell würde ich sagen: benutzt du eine dreigliedrige Bewerbungsmappe mit geschlossenem Deckel: kein Deckblatt; benutzt du eine zweigliedrige Bewerbungsmappe mit durchsichtiger Folie als Deckel: Deckblatt.

Zerschmetterling
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Beitrag von Zerschmetterling » 17.05.2015, 09:38

Ich habe bisher keines benutzt, da ich es überflüssig fand. Zumal die Unterlagen dann noch umfangreicher werden. Glaube, das ist, wie von TheGuide erwähnt, eher für schriftliche Bewerbungen relevant.

paragräphchen86
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Beitrag von paragräphchen86 » 18.05.2015, 21:21

Dann bin ich ja nicht die Einzige, die ein Deckblatt überflüssig findet. :lol:

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 18.05.2015, 23:06

Wie gesagt, ich habe eher selten Deckblätter verwendet. Es ist halt eine Frage, wozu man sie nutzt. Ein Deckblatt um des Deckblatts Willen oder ein Deckblatt als Informationsträger (Adresse, Bild, interessante Berufsbezeichnung, die man hervorheben möchte?).

Carina.S
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Beitrag von Carina.S » 20.05.2015, 10:13

TheGuide hat geschrieben:Ich habe bei den wenigsten Bewerbungen welche verwendet. Einen spürbaren Einfluss darauf, ob ich eine Runde weiterkam oder nicht, konnte ich nicht beobachten.

Tendeziell würde ich sagen: benutzt du eine dreigliedrige Bewerbungsmappe mit geschlossenem Deckel: kein Deckblatt; benutzt du eine zweigliedrige Bewerbungsmappe mit durchsichtiger Folie als Deckel: Deckblatt.
Ich habe immer die erste Variante gewählt, sieht für mich persönlich schöner aus.
Bei Online Bewerbungen beispielsweise habe ich einmal ein Deckblatt benutzt, eine Absage erhalten, nach Feedback gefragt, und auch gesagt bekommen, dass ein Deckblatt einfach nicht nötig ist bei der Bewerbung.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 20.05.2015, 10:31

Carina.S hat geschrieben:Bei Online Bewerbungen beispielsweise habe ich einmal ein Deckblatt benutzt, eine Absage erhalten, nach Feedback gefragt, und auch gesagt bekommen, dass ein Deckblatt einfach nicht nötig ist bei der Bewerbung.
Man hat dir gegenüber die Verwendung eines Deckblatts als Absagegrund genannt?! :shock:

Volbeaty
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Beitrag von Volbeaty » 22.05.2015, 15:54

TheGuide hat geschrieben:
Carina.S hat geschrieben:Bei Online Bewerbungen beispielsweise habe ich einmal ein Deckblatt benutzt, eine Absage erhalten, nach Feedback gefragt, und auch gesagt bekommen, dass ein Deckblatt einfach nicht nötig ist bei der Bewerbung.
Man hat dir gegenüber die Verwendung eines Deckblatts als Absagegrund genannt?! :shock:
also das kann ich mir jetzt beim besten Willen nicht vorstellen.

meiner Meinung nach kommt es auch immer drauf an für was man sich bewirbt. Ein Designer zB der kann im Deckblatt schon zeigen was er drauf hat.

Ich finde es kommt auch drauf an ob die gesamte Bewerbung stimmig ist.

Oexmann Consulting
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Beitrag von Oexmann Consulting » 04.06.2015, 11:45

Wie bereits geschrieben wurde, kann ein Deckblatt die schriftliche Bewerbung abrunden. In den meisten Fällen empfehle ich ein schlicht gehaltenes Blatt, um bspw. ein persönliches Motto, welches im Einklang mit der Unternehmensphilosophie steht etc., hervorzuheben, ein Statement abzugeben etc..

Insofern sich nicht auf eine künstlerisch angehauchte Tätigkeit beworben wird, rate ich von Farb-, Form- und sonstigen Graphikspielereien eher ab, um den Kontrast zum Anschreiben und Lebenslauf gering und somit die Unterlagen stimmig zu halten.

Mit bestem Gruß

Oexmann Consulting

nordlaender
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Beitrag von nordlaender » 13.06.2015, 14:17

Ich habe noch nie ein Decknnlatt in einer Bewerbung verwendet und habe auch keinen Ansatz, wofür dies gut sein soll.

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Beitrag von TheGuide » 14.06.2015, 00:00

Manche Leute benutzen das Deckblatt für Foto, Adresse und dergleichen und sparen sich dafür diesen Platz im Lebenslauf.

Hägar
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Beitrag von Hägar » 20.06.2015, 23:03

Ich persönlich hab es bisher immer mit einem Deckblatt gemacht. Da kommt dann folgendes drauf

a) Ausage für welche Stelle/Position man sich bewirbt ("Bewerbung als XX")
b) Bewerbungsfoto in einer ordentlichen Größe
c) Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer, E-Mail)

So hat der Personaler viel wichtiges gleich auf den ersten Blick. Dahinter platziere ich dann mein Anschreiben, den Lebenslauf und die Zeugnisse (in genau dieser Reihenfolge).

Emil
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Beitrag von Emil » 01.03.2016, 18:56

Älterer Thread, aber vielleicht ergooglet ihn ja mal jemand:

Ich habe ein Deckblatt benutzt und darauf noch eine Art "Executive Summary" eingefügt, eine kurze Zusammenfassung über mich mit allen wichtigen Schlagworten. Kommt einem Elevator Pitch sehr nahe. Es sollte Lust machen, weiterzublättern. Kann nichts negatives berichten, es kam zu Vorstellungsgesprächen.

Ein anderes mal habe ich statt einer Zusammenfassung "Stimmen über mich" eingefügt, ich ließ dort ehemalige Kunden über mich zu Wort kommen. Das kam sehr gut an, ich wurde beim Vorstellungsgespräch darauf angesprochen.

Aber ich höre auch immer häufiger, das ein Deckblatt überholt sei. Bei Online-Bewerbungen lasse ich es weg, weil es für den Empfänger eine Seite mehr zum Ausdrucken wäre.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 05.03.2016, 10:39

Das, was Du da machst, ist ja auch der Idealfall, Emil! Eine Seite mit eigenständigem (und fachlich relevanten) Inhalt, der sich in dieser Form nirgendwo sonst unterbringen liesse, wird wohl immer von Vorteil sein. Das hat aber wenig mit dem zu tun, was hier normalerweise als "Deckblatt" präsentiert wird... ;-)

Emil
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Beitrag von Emil » 06.03.2016, 14:23

FRAGEN hat geschrieben:Das hat aber wenig mit dem zu tun, was hier normalerweise als "Deckblatt" präsentiert wird... ;-)
Scheinbar, vor allem wenn man sich als Bewerber nur an den Ergebnissen der Google-Bildersuche orientiert.

Mache aktuell eine Maßnahme der Agentur für Arbeit mit und da wird das Deckblatt von vornherein verteufelt und ein Vorschlag (dazu noch fieldtested) wie meiner gar nicht erst zuende gehört, obwohl ich ihn für manche der Teilnehmer als relevant erachten würde.

emschau
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Beitrag von emschau » 14.06.2016, 17:23

Hi,

ich habe auch noch nie ein Deckblatt verwendet, weil ich nur Online Bewerbungen versendet habe.
Aber die Idee von Emil zur Nutzung eines Deckblattes finde ich super. Das ist doch genau die Chance, wie man mit seiner Bewerbung punkten kann...

LG, emschau

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